Zwei fragen zu den Totenkopfschwärmern

    Der Totenkopfschwärmer ist wirklich schön :smiling_face:

    Leider habe ich noch keine Erfahrung. Darum ist es interessant wenn man so was durch Infos lesen kann

    WIrd bei der Fütterung auch Honig/Wasser angeboten?

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    Ja, Honigwasser wird auch sehr gerne genommen. Auch in der Natur bedienen sie sich gerne an Bienenstöcken. Mein Vater ist Imker und findet sie gelelegentlich im Stock. In Gefangenschaft ist es dennoch nötig den Honig mit Wasser zu verdünnen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe beobachtet das sie auch aus Waben saugen da der Honig sehr dickflüssig ist ist es für sie anstrengender. Ich hab deshalb auch immer die verdünnte Variante. Ich ge be den Weibchen etwas dickere Lösung besonders nach der Paarung.

    Moin

    in einem Bienenstock herschen wärend der Sommerzeit Temperaturen von 32° - 36° C.

    Somit ist unter natürlichen Bedingungen eine für A.atropos, als wärme liebende Art, angenehme Wohllfühltemperatur vorhanden.

    Dementsprechend ist auch der Honig immer aufgewärmt, dünnflüssiger und besser/leichter auch unverdünnt aufzunehmen.

    Im Flugkäfig lässt sich die Honigwabe mit einer kleinen Heizmatte auf die passende Temperatur bringen.

    1.) suchen sie die Wärmequelle auf.

    2.) könnennen sie passend temperierten Honig, unverdünnt und leicht aufsaugen.

    Mit ein bisschen Überlegung, lassen sich somit natürliche Bedingungen imitieren, die dem Wohlbefinden zu gute kommen. :dafür:

    Gruß

    Heiner

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

    Moin zusammen,

    ein kleiner Gedanke noch zum Thema natürliche Bedingungen imitieren:

    Bienen sammeln Nektar, dieser hat einen sehr hohen Wassergehalt. Während der Weiterverarbeitung des Nektars im Bienenstock zu Honig wird ihm ein Großteil des Wassers entzogen. Der fertige Honig, den wir Menschen dann ernten und auch kaufen können hat einen Wassergehalt von grob 15-20 % (EU-Honigverordnung höchstens 20%; Deutscher Imkerbund: höchstens 18%). Der fertige Honig ist im Bienenstock allerdings erst so trocken, wenn die Waben verdeckelt sind. D.h. an diesen trockenen bzw. fertigen Honig kommt der Totenkopfschwärmer vermutlich gar nicht mehr. der Honig, der für den Falter erreichbar ist, wird also eine zwischenstufe zwischen Nektar und fertigen Honig haben. Um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen wäre daher eine Leichte Verdünnung des Honigs optimal.

    Liebe Grüße

    Jan Felix

    ....... auch an diesen fertigen, verdeckelten Honig kommt er sehr gut ran wenn es sein muss.

    Er ist mit seinem kurzen, kräftigen, spitzen Saugrüssel darauf spezialisiert die verdeckelten Waben zu durchstechen.

    Die noch nicht verdeckelten Waben wird er natürlich auch aussaugen und sehr wahrscheinlich sogar favorisieren

    solange genügend vorhanden sind.

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

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