pericallia matronula

    Hallo Freunde, ich habe aus 1. Nachzucht (Treibzucht) L2-3 Raupen bekommen, die sehr dunkel gehalten wurden.
    Sie haben bisher kaum gefressen, obwohl der Tag/Nachtrhytmus wieder aufgenommen wurde und die Zucht bei Zimmertemperatur erfolgt.
    Das Futter (Hasel, Löwenzahn, Pfaffenhütchen) nie naß, eher angewelkt).
    Ein Teil der Raupen ist auch schon verstorben.
    Was mache ich falsch?

    Dank im Voraus für Euere Hilfe.

    Gruß: Friwi

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    Hallo Fritz,

    in dem Alter sind sie eigentlich eher unproblematisch. Die Tiere brauchen tagsüber aber ein bisschen Material, um sich zu verkriechen (z.B. trockene Futterreste, weshalb es sich empfiehlt, immer reichlich zu füttern). Die Behälter sollten unbedingt offen und luftig sein.

    Gruß, Andreas

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Fritz,

    ein Problem kann sein, dass es sich bei der Nachzucht um "Kinder" getriebener Eltern handelt. D.H., die Eltern haben sich nicht über zwei Jahre entwickelt, sondern wurden in einem Jahr durch die 6 Stadien gescheucht.
    Vor einigen Jahren hatte ich das gleiche Problem. Die Raupen aus meine getriebenen Elternzucht, schlüpften zum einen nur zu einem geringen Prozentsatz aus den Eiern und starben dann alle bis L3.

    Stammen deine von getriebenen Eltertieren ab? :confused_face:

    Gruss, ERIC

    Hallo Eric; ich glaube Du hast recht. Die Tiere stammen von "getriebenen Eltern" ab und ich darf deshalb keine große Erwartungen an einen Erfolg stellen. Dank für Deinen Beitrag. Sollte sich das Gegenteil herausstellen, werde ich bei gegebener Zeit berichten. Gruß: Fritz

    Hi Zusammen !

    Sorry das ich hier so zwischen Tüdel !

    Aber Ich bin mir gerade nicht sicher was ihr jetzt mit getriebenen Tieren meint!

    Also wenn die Tiere sich inerhalt von einem Jahr aus dem Ei bis zu Falter entwicheln und keine Ruhephase (Winterruhe) hatten???

    Mfg Mario

    Hallo Mario, die Winterruhe war bei den Eltern natürlich vorhanden. Es wurde die Entwicklungszeit von ursprünglich zwei Jahren (Natur) lediglich auf ein Jahr verkürzt. Nach einer aufwändigen "Wiederbelebungsphase" im Frühjahr des folgenden Jahres beginnt -sofern man Glück hat- die Verpuppung. Gruß:Fritz

    Hallo Fritz,
    bei zwei Überwinterungen wirst du bei matronula ( und anderen Arctiiden) wahrscheinlich gar keinen Falter erhalten.
    Wenn du eine Überwinterung durch "Treiben" vermeidest sind die Chancen größer Falter zu bekommen.
    Die meißten Ausfälle gibt es in der Regel bei der Überwinterung. Der Erfolg deiner Zucht hängt nicht unbedingt an den "getriebenen Eltern".

    Grüße
    Dietmar

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    Hallo zusammen,

    also das mit den getriebenen Tieren kann ich absolut nicht bestätigen. Zwar ist die Anzahl der abgelegten Eier bei getriebenen Faltern deutlich niedriger als bei regulärer Entwicklungszeit, die Eier sind nach meiner Erfahrung jedoch dann doch zum Großteil befruchtet und die geschlüpften Raupen entwickeln sich völlig normal.

    Gruß, Andreas

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    Hallo Andreas, das kann ich wiederum nicht bestätigen. Ich hatte voriges Jahr Raupen von Freilandtieren, die sich prächtig entwickelten und bei der heurigen Nachzucht stelle ich gerade das Gegenteil fest, obwohl ich weder nachlässig bin noch eine andere Methode anwende. Vielen Dank aber für Deinen Hinweise. Gruß: Fritz

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