Hello,

    ich bin neu hier und komme mal direkt mit einer ungewöhnlichen Frage um die Ecke: Wie hält man Raupen von Lebensmittelmotten richtig? Oder möchte sie jemand haben?


    Kontext: Ich wurde leider mit Mehl beschenkt, welches die Raupen enthielt. Ich möchte sie nicht umbringen, sondern dann als Adulte Tiere freilassen. Bis dahin halte ich sie. Muss ich dabei irgendetwas beachten? Fressen, Wasser, Platzbedarf etc.

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    Hallo nochmal,

    ja, ich schlage mich noch mit denen rum und habe eine interessante Beobachtung gemacht. Einige Kokons werden zu früh verlassen. Die unfertigen Raupen/Motten-Zwischenstadien sterben dann nach wenigen Tagen. Weiß jemand, was die Ursache sein könnte?

    Hi,

    Was die Ursache dafür sein könnte weiß ich nicht,

    Aber es kommt öfter mal vor, das sich Raupen nicht vollständig entwickeln und als zwischenstadium zwischen Raupe und Motte schlüpfen und dann sterben.

    Das es bei Lebensmittel Motten viele verluste gibt sind, wär mir neu.

    Die Tiere sind eigentlich ziemlich Wiederstandsfähig.

    Hi,

    Was die Ursache dafür sein könnte weiß ich nicht,

    Aber es kommt öfter mal vor, das sich Raupen nicht vollständig entwickeln und als zwischenstadium zwischen Raupe und Motte schlüpfen und dann sterben.

    Das es bei Lebensmittel Motten viele verluste gibt sind, wär mir neu.

    Die Tiere sind eigentlich ziemlich Wiederstandsfähig.

    Hi,

    oke komisch, dann muss ich ja was gewaltig falsch gemacht haben, aber habs nucht bemerkt. Laut Recherchen kann es im Grunde auch alles sein: Temperatur, Feuchtigkeit, Mechanische Einflüsse, Licht, aber ich vermute stark, dass die Populationsdichte zu hoch ist. Danke dir für deine Antwort.

    Update: Tatsächlich ist es ein bisschen anders, als ich dachte. Manche Puppen kommem slichtweg aus dem Kokon heraus bzw. habe von vornherein keinen. Manche dieser "nackten" Puppen schlüpfe. Manche aber eben auch nicht. Zudem verpuppen sich ein paar der Larven garnicht erst. Eine Larve bewegt sich nich, wenn man sie z.B. antippt. Eine andere wiederum nicht. Aber mehr tun sie beide nicht. Anscheinend machen Ephestia Kuehniella u.u. auch eine Diapause, und synchronisieren ihren Schlupf. Aber natürlich können die Puppen und Larven auch abgestorben sein. Ich möchte kurz meine Haltungsbedingungen beschreiben, vielleicht hat ja jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben, was ich falsch mache? Eventuell kann man allgemeine Erfahrungen auch auf diese Art übertragen? Also warum manche nicht schlüpfen, und warum manche sich garnicht erst verpuppen und nur still liegen. Damit ich ihnen gute Lebensbedingungen bieten kann und keine absterben muss. :smiling_face:


    Ich habe sie anfangs in Brotdosen und Schraubgläser gegeben, mit frischem Mehl, verschiedener Sorten. Da habe ich Papier u.ä. reingelegt, als Verstecke. Diese Boxen sind dann in großen Plastikboxen gelandet. Diese sind, nicht luftdicht, verschließbar udn durchsichtig. Die ursprüngliche Mehlpackung, aus der sie kamen, habe ich irgendwann aufgeschnitten und in einen extrabehälter gegeben. Irgendwann hab ich gecheckt, dass ich die Brotdosen und Palstikdosem regelmäßig öffnen muss zum Lüften. Ich halte die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im moment so stabil wie möglich. Es wird also nur Stoßgelüftet. Habe kein Thermometer, aber schätze es sind hier so 23 Grad, +-2. Anfangs habe ich darauf nicht geachtet, gab also große Scwhankungen. Licht ist an, wenn ich es brauche, also v.a. Abends und Nachts, mehrere Stunden. Bis Nachmittags sind die Gardinen geschlossen, bin außer Haus. Es ist sehr eng in den Behältern. Die Kokons sind teilweis dicht gepackt in einem großen knäul, oder aneinander gereiht on einem Brotdosendeckel. Habe die Dichte auch irgendwann in verdacht gehabt, und dann so gut es ging die noch unverpuppten Raupen auf weitere Behölter verteilt. Leider habe ich Anfangs nicht dran gedacht, die Behälte alle mal zu desinfizieren vor der Besiedlung. Ich eigne mir das Wissen alles grade erst an, worauf man achten muss. (Gibt z.B. Publikationen über die Haltung in Labor).


    Laut meinen Recherchen sind eben 25 Grad, Luftfeuchtigkeit von 70% am besten (hab die Temp. ca, Luftfeuche auch eher überdurchschnittlich für eine Wohnung) und eine bestimmte Tageslichtdauer am Tag. Außerdem spielen Genetik, Futter, mechaniche Störungen und Krankheiten eine Rolle. Futter und Genetik kann ich nun nicht mehr beeinflussen. Tageslichtdauer hab ich noch nciht ganz verstanden. Die Populationsdichte kann sich auch negativ auf die Fitnes auswirken, kann ich nun auch nicht mehr beeinflussen. Mechaniche Störungen haben sie leider einige abbekommen, bevor ich es besser wusste. War etwas grob. Das habe ich per Recherchen herausgefunden. Aber Erfahrung zählt oft mehr. Falls ihr also etwas wisst, gerne her damit. Würde den kleinen gerne gute Bedinungen bieten :smiling_face:


    Was auch spannend ist, zwei der Regungslosen Larven haben sich verpuppt, ohne Kokon, nachdem ich sie in einen anderen Behälter an ein Stück WC-Papiee gelegt hatte (ansonsten eig komolett unteschützt).

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