Acherontia atropos

    Hi,

    ich lese ja immer mal wieder Angebote mit Zuchtmaterial dieser Art.Als mich heute ein Freund fragte woran denn die Falter in der Haktung fressen wusste ich aber keine Antwort.Ich meine im TV gesehen zu haben dass sie in der Natur an Honig in Bienenstöcken saugen und dazu die Waben anstechen.Aber ich bin kein Imker und mein Freund genau so wenig.Wie machen das also die Züchter?mit was ernährt ihr die Falter?

    Grüße,Felix

  • ANZEIGE

    Hello Felix,

    For me it is new to, but so far succes with D. Neri, H.celerio, H euphorbia, D. elpenor. A. atropos

    I feed them a honey-sugar-water solution.
    Concentration can be varied. You will notice what is eaten/ drunken very easily.

    I use a little cola-dop, or something else small.
    1 needle, preferably NON-steel.
    and toilet paper and if specie is not too big a yoguhrt cup, so I can drink aswell! :daumenja:
    She will fly under it, and drink in flight!

    See pictures:
    As you will notice, the adults ARE REALLY learning the forced-feeding.
    When I took my 1 week old female out the cage, she already rolled her tung out to feed! She new that is she were grapped, food was coming.

    Hallo Felix.

    Letztendlich immitieren wir genau diese Angewohnheit der Falter.
    Wir nehmen leicht verdünnten Honig (1 Teil Wasser auf 9 Teile Honig).
    Das ganze in einen Kronkorken gefüllt und dann den kurzen Rüssel der Falter in dieses Mischung getaucht.

    Mehr ist es nicht.

    Gruss,
    Rudi

    Hallo!
    Da die Zwangsfütterung Nachteile hat (vor allem Zeitaufwand), habe ich bei atropos das Fütterungsproblem meistens so gelöst:
    Vom Imker eine schöne große "honiggeschwängerte" Bienenwabe gekauft und in den Zuchtkasten gestellt - Die Falter haben fast immer ohne Probleme selbst gefressen...! Wenn die Waben leer oder verdreckt sind, kann man sie mit einer großen Spritze nachfüllen (mit eben dem (sehr leicht verdünnten) Honig).
    Interessant war immer, dass die Weibchen ihre Eier oft auch in die Waben gelegt haben...

    Ich kann dies nur bestätigen. Auch ich lege den atropos Faltern eine Honigwabe in den Flugkasten. Die Falter nehmen so von alleine die Nahrung zu sich. Jeden zweiten Tag sprühe ich noch ein wenig Wasser in die lehrgesaugten Waben. So können die Falter genügend Flüssigkeit aufnehmen und vertrocknen so weniger.
    Auch meine Weibchen haben die Eier vorwiegend in die Waben gelegt trotz Eingabe von Ablagepflanzen.

    Hallo!

    Für mich als jemanden der meistens Tagfalter züchtet (und für diese kann ich von der Fütterung mit unverdünntem Honig nur dringend abraten) stellen sich folgende Fragen:

    -Sind die Falter nach dem herumkriechen auf der Honigwabe nicht total verklebt und müßten mit Wasser abgespült werden?

    -Ist hinterher nicht irgendwann auch der ganze Flugkäfig verklebt/verdreckt?

    -Wie ist das mit dem Schimmel? Honig schimmelt wahnsinnig schnell und wenn dann auch noch die Eier an der Wabe abgelegt werden (was sich doch auch über etliche Tage hinzieht)...


    Oder sehe ich das alles zu eng und man läßt der Sache einfach Ihren Lauf und reinigt hinterher den Flugkäfig und spült die gelegten Eier ab?
    Bitte um Aufklärung.

    Viele Grüße

    Jürgen

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,
    Ich weis nicht ob es in Deutschland auch so ist, aber bei uns in Holland kann mann einfach die Wabe kaufen in dem Geschäften mit produkten aus Asiën. Und bei mir Trinken Die A.a dann auch immer selbst davon. Ich füttere sie um die Tag, es hat mir einmal jemand erzählt das das besser ist für die Eiablage. und das functioniert ganz gut.

    MfG.

    Hallo Marc!

    Dein folgendes Statement hat mich doch erstaunt:

    "Und Schimmel am Honig? Ich denke, Honig schimmelt auch nach 4000 Jahren nicht.
    Das beweisen doch die Funde in den ägyptischen Pyramiden..."


    Also wie das bei unverdünntem Honig ist, habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Aber bei einer verdünnten Futterlösung, wie man sie bei den Tagfaltern verwendet (3 % bis maximal 5 % Honiganteil in Wasser), ist diese bereits nach einem Tag Aufbewahrung bei Zimmertemperatur unbrauchbar.

    Viele Grüße

    Jürgen

    Hallo Jürgen,

    Marc hat vollkommen Recht: purer Honig Zucker schimmelt nicht.
    Das liegt daran, dass normaler Honig nur einen Wassergehalt von ca. 17% hat. Bei so wenig Wasseranteil können sich Mikroorganismen nicht entwickeln, der osmotisch wirkende Zucker entzieht ihnen das Wasser.
    Daher ist, genau wie z.B. Salzeinlagerung, das starke Zuckern eine uralte Konservierungsmethode.
    Noch ein Satz zur genannten Mikrowelle. Ich hätte da keinerlei Bedenken, da die Mikrowellen ja nur die dipolartigen Wassermoleküle durch ihre Energie in Schwingung versetzen und das passiert letztlich auf der Herdplatte auch.

    Beste Grüße
    Siegfried

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!