Verpuppungshilfen



    um die Zeit des Umbaus etwas zu überbrücken, möchte ich mal ein für mich interessantes Thema einfügen: Welche Hilfen bietet ihr euren Raupen zur Verpuppung, Bären, Schwärmer, Spinner oder zum Beispiel Tagfalter. 

    Meinen Raupen von A.caja gebe ich in die Zuchtbehälter Eierkisten aus Pappmaché, sodass sie von unten her sich in den Hohlräumen einspinnen und verpuppen können. Hierzu ein Bild, das sich hoffentlichi in den Text einfügt. Ich hoffe, dass das Thema angenommen wird.

    Welche Hilfen setzt ihr ein?

    Liebe Grüße, Götz


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    Servus,
    ich lege meinen Saturniidaen immer ein stückchen Klopapier hin.
    Das spinnen sie dann mit ein.
    Grüße Markus

    Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware,das heisst: du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, dass heißt du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

    Bei Massenzuchten von Schwärmern, vor allem Hyles-Arten, eignet sich die Streichholzschachtelmethode: Die Raupen werden in eine Streichholzschachtel gesperrt. Diese sehen sie dann als Ihre "Erdhöhle" an. Sie schaben im Inneren etwas Pappe von den Wänden und bilden damit einen sehr loses Gespinstchen, dann verpuppen sie sich. Gelegentlich nagen sie die Streichholzschachteln durch, deswegen müssen die Schachteln in einer engen Holzkiste oder ähnlichem liegen, damit die Raupen nicht entkommen können. Diese Methode ist deswegen gut, weil man so alle Tiere gut in einen Brutschrank sperren kann und kontrolliert unter den exact gleichen Bedingungen "ausbrüten" kann.
    Bei Eriogaster lanestris waren meine Räupchen ganz wild auf ein altes, am Boden etwas geknüllt hingelegtes Handtuch: In jeder erdenklichen Falte an der Unterseite haben sie sich festgesponnen. Vielleicht haben sie das Handtuch als Laubersatz angesehen. Küchenpapierknäuel haben sie auch angenommen, aber das Handtuch war der Renner. Ansonsten sind sie auch in alle Ritzen von Pappkartons, sie scheinen zwei nahe beieinanderliegende Wände zu lieben, zwischen denen sie den Kokon beidseitig befestigen können (siehe auch Falten im Handtuch).

    Macrotylacia rubi hat bei mir große, nicht zerissene Röllchen aus ein biz zwei Blatt Küchenpapier sehr gerne angenommen. Noch dazu habe ich ein Schaschlikspiess durch die Rolle gesteckt, um einen Brombeerzweig zu imitieren, an dem sie vielleicht in der Natur hochklettern würden. Eine Verpuppung in zerrissenem Papier oder Moos haben sie verweigert.

    Gute Tipps gibt's auch in den Büchern von Manfred Koch oder Handbuch der Schmetterlingszucht!

    Hallo,

    danke schon mal für eure Tipps.

    Markus: Klopapier, kannst du da mal etwas genauer beschreiben: Zusammengeknäuelt, in welchen Mengen, Raupe pro Behälter, in welcher Größe, usw.

    sphinx: das sind ja schon sehr wertvolle Hilfen, die ich z.T. auch noch nicht kannte.

    Für Schwärmer, was nehmt ihr da für Erden? Mit Blättern (ganz oder zerkleindert, welches Laub) als Spinnhilfe?

    Für die Verpuppung, z.B. von A. tau oder E.versicolora, was nehmt ihr da für ein Substrat. Mehr Humus?

    Die kleinste Beobachtung und Hilfe ist hier von Bedeutund sein. Auch die unbedeutendsten Tipps sind wichtig.

