Sammelurlaub Costa Rica/Venezuela

  • Liebe Actianer,


    vor ca. 3-4 Jahren erschienen in der Galerie Fotos, die Leuchtanlagen, mit Schmetterlingen vollbesetzte Leuchttücher und mehrere Bilder der Ausbeute zeigten. Die Anlage stand in einer Ferienhausanlage in Costa Rica oder Venezuela. Der Name der Unterkunft könnte eine Casa ....... gewesen sein.
    Ich habe lange in der Galerie gesucht, konnte jedoch leider nicht fündig werden.
    Kann mir jemand weiterhelfen, diese Unterkunft und die Fotos wieder zu finden, zwecks geplanter Reise in 2017 ?


    Danke schon im voraus
    Hans Erdmann

  • AD
  • Venezuela war das erste Südamerikanische Land das den ersten National Park Südamerikas hatte, daraus erklärt sich logischerweise das mittler weile die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren verboten ist. Diese können nur illegal ausgeführt werden.In Deutschland gibt's damit keine Probleme wegen geschützter Falter ,bei Käfern kenn ich mich nicht aus. Es muss dann nur die Einfuhrsteuer bezahlt werden nachdem der Artenschutz Status überprüft wurde. Manchmal kommen extra Kosten für den Beschau durch Spezialisten dazu.Bei Lebendmaterial wird's immer teuerer,da kassiert ein Veterinär mit....da geht nichts unter 100Euro
    Ich würde mir aber bei der momentanen "politischen" Situation Venezuelas weniger Gedanken um diese Probleme machen, als das man da lebend wieder zurück kommt. Raub und Mord ist dort die Tagesordnung.
    Robert

  • Hallo Hans,


    Ich war im Februar 1992 für ca. 5 Wochen mit einer kleinen Reisegruppe aus Österreich in Venezuela und Kolumbien. Entomologisch und landschaftlich gesehen war es ein Traum.
    Auch damals war die politische Lage in Venezuela kritisch und es gab Unruhen in Caracas. Man warnte man uns nur vor der Kriminalität in den größeren Städten (Caracas, Merida etc.). Zum Glück merkten wir nichts davon.
    In den ländlichen Gebieten dagegen hatten wir unsere "heilige Ruhe". Wir hatten aber ständig Polizei- und Militärkontrollen auch in den abgelegendsten Orten. Da wir für Deutsche gehalten wurden war die Behandlung sehr freundlich. Wie man uns mitteilte sind dagegen US-Bürger sehr unbeliebt. Auch die Ausfuhr von Insekten kümmerte damals niemanden. Sogar in den Nationalparks war das Sammeln problemlos.


    Ich würde die Familie Flauger über die aktuelle Situation fragen.


    Werner

  • hab mal in die Seite der Auswärtigen Amts gesehn was die so schreiben....
    Aktuelle Hinweise

    Die Regierung Venezuelas hat am 13. Mai 2016 den Ausnahmezustand über das gesamte Land verhängt. Bei politischen Protesten kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Angesichts dieser aktuellen Lageentwicklung und dem fortbestehenden wirtschaftlichen und Versorgungsnotstand im Land wird von nicht dringenden Reisen nach Venezuela abgeraten.Ausgenommen davon sind die folgenden Touristenziele, sofern sie im Rahmen organisierter Reisen besucht werden: Los Roques, Roraima, Canaima-Nationalpark, Isla Margarita und das Amacuro-Delta.....
    Im Hinblick auf die verbreitete, hohe Gewaltkriminalität, der immer wieder auch Ausländer zum Opfer fallen, ist besondere Vorsicht geboten.


    Ferieninsel Margarita
    Auf der Ferieninsel Margarita besteht die Gefahr bewaffneter Raubüberfälle, auch in Hotelanlagen und bei begleiteten und organisierten Gruppenexkursionen. Das Zentrum von Porlamar sollte insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden.





    Kriminalität
    Eine deutliche Gefährdung sowohl für Individual- als auch für Gruppenreisende stellt die hohe Kriminalitätsrate in Venezuela dar. Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen. Auch Deutsche sind davon betroffen gewesen. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, ist unvermindert hoch. Auch außerhalb der Städte ist, z.B. auf Landstraßen, mit Gewaltkriminalität und Überfällen zu rechnen.


    Bei Kontrollen durch Uniformierte (Polizei, Militär) im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen, und selbst am Flughafen sind in der Vergangenheit Reisende von den uniformierten Kontrolleuren beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. Reisende sollten bei derartigen Kontrollen nach Möglichkeit nur eine Kopie des Passes und nicht das Originaldokument aushändigen
    Allgemeine Reiseinformationen
    Grundkenntnisse im Spanischen sind empfehlenswert bis notwendig, Englischkenntnisse sind wenig verbreitet.



    Robert

  • Hallo Hans
    hatte mich schon vor 2-3 Jahren mit dem Thema Venezuela befasst da es dort so viele schöne Morphos gibt. Hatte dann den Autor der Bücher Butterflies of Venezuela angeschrieben und nachgefragt ob er mir bei der Beschaffung von Sammel Genehmigungen helfen könnte usw.... alles was ich an Antworten bekam war nichts positives bezüglich Sammeln und des Landes selber.(z.B das bei Polizei Kontrollen die Insekten abgenommen werden könnten)
    Ich werde mir erst mal die Lage in Venezuela anschauen ,auch wenn es Jahre dauert bis das Chaos sich dort wieder einiger massen sortiert und erst dann überleg ich mir ob ich mal zum Sammeln dort hinfahre.
    viele Grüße Robert

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