Futter für Arctia caja

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    Hallo Ulrike
    Da A. caja polyphag ist,fressen sie alles mögliche.Besonders gerne genommen wird,
    Achillea(Schafgarbe),Plantago(Wegerich),Lamium(Taubnessel),Gallium(Labkraut),
    Borago(Borretsch),Symphytum(Beinwell),Urtica(Brennessel),Rumex(Sauerampfer),
    Lactua(Salat),Brassica(Kohl)u.s.w.
    Biete ihnen ein breitgefächertes Angebot an Futterpflanzen und Du wirst feststellen
    das sie für einige Arten eine wahre Vorliebe entwickeln. :daumenja:

    M.F.G.
    Heiner

    Sphingidae :falter:

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

    Vielen Dank Heiner,

    dann gebe ich ihnen mal Brennnessel und Taubnessel.
    Bei uns sind sämtliche Grünflächen gemäht und ich finden keinen Löwenzahn.
    Salat habe ich auch schon überlegt. Den habe ich auch zu Hause.
    Vermutlich werden sie auch Rucola nehmen, aber warum kaufen, wenn es noch andere Möglichkeiten gibt.
    Wegerich finde ich auch noch vereinzelt.
    Also dann bin ich ja beruhigt.

    Grüße an alle Arctia caja-Züchter, Ulrike

    Hallo Ulrike,

    sehr gerne werden Rosengewächse genommen oder Wiesenknöterich,den Du wenn alles gemäht ist aber auch nicht findest.

    Aber für caja findest Du doch überall was sogar auf der gemähten Wiese oder im Garten. Nimm einfach viele verschiedene Arten Du siehst dann schon was schmeckt. Der geschmack ändert sich sowieso hin und wieder.

    Gruß

    Elmar

    Ich hätte noch im Angebot: Hasel, Rose, Erdbeerblätter, Brombeere, Schlehe,
    einen Knöterich haben wir hier auch, der wächst an den Sträuchern und Bäumen hoch, sieht ähnlich aus wie wilder Wein.
    Wir haben noch mehr Sträucher, aber das sind die, von denen ich vermute, dass Arctia caja sie fressen würde.
    Danke nochmal für die Hilfe, ich dachte immer, man MUSS sie nur mit Löwenzahn füttern.

    Hallo zusammen,

    ja das kann ich bestätigen. Es geht auch mit Brot. Bei Schwarzbrot sollte man vorsichtig sein, wahrscheinlich wegen dem Sauerteig bläht es den Raupen die Bäuche auf und irgendwie haben sie Schwierigkeiten die Gase abzulassen. :bibber: Bei mir haben sie am liebsten Vollkorntoast genommen.
    Beim Belag wäre ich auch vorsichtig, bei Marmeladenbrot mit Honig bleiben sie leicht kleben. :face_with_tongue::ironie:
    Mit Weißkohl geht es aber auch ganz gut, ist aber eine ziemliche Sauerei. Der Kot wird schmierig und schimmelt sehr leicht.

    Hallo allerseits

    bei weichem ,schmeirigen usw. Kot klingeln bei mir immer die Alarmglocken.
    Sehr leicht entsteht da ein Durchfall womit sich die ganze Zucht auch in Nachbarbehältern infiziert. Das geht bis zur innerlichen Zersetzung der Raupen die dann nur noch schleimiger Brei in der Haut haben. Denn nicht alle sind so robust wie der Jakobskrautbär.

    Dieses kann man auch im Freien bei massenauftreten beobachten, wie zum beispiel vor ca. 4 Jahren in der Oberrheinebene beim Frostspanner, der in solchen Mengen vom Baum fiel daß der ganze Boden mit olivgrünen schleimigen Raupen bedeckt war. Auch bei Nonnen und Kieferschwärmern habe ich das schon gesehen.

    Diese natürliche " Populationsbremse" regelt die immer wieder auftretenden Massenvermehrungen stets besser als Gifteinsatz. Beim Schwammspinner hat es sich mehrfach gezeigt daß in Gegenden in denen Gift eingesetzt wurde die Plage das nächste Jahr schlimmer war als in Gebieten wo man es sich selbst überlassen hat.

    Eine Zucht ist meistens eine Überpopulation und daher gefärdet.

    Andere Erfahrungen werden von mir gerne entgegengenommen

    Gruß Elmar

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