Posts by David.S

    Also die Zuchtberichte findest du über Forum dann Veröffentlichungen und dann z.B. Lepidoptera Zuchtberichte. Aufm PC. Ist die Suche oben rechts neben dem Profilfoto, der Glocke und den Konversationen. Auf dem Handy ist die Suche ganz unten wenn du auf die Striche oben links tippst.


    Übrigens, es ist überhaupt kein Problem wenn Fragen gestellt werden, die es vielleicht so oder so ähnlich schon mal gab. Das Forum ist ja schließlich fürs Fragen stellen gedacht und konkrete Beiträge sind auch nicht immer einfach zu finden. Außerdem ist man gerade als Anfänger sehr unsicher und fragt lieber noch einmal nach um sicher zu gehen wenn man die Antworten nicht genau nachvollziehen kann oder in den eigenen Augen ein etwas anderes Problem hat als das, welches in älteren Beiträgen bereits behandelt wurde. Eine Antwort auf die selbst gestellte Frage zu bekommen gibt einem dann wesentlich mehr Sicherheit. So ging es mir am Anfang auf jeden Fall. Außerdem wird das Forum nicht mit Müll vollgestopft wenn sich Fragen wiederholen solange die Antworten darauf dann auch hilfreich sind. So gibt es im Zweifel doch nur noch mehr was man lernen kann. Die jenigen die sich an "unnötigen" und doppelten Beiträgen stören, können diese ja auch einfach ignorieren anstatt Anfänger zu verunsichern. Von daher können alle jederzeit Fragen stellen wenn etwas unklar ist oder nicht so läuft wie gewünscht.

    Beste Grüße, David

    Ich sehe das etwas anders. Puppen welche ich draußen im freien im Puppenkasten lagere, sprühe ich wenn es warm ist täglich an bzw. Das Küchenpapier, das diese bedeckt. Nach höchstens ein paar Stunden ist das dann wieder getrocknet. Wenn es kalt ist reicht Sprühen einmal die Woche locker aus damit es fast die ganze Zeit leicht feucht ist. Das ist dabei auch wichtig. Es darf nie richtig nass sein. Der Puppenkasten ist auch permanent belüftet, sodass keine Staunässe entstehen kann. Ich habe dennoch immer wieder einzelne Puppen die vertrocknen. Überwinternde Stürzpuppen sprühe ich höchstens 1 mal im Monat etwas an, darauf zu verzichten macht wahrscheinlich aber auch keinen wirklichen Unterschied. Eier sprühe ich nie an, aber bei Tieren aus feuchten Gebieten lege ich auf die mit Gaze bespannte Dose worin sich die Eier befinden ein immer feucht gehaltenes Tuch, sodass die Tiere kein Wasser aber eine erhöhte Luftfeuchtigkeit bei guter Belüftung bekommen. Bei Faltern ist es unnötig wobei manche sagen, dass sich z.B A. atlas nur dann paart. Bestätigen kann ich diese Aussage allerdings nicht. Alle Arten paarten sich bei mir ohne sprühen oder halt trotz sprühen immernoch nicht. Ähnlich wie die Eier kann man auch wunderbar kleine Raupen halten, die deutlich schneller austrocknen können als große. Das ist aber nur bei Arten aus feuchten Gegenden sinnvoll. Wie schon erwähnt wurde trinken vor allem frisch geschlüpfte Raupen gerne etwas Wasser. Da kann man auch einmalig einnebeln. Raupen einheimischer Arten würde ich immer luftig draußen ohne irgendeine extra Behandlung halten. Da haben sie ja ihr optimales Klima. Falls dies nicht möglich ist tut es Raumklima ohne sprühen auch. Raupen beziehen ihre Feuchtigkeit aus dem Futter. Dieses frisch zu halten ist daher für den Wasserbadarf der Tiere wichtig, eher nicht die Luftfeuchtigkeit. Insbesondere bei großen Raupen ist Feuchtigkeit gefährlich, da Kotballen dann schnell zu Schimmeln beginnen können. Man muss also sehr gut für Hygiene und Belüftung sorgen, dann geht selbst da sprühen ohne Probleme. Dies sollte man aber wegen der vier bereits erwähnten Risiken nur machen wenn die Arten ein feuchtes Klima brauchen oder es zumindest förderlich für die Entwicklung ist. Das Wichtigste ist in jedem Fall aber eine gute Belüftung.

