Trauriger Anblick

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    Hallo Jörg,


    ist wohl ok, wenn Du es meldest! Ich hab mit dem Verkäufer geschrieben und der ist nur Zwischenhändler und meint "was hilft es den Schmetterlingen schon, wenn sie nun nicht verkauft sondern weggeworfen werden?" In der gleichen mail meint er, es wäre doch schön für Kinder, dann sehen sie was es mal gab!

    Naja - ich hab ihm den Tip gegeben - wenns ihm um die Kinder geht, dann soll er es doch der nächsten Schule schenken!

    Gruß

    Ach ja MELDEN bei ebay - hab die leider die Erfahrung das es nicht viel bringt! Na mal sehn vielleicht diesmal!

    Ne Sauerei ? Wieso?
    Das es sich bei den hier angebotenen Faltern nicht um Restbestände eines „Profi“- Sammlers handelt erkennt man nicht nur der Qualität der Präparation oder besser Nichtpräparation, sondern auch an der Artzusammensetzung. Auch der Anbieter wird wohl nicht den großen Reibach damit machen und mit viel Glück etwa den Wert des Kastens erzielen, was er vermutlich auch weiß. Aber was wäre die Alternative? Na klar, der Müll!
    Ich erkenne in den Faltern durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit meinen ersten Faltern.
    In meiner Schulzeit hat ein Mitschüler einen lebenden Totenkopfschwärmer in die Klasse mitgebracht (heute kaum noch Denkbar). Ich war fasziniert von dem Tier und hatte ihn gegen einige Briefmarken eingetauscht. Nun hatte ich den Schwärmer zuhause, brachte es aber nicht übers Herz ihn zu töten. Erst nach einigen Tagen, nachdem die Flügel schon Risse hatten habe ich in Jenseits befördert. Ich hatte damals weder Literatur noch einen Bekannten der mir zeigte wie ich jetzt verfahren sollte. Ich bastelte mir aus Styropor eine Art Spannbrett, versuchte den Schwärmer etwas in Form zu bringen und stellte das Brett auf Garagentor um ihn in der Sonne zu trocknen. Ich hatte wohl viel Glück, das weder Vögel noch Wespen den Schwärmer zerlegten. Vielleicht schmeckte Ihnen auch die große Menge Nitroverdünnung nicht die ich den Falter gespritzt hatte! Na ja, etwas blass ist er schon geworden!
    Es fällt halt auch in der Entomologie kein Meister vom Himmel!

    Ich hoffe jedenfalls, dass die Falter einen neuen Besitzer finden und ihnen so die Müllverbrennung erspart bleibt. Auch scheint die Qualität nicht so schlecht zu sein, dass durch Aufweichen und erneutem spannen nicht doch noch ansehnliche Präparate daraus werden könnten. Würden dann noch einige Schwalbenschwänze, Pfauenaugen, Schillerfalter etc. weniger der Natur entnommen wäre die Auktion sogar noch ein Beitrag zum Artenschutz. Letzter Satz ist nicht ganz ernst gemeint und sollte nicht Anlass für weitere Diskussionen sein.

    PS: Vielleicht berichten auch andere Sammler mal wie sie zu diesem Hobby kamen.

    Gruß
    Walter

    Hallo,

    es ist sicher so, das viele so auch zum Sammeln kamen und die ersten Tiere auch so aussahen. Aber wo liegt da der Grund, die Tiere nun zu verkaufen?

    Ich versteh auch das Argument mit der Müllverbrennungsanlage nicht! Wie schon geschrieben - verschenkt es an die nächts beste Schule, da kommt es vielleicht sogar beim Richtigen an!

    Und so wie der Verkauf dort läuft, geht es einzig und allein um das Geld! Ohne jeglichen Hinweis, das es zumindest schützenswerte Tiere wären, welche ein Anschauungsobjekt für unsere schöne und bedrohte Natur .... bla sind....
    Ich denk die Gefahr das es einer sieht und sich denkt "bei mir flattern auch Tiere, Stecknadeln und ne Kiste hab ich auch, also mach ich es auch mal bei ebay um mein Taschengeld aufzubessern" ist wahrscheinlicher als die Erkenntnis "Schöne Natur - ich beschäftige mich mit Dir"

    Der Handel mit Elfenbein hat ja auch nicht dazu geführt, das sich jemand für Elefanten interessiert hat und diese dann schützen wollte - zumindest nicht bei den Käufern und Händlern!