    LG Götz

    Wenn Du es bei Schwärmern mit Erdverpuppung (statt der auch gut funktionierenden Streichholzschachteln) probieren willst, so rate ich ( aus meiner vergleichsweise noch recht geringen Erfahrung ) unbedingt zu Ackererde. Das war bei mir bereits drei mal von Erfolg gekrönt: ein Beispiel: Ich hatte 2008 zwei Hyles gallii Raupen eingetragen, habe erst Blumenerde mit dickem zerfetzten Papier darüber probiert, Raupen sind fast zwei Tage gewandert. Dann hat der Bauer gepflügt, ich habe die frisch geackerte Erde genommen und sofort sind die Raupen darin verschwunden. Die Ackererde sollte nicht strohtrocken sein, notfalls mit dem Wäschesprüher ansprühen, umwälzen, ansprühen, wälzen, bis sie leicht feucht ist (aber nicht nass). Nur so feucht, wie man die Erde vorfindet, wenn man einen Stich mit dem Spaten in die Erde macht.
    Den selben Erfolg hatte ich mit Macroglossum stellatarum und auch mit Deilephila elpenor. Die Erde sollte nicht zu fein zerrieben sein, die Mischung machts: eine krümelige Stelle, ein paar Klumpen /Klümpchen.

    Gut ist auch wenn Du weißt, wie die von Dir gezüchtete Art sich verhält: Hyles gallii, Macroglossum stellatarum und Deilephila elpenor machen sich teilweise nur Mulden fast an der Erdoberfläche, zum Beispiel nur durch einen Erdklumpen und etwas zusätzlich da liegendes Moos geschützt. Bei manchen Schwärmerarten fördert Besonnung des Zuchtbehälters das Verschwinden des Tieres in der Erde, da es dann "denkt" es habe einen Platz der durch Sonne schön warm gehalten werde, was dem Tier ja beim Schlüpfen gut bekäme. Bei Proserpinus proserpina ist das sogar Voraussetzung.

    Manche Schwärmer wie Mimias tiliae, Smerinthus occellata und Laothoe populi bohren sich gut 15 cm in die Erde, also muß die Erdschicht dick genug sein. Acherontia atropos sogar ü 20 cm, auch der Windenschwärmer soll sowas machen.
    Ich empfehle Dir dringend zur Bibliothek zu gehen und dir das "Handbuch der Schmetterlingszucht" von Ekkehard Friedrich auszuleihen, oder ersteigere es gleich in einem Antiquariat ( Buch wird leider nicht mehr gedruckt). Ab und zu gibt es das Buch auch auf E-bay zu ersteigern.
    Sollte es in Deiner heimischen Bibliothek nicht vorhanden sein, können die es dort auch von anderen Bibliotheken anfordern / ausleihen. Ich habe mich immer an die Zuchttipps des Buches gehalten und damit bei meinen bisherigen (wenigen ) Zuchten nie Misserfolg gehabt.

    kleiner Nachtrag: Also wie gesagt, ich werde in Zukunft bei Schwärmern vermehrt mit Streichholzschachteln arbeiten, weil mir das den geringsten Aufwand bereitet. Bei Erdverpuppung muss nämlich jede Raupe einen eigenen Eimer haben, sonst passiert es (laut Ekkehard Friedrich) sehr oft, dass Raupen in die Höhlen von anderen Raupen rein kriechen, dann stören sie diese bei der Verpuppung und dann kommen hässliche Krüppel heraus. Ich kann das nur bestätigen, daß diese Gefahr besteht, denn ich habe einmal aus Versehen bereits nach 14 Tagen eine Erdhöhle aufgemacht und die noch unverpuppt in der Erde ruhende Raupe gestört. Das Ergebnis war eine Krüppelpuppe! Ich füge ein Bild bei. Im übrigen ist mir diese Krüppelpuppe vor dem Schlüpfen abgestorben. Wenig verwunderlich bei dem Grad von Verküppelung, der Kopf war noch halb Raupe....

    Ebenso ein Bild vom Taubenschänzchen, damit Du mal siehst wie die Erde beschaffen war.

