Hyles livornica

    Hallo

    Ich habe momentan Jungraupen von Hyles livornica von den Kanaren. Die Tiere halte ich momentan dunkel und sie sind jetzt kurz vor L3.

    Vielleicht hat einer von euch Tipps wie man die Tiere besonders gross bekommt? Also ob man sie am besten dauerhaft dunkel und warm hält damit sie sich schnell durchentwickeln, oder ob es besser ist sie kühler und im aktuellen Tag Nacht Rhythmus hält. Dann brauchen sie bestimmt länger, aber werden evtl grösser? Wenn jemand von euch da Erfahrung hat würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank, Chris

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    Hallo Chris,

    ich habe vor einigen Jahren beim Futter (Labkraut) holen für einen Bären 3 Eiraupen von Hyles livornica mit eingetragen. Ein Zufall daß ich die winzigen Raupen überhaupt gesehen hatte.

    Der Fundort war eine Böschung am Inn in Hall in Tirol im Juli. Trotz intensiven Nachsuchens konnte ich keine Raupen mehr finden. Die Zucht erfolgte im normalen Tag-Nacht-Rhythmus.

    Die 3 Zuchtfalter waren meiner Meinung nach "normal" groß. Mir fehlte aber Vergleichsmaterial. Nach meinen Erfahrungen ergeben "schnelle Zuchten" manchmal eher kleinere Falter.

    Viel Erfolg

    Werner

    Habe meine H. livornica normalerweise immer auf Labkraut gezogen. Kühlere Haltung ergibt größere Falter als

    Treibzucht mit Hitze.

    Raupen aus Marokko habe ich an "Schwertlilie" gezogen und ergaben ausnahmslos große Falter,

    Ob diese Pflanze von allen "Stämmen" angenommen wird habe ich nicht überprüft.

    Viele Arten brauchen über 12 Stunden "Licht" um paarungsfähig zu werden.

    viel Spaß

    Manfred

    Vielen Dank für die Tipps an euch Zwei. Inzwischen sind sie alle in L3. Auf den Kanaren fressen sie wohl gerne Asphodill und Ampfer. Ich hab sie an Ampfer uns sie entwickeln sich rasend schnell. Ich teil sie in vier Gruppen auf. Warm dunkel, kühl dunkel, warm hell (ca 12 std), kühl hell (12 std) mal sehen was sich so ergibt.

    Mir kamen die Freiland-Tiere auf Fuerteventura sehr klein vor. Die flogen ums Hotel rum, ich habe ein Weibchen ablegen lassen. Die hatten die Größe etwa eines mittleren Weinschwärmers. Tiere aus meiner Sammlung aus zB Italien (Wanderfalter) sind bedeutend größer. Deswegen die Frage ob bestimmte Bedingungen da richtig viel bringen.

    Gibt es denn einen Zusammenhang zwischen der Größe und dem Wandertrieb? Ich hab so den Eindruck das die ortsständigen Populationen aus kleineren Faltern bestehen als die wandernden Falter. ZB auch bei Daphnis nerii. Tiere die ich am Gardasee gefunden habe sind riesig im Vergleich zu Durchschnittsneriis.

    VG Chris

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