    Beste Grüße, David

    Hi.


    Ich habe 15 Raupen in einem mittleren Flugkäfig auf zwei Flaschen mit Kirschlorbeerästen. Um sie einzeln zu halten habe ich leider nicht den Platz. Wie groß waren denn deine Raupen anfang l5?

    Das weiß ich leider nicht mehr. Aber die Größe deiner Raupen scheint mir nicht ungewöhnlich zu sein.

    Beste Grüße, David

    Hallo Luis,

    Attacus atlas hat 6 Larvenstadien. Die Tiere sind also erst im vorletzten Stadium. Raupen wachsen in grober Näherung exponentiell. Deshalb sind die meisten Arten erst im letzten Stadium wirklich groß. Arten die von Natur aus nicht gesellig leben werden allerdings tatsächlich oft kleiner wenn sie zu eng gehalten werden. Ich weiß zwar nicht wie du die Tiere hältst, aber die Raupen einzeln zu halten sollte auf jedem Fall eher nützen als schaden auch in Hinsicht auf die Verbreitung von Krankheiten. Ich hatte damals etwa 20 Raupen in einem mittleren Aerarium und die Tiere wurden riesig. Die Falter erreichten Flügelspannweiten von bis zu 27 cm. Ich denke dass der wichtigere Parameter die Temperatur ist. Tendenziell sollten Raupen unter kühleren Bedingungen größer werden, da der Stoffwechsel dann langsamer läuft und sie weniger Sauerstoff brauchen und die Größenlimitierung durch die Oberflächenatmung dann erst später auftritt. Dies alles sind allerdings nur Ideen von mir. Betrachte das also nicht als garantiert korrekte Fakten. Was die Haltung angeht kannst du ja versuchen die Tiere einzeln zu halten. Die Temperaturen bei meiner atlas Zucht waren etwa 20°C.

    Beste Grüße, David

    Die Anzahl an Tieren sollte gut sein, allerdings würde ich Tagfaltern mehr Platz gönnen. Die Puppen überwintern, deshalb solltest du sie unbedingt draußen lassen und die Nachzucht erst im kommenden Frühling wenn die Falter schlüpfen versuchen.

    Beste Grüße, David

    Hallo Dirk,

    Ich würde dir davon abraten die Puppen in den Kühlschrank zu packen wenn die schon 4 Wochen im Warmen gelegen haben. Damit riskiert du sie abzutöten, da sie ja schon in der Entwicklung sein sollten. In etwa 2 Wochen sollten dann die Falter schlüpfen. Ich habe es allerdings schon mehrfach gehabt dass atropos überwintert obwohl sie nur im Haus waren. Vielleicht klappt das bei dir ja auch. Die Ursache wird wohl eine recht kühle Raumtemperatur oder eventuell auch die Tageslänge sein.

    Beste Grüße, David

    Sorge am Besten auch dafür dass die Tiere nicht auf dem Boden sitzen müssen, sondern das Futter aufrecht im Gehege steht oder herunterhängt. Wenn die Tiere zu viel mit ihrem Kot in Kontakt kommen werden sie schnell krank.

    Beste Grüße, David

    Those conditions in generally sound good to me. Normally I would hang them at the ceiling of their cage. So that the hatching imagos can unfold their wings properly. But in your case this obviously wouldn't work because someone opened the cocoons. I would never do that because of the microclimate inside of the cocoon. Furthermore I've heard that they can have problems with unfolding their wings when it is to dry. I kept mine at a humidity of at least 90% so I cannot say 40% is to low or even if this is correct. But nethertheless it could be Important to know.

