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    • Offizieller Beitrag

    Hallo,

    Zitat

    Nicht alzu besonders.

    Ich finde das kann man SO nun wirklich nicht sagen. Die Beobachtung einer der zeitigsten Frühlingsarten Deutschlands, die dazu noch nachweislich hier zu Hauf überwintert, ist Anfang Februar bei solchen sonnigen, milden Winterkapitulationen wie wir gerade eben eine haben sicher nicht ungewöhnlich, wenn man am richtigen Ort wohnt.
    Vanessa atalanta allerdings wandert jährlich immer erst zur frühen Sommerzeit nach Mittel und Nordeuropa ein, die letzte Generation des Jahres wandert ebenso über Alpenkämme wieder aus oder verendet bei den ersten Frösten. Sehr selten fand man in den letzten Jahren kleine L1 Raupen die in zusammengerollten Brennnesselblättern bei nicht zu harten Wintern die kalte Jahreszeit auch bei uns überdauerten. Ein lebender Falter im Februar, der dann mit Sicherheit überwintert haben müsste ist daher schon etwas besonderes.

    MFG,
    Lucas

    Hallo Lucas, hallo Thomas,
    schon seit mehreren Jahren beobachte ich erste Admirale im Frühjahr (zw. Ende Februar und April) im süddt. Raum. Dies sind keine Einwanderer.
    Aus klimatisch günstigen Gebieten Deutschlands werden ebenfalls alljährlich viele Falter zu sehr frühen Zeitpunkten gemeldet.
    (Siehe Meldungen bei science4you - dem Wanderfalterforum)

    Zitat: "Vanessa atalanta allerdings wandert jährlich immer erst zur frühen Sommerzeit nach Mittel und Nordeuropa ein, die letzte Generation des Jahres wandert ebenso über Alpenkämme wieder aus oder verendet bei den ersten Frösten." Dies stimmt SO nicht.

    Ich nehme auf Grund des Erhaltungszustandes der gesichteten Falter an, dass auch eine Raupen-, bzw Puppenüberwinterung bei uns möglich ist.
    Grüße
    hemariS

    was den Admiral betrifft, wurde der letztes Jahr auch schon mehrfach von Actias-Mitgliedern sehr früh gesichtet: Frühlingserwachen!

    Wie schon erwähnt, ist eine Falterwanderung zu diesem Zeitpunkt unmöglich.

    hemariS: meinst Du wirklich, daß die Tiere im Puppen und Raupenstadium bei uns überwintern können? Natürlich sehen viele gesichtete Exemplare im Frühjahr ausgezeichnet aus und haben wenig Flugspuren, aber auch viele Falter, die man im Spätherbst sieht, sind noch absolut erstklassig. Könnte es nicht auch sein, dass die Herbstfalter, die ohnehin nur noch zu den wenigen warmen Stunden im Herbst fliegen, einfach weniger abgeflogen sind und deshalb im Frühjahr noch so gut aussehen?

    Grüße

    Hallo,
    da Admirale ihre Schuppen schneller verlieren als manche andere Wanderer und der Zustand einiger angetroffener Faltern doch
    erstaunlich gut war, liegt die Vermutung einer Puppenüberwinterung nahe. Jedoch der letzte Beweis (ein Puppenfund im Winter) fehlt.
    Grüße
    hemariS

    Guten morgen,

    also eine Überwinterung als Puppe halte ich für ausgeschlossen, zumal die Tiere dann wahrscheinlich auch nicht, wie es bei mitte-Februar-Tieren der Fall sein müsste, in den ersten warmen Vorfrühlingstagen schlüpfen würden! Und das glaub ich tut keine Tagfalter in unserer Gegend, auch nicht der Admiral. Dass die Falter noch sehr frisch wirken, liegt wahrscheinlich ehrer daran, wie sphinx schreibt.

    Schöne Grüße
    Hans

    Hallo Hans,
    vor wenigen Jahren hätten viele, selbst eine Überwinterung des Falters ausgeschlossen ... und es sind noch nicht alle überzeugt ;-).
    Unter günstigen Bedingungen, wie in einem Auwald, würde ich zu einer Puppenüberwinterung nicht kategorisch nein sagen.
    Jedoch habe ich keinen Beleg und solange ist die Aussage von sphinx die plausiblere.
    Viele Grüße
    hemariS

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