Posts by David.S

    Hallo Finn,

    Raupen bindet man nicht in Plastiktüten aus. Das würde sehr stickig sein und schnell anfangen zu schimmeln. Das wäre sicher das Ende einer Zucht. Ausbindesäcke sind quasi Aerarien die man um Äste oder ganze Pflanzen legen kann. Das ist eine ideale Methode um jüngere bzw. wenige Raupen durchzubekommen wenn man nicht zu Hause sein kann um sich um die Tiere zu kümmern. Das klappt auch bei wahrscheinlich allen einheimischen Arten. Kontrolliere aber vorher gründlich die Pflanze sonst hast du nachher nur Ameisen und nicht deine Raupen gefüttert. Raupen mit in den Urlaub nehmen habe ich auch schon ein paar mal gemacht, aber das ist nervig, weil man natürlich erst eine passende Pflanze finden muss und der Transport ist bei größeren Tieren auch blöd. Insbesondere wenn sich Schwärmer während des Urlaubs vergraben und man dann 30 Milchpackungen im Auto mit nach Hause bekommen muss wird schwer. Wenn so etwas passieren könnte sollte man auf jeden Fall jemanden haben der sich um die Tiere kümmern kann.

    Beste Grüße, David

    Die besten Chancen hast du wenn du die Tiere alle voneinander isolierst und dann einzeln hältst. Wenn die Tiere frisch infiziert sind und ihre Artgenossen potentiell anstecken können sieht man ihnen das meistens nicht an.

    Beste Grüße, David

    Bei manchen Arten sind die Männchen sehr aggressiv was Paarungen angeht. So auch Totenkopfschwärmer. Ich habe ein Männchen dabei gesehen wie es sich mit einem Oleanderschwärmerweibchen paarte und sogar mal eins welches sich mit einem weiblichen großen Nachtpfauenauge paarte. Beides passierte weil die Tiere nur eine Nacht (wegen Flugkäfigmangels) im selben Käfig verbringen mussten.

    Beste Grüße, David

    was den Raum Oldenburg betrifft, muss ich leider widersprechen - wenn du in Oldenburg dir die höchste Erhebung

    raussuchst, was der Utkiek ist, da ist er seit der Begrünung mit der Oldenburger Schmetterlingsgruppe, regelmäßig

    zu finden.

    Utkiek

    Dort war ich noch nicht. Dann muss ich da wohl mal hin und mein Glück versuchen. Vielen Dank für den Tipp!

    Beste Grüße, David

    Stattdessen der Schwalbenschwanz. Gibt's überall. Schon in der Innenstadt von Frankfurt gesehen.

    Das mag höchstens für südlichere Regionen des Landes gelten. In den 8 Jahren, die ich dieses Hobby schon betreibe, habe ich exakt 1 mal einen Schwalbenschwanz gesehen. Raupen, Puppen oder Eier noch nie trotz sehr ausgiebigen Suchen. Gerade die Raupen sollten ja verhältnismäßig leicht zu finden sein. An der Nordsee ist die Art quasi nicht existent. Auch im Raum Oldenburg, oder nur im Urlaub bereistem Harz habe ich nie einen entdeckt. Außerhalb von Niedersachsen bin ich zu selten um da was zu sagen zu können.

