mit Pheromon-Köder im Wandse-Tal

    Seit einigen Tagen habe ich vergeblich versucht Falter von Sesia apiformis an den "Fressbäumen" zu finden.
    Leider hatte ich bisher keinen Erfolg.
    Also Planänderung.... Pheromone aus dem Tiefkühlfach genommen, Kamera und Dreibein-Hocker über die Schulter und los....
    Bei doch recht kühlen 13°C, bedecktem Himmel und teilweise recht stürmischen Windböen um 8:00 Uhr hatte ich so meine
    Bedenken. Eine ganze Weile tat sich überhaupt nichts. Dann hatte wohl ein vereinzeltes Männchen Mitleid mit mir und
    steuerte direkt auf den Köder zu. So konnte ich doch noch ein paar Bilder machen.

    Vielleicht wird es ja besser, wenn die Temperaturen ansteigen und die Sonne wieder scheint.

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    Lieber Frank, im Münchner Westen wo ich groß geworden bin fand ich die Art jeden Sommer als dort Pappeln an der Straße angepflanzt wurden. Die Puppen und die Falter teilweise auch bei der Paarung. Auch der Pappelschwärmer war regelmäßiger Gast. Grüße Michi

    Moin Frank,

    ich war jetzt schon ein paar Mal in den letzten Tagen los mit den Pheromonen. Mit sehr unterschiedlichem Erfolg.
    In der eigentlich Flugzeit (vormittags) hatte ich apiformis noch nicht (auch bei perfektem Wetter), aber dafür in großer Anzahl in den Abendstunden (zwischen 17 und 18 Uhr).
    An einer anderen Stelle hatte ich letzte Woche jede Menge muscaeformis, empiformis und formicaeformis. Die nächsten Wochen will ich unbedingt auch noch meine diesjährigen Zielarten (melanocephala, insolita, loranthi, conopiformis und leucopsiformis) nachweisen. Mal sehn ob es klappt...

    Übrigens soll man nicht (laut Hersteller) durch das dünne Ende der Dispenser durchstechen. Genau da sind wohl die Pheromone enthalten.
    Aber es scheint ja trotzdem zu funktionieren ;o)

    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo Thomas,

    danke für das Feedback. Ja, manchmal ist es eben reine Glücksache.
    Das mit dem Durchstechen mache ich schon viele Jahre so - habe keinen Nachteil feststellen können.
    Ich schick dir mal noch was per PN.

    Viele Grüße in die alte Heimat.

    Update 2021

    seit Mitte Mai war ich fast täglich mit dem Pheromonköder an meiner Lieblings-

    stelle unterwegs - leider ohne Erfolg.

    Vorgestern am Samstag nach einem heftigem Gewitter und ordentlich Wasser

    von oben klarte es wieder auf und ich zog so gegen 10:30 Uhr mit meinen Ködern

    bewaffnet wieder los und staunte nicht schlecht, als nach kurzer Zeit sich einige

    Männchen von Sesia apiformis einfanden.

    Wahrscheinlich war das kühle Frühjahr Schuld, das es dieses Jahr etwas später als

    sonst war.

    Gruß  Frank

    "Bier trinke ich nur an Tagen die mit ‘g‘ enden... äääh und natürlich Mittwochs" :smiling_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Schnägge (21. Juni 2021 um 19:54)

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