Hallo Rudi,
danke einstweilen.
Zur "Belohnung" gibt es heute den 3. Teil des Machwerkes.
Ebenso angehängt die Erklärung zum Erwerb von CN-befüllten Tötungsgläsern der Fa. Bioform.
Evtl. sieht man sich ja in Ingolstadt !
Uwe
Hallo Rudi,
danke einstweilen.
Zur "Belohnung" gibt es heute den 3. Teil des Machwerkes.
Ebenso angehängt die Erklärung zum Erwerb von CN-befüllten Tötungsgläsern der Fa. Bioform.
Evtl. sieht man sich ja in Ingolstadt !
Uwe
Anbei noch Teil 2.
Uwe
Mal was für Neu- und Jungentomologen mit der Hoffnung auf regen Austausch.
Uwe
Eine Behörde – auch Amt genannt – arbeitet grundsätzlich immer nach den gleichen Spielregeln
1. Antrag stellen (Antragsteller)
2. Begründung des Antrages (Antragsteller)
3. Vergleich des Antrages mit den derzeit gültigen Gesetzen und Verordnungen unter Einbeziehung eventuell vorhandener Ermessensspielräume (Behörde)
4. Bescheid über den Antrag – positiv oder negativ (Behörde), beigepackt dazu
a. Begründung des Bescheides
b. Rechtsbelehrung
c. Hinweis auf die Einspruchsstelle
Soweit im Groben das Procedere (bitte keine verwaltungsrechtliche Diskussion unter Hinweis auf BGB, SGB [als Beispiele] oder ähnliche Gesetzesvorlagen entfachen !).
Hier jetzt soweit zu gehen, Deutschland als „Bananenrepublik“ zu titulieren halte ich für übertrieben. Man bedenke, dass es Länder gibt, in denen erst gar nicht die Möglichkeit besteht Anträge gleich welcher Art zu stellen. Und oft sind dort die „Wehwehchen“ anders geraten als das simple Ansinnen eine definierte Schmetterlingsart züchten zu wollen.
Die Enttäuschung vom Kollegen Altmeyer verstehe ich voll und ganz, gehe allerdings davon aus, das der ganze Vorgang zunächst rein schriftlich, also ohne jeglichen persönlichen Kontakt zum Be- oder Sachbearbeiter der Behörde vonstatten gegangen ist. Ich halte dies für nicht ganz richtig.
Zunächst sollte man mit der Behörde, in der im Übrigen Menschen arbeiten und nicht steuerzahlerabhängige Jasager, persönlichen Kontakt suchen, dafür gibt’s den sogenannten Publikumsverkehr; nennen wir es aber eher Sprechstunden.
Dort kann man zunächst nachfragen welche Vorgaben erfüllt werden müssen um ggf. positiv beschieden zu werden. Auch ist die Behörde verpflichtet sämtliche Hinweise auf eine erfolgreiche Antragsstellung zu geben. Sie wird dies allerdings nur dann vollumfänglich tun, wenn von Seiten des Antragsstellers erkennbar ist, dass dieser sich in der zu entscheidenden Sache (Antragsinhalt) überhaupt insoweit auskennt, dass – falls der Bescheid positiv beschieden werden sollte – keinerlei negative Folgen aus dem positiven Bescheid entstehen können.
Der „Doofe“ wäre dann nämlich der, der positiv beschieden hat, also der Behördenmitarbeiter. Die Leute sind aber nicht doof, von daher überlegen und prüfen die ganz genau was Sache ist und vor allem was als Sache gewünscht wird.
In Folge würde ich nochmals aktiv werden und den „aktiven Weg“, sprich persönliche Vorsprache etc. wählen.
Viel Glück, Kollege Altmeyer !
Bei mir funktioniert das immer prima, allerdings muss ich zugeben, dass ich da gewisse Beziehungen habe.
Positiv erwähnen möchte ich die sachlichen Vorträge von Papa Papillion und Klaas Reißmann. Mit eben dieser Sachlichkeit begegnet man solchen Problemen. Den Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Der von Falk ist auch nicht ohne, aber eben zu emotional und – vor allem der Schluss – schon fast polemisch.
„Auf die Nerven gehen“, also immer wieder, wenn auch mit wechselnden Argumenten, neu zu intervenieren, hat meines Erachtens überhaupt keinen Sinn. Die nächsten Instanzen sind ohne weiteres in der Lage einen Antrag gänzlich abzulehnen. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, gäbe es da keine EDV, die alles speichert, was man ihr füttert. Wenn man da erst mal als „Querulant“ gebrandmarkt ist, gibt es nur noch negative Bescheide, das dürfte ja wohl klar sein.
