Welcher Scheckenfalter?

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    Ich würde eher auf Melitaea aurelia tippen.
    Da aber M. athalia eine recht variable Art ist (es sich womöglich sogar um eine Artkomplex handelt), kann man sie nicht 100%ig auf dem Foto ausschließen. Auch M. britomartis ist anhand eines Fotos nicht immer klar von M. athalia oder M. aurelia zu unterscheiden.

    Viele Grüsse
    Mario

    Hi,
    sind für mich beides athalia, links aus meiner Sicht sogar sehr deutlich zu erkennen, da die VF gut aus den HF herausragen.
    Gruß
    Steffen

    Hallo Steffen,


    ich tendiere zu M. aurelia, da die Fläche zwischen den
    Marginallinien (ganz außen)auf den Hinterflügeln dunkler ist als die
    danebenliegenden (halbkreisförmigen) Flächen. Bei M. athalia haben beide den
    gleichen Farbton. Dies ist normalerweise ein zuverlässiges
    Unterscheidungsmerkmal. Aber wie gesagt M. athalia ist eine sehr variable Art,
    von daher bin ich bei einer Fotobestimmung von einzelnen Exemplaren vorsichtig.


    Liebe Grüsse


    Mario

    Hallo David,

    wenn du dir so sicher bist, warum hast du dann eine Bestimmungsanfrage gestellt?

    Ich denke, ebenso wie Mario, dass es sich um M. aurelia handelt. Die Zeichnung spricht dafür - alles andere lässt sich nur durch Genitaluntersuchung feststellen.

    Viele Grüße, Nicole

    Es ist Frühling.
    Die Vögel tun’s.
    Die Bienen tun’s.
    Die Schmetterlinge tun’s.
    Ich möchte auch – aber ich kann nicht fliegen! :falter:

    Hi zusammen,
    die Diskussion sollten wohl Experten führen oder Du zeigst ein Genitalpräparat, David.
    Laut Koch, Tagfalter Bayerns, Die Tagfalter Bayerns und Österreichs, dem Lepiforum, den Bildern im EP und den Bildern die ich im Internet fand, ist aurelia deutlich weniger variabel als athalia. Was für aurelia auf den Bildern, die ich in den genannten Stellen stets sah, gilt, ist, dass die vertikalen Bänder auf der VF US anders aussehen als dies bei aurelia der Fall ist... Sie sind bei aurelia dick oder gar punktförmig, bei athalia dünn oder dick, hier sind sie dünn, was nicht für aurelia spricht. Mag ja sein, dass das alles Schmarrn ist, vermutlich kann man es wirklich nicht ohne Genitalpräparat entscheiden. Ich denke David, wenn hier kein Experte antwortet, nenn das Tier am besten non det.
    Gruß Steffen

    Hallo, nur eine kurze Info.
    Ich hab David oder Bianca (Mitgliedsname) um Erlaubnis gebeten das Foto an einen Wissenschaftler weiterleiten zu dürfen. Und auch noch nach ein paar Einzelheiten in Bezug auf Fundort und -zeit etc. gefragt. Vielleicht bekommen wir so eine für alle akzeptable Meinung.  :smiling_face:

    Viele Grüsse
    Mario

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    Grüße an alle Melitaeabeteiligten,

    auch bei mir ist das Determinieren immer eine spannende langwierige Sache und vom Foto wirklich schwierig. Leider lassen in diesem Fall Licht und Schärfe auch die Palpenfarbe ein wenig außen vor. In der Hauptsache spricht für mich einiges für M. aurelia - der Zwischenraum der beiden Submarginallinien ist doch deutlich gelber als die Färbung der angrenzenden Halbmonde (hier fast weiß). Leider kann man an o.g. Merkmalen auch athalia nicht ganz ausschließen.

    Wenn o.g. Experte schon viele Präparate von dieser Gattung untersucht hat, fällt hoffentlich nicht ins Gewicht, das auch das Genital von athalia-Männchen sehr variabel sein kann.
    Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis und auch auf gute Aufnahmen von Vorder- und Unterseite der präparierten Tiere.

    Schönen 3. Advent
    Steffen

    So, der Spezialist für Scheckenfalter ist momentan nicht erreichbar, da wird es eine Antwort frühestens in drei Monaten geben. Aber ein Kollege hat sich die Bilder angeschaut und meint, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Melitaea athalia handelt.


    Viele Grüsse
    Mario

    Hallo zusammen,
    ich sehe auf den Bilderen Melitaea athalia. M. aurelia hat u.a. eine deutlich dunklere Randbinde als das abgebildete Tier. Im übrigen kommt M. aurelia im Schwarzwald nicht vor. Das Verbreitungsgebiet in Baden-Württemberg konzentriert sich im Süden auf Schwäbische Alb, Alb-Wutach-Gebiet, Baar und Obere Gäue. Hilfreich für eine Bestimmung wäre die genaue Lokalität, das Funddatum und der Biotoptyp gewesen. Dann hätte man sich möglicherweise die ganze Diskussion und Verunsicherung sparen können.

    Viele Grüße
    Klaus-Bernhard

    Danke euch allen, für die investierte Zeit und die Bestimmung.

    Was lern´ ma daraus:
    Das nächste Mal zuerst präparieren, damit alle morphologischen Merkmale gut sichtbar sind und anständige Fundortangaben mit dazu liefern.
    (steht ja eigentlich alles oben in der Headline der Bestimmungshilfe.... :winking_face: )

    Alles klar, David und Bianca?

    Schöne Grüße :smiling_face:
    Rudi

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