Posts by David.S

    Hallo alles zusammen,

    Ich würde mich generell dem anschließen was Toni gesagt hat. Zum Punkt der Sinnhaftigkeit des Aussetzens kann ich jedoch sagen, dass das in vielen, wenn nicht sogar den meisten Fällen gar nicht der Grund ist. Klar kann man denken ich lasse hier Art X frei um die lokalen Populationen zu stärken. Dass das etwas bringt mag ich ebenfalls anzweifeln, da das Problem für Populationsrückgänge einen Grund hat, der damit nicht behoben werden würde. Der meiner Einschätzung nach häufigere Grund fürs Freilassen der Tiere ist das Tierwohl. Falter in der Freiheit können viel besser fliegen als bei wem im Wohnzimmer in einem Flugkäfig. Das ist der Grund aus dem zumindest ich alle Falter (ggf. Nach Paarung und Eiablage) freilasse. Außerdem ist es schön anzusehen, wie die liebevoll aufgezogenen Tiere davonfliegen. Sammeln tue ich persönlich nicht, also warum sollte ich die Tiere unnötig lange in einem begrenzten Käfig halten? Selbstverständlich lasse ich nur jene Tiere frei, die ich auch bei mir in der Gegend gefunden habe.

    Beste Grüße,

    David

    Ich hab jetzt einen Drahtkäfig gebaut, in welchem sich das Aerarium befindet. Letzteres ließ sich ganz leicht zunähen. Außerdem sind die letzten Lindenschwärmer geschlüpft. Glücklicherweise sind beide Geschlechter dabei, also verpaare ich die Tiere miteinander um noch eine Nachzucht zu bekommen.

    Beste Grüße,

    David

    Hallo alle zusammen,

    Da mir jetzt etwas sehr blödes passiert ist, will ich euch warnen, dass ihr nichts ähnliches erleben müsst. Dass Nachtfalter, die frei sitzen von Vögeln gefressen werden ist ja nichts neues. Auch wenn man Freilandanflüge macht sollte man den Käfig schließen bevor es hell wird, da sonst die Vögel vor einem da sind. Das hatte ich schon erlebt und stehe deshalb seit dem bei Freilandanflügen 1 Stunde vor Sonnenaufgang auf um das Aerarium wieder zu schließen. Dieses Jahr nun haben Vögel (ich denke Maisen, hab die nie auf frischer Tat ertappt) gelernt geschlossene Aerarien kaputt zu machen, um die geschlüpften Falter zu fressen. Das hatte ich vorher noch nie erlebt, aber nun bereist drei mal in zwei Tagen. Die Aerarien sind nun hinüber und ich musste die Schlupfkäfige in die Garage stellen. Nun werde ich Metallgitterkäfige bauen müssen, um sowas zukünftig zu vermeiden. (Falls einer sowas schon mal gemacht hat, würde ich mich um Tipps freuen, ich versuche jedenfalls Drahtgitter vom Baumarkt in Form zu bekommen.) Meine 11 jährige Lindenschwärmerzucht ist damit wahrscheinlich vorbei, da jetzt fast alle Tiere weg oder tot sind und nur noch einzelne Puppen übrig sind. :loudly_crying_face:

    Beste Grüße und hoffentlich weniger Pech wünsche ich euch.

    David

    Moin alle zusammen,

    Wie waren eure Erfahrungen bezüglich Freilandanflüge die letzten Jahre. Wegen des verfrühten Schlupfs habe ich nach 2024 die Puppen wieder bei meinen Eltern an dem exakt gleichen Platz überwintert wie früher. Trotzdem sind die Lindenschwärmer letztes Jahr bereits ab dem 1.05 geschlüpft. Freilanfanflüge gelangen dennoch ohne Probleme. Dieses Jahr sind die Falter ab dem 2.05 geschlüpft. Wie zuvor erwähnt haben die Puppen bei meinen Eltern überwintert, wo sie 9 Jahre lang in Folge immer erst um den 20.05 herum geschlüpft sind. Letztes Jahr war es Anfang Mai sehr warm was das erklären könnte. Dieses Jahr hingegen ist es super kalt und trotzdem sind jetzt fast alle Falter geschlüpft. Freilandanflüge hatte ich seit Sonntag täglich versucht, aber leider komplett ohne Erfolg. Schlüpfen bei euch die Tiere in den letzten Jahren auch deutlich früher als vorher üblich? Das einzige was jetzt anders ist, ist dass die Raupen in Oldenburg statt Sande aufwachsen und die Verpuppungsbehälter (Ende Juni) 2 Wochen im Haus statt draußen stehen. Die gesamte Zucht findet sonst wie gewohnt draußen statt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Verpuppung den Schlupfzeitpunkt im Folgejahr groß beeinflusst. Was meint ihr dazu?

