Pachnoda marginata

    Herkunft: Kongo

    KRL beider Geschlechter: 2,5 cm

    Futterpflanzen: süße Früchte, vertrochnete Blätter und faules Holz

    Benötigte Luftfeuchte: 50 - 60 %

    Benötigte Temperatur: 25 - 30 Grad Celsius

    Bodengrund: Erde mit Blätter und Torf vermischt

    Fortpflanzung: Sexuell

    Entwicklung: vom Ei zum Imago ca. 5 Monate

    Anmerkung: beim Männchen ist an der Unterseite des Abdomens eine Einkerbung und beim Weibchen nicht

    Nimm das an, was nützlich ist...
    Lass das weg, was unnütz ist...
    Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
    Bruce Lee

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    Hallo

    Mir ist aufgefallen das ein paar kleine Fehler drin sind.


    "Bodengrund: Erde mit Blätter und Torf vermischt"

    Sorry das ist nicht ganz Richtig

    Eichen / Buchen Humus / weißfaules Eichen oder Buchen Holz


    Futterpflanzen: süße Früchte, vertrochnete Blätter und faules Holz

    Ist leider auch nicht so ganz richtig Früchte / Jelly

    KRL beider Geschlechter: 2,5 cm


    Ca. 2,5 -3,0 Cm

    Lg Berti

    Hallo Diana,

    also das Larvensubstrat sollte aus Humus mit etwa 10% weißfaulem Holz bestehen. Vorwiegend sollte Laubhumus (am besten von Buche oder Eiche), aber auch mit Kokoshumus und Pinienborkenhumus habe ich recht gute Erfahrungen gemacht, verwendet werden. Torf (zu sauer) oder Blumenerde (meißt gedüngt) ist nicht geeignet. Nennst Du einen Komposthaufen dein Eigen kannst Du gern etwas schon verrottetes Material hinzufügen, es sollte aber einmal komplett durchtrocknen, um Milben und ähnliche Tiere, die den Larven gefährlich sein könnten, abzutöten. Als Futter für die Käfer nutze ich diverses Obst, das mit einer Mischung aus Trockenhefe, Blütenpollen und Honig angereichert ist. Will man nämlich alles mit Jelly abdecken, geht das dann richtig ins Geld. Im letzten Jahr hatte ich teilweise mehr als 100 hungrige Käfermäuler gleichzeitig zu stopfen!

    Viele liebe Grüße
    Franz

    Hallo,

    nach meinen Informationen braucht Pachnoda marginata peregrina kein weißfaules Holz, obwohl es nicht schadet. Die überschrift kann man ändern, da es sich speziell um Pachnoda marginata peregrina handelt. P. m. aurantina ist auch im Handel, eventuell sogar P. m. marginata.

    Wenn ich mich da auch noch einmischen darf... :grinning_squinting_face:

    Also Pachnoda und Chlorocala (Samragdestes) Larven benötigen nicht unbedingt WF Holz für ihre Entwicklung.

    Ich verwende(te) für Pachnoda Reines Waldlaubhumus, Also die alten vom Vorjahr verrotteten Blätter (Buche/Eiche).
    Der Humus (ich spreche hier von der schwarzbraunen Erde) dient zum festigen ihrer Kokons, diese sind dann stabiler, als die aus reinem Laub.
    Diesen kann man auch bedenkenlos aus dem Wald holen. (Achtet auf geschützte stellen, sonst könnte es Ärger geben.)
    Das verfüttern von Obst und Gemüse (Milde/süße Sorten) den Larven, führt zu gesunden und vitalen Imagos (Käfern).

    Die Kerfe fressen nicht nur Obst sondern gehen auch an Gemüse ran !
    Jelly wurde bei mir nur spährlich angenommen und trocknete eher aus, als das es leer gefressen wurde.

    Das sind meine Erfahrungen,
    Mashku.

    Hallo zusammen,

    was Thomas sagt hat da schon seine Berechtigung. Das weißfaules Holz den Pchnodas nicht zum fressen dient, mag da das Eine sein. Der Kokonbau der Cetonidae läuft aber besser, wenn Substanzen im Substrat sind, die die Käferlarven optimal für den Kokonbau nutzen können.

    Bei Dircranorhinna derbyana habe ich feststellen können, das die Kotballen (sehr hart und trocken) der Larven sehr gern mit in in den Kokon verbaut werden, bei Chorocala ist es sogar fast die Regel. Bei den Goliathinae ist sogar Sand (Siliziumdioxyd erforderlich, keine Larven Nahrung (da beißt sich sowie so jeder die Zähne daran aus :winking_face: ), damit die Kokons gebaut werden können.

    Um nach Michael zu gehen, gebe ich allen Rosenkäferlarven die gleiche Mischung, damit ich nicht noch mehr Arbeit habe. Ob da nun etwas drin ist das die Larven nun nicht verarbeiten, ist mir dabei egal. Da ist nun mal das Substrat für die Pachnodas genauso wie für die Mecynorhinnas oder die Cheirolaskia burkei, obwohl die wiederum 'ne Extrawurst bräuchten!

    Viele liebe Grüße
    Franz

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