    Und noch ein Bild von Macrothylacia rubi, da siehst Du den frisch geschlüpften Falter auf einem um zwei Schaschlikspieße geknülltes Küchenpapier. Das ganze Konstrukt steht senkrecht an der Behälterwand. Die Raupen haben bei mir ausnahmslos jene Papierknäuel besetzt, die senkrecht an den Behälterwänden befestigt waren. Die angebotenen liegenden Papiere mit Stöckchen wollten sie dagegen nicht.

    Und noch ein Bild, wo man ein Küchenpapier, das ich nach dem Schlüpfen des Falters geöffnet habe, mit darin befindlichem Kokon sieht

    Ach ja, nach Tagfaltern hast Du ja auch gefragt: da habe ich nur Erfahrung mit Papilio machaon: jedes fingerdicke Ästchen, senkrecht in die Erde gesteckt, wird von den Raupen genommen. Sogar meine beliebten Schaschlikspieße wurden gut besetzt. Nur einen Tip: lasse diese Raupen niemals in Deiner Wohnung entkommen: bei mir haben ein paar Flüchtlinge sich in meiner Abwesenheit am Vorhang senkrecht angegürtet, horizontal mit dem Gürtel hängend an der unteren Kante der Couch und horizontal an die Führungsschiene des Vorhangs gegürtet verpuppt. Was aber nicht ganz so schlimm war, da ich die ausgehärteten Puppen vorsichtig mit einer Rasierklinge abgetrennt habe und an Stöckchen festgeklebt habe. Gab keine Probleme. Wenn Du die Raupen im Zuchtbehälter/Futterbehälter belässt, verpuppen sie sich an Kastenwänden und Decken, besonders an allen Streben. Ist Geschmackssache, ob man sie vor der Verpuppung umsetzen will um Puppen im Zuchtbehälter zu vermeiden. Nur beim Segelfalter, da muß man die verpuppungsbereiten Raupen unbedingt umsetzten, da frisch verpuppte Puppen noch sehr weich sind. Wenn sie dann von umherkriechenden anderen Raupen gestört werden, machen sie zappelnde Abwehrbewegungen. Dadurch schneidet sich der Faden des Gürtels in die weiche Puppe ein, und Krüppelfalter sind die Folge.

    Ach ja, weil's mir grad noch einfällt: die Stürzpuppen bei den Tagfaltern sind noch unproblematischer: Jede Fläche die rauh genug zum festspinnen ist und leichten Überhang bietet, wird angenommen, teilweise sogar die Futterpflanze selber: Beispielbilder von Brenthis ino (unterschiedliche Farben bei den Puppen, keine Ahnung warum):

    Hallo zusammen
    Meine seit vielen Jahren erfolgreich praktizierte Verpuppungsmetohde,
    :hinweis:Dikussionsforum,Tipps zur Schwärmerzucht,20.07.09 und 06.07.09
    Ich benutze,je nach Art,immer Moos oder leicht feuchten Torf.
    Genauer gesagt,wenig bis mäßig zersetzten Hochmoortorf(H3-H5)
    ohne Zusätze,PH-Wert 2,2-3,3.Diese Angaben,sind auf jedem Sack
    (Rückseite,Warendeklaration) aufgedruckt.
    Acker oder Blumenerde ist mener Meinung nach nicht so gut geeignet, :bibber:
    da die Zusammensetzung und Struktur(je nach Region) sehr unterschiedlich ist.

    Lehmig,sandig,steinig,evtl noch gedüngt (Gülle,Kunstdünger!) :fluchen:
    So etwas führt sehr oft zu den abgebildeten Verkrüppelungen im
    Kopf,Flügel und Fühlerbereich.

    Da sich die frische Puppe auch mal bewegt/dreht ,setzen sich Sandkörnchen,
    Lehmkrümmel o.änl.zwischen den noch nicht anliegenden Flügel,
    Fühlerscheiden ab,was dann zu solchen Verkrüppelungen führt.