Zum Schluß :
Ich gehe mal davon aus, dass deutschlandweit keine P. machaon (und auch all die anderen geschützten Arten) gezüchtet werden; außer es liegt die diskutierte Ausnahmegenehmigung vor.
Ferner gehe ich davon aus, dass sich kein Mensch wagt, Bestände aus der Natur zu entnehmen; außer er hat dafür eine Genehmigung.
Absolut sicher bin ich mir in der Sache, wenn es um das Thema wirtschaftliche Interessen im Zusammenhang mit der Zucht von geschützten Arten – gleich welcher Art – geht. Da läuft bestimmt nichts, zumindest nicht ohne die dafür erforderlichen Genehmigungen.
Meine Menschenkenntnis sagt mir, dass ich da richtig liege, oder ?
Ich persönlich genehmige mir nun zunächst eine Tasse Kaffee.
Schöne Grüße aus dem völlig verregneten Niederbayern
UGLandshut
I can' t believe in sinapis because apex-spots are much too light.
Sinapis-apex is darker.
Also the wing-downside is darker at sinapis, especially at backwings.
But of course the pictures are not optimal lighted and I may be in error.
Greetings
UGLandshut
This should be Leptidea duponcheli Stgr.
A female of the second generation.
Greetings
UGLandshut
Hallo,
auch ich bereise dieses Jahr die Türkei (mal wieder).
Was ich nicht dabei haben werde sind folgende Artikel :
Fangnetz
Präparationsutensilien (medizinische Bestecke u. dgl.)
Spritzen gleich welcher Art - erheblich gefährlich, ergibt den absoluten Erklärungsnotstand !
Klein- und Kleinstbehälter jeglicher Art - werden gerne als Schmuggelcontainer betrachtet.
Also im Grund rein gar nichts, was mit Entomologie zu tun hat.
Ich werde fotografieren und beobachten, aber keinerlei Versuche starten irgendetwas zu fangen, geschweige denn nach D zu verfrachten.
Da unten wird der kleinste Dorfsheriff zum Umweltbeauftragten wenn es darum geht, Touris einzulochen und abzuzocken.
Und dies ungeachtet der Tatsache, dass z. B. an der Südküste allein mit dem Plastikflaschenpfand - sofern sie denn eins hätten - der am Strassenrand liegenden Flaschen ein Vermögen zu verdienen wäre.
So weh es tut : Hände weg von allem ! Man bedenke, dass in der Türkei an sich völlig wertlose Steine urplötzlich geschichtsträchtigen Charakter bekommen können (da glaub' ich war mal was, das da einer eingelocht wurde).
Und wenn es dort Stress gibt, dann aber dicke - Knast ist da gleich eine Urlaubsverlängerungsmethode auf die man allerdings locker verzichten kann.
Mich nervt das auch, aber wie gesagt, alles was dort unten greifbar wäre ist im Falle des Falles nicht annähernd das wert, was es Ärger heraufbeschwören kann.
Noch was : Rechtslage in der Türkei ? Na ja...ich glaube nicht wirklich, dass die Türkei unmittelbar ein Land ist, wo wirklich eine "sichere" Rechtslage besteht.
Da wird noch richtig intensiv aus der Hüfte geschossen, gerade was Touristen angeht (obwohl die ja die Kohle bringen).
In diesem Sinne
Güle, güle
UGLandshut
...somit habe ich auch für Dich quasi "eine Lanze gebrochen" (Rücksicht im Bezug auf Alter etc., wie geschrieben).
Aber jeder ist eben anders, Gott sei Dank. Und dass nicht alles Gold ist was glänzt, wem sagst du das !
Ungeachtet dessen gehe ich ohne jedes Vorurteil und ohne jeden Vorbehalt an ein Thema und unterstelle niemandem etwas bis zum Tage an dem mich der- oder diejenige davon überzeugt, dass es etwas zu unterstellen gibt.
Schöne Grüße aus Niederbayern
UGLandshut
Hi Luke,
ich bitte zu bedenken :
Max ist 13 !
Ich glaube er hat den Beitrag eingestellt, weil er sich mitteilen will, was ich - speziell bei Jungentomologen - sehr gut finde.
Wenn ein 13-jähriger sich in einem semi-wissenschaftlichen Forum bewegt, aktiv mitmacht und sich mitteilt finde ich das sogar sehr kreativ.
Er will nichts imitieren, geschweige denn anderen seine Spanntechnik als die "Eine" anpreisen.