    Best regards, David

    Hallo alle zusammen,

    da die Zuchtsaison allmählich zu Ende geht und sich die meisten meiner Tiere bereits in der Überwinterung befinden, habe ich etwas Zeit einen Zuchtbericht zu schreiben. Ich möchte einen möglichst allgemeinen Zuchtbericht schreiben, in dem Hinweise für die Zucht von möglichst vielen Arten zu finden sind. Beim Erstellen der Punkte ist mir jedoch aufgefallen, dass es einige Bereiche gibt in denen ich keine oder nicht genug Erfahrung habe, um diese in den Zuchtbericht einzubringen. Da ich diese Punkte aber für nützlich halte, würde ich dazu gerne trotzdem etwas schreiben können. Es handelt sich dabei um folgende Dinge:


    -Lichtfang (noch nie selbst gemacht)

    -Suche von Raupen und Eiern (da gibt es einfach unendlich viele nützliche Tipps zu)

    -Ausbinden von Raupen

    -Überwintern von Raupen (noch nie gemacht)

    -Haltung und Vermehrung von Tagfaltern (Imagos) (einheimische und exotische, auch noch nie selbst gemacht)

    -Ausbinden von Faltern (zum Erreichen einer Kopula)

    -Versand von Raupen und Puppen


    Falls jemand zu dem ein oder anderen Punkt gute Tipps und Methoden hat, würde ich mich sehr darüber freuen diese per PN oder auch hier direkt in Form eines kleinen Textes gerne auch mit Bildern zu bekommen. Von wem die Infos kommen wird selbstverständlich im Text genannt. Ich bedanke mich schon mal im voraus bei euch.

    Beste Grüße, David :)

    Nass werden sollten die Eier besser nicht. Mit der Sprühflasche in die Luft sprühen sodass sich der Nebel auf den Eiern ein bisschen absetzt ist aber ok. So wie du die Eier in der Dose lagerst lagere ich alle Eier und auch kleine Raupen von Arten aus feuchten Tropen. Das funktioniert einwandfrei, weil die Belüftung so bei hoher Feuchtigkeit gut ist. Sonst ist es oft schwer, weil man entweder eine gute Belüftung oder eine hohe Luftfeuchtigkeit hat.

    Beste Grüße, David

    Hello,

    it is definitively possible to overwinter the pupaes. Around a week after the caterpillar is buried you can slowly (over a few days) cool them down to around 8 degrees. At that temperature you can store them the whole winter and when it becomes spring you can slowly heat them up again. In my case A. atropos always overwinters at room temperature when I breed them in the autumn and the imagos hatch around may the following year. I am not sure why this works but I guess it has something to do with colder room temperature in winter than in summer. Maybe short daytime period could also be the reason.

    Best regards, David

    Hallo Raoul,

    Zunächst nennen wir hier bei Actias diese Pflanze Lorbeerkirsche und nicht Kirschlorbeer. Die Pflanze gehört ja biologisch zu den Kirschen daher ergibt das auch mehr Sinn. Zu deiner Frage kann ich sagen, dass ich auffälliges Futter grundsätzlich vermeide bzw. die unschönen Stellen nicht mit verfüttere. Ob das wirklich nötig ist weiß ich daher nicht, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Sofern du genug gutes Futter zur Verfügung hast benutze einfach das. Solches Futter gebe ich nur Raupen wenn ich sonst nichts habe. Das sind dann in meinem Fall jedoch die üblichen Winterspuren an z.B. Liguster und seltener Pilze. Ich hoffe das hilft dir. Vielleicht weiß ja auch noch wer mehr.

    Beste Grüße, David :)

    Das sieht ja wirklich sehr merkwürdig aus. Ich würde fast sagen dass die Falter Probleme hatten die Flügel aufzupumpen und die sich dann in einer Miniaturversion normal entfaltet haben. Das ist natürlich nur eine Überlegung. Sowas hat man ja vorher noch nicht gesehen. Normalerweise wenn Falter ihre Flügel nicht richtig aufpumpen können, dann sind die Flügel ja schrumpelig und nicht so entfaltet. Schon interessant was so alles passieren kann. Mich würde interessieren ob jemand hier schon mal ähnliches gesehen hat oder besser weiß wie es dazu kommt.