    Gruß
    Rigo

    Hallo,

    das mit der Schule wäre schon richtig und aus meiner Sicht auch wichtig. Auch ich hab schon einiges an eine Realschule verschenkt. Ich kenne den Biologielehrer gut und bin mir auch sicher, dass die Falter gelegentlich im Unterricht zum Einsatz kommen.
    Das ist aber die Ausnahme.
    Auch wir hatten in der Schule 2 Kästen mit heimischen Faltern. Als mein Schulkamerad damals den Totenkopfschwärmer dabei hatte kramte unser Klasslehrer die Kästen aus dem Archiv. Das war vermutlich das letzte mal, dass Schüler die Falter zu Gesicht bekamen.
    Eine Nachfrage vor etwa 15 Jahren an der Schule was eigentlich aus den Faltern geworden ist verursachte jedenfalls nur Achselzucken.

    Im Zitat:
    [- verschenkt es an die nächst beste Schule, da kommt es vielleicht sogar beim Richtigen an!
    steht eigentlich schon alles!
    -gehe mit dem Lottoschein in die Annahmestelle, vielleicht hast Du nen 6ser- oder so ungefähr.
    Es gibt heute leider kaum noch Schulen und vor allem Lehrer die für so was Interesse haben.
    Und die Falter an die nächst Beste Schule zu verschenken kommt zu 99% der Müllverbrennung gleich.
    Ich habe für den BN 4 Kästen mit verschiedenen Themen zusammengestellt. Mit diesen Kästen geht unsere Kinder- und Jugendleiterin regelmäßig an Schulen und übernimmt dort den "Biologieunterricht" am Objekt, den die Lehrer im Laufe der Zeit leider verlernt haben.

    Gruß
    Walter

    Hallo,

    ja das ist leider auch die traurige Wahrheit - ich will nun keinem die Schuldfrage zuschustern - aber was gelehrt wird ist nur noch die Pflicht - die Kür ist etwas, was nur selten gelehrt wird!

    Eben drum ist aber ein solcher Handel ohne begleitende Aufklärung genau so der falsche Weg. In etwa so als würde der Lehrer den Kasten zeigen und sagen "was ihr hier seht ist x Euro wert" - und mehr steht im Angebot bei ebay nicht - was hätte naives Kind gelernt? Schmetterlinge = Geldwert => wie komme ich an Geld? => ....

    Aber was ganz sicher dabei nicht rumkommt (oder nur bei ganz wenigen) "ich muss oder will die schöne Natur schützen und erkunden"

    Ich seh also die Lösung nicht darin solch einen Handel zu zu lassen, sondern solch einen Handel zu unterbinden. Wer möchte, das Kinder sich für Umwelt interessieren, muss ihnen diese nicht verkaufen, sondern erklären -> so wie Seefried und auh einige andere schon lange tun! -> sicher dieser weg ist schwerer und fordert mehr Engagement als ein ebay-Angebot!

    Gruß
    Rigo

    Hallo,
    noch ein letztes mal. Ich glaube das gerade dieses Angebot bei ebay noch mit am wenigsten mit "Geldmacherei" zu tun hat. Da gibt es ganz andere Beispiele. Leider habe ich die "Sammlung" bei ebay nicht gefunden. Ich wollte sehen wie es ausgeht. Vermute mal so, oder so ähnlich:

    1 Kasten = € 35.-
    x Falter a x Std. für Fang, Zucht etc. = x €
    x Std. für die Präparation (zgg. vieleicht auch nur Minuten) = x €

    Zuschlag bei ebay für € 20.-

    Wert pro Falter dann -X€

    Also eher ein schlechtes Beispiel um jemanden den materiellen Wert eines Falters zu vermitteln.

    Gruß
    Walter

    Einfach nur eine Schlechte Rechnung von Dir!

    Nen oller Kasten - auf den Trödel auch für ein Appel und ein Ei!

    Falter züchten -> na wie gezüchtet sehn die nicht aus
    Falter Präparation -> eine Stecknadel durch fertig (Kosten = eine Stecknadel)

    mehr ist das dort nicht! Und selbst wenn mehr getan wird, wäre es noch so, denn die Preise werden erreicht, sonst gäbe es keine Händler von Einzeltieren (Bsp.: Euphydryas intermedia paar für 15 Eu plus Porto und die Auktion ist noch nicht zu ende / Maculinea alcon 34,55 Eu usw. usw. usw. und alles das ohne Kasten!)

