Atropos Handfütterung

    Hallo würde gerne mal wissen wie ihr das macht.. Hab schon viel gelesen uns gute ideen.. Aber wenn ich ihn positionieren will dann fängt er an sich warm zu vibrieren, auch wenn sein rüssel dann im honigwasser is, fliegt er noch weg.. Immer wenn ich ihn umsetze oder seinen rüssel ausrolle fängt er an zu vibrieren und haut kurz drauf ab..

    Gibt es da tricks?
    Auch festhalten geht gar nicht der schlüpft einem durch die finger.. Weis also nicht recht wie ich ihn halten soll.. Bitte vorschläge und tipps

    Danke

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    Servus beianand !

    Also ich nehme immer eine grosse Spritze, da sehe ich dann naemlich wenn die Loesung weniger wird.
    Ist bei A. atropos deutlich erkennbar, de hamm an ganz scheena Zug !
    Ich halte die Falter immer fest, damit ich den Ruessel ausrollen kann und wenn das Tier Durst hat, bleibt
    der Ruessel in der Honigloesung und es wird gesaugt. Sie beruhigen sich dann auch merklich, wenn Sie
    trinken. Sobald sie einige Male gefuettert wurden, strecken sie oft den Ruessel schon von selbst aus,
    wenn man sie auf dem Finger hat und Loesung in der Naehe ist ...
    Brauchst nicht ziemperlich sein, auch wenn sie meckern !
    Ein bisschen Uebung und etwas 'Fingerspitzengefuehl' ist allerdings schon gefragt ...

    Gruss,
    Markus.

    Servus.

    Auf ner glatten Oberfläche wie ne Tischplatte etc das Tier mir Daumen und Zeigefinger auf die Platte drücken und den Thorax gleichzeitig mit den beiden Fingern etwas umfassen.
    Natürlich ohne dass du dabei seine Flügel oder seinen Brustkorb beschädigst; aber keine Angst, atropos hält da einiges aus, was einen anderen Falter schon lange umbringen würde :winking_face:

    Dann mit einem Zahnstocher (keine Nadel oder ähnlich spitzes) den Rüssel ausrollen, Zahnstocherspitze unter der Rüsselspitze liegen lassen, so dass die Rüsselspitze durch den Druck auf den Brustkorb nach oben zeigt. Die Spritze mit der Futterlösung nun über die Rüsselspitze schieben, so dass der Falter an die Honiglösung ran kommt. Griff nun lockern oder ganz lösen. Dabei die Spritze mit der anderen Hand dem Falter nachführen, sollte der abhauen wollen oder zu flattern beginnen. Auf der glatten Oberfläche haben seine Beine keinen großen Halt, also geht das in der Regel problemlos. Wenn sie saugen, was deutlich zu erkennen sein wird, beruhigen sich die meinsten Tiere merklich. Aber ein paar hibbelige sind auch immer mit dabei.

    Den Rest kannst du auf meinem Bild erkennen, das ich dir schon als Link geschickt habe.

    Das ganze hört sich nun etwas brutal an, aber wer sich vor Augen führt, was einen atropos beim Eindringen in nen Bienenstock erwartet, kann abschätzen, was ihm lieber ist :winking_face:
    ...die Hand, oder die Bienen....na ja, so ungefähr zumindest :smiling_face:

    Tschau
    Rudi

    Super erklärt danke, nur das die Rüsselspitze nach oben zeigen soll kann ich mir nicht vorstellen.. Der rollt sich ja nach unten ein und aus.. Wenn ich den zahnstocher ansetze und ihn ausziehe dann gleite ich ja am schluss unter dem rüssel durch und der zieht sich wieder ein :winking_face:

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    ihn ausziehe dann gleite ich ja am schluss unter dem rüssel durch und der zieht sich wieder ein :winking_face:

    und genau diese letzten 1-2 mm rollst du nicht weiter aus, so dass der Zahnstocher unter dem Rüssel zum liegen kommt.
    Wirst sehen, das funktioniert :winking_face: weil die atropos diesen kurzen harten haben und nicht einen langen weichen.....ähm Rüssel...öööhmm....ja, das Saugorgan eben. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Rudi

    PS: a Späßle muss auch mal sein :kissing_face:

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