Aussterben

  • Zitat Andreas:

    Ich würde eindeutig für die Entwicklung eines Homozids plädieren um endlich auch mal gegen diese gefährlichen Zweibeiner spritzen zu können.

    Bei diesem Massenvorkommen kann es nur übel für die restlichen Lebewesen ausgehen.


    Andreas, wie wahr; LEIDER.

    Die menschliche Hybris (Krönung der Schöpfung :evil: ??; möchte nicht sehen, wie das andere Ende aussieht) begründete die völlig hemmungslose Vermehrungsrate der Art Homo sapiens f. pseudosapiens mit allen seinen Unterarten. Obwohl es seit vielen Jahrzehnten bekannt ist, dass diese ungebremste Populationsdynamik den Lebensraum "Erde" massiv schädigt, darf das eigentliche

    Grundproblem (ständig zunehmende Überbevölkerung) -dank selbsternannter Moralwächter- nicht thematisiert werden.

    Wäre interessant zu wissen, was eine höher entwickelte Art wohl über die Populationsentwicklung der nur gering behaarten Affenart denken würde.

    Würde diese Art auch versuchen die Anzahl diese Art (wie der Mensch bei "zu vielen" Stechmücken, Ratten, Wildschweinen;.............) ggf. mit allen Mitteln zu reduzieren? BTI gegen eine Massenvermehrung der Menschen?

    Interessanter Gedanke, falls man über die vorgegebenen Denkschranken ignoriert.


    Es ist mir durchaus bewusst, dass meine Gedanken (zum großen Teil nicht auf meiner Miste gewachsen) nicht der heutzutage verordneten political correctness entspricht, aber ich habe meiner Jugend eine Erziehung (auch schulisch) erlebt, bei nicht nur Wissen sondern auch eigenständige Denkfähigkeit vermittelt wurde.

    Inzwischen bin ich zu alt um mir das Denken abzugewöhnen.


    PS: Für mich stand bereit mit 15 Jahren fest, dass ich nie Kinder in diese Welt setzen werde. Es war schon damals absehbar, wie sich die Welt entwickelt.

    Es ist schlimmer geworden.


    In diesem Sinne; trotz allem Carpe diem weil: Memento Mori

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  • Stattdessen der Schwalbenschwanz. Gibt's überall. Schon in der Innenstadt von Frankfurt gesehen.

    Das mag höchstens für südlichere Regionen des Landes gelten. In den 8 Jahren, die ich dieses Hobby schon betreibe, habe ich exakt 1 mal einen Schwalbenschwanz gesehen. Raupen, Puppen oder Eier noch nie trotz sehr ausgiebigen Suchen. Gerade die Raupen sollten ja verhältnismäßig leicht zu finden sein. An der Nordsee ist die Art quasi nicht existent. Auch im Raum Oldenburg, oder nur im Urlaub bereistem Harz habe ich nie einen entdeckt. Außerhalb von Niedersachsen bin ich zu selten um da was zu sagen zu können.

    Beste Grüße, David

  • Auch im Raum Oldenburg, oder nur im Urlaub bereistem Harz habe ich nie einen entdeckt.

    Hallo David,


    was den Raum Oldenburg betrifft, muss ich leider widersprechen - wenn du in Oldenburg dir die höchste Erhebung

    raussuchst, was der Utkiek ist, da ist er seit der Begrünung mit der Oldenburger Schmetterlingsgruppe, regelmäßig

    zu finden.

    Utkiek

    Falls du Interesse hast, kannst du dich auch gerne der Landes Arbeitsgruppe Schmetterlinge in Niedersachsen

    anschließen.

    Am besten wendest du dich an meinen guten Freund Carsten Heinecke --->> Carsten Heinecke

  • was den Raum Oldenburg betrifft, muss ich leider widersprechen - wenn du in Oldenburg dir die höchste Erhebung

    raussuchst, was der Utkiek ist, da ist er seit der Begrünung mit der Oldenburger Schmetterlingsgruppe, regelmäßig

    zu finden.

    Utkiek

    Dort war ich noch nicht. Dann muss ich da wohl mal hin und mein Glück versuchen. Vielen Dank für den Tipp!

    Beste Grüße, David

  • Dann muss ich da wohl mal hin und mein Glück versuchen.

    Hallo David,


    da ich viele Jahre in Oldenburg gewohnt habe, vor allem aber durch den Kontakt zu C. Heinecke,

    habe ich dort sehr viele schöne Habitate kennengelernt.