    Beste Grüße,

    David:smiling_face:

    Eigentlich sollte eine möglichst genaue Herkunftsangabe gegeben werden, aber es scheint auch ohne zu gehen. Bei Exoten jedenfalls steht fast ausnahmslos sowas wie "Thailand ohne Details" oder gleich "unbekannt". Eine solche Angabe sollte ok sein. Hat zwar nichts mehr mit der Frage zu tun, aber ich finde es sehr schade, dass die Leute nicht darauf achten wo ihre Tiere herkommen. Wenn jeder das machen würde, gäbe es immer exakte Fundorte. Das ist jetzt allgemein gesagt und bezieht sich nicht auf deinen konkreten Fall. Bei einer Ausstellung mag es sehr schwer sein die Herkunft bei sämtlichen Tieren genau zu bekommen.

    Beste Grüße,

    David

    Du kannst die Fenster abdecken sodass kein Licht rein kommt. Dann fliegen die Falter nicht zum Fenster. Ein Fenster oder eine Tür die nach draußen führt und geöffnet werden kann kannst du dann auf machen und wenn das Wetter passt fliegen die Tiere dann dadurch nach draußen. Falls das nicht geht könntest du die Tiere auch mit einem Netz vorsichtig einfangen und nach draußen bringen bzw. Das von jemandem erledigen lassen. Das sollte nur nicht unbedingt bei sehr kalter Witterung geschehen. Ich drücke dir die Daumen.

    Beste Grüße,

    David

    Las plantas de seda son una buena idea. También había pensado en plantas de cítricos para las mariposas cola de golondrina tropicales. Recolectar ramas de esas plantas no es una opción para mí, ya que estas plantas no se encuentran en nuestra región. Soy consciente del riesgo de que todo sea devorado. Hasta ahora no he tenido que preocuparme por eso, ya que siempre he podido recoger alimento afuera. Por lo tanto, debo plantar una cantidad suficiente de cada especie de planta correspondiente.

    Hallo alle zusammen,

    durch einen Freund bin ich kürzlich an ein Grow Zelt gelangt. Dabei handelt es sich um einen von innen mit Alufolie verspiegelten Behälter der Maße 120 x 60 x 180 cm.

    (Das ist in etwa so wie hier: https://www.amazon.de/Premium-Grow-Z…T1zcF9hdGY&th=1)

    Eigentlich sind diese Zelte für die Pflanzenzucht gedacht, aber mir kam die Idee dort exotische Tagfalter mit samt der Futterpflanzen zu halten. Da ich üblicherweise Nachtfalter bzw. einheimische Tagfalter züchte, musste ich mich bisher nicht um das Thema Beleuchtung kümmern. Da das Zelt kein Licht durchlässt und es um diese Jahreszeit ohnehin meistens dunkel ist, benötige ich eine Lampe, welche nicht nur das Wachstum der Pflanzen unterstützt, sondern bei den Faltern als Sonnenlicht durchgeht. Darüber hinaus könnte man dort auch eine Art Ventilator zur Belüftung anbringen sowie diverse kleine Tische etc. worauf Blumen bzw. Nährlösung gestellt werden könnten. Hat jemand so etwas schon gemacht und kann mir Tipps geben. Ist das Zelt ausreichend groß für die Imagos? Was für eine Lampe sollte ich verwenden? Welche Lichtintensität wird von den Faltern gefordert? Darüber hinaus interessiert es mich welche Pflanzenarten ich dort am besten unterbringe. Unbegrenzt ist der Platz nicht, sodass ich nur wenige Pflanzen züchten kann. Diese sollten möglichst vielen Arten als Futter dienen und wuchsstark sein. Welche Arten sind da zu empfehlen und wo bekomme ich die her möglichst ohne eine Pestizidbelastung?

    Beste Grüße,

    David:smiling_face:

    Sofern die Raupen am gleichen Tag schlüpfen kannst du Futter in den Schlupfbehälter geben. Wenn sich der Schlupf über mehrere Tage verteilt, was meistens der Fall ist, wäre es besser die Raupen in ein seperates Gefäß zu setzen, damit die Eier nicht mit dem Kot in Kontakt kommen. Umsetzen kannst du die Tiere z.B. mit einem feinen Pinsel.