    Gruß Heiner

    Sphingidae :falter:

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

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    Wie manche sicher schon gemerkt haben, züchte ich besonders Falter der Gattung Zerynthia (Allancastria).
    Die Raupen dieser Gattung haben die Angewohnheit, auf der Suche nach einem geeigneten und ruhigen Platz für die Verpuppung, im Zuchtkasten tagelang herumzulaufen, vor allen da sie sich im engen Kasten immer wieder gegenseitig stören.
    Um ihnen nun die nötige Geborgenheit und Ruhe zu bieten, sperre ich sie, wenn sie nicht mehr fressen, in sog. Assorter (Schrauben-Sortier-Kästen), die ich mir bei OBI besorgt hatte. So ein Kästchen ist etwa 17x12x3 cm und hat 12 Fächer (siehe Bild!). Dort hinein gebe ich Küchenpapier und je eine verpuppungsbereite Raupe mit einem Blättchen Futter, falls sie doch noch etwas fressen will. Dann stelle ich das Kästchen dunkel, und die Raupe kann sich in aller Ruhe verpuppen.
    Diese Assorter gibt es auch noch größer (z.B. 23,5x17x4 cm mit 18 "Einzelzimmern") für größere Raupen.
    Sehr gute Dienste erweisen diese Assorter auch beim stressfreieren Transport größerer Raupen vom Urlaub nach Hause. Jede Raupe hat so auf der Reise ihr "Einzelzimmer".


    Kleiner Assorter mit 12 "Einzelzimmern"

    Gruß Jürgen

    Hallo allerseits,

    Wenn Du es bei Schwärmern mit Erdverpuppung (statt der auch gut funktionierenden Streichholzschachteln) probieren willst, so rate ich ( aus meiner vergleichsweise noch recht geringen Erfahrung ) unbedingt zu Ackererde.

    Für solche Zwecke verwende seit vielen Jahren Sägespäne (Kleintierstreu), dem ich eine Handvoll Torf (für eine feinere Substart-Struktur und besseres Mikroklima) beimische. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht - sowohl bei solchen Arten, die sich tief eingraben, wie auch bei jenen, die sich an der Oberfläche verpuppen. Auf Grund der lockeren Struktur kann man die Puppengespinste gut entnehmen.

    Viele Grüße
    Joachim

    Hi Leute!

    @Heiner: Meine Krüppelpuppe kam zustande weil ich die Erdhöhle der Raupe zu früh geöffnet habe und die Raupe noch gar nicht verpuppt war-- ich habe sie beim Vorgang selbst gestört. Aber natürlich werde ich Deine Tips beherzigen, denn wie man an Deinem anderen Forenbeitrag sehen konnte, hast Du ja schon unglaubliche Mengen an Sphingiden groß gezogen und kennst daher die besten Methoden. Was die Erde anbelangt, hast Du vollkommen recht. sie ist von Region sehr unterschiedlich. Gut dass Du in dem von Dir erwähnten Forenbeitrag so gute Bilder eingestellt hast, da kann man Deine Methode besser nachmachen.

    joachim: Ich denke ich werde auf Deine und Heiners Methode umsteigen, scheint wirklich einfacher zu sein! Danke für die Anregungen

    Hallo zusammen,
    ich habe mir auch solche Verpuppungshilfen gebaut.
    Zuerst habe ich kleine Boxen mit den Maßen 4,5x4,5x5 cm aus dem Keller geholt,
    dan habe ich in den Deckel ein paar Löcher gebohrt sonst ersticken die Raupen/Puppen vielleicht.
    Dann noch Zewapapier rein und fertig sind die Verpuppungshilfen,
    die ich im Sommer zur Verpuppung von Bärenspinnern nutzen werde:

    Die Boxen

    Mit Zewa ausgelegt

    Lüftungslöcher


    Max

    Allen einen guten Abend,

    herzlichen Dank für die vielen Hinweise, die sehr brauchbar sind; aber sich auch in vielerlei Hinsicht widersprechen.