    Und der Preis ist letzlich auch egal, hätte ich in New Guinea einen Troides für 10 Dollar gekauft (weil ne ecke fehlt) wäre der handel ohne Genehmigung genau so illegal wie wenn ich 100 dafür bezahlt hätte.

    Der Preis bestimmt nun mal nicht die rechtliche Grundlage! Denn das Naturschutzgesetz schützt die Natur, nicht den Mindestpreis! Und das es rechtliche Grundlagen gibt sollten auch Kinder gelernt bekommen! Und das als erstes!

    Im übrigen - der link zur auktion steht gleich im ersten Text ganz oben - muss man nur anklicken - muss man nicht mal suchen!

    Gruß
    Rigo

    Nur mal ´ne kleine Randbemerkung:
    Das Naturschutzgesetz ist das Papier nicht wert auf dem es gedruckt wurde bzw. wird.
    Artenschutz ist nichts wert wenn die Lebensräume zerstört werden, wenn sich die Aufregung lohnt, dann nicht über diesen Kleinkram sondern die nächste Gülle-Ladung, die in Salamitaktik neben einer Magerwiese abgeladen wird....

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    aha,

    gehts jetzt plötzlich um Artenschutz, Rechtslage und andere Anbieter?
    übrigens haben ja schon mächtig viele auf den Kasten geboten!
    Schlage vor Du gibst Herrn Pooth mal nen Tip mit heimischen Schmetterlingen zu handeln, vieleicht kommt er damit wieder aus den Roten Zahlen.

    WS

    Pooth?? Sorry wenn ich auf dem Schlauch steh aber was hat der Fall damit zu tun?

    Ja klar bei den Elefanten und einigen anderen Tierart lag es sicher auch nur an dem Biotop was fehlte! Ok man könnte sagen die Bleibelastung der Elefantenbiotope war deutlich zu hoch für eine gute Entwicklung!

    Das Biotop vor Schmetterlingsarten muss nicht immer erst zerstört sein, damit die Tiere Schutzcharakter tragen und das zeigen viele Beispiele von geschützten Tierarten und ich denk nicht, das deshalb der Schutz der Tiere fragwürdig ist! Beides muss geschütz sein und dann wirds auch was!

    Im übrigen eine schöne Auffassung "Artenschutz ist nichts wert wenn die Lebensräume zerstört werden" und dann daraus zu folgern - also brauchen wir uns auch nicht drum zu kümmern - ist doch eh alles Kleinkram! Schöne Rechtsauffassung hier bei actias!

    Gruß
    Rigo

    Zitat

    hennetv schrieb:
    Das Biotop vor Schmetterlingsarten muss nicht immer erst zerstört sein, damit die Tiere Schutzcharakter tragen und das zeigen viele Beispiele von geschützten Tierarten und ich denk nicht, das deshalb der Schutz der Tiere fragwürdig ist! Beides muss geschütz sein und dann wirds auch was!
    Im übrigen eine schöne Auffassung "Artenschutz ist nichts wert wenn die Lebensräume zerstört werden" und dann daraus zu folgern - also brauchen wir uns auch nicht drum zu kümmern - ist doch eh alles Kleinkram! Schöne Rechtsauffassung hier bei actias!

    Gemeint ist:
    Der sogenannte Schutz wie er jetzt gerade im Lieblingsgesetz aller Entomologen steht, ist einfach Quark.
    Eine direkte "Jagd" auf Insekten bringt außer vielleicht bei Extrembeispielen wie dem Apollo, für den ja nicht zuletzt zahlende Kunden bereitstehen würden, so gut wie gar nix.

    Es ist viel "effektiver", eine Planierraupe eine Runde über das Biotop fahren zu lassen oder ein Bauprojekt zu starten, das geht schneller, billiger und ist einfacher.
    In seiner jetzigen Form ist dieses Gesetz völliger Schwachsinn.

    Du schreibst, es wäre hier die gängige Meinung, Artenschutz wäre Kappes, solange Lebensräume zerstört werden.
    Zuerst einmal: du verstehst das Prinzip sinvollen Artenschutzes falsch.
    Außerdem wäre dein Arten(Individuuen-)schutz dann auch wirklich sinn- und zwecklos. Deine geschützten Tiere könnten schließlich nirgendwo mehr leben.