So gut die "Anleitung" von Arnd auch sein mag - auch sie genießt nicht den Status der einzig wahren; schon deshalb nicht, weil ich kaum glaube, dass man das Präparieren per Bild erlernen kann.
Wenn man in diesem Metier kein Fingerspitzengefühl hat ist alles für die Katz' !
Da nützt wohl auch die beste Anleitung nichts, soviel dürfte Fakt sein.
Learning bei doing ist hier wohl eher die Devise.
Max tut das aktiv, mit allen Konsequenzen.
Zum Thema "Familie wechseln" nur soviel : "Actias" erklärt doch wohl alles, oder ?
Was wird in der Börse am meisten angeboten oder gesucht ?
Eine Unsinnigkeit des Threads kann ich auch nicht erkennen, denn wenn man eine Plattform dieser Art bietet, sind Wiederholungen (nennen wir es von mir aus auch Imitate) nicht auszuschließen.
Das Einstellen eines oder mehrerer Fotos wird Max auch nicht wirklich im Bezug auf die falsche Ausführung erleuchten, wie gesagt, es ist im Wesentlichen eine Sache des Fingerspitzengefühls.
Max wird bald selbst erkennen, das die "Pinzettenzugtechnik" (ist der Begriff normiert oder so was in der Art, hört sich so bürokratisch an) wohl nicht der Weisheit letzter Schluss ist; aber genau um dies zu erkennen muß er Fehler machen, denn nur durch Fehler lernt man.
Meine Bitte an die "gestandenen" Entomologen, sofern sie sich angesprochen fühlen :
Runter vom entomologischen Olymp !
Kritik ja, aber : Rücksicht auf Alter, Erfahrung u. dgl. sind unerlässlich, alles andere ist Überheblichkeit !
Da fällt mir spontan noch ein Witz ein :
Spielwarenverkäufer zum Kunden :
"Dieses Spielzeug wurde eigens von Psychologen entwickelt und bereitet ihr Kind ganz intensiv auf das spätere Leben vor.
Wie immer man es auch zusammenbaut, es ist immer falsch !
Sorry, aber das ist meine Meinung zum Thema !
Beste Grüße aus Niederbayern
UGLandshut
Hallo an Alle !
ich muss da auch noch mal einen Kommentar abgeben. Ich habe gerade den schön bebilderten und beschriebenen Bericht vom Max durchgelesen und bin daraufhin sofort in mein entomologisches Refugium abgetaucht.
Nach relativ kurzem Suchen fand ich dann auch das Gewünschte : meine ersten Saturniden, Ergebnisse von Käufen auf der Börse in Ingolstadt oder gar bereits selbst gezüchtet, wie z.B. pavonia.
Ergebnis : Max, Du machst das richtig gut !
Ich war damals, Anfang der 1970er, nur unwesentlich älter als du heute, aber die Qualität der Präparation habe ich - damals - nicht erreicht. Sicher, wir hatten eventuell nicht ganz die notwendigen Utensilien (manche meiner Erstfänge sind mit Stecknadel (!) im Thorax präpariert, sofern man das so nennen darf, was wir damals verbrochen haben).
Super finde ich auch die blecherne Tabaksdose zur Aufbewahrung der Nadeln, das hat was und ich hatte auch eine solche, sehr schön.
Den "Winkelfanatikern" sei gesagt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist; man erinnere sich zunächst - sofern man kann und will - an die eigene Jugend, den eigenen Beginn der Zucht und Sammlung.
Es ist leider so, dass alles auf diesem Planeten - vor allem in unseren zivilisierten Breiten - einer Norm oder Regel folgen muss.
Die Normenhüter behaupten doch glatt, dass ohne die von ihnen erstellten Regelwerke alles im Chaos versinken würde.
Mir stellt sich die da die Frage wo Chaos beginnt und endet; ich brauche dazu eigentlich nur die aktuelle Tageszeitung, ggf. noch das eine oder andere Wochenmagazin.
Wenn all das, was um uns herum täglich passiert, kein Chaos ist, was dann - bitte - ist Chaos ?
Zurück zum Thema stellen meine ersten "präparatorischen" Werke etwas besonderes dar, auch wenn Körperlage, Fühlerlage oder die bereits besagten Winkel nicht so ganz der "Norm" entsprechen.
Die Besonderheit liegt darin, dass sie mich an meine späte Kindheit und frühe Jugend erinnern...und das macht micht froh, auch weil ich nach 40 Jahren immer noch nicht genug von der Entomologie habe !
