Außergewöhnliche Raupe des Lindenschwärmers (Mimas tiliae)

    Ich wollte gerade, wie aktuell jeden Tag, die verpuppungsreifen Raupen einsammeln, um sie auf Erde zu setzen. Dabei fiel mir eine Raupe mit merkwürdigen hellen Flecken auf. Ich dachte zuerst an einen Pilz oder an Parasiten, konnte aber recht schnell feststellen, dass bei dieser Raupe lediglich ein paar Flecken die ursprüngliche Farbe behalten haben:


    Hatte jemand schon einmal so einen Fall? Und: Hat dieses Problemchen Folgen für die Verpuppung?

    Gruß

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    Moin moin.

    das kann schon mal passieren.
    Hatte ich in meinen größeren Zuchten immer mal wieder.
    Ob das einen Einfluß auf das Imago hatte, kann ich nicht sagen.

    Tschau
    Rudi

    Da bei mir nun alle 205 (!) Raupen verpuppt sind, kann ich festhalten, dass 2 von diesen 205 dieses 'Farbproblem' hatten. Also im Durchschnitt wohl 1 von 100. Erfreulicherweise haben sich beide tadellos verpuppt.

    Nebenbei: So ein Experiment tu ich mir kein zweites Mal an. Ich habe insgesamt ohne jeden Zweifel 200m (!) Lindenäste verfüttert.

    ... Und trotzdem scheint die Raupe recht klein. Bei mir ist das mit der Farbaberration bei der letzten, ebenfalls kleinen Langia zenzeroides Nachzüglerraupe gerade auch passiert.

    Nein, da täuscht das Bild. Die Raupe hatte eine vollkommen normale Größe. Allzu groß sind die Lindenschwärmer-Raupen ja ohnehin nicht.

    Die zweite Raupe mit dem 'Problem' war auch so groß wie die anderen. Kann die Beobachtung daher zumindest für die 2 Raupen nicht bestätigen.

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