Mir unbekanntes Gelege an Schlehe

    Hallo,
    heute fand ich dieses Gelege, an einem kleinen Schlehenbusch, auf einer waldnahen Kuhweide.
    Kann mir vielleicht jemand sagen, von welchem Falter es stammt?
    Es ist wohl schon ein Wenig älter und sieht dem entsprechend aus, aber bestimmt kann mir hier trotzdem jemand weiter helfen :thumbs_up: !

    LG
    Josephine

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    Die Löcher in den Eiern sehen aber nicht gesund aus. Daraus sind sicher keine Raupen geschlüpft, sondern parasitoide Wespen, die von der Mutter als Eier in die Nachtpfauenaugen-Eier injiziert wurden und sich dann schön am "Dotter" gütlich getan haben.

    Vielen Dank für die schnelle Antwort! An S.pavonia dachte ich auch schon,
    aber ich war mir garnicht so sicher, da die Eier so ausgeblichen sind.
    Thank you! (Sorry, I don`t speak french :face_with_rolling_eyes: )

    Ja, diese Löcher kamen mir auch seltsam vor, sie sind so klein!
    In ca. drei oder vier Eiern waren aber "normale" Löcher, glaube ich. Sie sind wesentlich größer. Könnten dort die Raupen normal geschlüpft sein?


    LG
    Josephine

    Im Nachhinein fällt mir ein: der Ablageort passt zwar zu pavonia, aber auch zu Macrothylacia rubi, dem Brombeerspinner. Dessen Eier sind nämlich heller. Wir werden es aber wahrscheinlich nie herausfinden, da die Farbe der Eier sicher über einen längeren Zeitraum ausgebleicht ist.

    Gestatte mir bitte, dass ich dir da mal ausnahmsweise widerspreche:
    "Rechtschroibefehler sind gerne akzeptiert", da stimme ich dir zu. Aber dass sie dem Leser das Gefühl der intellektuellen Überlegenheit geben, das ist doch wohl etwas zu weit herbeigeholt, wenn nicht gar unnötig unterstellt.
    Wenn es sich bei den Rechtschroibefehlern um sog. "Flüchtigkeitsfehler" handelt, zuckt man, soferne man der Deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist, nicht einmal mit der Wimper. Das wir ganz einfach milde zur Kenntnis genommen.
    Was man aber hier im Forum an horrenden, wirklichen Rechtschreibfehlern erleben kann/muss, ist schon oft sehr zermürbend. Ich dachte mir lange Zeit immer, nur in Österreich gibt es so viele Landsleute, die sich um ihr eigene Sprache bzw. deren Schreibweise einen Dreck kümmern, wenn man aber, so wie eben ich, so ziemlich alles liest was in actias veröffentlicht wird, kommt man zur traurigen Erkenntnis, dass es mit der Rechtschreibung allgemein, so auch der Deutschen KollegInnen, oft sehr sehr schlecht bestellt ist.

    Dass ich da aber jemals das Gefühl der intellektuellen Überlegenheit verspürte, geht in die völlig verkehrte Richtung. Vielmehr stimmt es mich immer wieder traurig und nachdenklich, feststellen zu müssen, dass die eigene Muttersprache vielfach so wenig Bedeutung geniesst.

    Also, lieber Marc, es dürfte sich bei deiner Einschätzung zum Thema "Rechtschreibung" doch nur um eine Minderheitenmeinung handeln.

    Nichts für ungut!
    Grüße
    Heinz

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    Und von mir kriegst Du's auch noch gleich, Marc!

    Mir war der Rechtschreibfehler gar nicht aufgefallen, erst durch Deine diskriminoierende Bemerkung habe ich meine eigene Schande zur Kenntnis genommen, und jetzt fühle ich mich so richtig deklassoiert und geistig unterlägen, Du Frechdachs :winking_face: :grinning_squinting_face: :winking_face:

    Die Frage ist, ob das tatsächlich ein Rechtschreibfehler war. Schließlich handelt es sich dabei nicht um Parasiten (Wirt bleibt am Leben), sondern um Parasitoiden (Wirt geht dabei drauf). Allerdings ist mir von einem Adjektiv parasitoiert nichts bekannt. Wollte man Korinthen kacken, wäre das aber eigentlich korrekt.

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