    Beste Grüße, David

    Hallo Reinhard,

    Das mit dem Einfangen habe ich auch schon mal versucht, aber so eine Aktion ist zum scheitern verurteilt. Menschliche Aktivitäten verscheuchen die Tiere höchstens. Ich führe jedes Jahr erfolgreich mehrere Freilandanflüge bei Sphinx ligustri durch. Nutzen tue ich nur mein Aerarium (180 ×60 ×60 cm) oder falls das schon anderweitig benutzt wird ein anderes Aerarium (60 × 35 × 35 cm). Reusen haben die Aerarien logischerweise nicht, aber das ist auch egal. Ich öffne die untere Hälfte bis die unteren zwei Drittel der Tür sobald das Weibchen etwas ruhiger wird. Mir ist erst einmal ein Weibchen entkommen. Bei Lindenschwärmern öffne ich die Tür sogar komplett. Wenn das dann so weit getan ist gehe ich rein und störe das Ganze nicht weiter. Gegen 1 Uhr Nachts gucke ich dann vielleicht vor Aufregung nochmal oder aber erst am nächsten Morgen. Meistens finde ich dann eine Paarung vor. Mit etwas Glück sieht man den Anflug sogar. Vor kurzem gelang es mir ein Lindenschwärmermännchen dabei zu beobachten wie es erst zum Käfig flog, diesen dann umkreiste und schließlich zum Weibchen ging. Das ganze war so früh, dass es noch gar nicht richtig dunkel war und die Tiere, die ich freilassen wollte noch nicht mal weggeflogen sind. Einmal sah ich auch ein Ligusterschwärmermännchen anfliegen bin dann aber schnell weg um nicht weiter zu stören. Das war spätestens gegen 23:30 Uhr. Ich hoffe das hilft dir weiter.

    Beste Grüße, David

    Hallo Sandra,

    Nesselfalter Nester sind kaum zu übersehen. Wenn man die Augen offen hält findet man sie schnell wenn auch welche da sind. Ich persönlich finde auch nur noch selten welche. 2013 als ich mit der Schmetterlingszucht angefangen habe waren es bei mir noch recht viele Nester. Aber auch damals habe ich nicht immer überall welche gefunden. Sowohl kleine Füchse als auch Tagpfauenaugen fand ich an saftigen Brennesseln welche an Grabenrändern in sonniger Lage wachsen. Bei Tagpfauenaugen geht es auch etwas schattiger. Ich würde dir empfehlen möglichst viele verschiedene Stellen gründlich abzusuchen. In 3 Wochen etwa könntest du Nester der zweiten Generation des Jahres finden.

    Beste Grüße, David

    Hallo Alex,

    Ich habe zur Zeit auch Kokons der Art. Der Schlupf dauert seit Ende März bis jetzt an. Gestern ist erst wieder einer geschlüpft. Die ersten Tiere sind auch erst nach frühestens 2 Monaten geschlüpft. Ich sprühe die Kokons täglich an und es sind so 21 Grad in dem Zimmer.

    Hallo,

    Ja das sind gute Bedingungen für die Art. Ich hatte die Raupen in jungen Stadien in einer Dose mit feuchtem Tuch auf dem Deckel und einmal täglich etwas Wasser reingesprüht. Große Raupen hatte ich im Aerarium bei Raumklima.

    Beste Grüße, David

    Hallo Franz,

    magst du uns verraten wie du die Puppen gelagert hast? Jetzt ist es nämlich noch deutlich zu früh. Bei mir schlüpfen die Tiere immer erst Ende Juni. Das ist natürlich regional verschieden aber Mitte Mai ist wohl überall in Deutschland zu früh. Ich würde dir sofern möglich empfehlen Puppen aller einheimischen Arten draußen im Schatten zu lagern. Dann schlüpfen die Tiere auch zur richtigen Zeit und du kannst zum Beispiel Freilandanflüge versuchen.

    Beste Grüße, David

    Ja das kommt mir auch oft so vor. Ich habe das auch nicht als Angriff wahrgenommen. Ich hoffe, dass meine Nachricht jetzt nicht wütend rüberkam.:) Flieder wäre auf jeden Fall auch eine Idee. Da hat mein Nachbar ein schönes Exemplar.

    Beste Grüße, David

    Danke für die Antworten. Ich habe auch sehr viele Futterpflanzen in der Umgebung im Kopf und suche auch einige Exemplare der betroffenen Pflanzenart als Ersatz falls Bsp. die "primäre" Hecke geschnitten wird. Bei uns ist die Gemeinde sehr fleißig, so dass bis Januar sämtliche "öffentliche Hecken" geschnitten sind. Ich hole auch keine Arten her, für die ich nicht im Vorfeld genug Pflanzen gefunden habe. Die Antherinas hatte ich noch übrig. Die Tiere legen echt verdammt viele Eier. Die Eier wollte ich aber auf keinen Fall vernichten daher blieb mir nicht wirklich eine Alternative.

