Verpuppung von Argema mimosae

    Hallo Actiasfreunde,
    ich habe eine Frage zur Verpuppung von Argema mimosae.
    Ich züchte zur Zeit u.a. diese Spezies. Die Raupen sind fast verpuppungsreif. In Actias lese ich immer wieder nur von Kokkons, wie sie zu überwintern sind etc, wie sie gezüchtet werden etc., aber leider wenig wie sie sich zur Verpuppung verhalten. Deshalb meine Frage: Kriechen die verpuppunsreifen Raupen von der Futterpflanze zur Verpuppung von der Futterpflanze heruter und verpuppen sie sich in Blättern am Boden oder verkriechen sie sich in den Boden zur Verpuppung oder bleiben sie im Blätterwerk der Futterpflanze und verpuppen sich dort.
    Bitte nur Erfahrungsberichte und keine Vermutungen. Für Eure Antworten bedanke ich mich recht herzlich.
    Gruß
    Dieter ("Heune")

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    hallo dieter,

    ich habe diese art im letzten jahr gezogen und bei mir haben sie sich überall in dem behälter verpuppt. (hochkant stehendes terrarium)
    sie klebten ihre kokons mit vorliebe in die ecken des behälters aber auch im blattwerk der futterpflanze (rhus).
    ob sie auch in die erde kriechen würden weiß ich nicht, da ich keine drinnen hatte.
    als unterlage hatte ich ein paar lagen küchenkrepp. zwischen diesen lagen haben sich auch einige raupen eingesponnen.

    schöne grüße

    ute :winken:

    :blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume:
    Wenn du einen Apfel hast und ich habe einen Apfel und wir tauschen die Äpfel, wird jeder von uns nach wie vor einen Apfel haben.
    Aber wenn du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir tauschen diese Ideen aus, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben!

    Ich dachte ja, es ist bekannt, dass Argema-Arten (wie auch die meisten Actias-Arten) sich im Blattwerk ihrer Nahrungsbäume und -sträucher verpuppen. Auf keinen Fall findet jedenfalls ein Eingraben in die Erde statt.....

    Ich wage zu behaupten, dass Falter, die nach dem Schlupf nicht einfach am Kokon entlang klettern und sich einfach hängen lassen können keine Chance auf Überleben haben.

    Also schön trockene Äste in Massen in den Zuchtbehälter rein, damit die Larven Gelegenheit haben, das Grundgerüst der Kokons zu konstruieren.

    Vielleicht noch als Hintergrund: Die Kokons von Argema-Arten sind durchsetzt von Löchern, die der Theorie zufolge ein Ablaufen von Wasser aus dem Inneren bei Einsetzen der Regenzeit zu gewährleisten. Ob an der Theorie etwas dran ist, weiß ich nicht, denn ohne Löcher würde wahrscheinlich auch nicht so viel Regen reinlaufen.

    Hallo Dieter,

    habe auch gerade mimosae an Liquidambar gezüchtet und diese bereits alle m Kokon. Habe beobachtet, dass sie vom Futter laufen und nach einer geeigneten "Unterlage" für den Kokonbau suchen. Wir benutzen keine Zuchtbehälter / Käfige. Kein Problem, wenn sie im Käfig gezüchtet werden. Bitte dafür sorgen, dass genügend dünne Zweige in waagerechter Lage vorhanden sind, denn sie bauen ihren Kokon bzw. verpuppen sich offensichtlich bevorzugt in horizontaler Lage.

    Grüsse

    Ulrich

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