Video-Tutorials zur Eier-/ Raupensuche

    Es handelt sich dabei um eine gefährliche Seuche, genannt der Chronisch-Destruktive Mähwahn. Infizierte glauben unwiderruflich das eine teutonische Grünfläche aussehen muss wie Kojak auf dem Kopf. Genau wie bei der Zombieinfektion ist eine Heilung ausgeschlossen. Ich empfehle Deportation nach Spitzbergen, da können sie dann 24/7 im Schnee rummähen. Zumindest können sie dort keinen Schaden anrichten und tragen zur Erheiterung der Eisbären bei

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    Für Apaturas am besten Vormittags oder Nachmittags Ausschau halten. Möglichst in einer sonnigen Phase nach schlechtem Wetter - dann saugen sie bspw. gerne auf Wegen an Pfützen und sonnen sich.


    Heute gibt es mal wieder ein etwas längeres Video zu einem der Vertreter der Mönchs-Eulen. Und zwar zeige ich euch hier ein paar Beispiele von Eiern, Jungraupen und erwachsenen Raupen dieser an Königskerze fressenden Art.

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    Hallo Toni,

    vermutlich bekannt: diese Arten suchen Salziges. Zum Anlocken von Apatura und Liminitis habe ich immer mit "in der Sonne gereiftem" Limburger mit feuchten Pferdeäpfeln (oder Urin) gelockt. Ausgebracht vor 9.00 Uhr (normalzeit), ab 10.00 erfolgte der Anflug. Im Hagenauer Forst (Elsaß) hatte ich Anfang der 80iger Jahre bei ensprechender Witterung, sehr guten Anflug, auch einzelne L. populi.

    Bei feucht-heißem Wetter sind feuchte Aschehaufen auch sehr ergibig. Habe im Hagenschieß ( große Waldfläche) bei Pforzheime vor ca. 15 Jahren mitte Juni nach einem nächtlichen Gewitter an einer ausgewissene Feuerstelle mehr als 30 Schillerfalter gleichzeitig gesehen.

    Aber dies nur am Rand.

    Armin

    Sehr schöne Tiere. Ohne Mist, ich besorge mir seit einigen Jahren einen Kuhfladen einer Wiese und der kommt in eine flache Schale in den Garten. Siehe da , er ist da.

    Es funktionieren auch Hundehaufen (Eigenproduktion) oder der Inhalt vom Katzenklo... Aber ein von uns vor 50 Jahren getestetes Rezept aus DDR Zeiten schlug alles :

    (Damals sehr fetthaltiger) Harzer Käse gestiftelt und in Flaschen gefüllt, ungefähr bis zur Hälfte. Dann wurde mit Buttermilch aufgefüllt und das Ganze auf dem Dachboden eine Woche lang in die Sonne gestellt... Dann Anfahrt zur Stelle am Stadtrand mit dem Bus. Der war zwar relativ voll, aber irgendwie hatten wir die hintere Hälfte des Busses ganz für uns uns alleine gehabt. (ich vermute Diskriminierung von Entomologen)... Auf der Stelle genügte es einen Schluck aus der Flasche auf jede Köderstelle zu kippen: die weißliche, sehr rustikal duftende Masse bestand zu 50 Prozent aus Fliegenmaden und verteilte sich von ganz alleine auf dem Weg...

    Neben den ersten iris erschienen dann auch einige Große Eisvögel am Köder... Für uns als Schüler war das natürlich ein absolutes Ereignis. Aber den wirklich bestialischen Gestank habe ich heute noch in der Nase😁😁😁.

    Auf Parkplätzen hat man die Falter damals auch an Benzin(Gemisch) und Ölpfützen gesehen...

    Wenn die Tiere schon auf so auf anrüchigen Dingen stehen - Vielleicht sollte man mal einen Köderversuch mit Ethanthiol unternehmen? (Laut Guinness Buch die am widerlichsten stinkende Substanz auf diesem Planeten)? Wäre vielleicht einen Versuch wert?