    Beste Grüße, David

    Hallo Ulrich,

    Magst du mir eine PN schicken wo genau ich den finden kann? Das wäre natürlich optimal wenn ich das Futter gar nicht wechseln müsste. Dir auch vielen Dank Anna. Wenn es bei dir mit Lorbeerkirsche gut geklappt hat wäre das schon eher einen Versuch wert.

    Beste Grüße, David

    Hallo Leute,

    ich hätte da ein kleines Problem. Ich habe zur Zeit 10 Raupen von Antherina suraka, welche an Liguster sitzen. Die Tiere entwickeln sich prächtig und sind nun teilweise in L3. Der Futterbedarf schnellt also in die Höhe. Da es sich nur um letzte kleine Reste bzw. kleine Neutriebe aus diesem Jahr handelt (wegen des kalten Wetters ist noch fast nichts nachgewachsen) stehe ich vor dem Problem das mir in Kürze das Futter ausgehen wird. Lorbeerkirsche hätte ich zwar reichlich zur Verfügung, aber ich habe gehört, dass das oft Probleme macht. In meinem Fall wäre es dann ja auch noch ein Futterwechsel was ich grundsätzlich vermeiden will. Hier geht es aber nun mal nicht anders. Kennt ihr vielleicht noch andere Pflanzen, die sich eigenen und schon ausreichend nachgewachsen sind? Oder ist Prunus laurocerasus vielleicht doch gar nicht so schlecht? Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Beste Grüße, David:)

    Hallo alle zusammen,

    alle Schwärmerpuppen lagere ich im Puppenkasten, welcher im Holzunterstand im Freien steht. Die Temperaturen sind dort stets die gleichen wie auch draußen, da es keine Wände sondern nur ein Dach gibt. Sonne bekommen die Puppen nicht ab. Ich lebe direkt an der Nordseeküste wo es nur sehr selten mal richtig kalt wird. Das höchste der Gefühle ist, dass ich etwas Schnee in den Kasten auf die Puppen lege um sie zu isolieren. Das Puppen im Herbst schon schlüpfen habe ich in nun 8 Jahren Schmetterlingszucht noch nie erlebt. Ich würde also empfehlen die Tiere im Freien schattig aufzustellen. Wenn es mal extrem kalt wird wie vergangene Woche etwa kann man ja kurzfristig für etwas Schutz sorgen. Im Keller oder Kühlschrank würde nur Frostempfindliche Arten lagern oder eben wenn kein Garten zur Verfügung steht.

    Beste Grüße, David

    P.s Man sagt doch immer dass z.B Ligusterschwärmer eine Frostperiode brauchen um im Frühsommer zeitig zu schlüpfen.:/

    Hallo Bela,

    bei den meisten Arten sollte das prinzipiell funktionieren scheint mir aber doch etwas riskant zu sein. Man kann sicher viel falsch machen und die Tiere zahlen dann den Preis dafür. Darüber hinaus halte ich von sowas nicht sehr viel. Die Tiere haben ja nicht ohne Grund ihre Diapausezeiten. Hast du die Tiere aus lokalen Funden? Dann könntest du sie ja m Sommer wenn sie schlüpfen auch frei lassen. Dann müssten die ja nicht alle auf einmal in deinen Flugkäfig. A. atropos freizulassen sollte so oder so kein Problem sein, da es Wanderfalter sind. Wenn die Anzahl an Zuchten grundsätzlich zu groß ist würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken in Zukunft nicht so viele Arten auf einmal zu züchten. Dann erübrigt sich dein Problem auch.

    Beste Grüße, David

    Ja das stimmt wohl wenn die Post per Fahrrad ausgeliefert wird ist das Gefährlich für die Tiere. Bei uns wird allerdings immer mit einem Lieferfahrzeug geliefert und da ist es ja warm genug drin. Da müsste man dann drauf achten wie es bei einem ausgeteilt wird.

    Beste Grüße, David