    Denn sinnvoller Artenschutz ist Biotopschutz, weil eine gesunde Population durchaus einige Ausfälle verkraften kann. Jeder Autobahnkilometer wird täglich zur Todesfalle für mehr Insekten, als man im Leben sammeln könnte. Trotzdem hat man immer noch nach jeder Fahrt darüber eine zugekleckerte Windschutzscheibe.

    "Das Biotop vor Schmetterlingsarten muss nicht immer erst zerstört sein, damit die Tiere Schutzcharakter tragen und das zeigen viele Beispiele von geschützten Tierarten und ich denk nicht, dass deshalb der Schutz der Tiere fragwürdig ist! "

    Und wie dieser Schutz fragwürdig ist!
    Die Listen spiegeln immer noch wieder, dass die Bürokraten und Politiker da oben immer noch fast nur schöne, bunte, große Arten schützen oder so tun, als ob sie es tun.
    Gibt es eigentlich geschützte Kleinschmetterlinge?

    Zum Beispiel wurden alle Libellen inklusive den Allerweltsviechern aus dem Goldfischtümpel geschützt, das ist wirklich Müll.

    Durch diesen Schutz wurde hauptsächlich Entomologennachwuchs abgeschreckt und dem Normalbürger vorgetäuscht, es würde etwas gegen die bösen. bösen Sammler getan, die die Biotope besammeln, während ein paar Kilometer weiter genau so wertvolle Biotope zum Neubaugebiet werden.
    Dabei sind es gerade die "bösen bösen Sammler", gelegentlich auch als Hobbyentomologen bezeichnet, die für die Forschung einen nicht zu unterschätzenden Teil der Daten zur Verfügung stellen.

    Wie bereits gesagt, verkraften Insektenpopulationen einiges an Individuuenverlust, nicht zuletzt haben ja fast alle Arten große Eizahlen, auch Arten mit vorher sehr wenigen Fundstellen können sich bei guten Bedingungen explosionsartig ausbreiten (Blutbär, der inzwischen wohl häufigste heimische Bärenspinner nach Spilosoma lubricipeda).
    Außerdem führt eine Entnahme erstmal zu weniger Tieren zu weniger Nachwuchs, aber dann zu weniger Parasitoiden, zu mehr Tieren, zu noch mehr Nachwuchs usw.

    Grundsätzlich seh ich das ebenso! Auch ich sehe natürlich so manche Schutzstatus eher fragend als zustimmend! Aber ist das nicht mit einigen der Gesetze so. Sind sie deshalb nicht beachtenswert?

    Was ich nicht so ganz versteh ist Deine entweder oder Haltung! Entweder wir schützen effectiv die Biotope und der Rest wird dann schon - oder - wenn der Schutz dieser Biotope nicht mal staatlich geregelt und durchgesetzt wird, warum denn dann die einzelnen Tiere schützen - Ist doch dann egal!

    Ich finde beides ist gleichwichtig!

    Das die Sammler verfolgt werden und als böse in den Medien und der allgemeinen Meinung so da stehen, finde ich so schlecht nicht! Aber leider ist es dann auch nur mal wieder über einen Kamm geschert und wird dem richtigen "Vorscher" (was ich damit meine siehe unten) nicht gerecht.

    Leider ist meine Erfahrung bei den Sammlern immer die - ich sammele das was noch fehlt - egal woher egal wie, gekauft getauscht selbst gefangen ist dabei egal. Und das ist sinnlos und nicht mehr als Blumenvasen sammeln - wunder mich immer wieder, das es für die nicht schon Sammelkästen gibt, wo der Steckplatz eingetragen ist.
    Genau für die ist auch der Handel im Internet ein sehr schöner Platz!

    Wo ist da aber der Sinn? Warum ist das Tier dann erst gefangen wurden? Nur um den Sammeltrieb zu befriedigen und um zu sagen "ich hab das Tier"

    Und wenn jemand Lust hat, sich ernsthaft mit einer Insektengruppe oder mit einen in der Nachbarschaft befindlichen Biotop zu beschäftigen, dann findet er genug Möglichkeiten dies in einer Fachgruppe oder anderen Einrichtungen zu tun. Dann hat es aus meiner Sicht auch Sinn. Und dazu braucht man den Handel nicht, zumal er sowieso nicht die Tiere aus dem Gebiet hat und die Herkunft eh alles andere als gesichert anzusehen ist.