Bei Max wird das eines Tages, auch wenn dann die Winkel stimmen, ebenso sein...und das ist gut so !
Weiter so, Max !
Schöne Grüße an Alle
UGLandshut
Hi Jasius,
a nice discription... and it works.
But - as to read in the desription - it is not without risks.
The first sentence on "Step one" is : Caution - Acetone is highly flammable !
Personally I'm missing the advice : Only to use by experienced users or professionals !
Here in this community are (too) many kids without this experience (in this way). Acetone is available for everyone, and if the customer is too young, Daddy will get it without any problems.
Eine gute Beschreibung... und es funktioniert auch.
Aber, wie in der Beschreibung zu lesen, nicht ganz ohne Risiko.
Der erste Satz bei "Schritt eins" lautet : Achtung - Azeton ist hochentzündlich !
Mit persönlich fehlt der Hinweis : Nur zum Gebrauch durch Erfahrene Anwender oder Leute, die beruflich mit der Materie zu tun haben !
Hier bei Actias sind einfach zu viele Jugendliche ohne diese notwendige Erfahrung, zumindest in diesem Bezug.
Azeton ist leicht erhältlich und sollte der Käufer zu jung sein, wird's der Vater schon bekommen.
Greetings
UGLandshut
Noch'n Kommentar zur Problematik :
Empfehlenswert von all den angepriesenen Mittelchen ist einzig das "Wundbenzin" wie von Heinz bereits erwähnt.
Benzin von der "Tanke" ist im allgemeinen farblich präpariert, es ist nicht auzuschließen, dass sich dies letztlich negativ auf die Schuppen oder den Korpus auswirken kann.
Perchlorethylen ("Per") oder auch Trichlorethylen ("Tri"), die beide in der Industrie zu Reinigungs- und Entfettungszwecken verwendet werden, sind hochgradig gesundheitsschädlich, meines Wissens nach ist Tri sogar mittlerweile verboten (es gab da ganz Schlaue, die sich tatsächlich damit die Hände und Arme "gewaschen" (= entfettet) haben. Mit dem Erfolg, dass die Haut der Art ausgetrocknet ist, das nur noch ein (entgegen dem eigentlichen Zweck) Einschmieren und Einfetten derselben die völlige Verschuppung aufhalten konnte (So passiert bei Standard Elektrik Lorenz in Landshut in den 80er Jahren !).
Azeton ist ebenfalls so ein Wässerchen. Nicht umsonst wurde diese aus den Nagellackentfernern verbannt. Löst und entfettet überirdisch aber sonst...
Azeton greift auch fast alle Kunststoffe an, der Nylonkopf der Nadeln dürfte das in aller Regel nicht überleben, was aber ggf. zu verschmerzen wäre.
Gereinigtes Benzin, oder auch das nahezu in jedem Kaufhaus erhältliche Feuerzeugbenzin (beide auch ohne Probleme als Fleckenentferner verwendbar) sind natürlich teurer und im Regelfall in kleineren Gebinden erhältlich, aber man braucht es ja nicht ständig und auch nicht hektoliterweise.
Noch zu beachten ist (bei allen besprochenen Mitteln) die nicht zu unterschätzende Entzündungsgefahr !
Also, wenn möglich alle Befüllungs- und Entleerungsvorgänge der verwendeten Behältnisse entweder in gut und ausreichend belüfteten Räumen oder, noch besser, im Freien durchführen !
Nicht rauchen, keine Zündquellen zulassen, persönliche Schutzausrüstung (wenn möglich Handschuhe [Gummi] und Schutzbrille) tragen !
Für die Hardliner sei auch noch gesagt, das auch das Schlucken nicht gerade zu körperlichem Wohlbefinden führt.
Das Zeug ist absolut nicht zu unterschätzen und der Aufwand zum eigenen Schutz relativ gering.
Zur Erfahrung sei zu sagen, dass ich meine "restlos" verölten A. selene damit quasi in Neuzustand gebracht habe (leider musste ich allerdings auch die Papiereinlage der Kästen erneuern, da das Öl auch hierauf seinen Weg fand).
Wenn man allerdings regelmäßig kontrolliert sollte es soweit erst gar nicht kommen.
Ich hoffe das war jetzt nützlich.
Schöne Grüsse
UGLandshut
Lieber Eddy,
das ist jedem schon passiert !
Schlimm wäre nur, wenn man daraus nichts lernen würde.
Aber da mache ich mir in deinem Fall keine Gedanken darüber.
Du lernst daraus und das nächste mal wird das alles besser, wie bei allen Anderen auch.
Was sagt ein alter Spruch : es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen !
