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    Ist der Flugkäfig groß genug und die eingestellten Blumen frisch oder eingepflanzt, dann gehen die Schwalbenschänze durchaus auch alleine ans Futter. Man kann auch bei vielen Nymphaliden (ob das mit P. machaon funktioniert, weiß ich nicht) mit Honigwasser getränkte Schwämmchen an die Innenseiten des Flugkäfiges hängen, die Falter stoßen meist nach einiger Zeit per Zufall auf die Schwämmchen und saugen dann ausgiebig daran. (Wenn der Falter auf dem Schämmchen landet, merkt er sofort, daß da Honigwasser drin ist, da die Schmetterlinge an den Vorderbeinen ein paar Geschmacksnerven haben)

    Auch Schwärmer mit langen Saugrüsseln nehmen in größeren Flugkäfigen gerne eine spezielle Mischung an (Honig zu Wasser 1:5), vor allem wenn der Duft durch einen vor dem Käfig platzierten Ventilator verbreitet wird. Das Honigwasser gibt man am besten in einen Jogurtbecher oder dünneres Gefäß und steckt Plastikblüten rein, die unten offen sind. Dann kann der Schwärmer wie in der Natur zu seiner Blüte finden. Beim Totenkopf geht das mit den Blüten wohl kaum, in der Natur stehlen die Totenköpfe ja ganz gerne Honig. Ob das mit dem Totenkopf und einer Honigwabe von alleine funktioniert, weiß ich nicht. Hierzu schrieb in einem anderen Beitrag Mitglied "Andrew" folgendes: Zitatanfang:
    "Hallo!
    Da die Zwangsfütterung Nachteile hat (vor allem Zeitaufwand), habe ich bei atropos das Fütterungsproblem meistens so gelöst:
    Vom Imker eine schöne große "honiggeschwängerte" Bienenwabe gekauft und in den Zuchtkasten gestellt - Die Falter haben fast immer ohne Probleme selbst gefressen...! Wenn die Waben leer oder verdreckt sind, kann man sie mit einer großen Spritze nachfüllen (mit eben dem (sehr leicht verdünnten) Honig).
    Interessant war immer, dass die Weibchen ihre Eier oft auch in die Waben gelegt haben..."

    Zitatende.

    Fütterung per Hand ist aber kein Problem. Dazu gibt es auch schon zahlreiche Threads, nutze einfach die Suchfunktion. Auch in der Galerie gibt es verschiedene Bilder von Tieren, die gerade gefüttert werden!

    Hallo Daniel,

    Du machst es den Schmetterlingen leichter, die Naktarquelle wiederzufinden, wenn Du sie farblich markierst.

    Man kann z.B. Kunstblumen mit Honigwasser beträufeln.
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    Oder etwas saugfähiges in eine flache Plastikschale geben.
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    Besser finde ich noch Bastelfilz.Ich nehme dazu ein Stück Bastelfilz (vom Bastelgeschäft oder Baumarkt) und schneide es in quadratische Stücke von 3 bis 5 cm. Die werden auf einem Draht befestigt und hingesteckt oder hingehängt. (Das ist ein Schummelbild. Ich habe versucht, den Heliconius-Faltern so Pollen zu geben. Hat aber nicht funktioniert, weil sie die Pollen so nicht mit dem Rüssel aufnehmen können.)
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    Der Nachteil von den oben beschriebenen Methoden ist, dass der Filz schnell Schimmel ansetzt. Das macht den Schmetterlingen wohl nicht, sieht aber nicht schön aus.
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    Man kann auch ein kleines Plastikröhrchen (z.B. vom Floristen) in die Halterung einbauen. Das ist dann ein größerer Vorrat an Kunstnektar drin.
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    Bei allen Methoden ist es meist notwendig, den Schmetterlingen beim ersten Mal das zu zeigen. Manche Arten sind auch so schlau, sich das gegenseitig abzuschauen.

    Viel Erfolg.

    p.s. Echte nektarreiche Blüten sind immer besser. Wenn Lantana, Verbene oder Sommerflieder da sind, wird Kunstnektar bei mir gar nicht angerührt.

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