    Ich unterstütze sehr gern die wissenschaftliche Arbeit und sehe sicher auch noch einige Ecken in der Zusammenarbeit mit den Behörden. Aber das ist für mich der einzig richtige Weg. das man eine gewissenhafte Arbeit natürlcih auch nachweisen muss finde ich voll ok!

    In diesem Zusammenhang - wozu Schmetterlinge und andere Tiere Handeln und dann auch noch in so sinnloser Form wie bei diesem Artikel, bei dem ganz und gar nichts von gründlicher entomologen Arbeit zu sehen ist! Warum so einen Handel zulassen?

    Gruß
    Rigo

    Danke Simon, du sprichst mir aus der Seele,
    objektive sachliche Auseinandersetzung statt
    Effekthascherei und sinnloser Aktionismus........

    -Die Situation von Insekten mit Elefanten zu vergleichen ist da wenig hilfreich-

    "Was ich nicht so ganz versteh ist Deine entweder oder Haltung! Entweder wir schützen effectiv die Biotope und der Rest wird dann schon - oder - wenn der Schutz dieser Biotope nicht mal staatlich geregelt und durchgesetzt wird, warum denn dann die einzelnen Tiere schützen - Ist doch dann egal!"

    Genauso ist es nämlich...gesunde Biotope ergeben gesunde Populationen.

    Mario

    Das seh ich auch so.

    Übrigens -wenn man die Serengeti zubetoniert werden die Elephanten auch verhungern -ganz ohne Elfenbeinhändler.
    Ohne Wälder und Wiesen gibts auch keine Schmetterlinge. Aber es wird dann bestimmt Menschen geben die meinen nicht die zerstörten Biotope sind die Ursache sondern der fiese Sammler der illegale Schillerfalter von 1974 in seiner Sammlung hat.. Immer diese Kriminellen :bibber:
    Wenn man Biotope nicht schützt braucht man garnicht schützen, dann ist auf Dauer eh alles vernichtet. Umgekehrt muß man sich um viele Arten keine Sorgen machen wenn man wertvolle Biotope erhält. Schließlich überleben diese Arten seit Jahrtausenden in der Natur und werden das -wenn man sie läßt -auch weiter schaffen.

    Ob jede Sammlung immer auch einen wissenschaftlichen Anspruch erfüllen kann oder soll wage ich zu bezweifeln. Natürlich sollte man Schmetterlinge nicht sammeln wie Briefmarken. Aber ein Hobby beginnt halt meistens eher unwissenschaftlich und ein 12 Jähriger ist kein Forscher -aber er wird vielleicht mal einer. Nur wenn er sich nicht mit Schmetterlingen beschäftigen darf, weil er da gleich kriminalisiert wird -kleine Jungs sammeln gern- dann wird er Schmetterlinge schnell vergessen haben und es wird bestimmt kein Entomologe aus ihm.
    Wir Menschen schützen nur was wir lieben und wir lieben nur was wir kennen -wenn wir nur Wissenschaftlern erlauben Schmetterlinge kennenzulernen seh ich schwarz für die Tierchen.

    Herzliche Grüße, Chris

    Na dann bin ich gespannt auf Eure Ergebnisse! Hab dann dann sicher auch gute Arbeit in diese Richtung getan!

    Oder?? Oder doch Dubletten Sammler?


    "Genauso ist es nämlich...gesunde Biotope ergeben gesunde Populationen." und aus denen die es nicht sind kann sich jeder bedienen, für was auch immer!? Ja eine Wirklich gute Idee, nur diese eine Richtung zu sehen, so kann man wenigstens mit gutem Gewissen in nicht geschützten Bereichen wildern!

    Na egal - ist Eure Einstellung! Bin gespannt auf Eure Bsp. wo Ihr etwas für gute Biotope getan habt!

    Hier noch ein Link einer wirklich gut gemachten Recherge, was da so übern Tisch geht!

    Handel mit geschützten Tieren - NABU

    Und ich seh in ebay nur eine Möglichkeit des Handelns - Wege solche einen Handel durchzuführen gibt es viele und wer weiß um welche Menden es da geht!

    Aber für viele sicher nur Einzelfälle!

    Als Schlusswort meinerseits, denn was da an Argumentation kommt ist reine Polemik.

    Es sollte zum "guten Ton" gehören, dass mann die Beiträge auf die man antwortet auch ließt und den Inhalt refektiert.

    Aus Biotopen die bereits zerstört sind kann sich logischerweise niemand mehr bedienen...und was man nicht kennt wird auch niemand schützen...

    Danke
    Mario

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