Wird schon, Eddy !
UGLandshut
@ Eddy
Nun, zu einen muss erstmal das "Material" erworben werden = Kosten.
Zum Anderen müssen entsprechende Räumlichkeiten (Kellerraum, von mir aus auch das Wohnzimmer, jeder nach seinem Belieben) zur Verfügung stehen = Kosten.
Zum Dritten geht nicht immer eine "Tupper"-Schüssel zur Aufzucht, d.h. es müssen geeignete Terrarien, Insektarien oder was auch immer angeschafft oder, bei entsprechendem Geschick, selbst "gebaut" werden, das Material hierzu muss bezahlt werden (meistens) = Kosten.
Auch Energiekosten für die Beheizung, Befeuchtung und Beleuchtung sind zu beachten = Kosten.
Der Zeitaufwand, auch wenn's ein Hobby ist, verursacht, richtig gedacht = Kosten.
Der oder die Nachbarn werden sich freuen, wenn alle Ligusterhecken, Fliederbüsche etc. etc. "abgeerntet" sind, vor allem, wenn sie dem "Übeltäter" auf die Schliche kommen = Ärger.
Desgleichen gilt für öffentliche Parks und Grünanlagen = kann Ärger heraufbeschwören.
Steht das Futter eben nicht unmittelbar vor der Haustür, muss eventuell irgendwohin gekarrt werden = Kosten (Benzin, Diesel, Gas) = Umweltbelastung (Schadstoffaustoss, Feinstaub).
Vielen Futtersorten, vor allem in weniger ländlichen Gebieten, können nicht unbedingt weitergereicht werden, da erheblich belastet = Ärger = Frust (zumal wenn die ganze Zucht eingeht).
Nehmen wir mal folgende Zuchtstämme an :
1. A. pernyi
2. A. selene
3. S. cynthia (ricini)
Von allen drei Arten haben wir, weil's im Großen billiger ist, jeweils 50 Eier / Jungraupen bekommen.
Bis L3 will ich da mal nicht so sehr auf's Blech hauen, aber ab L4, spätestens L5 wird der Futtererwerb zum Leistungssport, vor allem, wenn der Züchter Vollzeitberufler ist und die Zucht gut verläuft, will heißen wenig Ausfälle zu beklagen sind.
Da ist mancher Abend recht kurz (hin und wieder kann das auch zu interfamiliären Diskussionen führen !).
Von den besagten "Ästchen" wollen wir hier mal gar nicht reden, da käme, bestenfalls, eine Hungerzucht heraus.
Also ich sehe da schon Kosten entstehen, es muß nicht gleich eine Lawine sein, aber Geld geht drauf (Kompensation durch eventuelle Verkäufe ist natürlich möglich).
Nicht vergessen bitte : Mit der Zeit wird der Anspruch und damit auch die Kosten steigen, das verhält sich ähnlich wie mit dem Auto !
Ungeachtet all dessen solltet ihr, also Nick und Eddy, Euch nicht davon abbringen lassen, diesem Hobby nicht zu frönen.
Ihr solltet nur nicht zu "blauäugig" an die Sache rangehen.
Gruß
UGLandshut
P.S. ich arbeite gerade an der per Mail besprochenen Artenliste.
Hallo Nick,
da muss Dir nichts leid tun, dafür gibt es keinen Grund.
Ich glaube allerdings nicht, dass die "meisten" mit A. luna "begonnen" haben und wenn, dann wahrscheinlich erst nachdem Sie erfolgreich einheimische Arten gezüchtet haben.
Denn natürlich sind tropische Arten - schon rein vom Erscheinungsbild her - imposanter als das einheimische Getier (zumindest auf den ersten Blick). Natürlich ist es eine Herausforderung eine A. atlas-Zucht durch zu ziehen und dann eben solch einen "Apparat" von Schmetterling sein "Eigen" nennen zu dürfen. Und letztlich kann es die Krönung eines jeden Züchters sein, diesen Vorgang ebenso mit A. mittrei zu wiederholen; muss es aber nicht.
Was den Schutz einheimischer Arten angeht kann man darüber geteilter Meinung sein.
Fakt ist "Gesetz ist Gesetz" und damit gibt es im Prinzip nichts gegen zu halten.
Allerdings sind bei weitem nicht alle Arten geschützt, die entsprechenden Listen finden sich allesamt im Web.
Auch wurde hier bei Actias schon ausreichend und umfänglich die Thematik durchdiskutiert.
Ungeachtet dieser Tatsachen und Regelungen kommt es auch immer darauf an, wie verantwortungsbewusst die betroffene Person mit der Thematik umgeht.