    Beste Grüße

    David

    Vielleicht waren die Tiere bei dir so positioniert dass sie leicht befreit werden konnten. Bei mir waren die Falter teilweise mitten in diversen Seidenfäden, die sich kreuz und quer durch die Flügel zogen. Das dauerte eine Weile um den Falter da unverletzt heraus zu bekommen, aber wahrscheinlich waren die Flügel da bereits getrocknet oder die Flügel wurden durch das kämpfen des Falters und die Fummelei doch beschädigt.

    Interessant. Ich hatte schon einige Male erlebt dass es Falter nicht selbst aus dem Kokon geschafft haben, aber noch nie dass sie die Flügel danach noch aufpumpen konnten. Meiner Erfahrung nach müssen die Tiere quasi unmittelbar nach dem Schlupf mit dem Pumpen beginnen sonst wars das. Aber scheinbar kann das doch deutlich länger sein. Der Faktor ist dann wahrscheinlich dass die Flügel vorm aufpumpen beschädigt werden wenn der Falter nicht selbstständig aus dem Kokon kommt und man nachhelfen müsste.

    Beste Grüße

    David

    Ok danke. Sind einstellige Temperaturen tolerierbar? Ich könnte die Tiere im Keller lagern wo es auch schon mal bis 5 Grad oder so runter gehen kann. Meistens ist es dort so ca. 10 Grad im Winter. Ich würde die Tiere dann lieber dort lagern und im Frühling ins Warme holen. Dann sollten sie ja synchron schlüpfen. Bei atropos hatte ich z.b. schon das Problem dass die Tiere bei Raumtemperatur überwinterten und dann über den ganzen nächsten Sommer verteilt geschlüpft sind. Das versaut einem natürlich die Chance auf eine Nachzucht und das würde ich bei den Brahmeas gerne vermeiden.

    Beste Grüße,

    David

    Hallo alle zusammen,

    Ich habe eine Frage zur Zucht von Brahmea hearseyi. Ich habe seit ca. Mitte Juni Puppen der Art. Geschlüpft ist bisher noch kein Falter. Die Raupenzucht gesamte Zucht und auch die Lagrung der Puppen fand bei Raumtemperatur statt. Die Raupen haben Liguster gefressen. Heute habe ich den Schlupfbehälter gereinigt und dabei die Puppen kontrolliert. Alle Exemplare sind schwer und einige haben sich auch sichtbar bewegt. Sie sind also lebendig und scheinen sich in Diapause zu befinden. Im Internet hieß es die Art überwintert nicht oder nur wenn die frischen Puppen kalt gestellt werden. Die Frage ist was die Diapause ausgelöst haben könnte und wie eine Synchronisation des Falterschlupfs gelingen kann. Ich würde die Tiere gerne weiterzüchten. Hat jemand ähnliche Beobachtungen gemacht und weiß was?

    Beste Grüße

    David

    Du kannst die Falter am besten Mittags oder Nachmittags wenn es am wärmsten ist freilassen. Einen kurzen Moment lang wird es schon mal nicht regnen die nächsten Tage und vielleicht sogar etwas sonnig. Während es regnet fliegen die Tiere nicht. Daher wird das da auch schwierig mit dem fliegen lassen. An eine geschützte Stelle kannst du sie aber jederzeit bringen. Dort harren sie dann aus bis sich das Wetter bessert. Wenn du sie in Gefangenschaft hältst, solltest du sie regelmäßig füttern.

    Beste Grüße

    David

    Man kann die Kokons auch auf den Boden legen. Die Falter schlüpfen auch hier ohne Probleme. Wichtig sind nur keine glatten Wände. Die geschlüpften Falter sollen problemlos

    hinauf kriechen können.

    Das mag zwar prinzipiell stimmen, aber riskieren würde ich das nicht. Die Falter hängen sich wenn möglich direkt außen an ihren Kokon wenn sie schlüpfen und sollten entsprechend unter dem Kokon Platz fürs Entfalten der Flügel haben. Da ist es auf jeden Fall sicher dass alles gut geht.

    Beste Grüße,

    David

    Das machen die Raupen vor der Verpuppung immer. Ich nenne das "Einsalben". Dieses Verhalten habe ich schon bei allen möglichen Schwärmerarten beobachtet. Ich denke das Sekret schützt die Tiere vor Verletzungen beim Eingraben. Ich habe auch mal gehört dass das die Verfärbung vor der Verpuppung beschleunigt. Auf jeden Fall ist das völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung.

    Beste Grüße,

    David