    Direkt in der Stadt Oldenburg fliegt im Everstenmoor sogar Agriades optilete --> Everstenmoor

    Barkenkuhlen, Rockenmoor/Fuchsberg und Gellener Torfmöörte sind auch immer lohnenswert. ---> Rockenmoor

    Im Barneführer Holz --> Barneführer Holz - fliegt in erstaunlichen StückzahlenBoloria aquilonaris.

  • An der Nordsee ist die Art quasi nicht existent

    Gut, das trifft aber auf gefühlt 90% unserer heimischen Arten zu...:D8o


    Südniedersachsen im Raum Einbeck ebenfalls teils sehr häufig (habe vor 2 Jahren an einem Tag mind. 10 Tiere auf einer Magerrasenfläche Eier ablegen sehen). Im Harz konnte ich sie auch schon beobachten. Nördlicher bin ich erst seit diesem Jahr.

    Also auch wenn das von Dennis zwar vermutlich eher nur so ein wahlloses Beispiel war - ich denke, es trifft für die meisten Regionen Deutschlands schon ganz gut zu :)

  • Der Schwalbenschwanz ist auch in den nördlichen Landesteilen relativ flächendeckend nachgewiesen. Mag sein, dass er sich dort etwas ausdünnt und sporadischer vorkommt. Trotzdem ist allein die Tatsache dass er in der (sorry) Agrarwüste des Nordens vorkommt ein Indikator dafür wie flexibel die Art sich an verschiedene Lebensräume anpassen kann. Der Schwalbenschwanz ist ein außerordentlicher Generalist, der von den Hochlagen der Alpen bis an die Küsten vorkommt. Das da die Häufigkeit nicht überall hoch sein kann ist klar. Natürlich ist die Landwirtschaft die Hauptursache dafür, warum der Schwalbenschwanz in vielen Gebieten nicht oder nur selten vorkommt, das führt in diesem Fall aber zu keiner starken Gefährdung der Art. Wo der Schwalbenschwanz großflächig nicht mehr vorkommt, kommt garantiert auch nichts anderes mehr vor.


    EDIT: Tonis Beitrag kam gerade zeitgleich. Ja das war ein wahlloses Beispiel ;) es gibt genügend andere. Ich denke daran lässt es sich aber ganz gut erkennen.


    Wenn man sich die Verbreitung von anderen Arten anschaut sieht das ganz anders aus. Von daher ist den Schwalbenschwanz zu schützen kompletter nonsens. Vor allem wie sieht denn ein Schutzplan dafür aus? Im Prinzip ist der beste Schutz eine angepasste Wiesenmahd und überhaupt das Vorhandensein von Wiesen. Das funktioniert bei den Phengaris schon nicht, die praktisch weg sind. Als ob es dann irgendwelche Schutzbemühungen für den Schwalbenschwanz gibt. Es ist offensichtlich, dass der Schutz nur azf der Annahme beruht das sich Entomologen oder entomologisch Interessierte dafür interessieren könnten.


    Was die hier aufkeimenden Euthanasiegedanken angeht möchte ich hoffen, dass es ein eher morbider Humor ist. Ich möchte jedenfalls hier keine Völkermordgedanken verbreitet sehen. Das ist ethisch ein schwieriges Thema und die einzig sinnvolle Maßnahme die Begrenzung der Geburtenrate. Wobei es nicht nötig ist gar keine Kinder zu bekommen. Wenn jeder eins bekommt reicht das auch. Das ist aber kompliziert, weil da viele ökonomische, psychologische und viele andere Aspekte mit reinspielen. Man muss sich sicher Gedanken darüber machen und ich finde es ebenso ignorant das vom Tisch zu wischen, aber es muss gut durchdacht werden und nicht am Stammtisch. Letztlich wird es von selbst geschehen wenn wir es nicht machen. Aber dann unschön. Die Natur wird im Endeffekt kein Problem damit haben wenn wir uns erstmal selbst zugrunde gerichtet haben.


    Grüße Dennis

  • Hallo Dennis,

    weiß zwar nicht, was Du mit "aufkeimenden Euthanasiegedanken" meinst. Es geht nicht um "Völkermordgedanken" sondern um die seit Jahrzehnten zielorientierte Unterdrückung des Hauptproblems der Menschheit weltweite Übervölkerung und deren Folgen für das Leben auf diesem Planeten einschließlich der Art Homo sapiens.

