Hallo,
    ich möchte mir eine Anflugreuse basteln, die ich für verschiedene Schwärmerarten verwenden möchte und bräuchte ein paar Tipps. Ich hatte vor, sie in Gaze und Holz zu bauen. Wie groß sollte sie mindestens sein und auf was sollte ich bei der Einflugöffnung achten?
    Danke,
    moe/Benjamin

  • ANZEIGE

    Hallo Benjamin,

    ich benutze einen etwa 20 x 20 x 40 cm großen Anflugkäfig mit einer One Way Einflugschneise, das hat bis heute ausgereicht;-)

    Hallo zusammen:

    Ich interessiere mich auch für so eine Anflugreuse.
    Wie sieht sie aus ?
    Was bringt sie mir?
    Ich würde mich über ein paar Informationen freuen.
    Vielleicht sogar ein Foto, oder eine Zeichnung zum Sehen wie sowas aussieht.

    Mit freundlichen Grüssen:
    Dominik

    Franz: Danke für die schnelle Antwort! Dann wäre ich mit der Größe ja garnicht soweit daneben gelegen :freudentanz:
    Hast Du ihn selber gebaut? Wenn ja, wie hast Du die Öffnung gebaut, ich kann mir zwar vorstellen, wie sie aussieht, aber ich hab keine Idee, wie ich sie mit möglichst wenig Aufwand herstellen kann.

    Dominik: Ich möchte verschiedene Schwärmer weiterzüchten. Mit der Anflugreuse sollte es (so man denn Glück hat) recht einfach funktionieren, indem man ein paarungsbereites Weibchen einsetzt, das Ding nachts draußen aufhängt und hofft, dass ein Männchen einfliegt, das von den Pheromonen des Weibchens angelockt wird. Die beiden paaren sich dann und man hat viele inzuchtfreie Eier. Soweit die Theorie :grinsen:

    @all: Ein Photo wäre auch für mich noch eine Hilfe!

    Hallo zusammen,

    habe mal ein paar Fotos gemacht. Die beiden Anflugkäfige habe ich seit etwa 30 Jahren und man sieht Ihnen das Alter auch allmählich an:zwinkern: . Die Ideen zu diesen Käfigen stammten damals von Kollegen der Rheinisch Westpfählischen Lepidopteren und wurden von Studienkollegen von mir in die Realität umgesetzt.

    Der kleinere 10X20X20cm hat auf einer Seite einen Reisverschluss und wird auf der anderen Seite mit einem Gummiband verschlossen. Ich verwendete Ihn vorzugsweise auf Reisen und für trägere Arten.

    Der Grosse 20X20X40cm hat oben zwischen den zwei Stangen eine Reuse (Trichter) eingenäht, der es ermöglicht den Käfig auch mal unbeobachtet stehen zu lassen. Die angelockten Männchen gelangen durch diese Reuse zwar in den Käfig hinein, aber durch den Drang nach oben wegzufliegen nur schwer wieder hinaus.

    Hallo,

    diese seltsame Falle sah ich auf einem Pinienast auf dem Hügel Tibidabo hoch über Barcelona hängen; in der Nähe befanden sich einige Nester der Kiefernprozessionsspinnerraupen. der Behälter darunter sah aber leer aus... Ist das so etwas wie eine Nachtfalterfalle?

    Schönen Gruß,

    Hallo Bostian,

    das sieht mir nach einer Pheromonfalle aus, die Männchen werden durch den "Schwarzen" Schlund (Reuse) nach innen gelockt und fallen dann irgendwann erschöpft in den Plastiksack. Nun stell Dir mal das Kästchen etwa 80 x 80 Groß im Bereich der Reuse vor! Gebaut allerdings mit durchsichtigem Acrylglas, dahinter war eine kleine Superaktinische Leuchtstoffröhre untergebracht, die mit einer Autobatterie betrieben wurde. Solche Dinger hat ein Kollege und Studiumkollege im Kottenforst bei Bonn für einen unbeaufsichtigten Lichtfang verwendet! Ein Sack war damals nicht dran, was zu ziemlichen Beschädigungen der in den Apperat gelangten Falter geführt haben mag.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!