Ich will mal behaupten, dass sich viele Entomologen (aber auch Liebhaber anderer Disziplinen) relativ wenig um diese Gesetze kümmern.
Eventuell werden jetzt viele Einreden dahingehend kommen, dass ich das so nicht behaupten kann, tu ich aber trotzdem !
Man achte nur mal auf die Angebote im Börsenteil; ganz zu schweigen was so zu sagen "unter der Hand" den Besitzer wechselt !
Wer da frei von Schuld ist möge den ersten Stein werfen !
Deine Aufgabe, lieber Nick, kann und muss es sein, Dich genau darüber so gut wie möglich zu informieren (Artenschutz, "rote" Liste, Praxis und Theorie der "gelebten" Entomologie, usw.).
Das bringt zum einen Kenntnisse, zu anderen aber auch Fähigkeiten, die dich dahin führen, wo Du hin willst und auch sollst.
Wie bereits erwähnt ist es u.a. eine Aufgabe der "Erfahrenen" die "Unerfahrenen" dahin zu führen selbst erfahren zu werden und als Krönung dieses Wissen dann als jetzt "Erfahrene" der nächsten Generation "Unerfahrener" Erfahrung mitzuteilen und angedeihen zu lassen.
Liest sich blöd, ist aber so; wie eben im Leben auch (Eltern-Kinder-Kindeskinder).
Im Übrigen wird es Dir dann auch möglich sein, Feinheiten zu unterscheiden, deren Existenz dir bis dato gar nicht bewußt sind, also z.B. was "Anfängerarten" sind und welche eben nicht.
Zu den "Anfängerarten" nur noch soviel : schon manch ein erfahrener Züchter ist gerade bei diesen offensichtlich leicht und unproblematisch zu züchtenden Arten schon ganz schön "auf die Schnauze gefallen", wie man so schön sagt. Hin und wieder lässt sich die Natur eben doch nicht übergehen, oder sie schlägt unvorhersehbare Bahnen ein.
Als Empfehlung gebe ich Dir noch folgende Lektüre, die ich als Pflichtlektüre empfinde, mit :
Ekkehard Friedrich "Handbuch der Schmetterlingszucht", Kosmos Verlag, Franckh'sche Verlagshandlung Stuttgart
Viele, vor allem die "Älteren" unter uns haben mit diesem Buch das Rüstzeug zur Schmetterlingszucht mitbekommen, dass sie heute noch einsetzen um erfolgreich zu arbeiten oder einfach, um Spaß an der Zucht zu haben.
Es geht im Inhalt im Übrigen nur um "einheimische" (europäische) Arten.
Soviel zunächst, also ran an die Arbeit, lieber Nick !
Gruß
UGLandshut
Hallo an Alle
Leute was mich wundert ist der Fall, daß kein Mensch auf die Idee kommt Jungentomologen, oder solchen, die es werden wollen, zunächst mal ihre großen Vorhaben zu erläutern.
In aller Regel weiss der Anfänger nämlich überhaupt nicht auf was er sich mit der Zucht von Saturniden, speziell Exoten, einlässt.
Mal abgesehen von der Futterbeschaffung ist das Ganze doch mit einem erheblichen Aufwand an Zeit, Geld und teilweise großer Geduld verbunden.
Noch dazu, wenn ich dann A. mittrei lese !
Diesem Vorhaben ist - bei allem Respekt der Jugend gegenüber und auch dem ggf. vorhandenen wissenschaftlichen Interesse - dringend abzuraten.
Was kommt denn nach mittrei, nach selene, nach dubernardi, nach atlas usw. usf. ?
Ich sehe hier deutlich, daß offensichtlich auch in der Entomologie der Inhalt "größer, schneller, weiter..." sein muss.
Tolle Sache, züchten, abtöten, ab in den Kasten und dann den erstaunten Laien dieselben vorführen.
Eine eventuelle Weiterzucht lasse ich hier mal aussen vor, denn was ergibt sich denn, wenn der Überschuss an Material nicht mehr beherrschbar ist (fehlendes Futter [Winter !], fehlende Abnehmer für Zuchtmaterial, fehlendes Interesse, da ja bereits gezüchtet) ?
Ich kann, nach 40jähriger Erfahrung, nur jedem Einsteiger etwas Demut empfehlen. Nichts gegen jugendlichen Drang, Neugier etc., aber ungeachtet der Tatsache, daß ein Insekt nicht unmittelbar das Höchste aller Lebewesen ist, so ist es doch ein solches.
