Posts by David.S

    Ich habe meine Bilder von früher durchgeguckt. Wenn die Beobachtung falsch ist, ist schwer zu sagen wo genau der Fehler liegt. L1 und L2 waren laut den Bildern schwarz und orange gestreift. L3 war türkisblau. L4, L5 und L6 hatten das das Aussehen der erwachsenen Raupen, aber halt jeweils größer. Ich kann morgen die Bilder vllt noch hochladen.

    Beste Grüße, David

    Schöner Zuchtbericht!

    Eine Frage hätte ich dazu. Hatten die Tiere bei dir definitiv 5 Larvenstadien? Vor 5 Jahren hatte ich die Art auch gezüchtet und mit relativ großer Sicherheit 6 Larvenstadien beobachtet.

    Beste Grüße, David

    Wahrscheinlich hast du recht Walter,

    Gerade auf den beiden neuen Bildern sehen die mittleren Flecke auch verbunden aus was auch für Z. trifolii spricht. Durch den Fundort wird es wohl der sein.

    Beste Grüße, David

    Hallo Jens,

    Ich würde eher auf Z. lonicerae tippen. Die beiden sind aber echt schwer zu unterscheiden. Wo hast du das Tier gefunden? Laut meinem Bestimmungsbuch lebt Z. trifoli auf Feuchtwiesen, während Z. lonicerae auf Trockenrasen vorkommt. Das könnte vielleicht noch hilfreich sein.

    Beste Grüße, David

    Das ist wieder das gängige Streitthema wo jeder was anderes sagt.:D Ich lasse die Kokons immer geschlossen und entferne nur Blattreste etc... die die Reuse blockieren. Dann wird täglich gesprüht damit die Seide "geschmeidig" bleibt. Ob und wenn wie viel das wirklich bringt kann ich nicht sagen, aber Probleme mit Staunässe hatte ich noch nie. Eher dass Falter es nicht aus dem Kokon schaffen. Da da aber wirklich jeder was anderes sagt scheint es da ja viele gute Wege zu geben.

    Hallo Georg,

    Ich habe die Art im Winter 2016/17 gezüchtet. Die Tiere verpuppten sich zwischen 17.11 und 01.12. Die Falter sind dann zwischen dem 12.01 und dem 27.02 geschlüpft. Die Entwicklung hat somit 2 bis 3 Monate gedauert. Die Temperatur war ähnlich und ich habe die Kokons täglich angesprüht. Die Farbe der Kokons ist bei der Art erst weiß und ausgehärtet bräunlich. Die Kokons auf dem Bild sehen beide normal aus. Der Farbunterschied könnte durch einen Unterschiedlichen Verpuppungsplatz zustande gekommen sein (Lichtverhältnisse, Feuchtigkeit vllt auch optische Anpassung an die Umgebung?)

    Beste Grüße, David

    Lustig dass andere auch solche Erfahrungen gemacht haben.:D Totenkopfschwärmermännchen haben auch einen unbändigen Fortpflanzungstrieb. Dass die die Weibchen regelrecht durch den Flugkäfig jagen und letztere quietschend fliehen bin ich ja gewohnt. Aus Mangel an Flugkäfigen war ich zweimal in der Situation dass sich ein Totenkopfschwärmermännchen alleine mit einem Weibchen einer anderen Art im Flugkäfig befand ehe die eigentlich gedachten Partner geschlüpft sind. Denken tut man sich ja nichts dabei aber die anscheinend schon. Am nächsten Morgen fand ich den Totenkopfschwärmer mit einem Wiener-Nachtpfauenaugenweibchen zusammengekoppelt vor. Im Dunkeln sehen die eh alle gleich aus dachte sich das Männchen sicher. Das ist auch kein Einzelfall gewesen. Ein Nachkömmling des Männchens (leider war das Nachtpfauenauge nicht die Mutter:D) kam im Folgejahr auf die gleiche Idee. Da aber kein Großes Nachtpfauenauge mehr da war musste es halt ein Oleanderschwärmer sein. Begeistert war sie anscheinend nicht davon wie man auf dem Bild sehen kann.

    Auch wenn es wohl zu spät ist bei deinen Faltern möchte ich mitteilen wie sich die Tiere bei mir natürlich paarten. Ich habe ein Aerarium der Maße 60 x 60 x 180 cm benutzt. Darin befanden sich alle Tiere also so 2 bis 3 Falter pro Geschlecht. Der Flugkäfig stand im Zimmer bei permanent geöffnetem Fenster. Im Winter war ein Ventilator am anderen Ende des Raumes. Wie bei vielen Arten scheint es auch hier wichtig zu sein, dass die Tiere die Dämmerung mitbekommen. Also kein Licht anmachen und kein Rollo etc. Runtermachen. Dazu vermeide ich es in die Nähe der Tiere zu gehen. Bei Atlasspinnern kann man auch den Käfig mit der Sprühflasche einsprühen. Ob das wirklich nötig ist kann ich nicht sagen. Aber mit dieser Methode habe ich fast alle Arten die ich gezüchtet habe zur Paarung bekommen. Also verschiedene Pfauenspinner- und Schwärmerarten. Nur Rothschildia lebeau wollte nicht. Ich hoffe dir hilft das fürs nächste Mal. Ich drück die Daumen.

    Beste Grüße, David

    Dass die teilweise eine zweite Generation machen habe ich schon gehört (nicht aber erlebt trotz jährlicher Zucht der Art). Ich hätte aber nicht gedacht dass sich das so weit in den Herbst ziehen kann. Bei uns gibt es maximal noch gelbe Lindenblätter. Da hätten die Raupen jetzt ein Problem.

