Raupen bestimmen

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    Hallo Nicole,

    das erste ist die Gemüseeule (Lacanobia oleracea). Bei den Bärenraupen bin ich überfragt - die Raupe mit der roten Rückenlinie könnte der Breitflügelige Fleckleibbär (Spilosoma lubricipeda) sein, außerdem könnten es auch Raupen unterschiedlicher Arten sein. Das letzte ist auf jeden Fall eine Goldeule (Plusiinae) aber welche ist auf dem Foto nicht zu erkennen - am häufigsten an Brennessel ist die Messingeule bzw. Tutts Messingeule (Diachrysia chrysitis bzw. stenochysis).

    Liebe Grüße

    Sascha

    Vielen Dank! Das mit der grünen Raupe hat sich erledigt, sie war parasitiert, es traten jedenfalls kleine Insektenlarven aus ihrem Körper aus.

    Ich bin ein absoluter Laie, deswegen entschuldige die vielleicht blöde Frage: wie überwintert die Gemüseeule bzw. welche Rahmenbedingungen muss ich dafür schaffen? Dieselbe Frage auch zum Breitflügeligen Fleckleibbär (falls es ein solcher ist). Das Schmetterlingshabitat mit den Raupen und ihrer Nahrung steht auf dem Balkon bzw. in der Wohnung wenn es regnet.

    Hi Nicole,

    Ich fand auch ein paar Bärenraupen die jener mit der markanten Rückenlinie sehr ähneln. Kann man aber meist bei Fotos schwer sagen. Jedenfalls sollte man sie kühl stellen, am besten Außentemperaturen, ohne dass es sie abregnet. Ich gebe am Boden trockenes Buchelaub, da dieses nicht schimmelt und dann hin und wieder frische Brombeerblätter. Die kannst du auch im Winter finden. Je nachdem wie sie stehen und wie dein "Gefäß" aussieht, auch immer wieder mal befeuchten. Wenn sie Kühl stehen, werden sie immer mal etwas knabbern, aber auch diesen Kot sollte man entfernen.

    Viel Glück

    Leo

    RE: Bärenraupen bei der Donau :winking_face:

    Die Gemüseeule überwintert als Puppe - in der letzten Haut ist Deine Raupe, aber sie muß sich wahrscheinlich noch ein paar Tage" verpuppungsreif" fressen. Verpuppen tut sie sich dann in der Erde - dazu mußt Du ihr dann ein paar Zentimeter hoch (vielleicht so 5cm) lockere Erde anbieten (Du kannst auch einfach in einen unglasierten Keramikblumentopf bis ca. 5 cm oder mehr unter den Rand lockere Erde - z.B. von einem Maulwurfs- oder Wühlmaushügel oder Kokoserde aus dem Gartenmarkt oder Zoohandel - füllen und über den Topfrand dann eine Gaze/Fliegengitter o.ä. spannen und mit einem Gummi um den Topfrand festmachen. Das kannst Du dann so wie Leo es mit den Bärenraupen beschrieben hat draußen auf Deiner Terrasse überwintern).

    Liebe Grüße

    Sascha

    Nicole, könntest Du auch noch ein Foto von vorne (ein Portrait vom Kopf) machen?

    Liebe Grüße

    Sascha

    Hallo Nicole,

    perfekt :winking_face: - ich finde der Kopf spricht auch mehr für den Zimtbär. Der Kopf der Raupe vom Breitflügeligen Fleckleibbär hat scheinbar öfter (allerdings vermute ich nicht immer oder nicht immer gut erkennbar) auch bräunliche Anteile wie z.B. hier zu sehen http://www.lepiforum.de/webbbs/images/f1_2010/pic19466.jpg während der Kopf von der Zimtbärraupe wohl zumindest regelmäßiger aussehen kann wie bei Deiner Raupe http://www.lepiforum.de/webbbs/media/f1_2012/26/26635_2.jpg

    Daß Zimtbärraupen eine derart dunkle Behaarung haben können wußte ich auch nicht (habe noch nie so dunkle gesehen) aber z.B. hier ist eine sehr ähnliche Raupe abgebildet http://pyrgus.de/Phragmatobia_fuliginosa.html

    Liebe Grüße

    Sascha

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    Hallo Nicole,

    ich kann Dir dazu nur sagen was ich über diese Art gelesen habe (ich habe auch noch nie Bärenraupen überwintert :winking_face: ) - die Raupe soll ausgewachsen überwintern und sich im Frühjahr ohne vorher nochmal Nahrung zu sich zu nehmen einen Kokon spinnen und verpuppen (wenn ich es richtig in Erinnerung habe:thinking_face: ).

    Aber hier gibt es jede Menge Mitglieder die schon öfter oder regelmäßig Bärenraupen überwintern und Dir das sicherlich ausführlich beschreiben können :winking_face:

    Liebe Grüße

    Sascha

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