Mir kommt es oft so vor, als seien Geltungsdrang und das "haben müssen" weitaus stärker ausgeprägt als das fundamentale Erarbeiten von Kenntnissen und Fähigkeiten, die einen Entomologen ausmachen : nämlich Sach- und Fachkundigkeit innerhalb des von ihm bearbeiteten Gebietes.
Ich will ausdrücklich betonen, dass ein junger Mensch selbstverständlich in der Lage ist, sich diese Attribute anzueigenen. Aber muss dies auf der (offensichtlich) rein exotischen Schiene erfolgen ?
Wo bleibt die Kenntnis der heimischen Fauna und Flora ?
Was nützt das Wissen um die Zucht asiatischer, afrikanischer, südamerikanischer Arten in unseren Breiten ? Im Endeffekt gar nichts, soweit ich - übertrieben ausgedrückt - ein Tagpfauenauge nicht von einem Zitronenfalter unterscheiden kann.
Zum Ansinnen von Nick D. bleibt zu sagen, dass es auch sehr interessante einheimische Arten gibt, die sich auch noch leicht züchten lassen, als da wären :
S. pavonia (Kleines Nachtpfauenauge)
S. pyri (Großes Nachtpfauenauge, wenn's denn groß sein muß)
E. versicolora (Birkenspinner)
ab Mitte / Ende Mai, Anfang bis Mitte Juni steht die ganze Batterie an Schwärmern zur Verfügung
S. ligustri (Ligusterschwärmer)
L. populi (Pappelschwärmer)
S. occellata (Abendpfauenauge)
um nur einige zu nennen.
Auch an Tagfaltern herrscht - speziell für Anfänger - kein Mangel
I. io (Tagpfauenauge)
A. urticae (Kleiner Fuchs)
sind leicht zu erhalten und vor allem leicht zu züchten.
Befriedigende Ergebnisse sind weitaus leichter zu erzielen und können sich ohne weiteres sehen lassen. Die einheimischen Arten müssen auch keinen Vergleich mit den tropischen Brummern scheuen, aber man muss ggf. etwas genauer hinschauen um dies zu erkennen.
Man muss sich auch die Mühe machen die Natur quasi zu durchstöbern, Expeditionen durchzuführen und was eben sonst noch alles dazu gehört.
Wenn dann - nach mehr oder weniger vergangener Zeit - sich auch zählbare Erfolge, tieferes Wissen und Kenntnisse einstellen, dann kann man immer noch auf die Zucht von tropischem Material einschwenken.
Und dann macht das Alles richtig Spaß, weil man dann eben nicht mehr nur "blind" durch die Gegend züchtet und sammelt, sondern weil man sich der Sache von Grund auf verschrieben hat.
Ich unterstütze jeden Anfänger gerne und in jeder Hinsicht, aber Leute, Jungkollegen, bleibt auf dem Teppich !
P.S. : Ich teile hier meine Meinung mit und zwar ggf. meine alleinige Meinung. Selbstverständlich hat jeder das Recht sich nach seinem Gutdünken zu verwirklichen und zu entfalten. Ich stelle das auch nicht in Abrede.
Es muss aber auch die Aufgabe der erfahreneren Kollegen sein beratend und erklärend auf den Nachwuchs einzuwirken.
Dies habe ich hiermit versucht.
Servus an Alle
UGLandshut
Hallo,
Ich wußte es, Heinz, ich wußte es genau, daß wenn ich den Post abschicke, daß Dich das zu einem Kommentar hinreißt.
Der Clou kommt jetzt dann in einer Stunde >>> großes Beichten ist angesagt. Mein Kurzer ist schon genervt, daß er schon wieder in die Kirche rennen muß.
Der Firmling wiederum hat's gut, der ist mit seinen Leidensgenossen das Wochenende über zum Firmlings-WE angetreten.
Ich muß jetzt nur noch hinbekommen, daß meine Frau mit zum Beichten geht, ich habe zu diesem Anlass immer so ein schlechtes Gewissen...
Obwohl, wenn ich so lese was da jeden Tag von diversen kirchlichen Einrichtungen gemeldet wird, ich weiß nicht, ob das was wir unseren Kindern da angedeihen lassen so gut ist.
Offensichtlich ist der Mißbrauch von Schutzbefohlenen oder Abhängigen eine geradezu interkirchliche Disziplin, man fasst es nicht mehr, was auf dieser Welt so abgeht.
Gut zu wissen, daß es die Kolleginnen und Kollegen von Actias gibt.
Uwe
Hallo Freunde,
was soll man sagen ?