    Beste Grüße, David

    Hallo Niels,

    Ich würde auch auf Mimas tiliae tippen. Ich finde das erstaunlich, dass du eine Raupe zu dieser Jahreszeit gefunden hast. Meine Zuchttiere (Freilandhaltung natürlich) haben sich bereits vor 3,5 Monaten vergraben. Ich wohne allerdings auch viel weiter nördlich als du. Hast du da öfter so späte Funde von Raupen?

    So noch mal ein kurzes Update.

    Heute ist der letzte Falter geschlüpft. Die Schlupfphase fing am 3.10 an. Abzüglich der 3 verendeten Tiere haben es alle bis zum Falter geschafft. So ist heute der 27 Schmetterling geschlüpft. Die die noch im Schlupfkäfig sitzen lasse ich später frei. Das Wetter heute ist sonnig da wollen die dann auch los. Gestern haben sich die Tiere den ganzen Tag nicht gerührt. Parasiten o.Ä. habe ich keine gefunden. Was genau jetzt die Todesursache gewesen ist kann ich nicht sicher sagen. Da aber nur 3 von 30 Raupen betroffen waren ist es nicht "so dramatisch".

    Beste Grüße, David

    Ich würde dir empfehlen die Tiere täglich zu füttern. Trotzdem haben sie oft erst am zweiten Tag Hunger, aber oft auch direkt am nächsten schon. Wenn du das ordentlich machst werden die Tiere auch sehr alt. Neriis wurden bei mir teilweise 7 Wochen alt. Atropos sogar bis 12 Wochen.

    Beste Grüße, David

    Hello,


    Danke! Gilt die leicht gesprühte Lagerung auch für D. nerii? Da habe ich nämlich von vielen Leuten die Info „ja nicht sprühen, trocken an der Oberfläche lagern“ bekommen… wegen angeblicher Schimmelgefahr

    Ja wie schon gesagt lagere ich alle Puppen so. Nerii lebt oft in recht trockenem Klima da geht das sicher auch ganz ohne sprühen. In der Regel gilt eh besser zu wenig als zu viel. Bedecken solltest du die Puppen am Besten schon. Ob es evtl. schädlich ist sie nicht zu bedecken kann ich nicht sagen.

    Hallo,

    Ich lagere Puppen zum Schlupf auch in Nagetierstreu, allerdings lege ich sie nicht nur drauf, sondern bedecke sie auch damit. Das solltest du dann auch machen. Darüber hinaus sprühe ich auch jeden Tag ein paar mal drauf damit es feucht ist. Das mache ich auch bei beiden Arten so und darüber hinaus auch bei allen Anderen. Probleme gab es nie. Ich würde dir aber empfehlen die Puppen nach dem du sie in den Schlupfkasten getan hast nicht mehr zu berühren. Das kann schnell tödlich enden wie mir insbesondere bei A. atropos aufgefallen ist. Falls die Totenkopfschwärmer überwintern (sollen) würde ich sie frostfrei in einem Keller o.Ä. wo es aber trotzdem kalt ist lagern. Das geht aber nur wenn die Puppen frisch genug sind. Falls die Tiere nicht zeitnah schlüpfen muss das aber auch nichts heißen. Bei mir haben Totenkopfschwärmer sogar schon 2 Jahre in Folge bei konstanter Raumklimahaltung überwintert. Die Falter sind dann im Mai geschlüpft.

    Beste Grüße, David

    Hallo Joachim,

    Das kommt darauf an wann die Falter schlüpfen werden. Wenn sie noch diesen Monat schlüpfen und dann auch in den Süden fliegen (ich weiß die Diskussion gab es schonmal) dann ginge das auf jeden Fall. Da kommt es dann drauf an wo die Tiere herkommen. Auch wenn das Wanderfalter sind, sollte man vielleicht keine Tiere von weit her fliegen lassen. Die Tiere bis zum Frühjahr zu halten dürfte schwer werden. Das älteste Tier wurde bei mir 12 Wochen alt und das war auch mit Abstand der Älteste. Du könntest die Puppen eine Woche nachdem sich die Tiere eingegraben haben schrittweise herunterkühlen. Dazu gab es mal einen guten Beitrag hier bei Actias. Bei mir haben die Herbstzuchten aber immer bis etwa Mai überwintert obwohl ich sie nie abgekühlt habe. Dann ist die Sterberate auch viel geringer.

    Beste Grüße, David

    Hallo Thomas,

    Die Frage nach der Haltung hast du dir selbst beantwortet. Genau so mache ich das. Es sind auch nur die 3 Tiere. Alle anderen entwickeln sich prächtig wie auch in unzähligen Zuchten zuvor.

    Beste Grüße, David

    Das mit der Wanze ist ein guter Punkt. Ich schüttel das Futter zwar gründlich durch bevor ich es den Raupen gebe, aber wenn ich was übersehen habe wäre das eine schnelle Todesursache. Einzeln halten tue ich die Tiere nicht. Dass sie dann sterben hätte ich zwar nicht gedacht, aber da sie in der Natur auch zusammenleben heißt ja zumindest, dass sie sich so wohl fühlen. Umgekehrt halte ich Raupen die sich von ihren Artgenossen gestört fühlen (Schwärmer) in nur kleinen Gruppen. Den Stress schiebe ich da wirklich nur auf mich beim Futterwechseln.