    Ethanthiol soll duften wie auf einen drei Wochen in der Sonne gelegenen Stinktierkadaver zu kotzen. Auf Platz 2 stehen verwesende Schildkrötenpanzer...

    Damit würde man möglicherweise sämtliche Schillerfalter im Umkreis von 50 km anlocken...Dicht gefolgt von Feuerwehr, Polizei und Armee mit ABC - Ausrüstung...😁

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    Ameisen sind die heimlichen Helden im Tierreich. Von Ackerbau bis Viehzucht, von Kriegen und Versklavung, von Teamwork und Kooperation - quasi nichts, was wir Menschen können, haben nicht auch schon Ameisen vor uns erfunden... :winking_face:
    In diesem Falle möchte ich euch mal ein cooles Beispiel aus dem Bereich der Samenverbreitung vorstellen, was gleichzeitig auch die Stärke der Tiere unter Beweis stellt. Lasst euch überraschen...

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    Der Hummelschwärmer frisst als Raupe an sonnigen und halbschattigen Heckenkirschen und kann hier durch die teils recht auffälligen Fraßspuren gefunden werden. Diese Fraßspuren möchte ich euch im heutigen Video einmal vorstellen.

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    Heute mal wieder eine Art, die man auch gut oder sogar bevorzugt in Ortschaften finden kann: die Kompasslatticheule. Die Raupen fressen ab ca. Juli gerne z.B. an Lattich-Arten und können hier m.E. sehr leicht gefunden werden. Also: Augen offen halten - und Funde melden. Zum Beispiel auf http://www.observation.org.

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    Zahlreiche Raupen und Eier von Schmetterlingen fluoreszieren unter UV-Licht (siehe u.a. hier: https://www.researchgate.net/publication/38…UV-Licht_suchen) Ein wunderbares Beispiel ist die Adlerfarneule, deren Raupen ab etwa August in Adlerfarnbeständen mit UV-Licht gut nachgewiesen werden können. Im Video möchte ich euch hierzu ein paar Beispiele zeigen.

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    Weitere Infos zur Methode findet ihr u.a. hier: -https://www.researchgate.net/publication/39…ur_Zipfelfalter -https://www.researchgate.net/publication/40…let_flashlights

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    Im Spätsommer lassen sich an eher luftfeuchten Weiden mit etwas Glück größere Fraßspuren auffinden. Die Verursacher können zum Beispiel Raupen vom Gabelschwanz oder auch diverser Schwärmer sein. In dem Video zeige ich euch, wie man z.B. das Abendpfauenauge auch im Siedlungsgebiet effektiv nachweisen kann (schaut euch dafür unbedingt auch den Teil mit UV-Licht gegen Ende des Videos an :winking_face: ).

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    Bei dem Alpen-Maivogel (Euphydryas intermedia) handelt es sich um eine subalpine Art, die im Gebirge gerne in der Strauchschicht in der Nähe der Baumgrenze vorkommt. Die Raupen fressen hier zunächst an der Blauen Heckenkirsche (Lonicera caerulea) und leben -typisch für Euphydryas) als Jungraupen ersteinmal gemeinsam in sogenannten Raupennestern. Erst wenn sie dann langsam erwachsen werden, verteilen sie sich, fressen andere Pflanzen und leben einzeln.
    Die Raupennester lassen sich speziell im Herbst gut finden. Im Video zeige ich euch, wie das ganze dann aussieht...

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    Hi Werner,

    jap, die Parasitierung ist (typisch für solche Arten) leider echt ziemlich hoch...

    Wobei ich schon öfter mal ein paar Raupen gezogen habe, die die Schlupfphase der Parasitoiden aus den anderen Raupen überlebt haben. Mein Problem war dann eher die obligatorische zweite Diapause, die die Raupen gleich im Sommer wieder einlegen wollten und dann kaum mehr heraus kamen....

    Liebe Grüße,

    Toni

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