Genial, irre, überragend...mir fallen da keine Superlative mehr ein...ich habe so was noch kaum erlebt.
Das hat gepasst wie die berühmte Faust auf's Auge; ein toller Nachmittag und Abend und teilweise Morgen, immerhin bis nach 3 Uhr in der Früh.
Eigentlich wollte ich auf jeden getrennt eingehen. lasse das aber aus Zeit- und Gerechtigkeitsgründen...
Ihr wart alle absolute Spitze...
Von den Diskussionen ganz zu schweigen...
ich hoffe doch sehr, daß das wiederholt wird...wo auch immer...kein Weg zu weit.
Leider hat der Sonntag dann nicht mehr so funktioniert wie gewollt, kein Wunder... ich habe zur Zeit noch einen Firmling und einen Kommunianten auf den rechten Pfad der Tugend zu führen, so daß ich am Sonntag, auch auf Druck meiner Frau hin, bis Mittag mit Kirchgängen beschäftigt war; ich konnte mich gegenüber meiner Sippe einfach nicht durchsetzen, gestunken hats mir schon, aber was soll's.
Die Kinder müssen natürlich auch noch zu allem Überfluss in getrennte Gottesdienste gehen, weil ja der Firmling quasi schon eine Hausecke erwachsener ist.
Nachmittag habe ich dann die Nacht nachgeholt, nämlich den Schlaf des Gerechten...
Aber zurück zum Thema :
Auch die Bilder sind super geworden...caught in the act, wie der Engländer sagen würde.
So jetzt muß ich erst mal in Actias nachlesen, was es alles Neues gibt, hatte leider die ganze Woche keine Zeit dafür, weil ich geschäflich permanent unterwegs war (Karlsruhe, Heilbronn, Weickelsdorf).
Liebe Grüße an alle, die beim Treffen waren und alle anderen natürlich auch.
Uwe
Liebe Kollegen und Mitwirkende des (Süd)deutsch-österreichischen Treffens am jetzigen Wochende,
für alle die, die mit der Bahn kommen folgende Info :
Der Bahnhof Landshut ist ca. 12 bis 15 km vom Ort des Geschehens (Luginger, Mirskofen) entfernt.
Ich habe morgen vormittag von 9 Uhr bis ca. 12 Uhr noch einen Geschäftstermin, sollte aber wirklich nur bis 12 Uhr sein.
Für alle, die später kommen hier meine Handy-Nummern :
0151 / 19545119 oder
0179 / 7206673
oder aber Email !
Bitte anrufen und Ankunfszeit mitteilen, ich hole euch gerne vom Bahnhof ab.
Sollte jemand vor Mittag schon in Landshut sein, kann er trotzdem anrufen, mir fällt schon was ein.
Und bitte...nicht zögern, ich tu's gerne, ansonsten würde ich es nicht anbieten.
Bis morgen
U. Grimm
Hallo liebe Kollegen,
also zunächst noch mal meine Entschuldigung an Heinz, ich habe echt gepennt.
Heinz hat mich angemailt mit der Bitte um Unterstützung bzgl. Unterkunft und Lokalität. Liegt auch nahe, da ich ja in Landshut wohne.
Ich hatte wirklich so einen Stress in der Arbeit, dass ich alles andere schlicht und ergreifend vergessen habe, geschweige denn mein Email-Konto nachgesehen habe. Nochmals sorry !
Aber es ist ja ganz klar, dass ich da tätig werde !
Nachdem der Zeitpunkt ja doch noch einige Wochen Raum für die Organisation lässt, werde ich dieses Wochenende mal tätig werden und Euch einige Vorschläge bzgl. Unterkunft und Lokal mitteilen, auch preislich, wobei hier zu sagen ist, dass die Preise bei uns schon noch moderat sind und hierbei hoffentlich niemand überfordert wird.
Ich denke, dass bis Anfang nächster Woche schon ein kleiner Einblick möglich sein wird, es ist hier in Landshut auch noch recht überschaubar.
Diejenigen, die kein Fahrzeug zur Verfügung haben könnenohne Probleme am Bahnhof abgeholt werden.
Dieser liegt recht stadtnah und man ist in der Regel in 5 Minuten mit dem Auto mitten in der Stadt; also bitte keine Hemmungen !.
Landshut ist mit der Bahn leicht erreichbar von München, Nürnberg, Passau und Regensburg aus (mal Googlemaps anschauen!).
Sollte es noch Fragen oder Anregungen geben, bittel melden, Email-Adresse siehe links!
Soviel für den Moment von mir.
Uwe