Probleme mit Polymixis flavicincta

  • Hallo ich habe gerade Probleme mit Polymixis flavicincta.

    Die Zucht vom Ei bis zur erwachsenen Raupe war verlustfrei an Löwenzahn.

    Jetzt haben die Raupen das fressen eingestellt und laufen herum.

    Ich habe ihnen die verschiedensten Substrate zur Verfügung gestellt (Erde aus dem Garten, Laubstreu, Moos, Sand).

    Aber die Raupen verenden leider ohne sich zu verpuppen.😖

    Kann mir jemand helfen und sagen woran es liegen könnte?:hilfe:


    Vielen Dank

    Dirk

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  • Hallo Dirk,


    das sieht möglicherweise so aus, als ob hier evtl. ein Insektizid schuld dran ist, viele dieser Spritzmittel basieren auf Wachstumshemmern, die den Raupen das Häuten und / oder Verpuppen unmöglich machen. Da reichen oft schon geringe Dosen, die der Wind vom Nachbarn, von einem Feld, etc. verfrachtet hat... Sehr schade...


    LG Thomas

  • Hi Dirk,

    da kann ich Dirk nur beipflichten. Im Mai werden nicht nur Insektizide versprüht, sondern auch das für mich hochgradig für Insekten gefährliche Herbizid Glyphosat wird ausgebracht.

    Sammle immer Blätter und Äste für die Zuchten in einem von allen Seiten geschützten Gebiet, wie z.B. auf einer Lichtung mitten im Wald. Da hole ich Löwenzahn, Salweide und andere Futterpflanzen. Die Sprühwolken der Traktoren werden von mehreren hundert Metern bis zu einigen Kilometern weit verfrachtet, das hängt natürlich von der Windrichtung und Windstärke ab. Auch ohne Wind ist eine Verfrachtung nachgewiesen.

    Beim nächsten Mal mit Kunstfutter durchführen, dann ist eine Infektion ausgeschlossen.

    Bis denn

    Otmar

  • Ich hatte mit flavicincta öfter zu tun gehabt. Es war immer völlig unkompliziert.

    Es muß also etwas Einschneidendes passiert sein, also eine Chemikalie oder ein massiver Erreger der erst im Endstadium eingetreten ist.

    In beiden Fällen bedarf es wohl eines Wunders um wenigstens noch ein paar Tiere zu retten.

  • Hallo Danke für eure Tipps.

    Das es am Futter liegt glaube ich weniger, denn dieses hab ich von eher abgelegenen Orten und andere damit gefütterte Raupen haben sich problemlos verpuppt.

    An abgedriftetem Pestiziden kann es natürlich trotzdem liegen da wir direkt an einem Acker leben.

    Dann hoffe ich einfach das es vielleicht einige doch noch schaffen werden.

  • An abgedriftetem Pestiziden kann es natürlich trotzdem liegen da wir direkt an einem Acker leben.

    Servus!


    Ich habe folgendes festgestellt.

    Wenn ich Zuchtausfälle im Frühjahr hatte, waren diese immer Zeitnah zum Maisanbau im Umkreis meines Hauses.

    Meine These: Das Saatgut ist offiziell mit einem Fungizid gebeizt. Die Saatmaschine arbeitet pneumatisch. Sie saugt das Saatgut mit Unterdruck

    an und die Abluft wird zusammen mit dem Beizstaub in die Luft geblasen/verteilt.

    Ich denke das Fungizid ist nicht der einzige Stoff in der Beize und der Rest wirkt toxisch gegen "Schädlinge" z.B. Drahtwürmer


    Diese Mittelchen sind 2021 zur Maisbeize zugelassen.... da könnt ihr euch mal rein lesen was das Zeugs so alles kann!

    Redigo M, Maxim Quattro, Maxim XL, Vibrance 500 FS, Vibrance XL und Lumiflex


    Gruß Christian

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