    @ sphinx: einer deiner wichtigsten Tipps ist die Tatsache, dass jede Raupe zum Verpuppen einen eigenen Behälter erhält, egal wie groß dieser ist. Das Substrat sollte, so meine ich, aber locker sein; Humus aus verschiedenen Waldarten, der dem natürlichen Lebensraum der zu züchtenden Art entspricht. Um Verkrüppelungen zu vermeiden, nehme ich z.B. bei Schwärmern die Raupe, sobald sie sich stark verkürzt hat und sich nicht mehr fortbewegt, aus dem Gespinnst heraus und lege sie offen auf das entsprechende Substrat. Dann können die Anlagen für Beine, Fühler, Rüssel und Flügel richtig "sortiert" werden.

    Auch ich hatte mal das Vergnügen, da ein Zuchtbehälter nicht richtig verschlossen war, dass sich ca. 60 erwachsene Raupen von Sat. pavonia im Wohnzimmer verselbständigten. An den unmöglichsten Stellen (z.B. hinter und im Sofa) hatten sie sich verpuppt. Was das später eine Freude.

    Mit Sägespänen, vor allem wenn sie frisch sind, würde ich sehr vorsichig sein. Wenn man dieses Substrat auch noch etwas feucht halten will, stellen sich sehr schnell Schimmelpilze ein.

    @Heiner: auch ich stimme dir zu, Lehm, Sand und Blumenerde sollten sehr sparsam verwendet werden.

    Auch der Einsatz von Küchenpapier mit deren Rollen ist ja sehr bemerkenswet. Vielleicht gibt es ja noch weitere Hinweise.

    LG Götz

    Um Verkrüppelungen zu vermeiden, nehme ich z.B. bei Schwärmern die Raupe, sobald sie sich stark verkürzt hat und sich nicht mehr fortbewegt, aus dem Gespinnst heraus und lege sie offen auf das entsprechende Substrat.

    Oh damit begibst Du Dich normalerweise auf gefährliches Terrain! Im "Handbuch der Schmetterlingszucht" steht ausdrücklich, daß die Tiere nach dem Rückzug zur Verpuppung auf keinen Fall gestört werden dürfen bis sie sich vollständig verpuppt haben, besser noch bis sie ausgehärtet sind..... Es wundert mich, daß Du dabei fehlerfreie Puppen erhalten hast, aber umso erfreulicher natürlich.

    Hallo Werner,

    verkrüppelte Puppen habe ich eigentlich nur erhalten, wenn ich sie gestört habe oder zu viele Raupen in einem Behälter waren und sie sich gegenseitig störten. Auch lege ich die Raupen offen hin, um zu beurteilen wie weit sie in ihrer Enwicklung sind. Bei meinen Totenkopfschwärmern habe ich z.B die noch frischen Puppen, bevor sie sich dunkel färben, ins Kühle gestellt, um eine vorschnelle Entwicklung zu verhindern.

    LG Götz

    Hallo Zusammen,

    ich benutze gern bei Kokonspinnenden Arten, z.B. Attacus, A.dubernardii und S. pavonia, die Bonbonmethode. :kissing_face:
    Einige die mich kennen, werden nun bestimmt schmunzeln!

    Mir tut es immer leid, wenn die Raupen stundenlang nach einem Verpuppungsplatz suchen, da sie mit den angebotenen Material nicht zu frieden sind.

    Also: Ich nehme ein Din A4 Blatt, rolle dies der Länge nach zusammen, das eine Ende drehe ich wie bei einem Bonbon zusammen. Dann lasse ich das Räupchen vorsichtig in die entstandene Röhre, und drehe das zweite Ende vorsichtig zusammen. Die Raupe hat nun Platz sich ihren Kokon zu spinnen. Nach ca. 1 Woche entferne ich dann vorsichtig das Papier, hat bis jetzt immer geklappt.

    Und das schönste: Die Raupen sind bei dieser Methode immer sofort ruhig. :winking_face:


    Liebe Grüße
    Annett

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