    Beste Grüße, David

    Hallo Armin,

    Eine Sache interessiert mich noch bei den Faltern. Sind die Tiere flugfähig? Oder zumindest die etwas größeren der "geschrumpften" Exemplare? Was Flugunfägigkeit angeht hatte ich sowas noch nie, aber den gegenteiligen Fall. Normale Flügel, aber ein extrem massiger Körper. Das war allerdings nicht bei nerii sondern bei A. atropos.

    Beste Grüße, David

    Hallo,

    Also die Puppe in dem Bild ist noch sehr frisch. Belasse die Tiere besser etwa 3 Wochen in ihrem Verpuppungsbehälter bevor du sie diesem entnimmst. Ganz frische Puppen sind sehr empfindlich und sollten nicht gestört werden. Das gilt auch für alle anderen Arten. Die Puppe kannst du im freien schattig und leicht feucht über den Winter bringen. Die Falter schlüpfen dann im Juni im nächsten Jahr. Ich würde dir auch empfehlen unter Veröffentlichungen nach Lepidoptera Zuchtberichten ausschau zu halten. Dort findest du neben meinem Zuchtbericht zu S. ligustri und noch viele weitere tolle Zuchtberichte diverser Arten verschiedenster fleißiger Entomologen hier bei Actias. Die Berichte schaue ich mir auch immer an wenn ich eine Art züchte die ich zuvor nie hatte.

    Beste Grüße, David

    Hallo Adrian,

    Meine Oleanderschwärmerraupen waren entweder grün oder orange braun. In den letzten beiden Stadien waren beide Farbvarianten häufig. Ich kann später wenn ich daran denke noch Bilder hochladen. Dann siehst du ob das mit deiner Raupe übereinstimmt. Ein Bild der Raupe deinerseits wäre auch hilfreich.

    Beste Grüße, David

    Die Manipulation von der Entwicklung der Tiere bewirkt immer gewisse Risiken. Wenn die Falter dieses Jahr noch schlüpfen wollen sind sie nach 3 Wochen auch bestimmt schon in der Entwicklung. Die Tiere dann abzukühlen führt wahrscheinlich zum Absterben. Ich würde die Puppen an deiner Stelle wenn möglich in den Keller packen wo sie dann eventuell auch schlüpfen können. Kühler als draußen ist es da auf jeden Fall aber nicht so kalt dass die Tiere absterben. Vielleicht hast du ja auch Glück und sie überwintern. Ich hatte noch nie ein Tier das verfrüht geschlüpft ist, wohne aber auch in Norddeutschland, da ist es vergleichsweise kühl. Falls bei dir die Tiere doch schlüpfen, kannst du dich auf nochmal Raupen züchten freuen.

    Beste Grüße, David

    Separation würde ich dir auch empfehlen dann bist du auf der sicheren Seite. Die Ursachen dafür sind meist zu dichter Besatz oder Futtermangel. Ich habe schon bei verschiedenen Schwärmerarten beobachtet, dass sich die Raupen gegenseitig die Analhörner abknabbern. Das beeinträchtigt die Tiere zum Glück nicht. Letztens erst habe ich Raupen von A. convulvuli zugeschickt bekommen, denen aufgrund einer verlängerten Postreise das Futter ausging. Als ich das Paket öffnete war auch eine größere Raupe damit beschäftigt eine kleinere zu fressen. Mit viel frischem Futter seit dem konnte ich bei den Tieren nichts dergleichen mehr beobachten. Vielleicht gab es bei dir ja einen Futterengpass.

    Beste Grüße, David

    Hallo Vanessa,

    erwachsene Falter kann man meiner Erfahrung nach problemlos zusammenhalten. Vom Klima her geht es auch ohne Probleme so im Zimmer mit Exoten. Ich habe jedoch nur Erfahrung mit exotischen Nachtfaltern. Morphos und co habe ich noch nicht gezüchtet und daher kann ich dir dazu nichts sagen. Raupen verschiedener Arten würde ich aber auf jeden Fall nicht zusammenhalten.

    Beste Grüße, David