Zucht Rhyparia purpurata

    Hallo Freunde,

    ein Rhyparia purpurata Weibchen hat mir einige Eier geschenkt. Die Räupchen schlüpften nach ca. 2-3 Tagen und fressen derzeit Himbeere.

    Da ich von der Zucht dieser Bärenart absolut keine Ahnung habe, wäre ich für Zuchthinweise sehr dankbar. Insbesondere zur Klärung der Frage, ob diese Art, ähnlich wie A. caja ohne Überwinterung durchgetrieben werden kann.

    Entomol. Grüße aus dem Westerwald

    Dietmar Frensch

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    Hallo Werner,

    herzl. Dank für den Link zum "sehr guten" und ausfrührlichen Zuchtbericht. Leider geht aus diesem Bericht nicht hervor, ob die Raupen durchgetrieben werden können ohne Diapause.

    Gruß Dietmar

    Hallo Werner,

    herzl. Dank für den Link zum "sehr guten" und ausfrührlichen Zuchtbericht. Leider geht aus diesem Bericht nicht hervor, ob die Raupen durchgetrieben werden können ohne Diapause.

    Gruß Dietmar

    Laut Ekkehards Handbuch der Schmetterlingszucht ist Treibzucht bei dieser Art möglich.

    Gruß

    Hallo Stefan,

    herzl. Dank für deinen Hinweis. Im "Friedrich" ist diese Treibzucht jedoch sehr allgemein und in Anlehnung an die A. caja Zucht beschrieben. Trotzdem nochmals vielen Dank.


    Gr. Dietmar

    Ich hab zur Zeit auch Tierchen der Art. Ich biete Löwenzahn und Himbeeren, wobei Löwenzahn deutlich bevorzugt wird. Im gegensatz zu dominulla, die nur die Himbeeren wollen. Na jedenfalls entwickeln sich die Purpurbaren derart schnell, das ich sie durchzutreiben versuche. Ne Überwinterung ist sehr verlustreich und der richtige Zeitpunkt ist auch schwer ab zu passen.


    Vg Chris

    Hallo Chris,

    wie genau willst du das "Durchtreiben" anstellen. Nach meinem Kenntnisstand ist es nicht damit getan, die Räupchen bei hohen Temperaturen zu halten. Vielmehr sollte bereits die Eiablage durch das Weibchen bei konstant hohen Temperaturen erfolgen. Die weitere Zucht sollte durchgängig bei ca. 30 Grad erfolgen.

    Es würde mich sehr freuen, wenn du mir Einzelheiten deiner Treibzuchtmethode mitteilen könnest. Auch mir ist bekannt das eine Überwinterung sehr problematisch ist und von hohen Verlusten begleitet wird.


    Grüße Dietmar

    Hallo Dietmar,

    bei meinen bisherigen 2 Eizuchten von R. pupurata fraßen nur ca. 10% der Raupen durch und ergaben noch im selben Jahr die Falter. Die Zucht wurde bei normaler Zimmertemperatur durchgeführt. Eine Überwinterung versuchte ich gar nicht da ich von jeweils ca. 150 Räupchen doch einige Falter erhielt. Die Zucht führte ich immer mit Löwenzahn durch.

    Werner

    Hallo zusammen,
    ich habe purpurata vor einigen Jahren mit Überwinterung gezüchtet. Wichtig ist eine optimale Durchlüftung. Bei der Überwinterung sitzen die Raupen fast immer an der Gaze und ziehen sich kaum in das Überwinterungsgefäß zurück. Ausfälle habe ich überwiegend erst nach der Überwinterung gehabt. Auch im Freien findet man die Raupen immer exponiert in der Vegetation. Die hohe Ausfallrate bei der Überwinterung kann ich nicht bestätigen.
    Aktuell habe ich Raupen von zwei Eispiegeln, die werde ich sämtlich in die Überwinterung schicken.

    Viele Grüße
    Klaus-Bernhard

    Hallo Freunde,

    heute habe ich die Räupchen auf Löwenzahn umgesetzt, in der Hoffnung, dass sie nun vorzüglich gedeihen. Ich werde sie bei normalen Zimmertemperaturen halten, mit dem Ziele, dass einige Räupchen durchfressen, sich verpuppen und ohne Diapause alsdann schlüpfen.

    Ich werde über meine Erahrungen berichten.

    Nochmals herzl. Dank.


    Grüße aus dem Westerwald

    Dietmar

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