    Meines Erachtens ist auch Deutschland völlig überbevölkert, da nur durch massive Schädigung der Umwelt die Menschen hier existieren können

    Schon in den vergangenen Jahrhunderten (mit einem Bruchteil der Bevölkerungszahlen) war Mitteleuropa im Verhältnis zu den vorhandenen Ressourcen (landwirtschaftlichen Flächen) überbevölkert.

    So waren -aus den Not der Menschen heraus- große Teile des Schwarzwaldes landwirtschaftlich genutzt. usw.

    Das "gut durchdacht" findet schon seit Jahrzehnten (Club of rome etc.) von durchaus qualifizierten Köpfen statt; Was hat es gebracht. Garnichts.

    Weißt Du, dass der Club of rome vor 4 - 5 Jahren vorgeschlagen hat, jeder Frau die mit 50 Jahren Alter noch keine Kinder geboren 50.000 Dollar zu bezahlen um die Populationsdynamik zu senken?

    Der Vorschlag ging sehr schnell in den Medien unter

    Macht- und Wirtschaftsinteressen gingen / gehen vor.


    Mit einem gebe ich Dir Recht. Das Leben wird es auch nach dem Menschen noch geben und das Ende der Menschheit wird für die Betroffenen fürchterlich sein.

    Kriege um Rohstoffe; Wasser usw. sind nur eine Frage der Zeit. z.B. China und Indien sind beide auf die Schmelzwasser aus dem Himalaya angewiesen; ersten kleinere Schießereien im Grenzbereich haben schon stattgefunden.

    Es ist nur eine Frage der Zeit. Aber Hoffnung auf die Vernunft der Menschheit habe ich schon lange nicht mehr.


    Glaubst Du wirklich, dass solche Themen an "Stammtischen" besprochen werden? Wäre eigentlich gut, dann gäbe es zumindest so etwas wie Problem-Bewusstsein.


    Das ein Junger Mensch dies etwas anders sieht kann ich gut nachvollziehen. Vor 50 Jahren war ich auch noch deutlich optimistischer.

    Lässt aber im Lauf der Jahre nach.


    Definition Pessimist=> ehemaliger Optimist mit Lebenserfahrung.


    Von meiner Seite jetzt aber endgültig Schluss mit diesen mehr als frustrierenden Themen-Komplex.


    Nochmals die Empfehlung an alle: Carpe diem.

  • Ich würde eindeutig für die Entwicklung eines Homozids plädieren um endlich auch mal gegen diese gefährlichen Zweibeiner spritzen zu können.

    BTI gegen eine Massenvermehrung der Menschen?

    Das könnte man aus dem Zusammenhang gerissen ziemlich falsch verstehen. Ich würde damit jedenfalls aufpassen, auch wenn es vielleicht nicht so ernst oder mehr zur Provokation gemeint ist. Ähnliche auf spezielle Bevölkerungsgruppen reduzierte Sachen liest man auch in gewissen anderen Kreisen und ich glaub nicht das man Gefahr laufen will eine ernsthafte Diskussion in eine ähnliche Ecke zu stellen. Hilft dem Punkt nicht so. Denke ich.


    Du machst eine Reihe von Annahmen über meine Aussage die ich so nicht wirklich getroffen habe. Ich wollte weder das Problem der Überbevölkerung kleinreden, noch gänzlich negieren. Auch habe ich nicht gesagt, dass es keine durchdachten Vorschläge gibt. Lediglich, das es nicht einfach ist eine Lösung für das Problem zu finden und diese durchdacht werden muss. Ich denke daher, dass ich das ganze nicht radikal anders sehe wie du. Nur auch die existierenden Lösungsvorschläge sind kritisch zu betrachten und schon durchgeführte "Freilandversuche" wie die Politik Chinas (die sich sicher auf vielen Ebenen kritisieren lässt) sollte man in ein Konzept mit einfließen lassen, um Probleme zu minimieren. Ich denke es ist relativ offensichtlich, das ein Ansatz wie: "Wir zahlen jedem der kein Kind bekommt Geld" nicht funktioniert. Da werden Faktoren des Bevölkerungswachstums abseits der ökonomischen Aspekte völlig ignoriert. Ich will das Thema aber hier auch nicht auswalzen. Das weicht dann doch zu weit vom Ursprungsthema ab. Ich wollte lediglich wie immer anregen, dass es auf komplexe Probleme keine einfachen Lösungen geben kann. Fakt ist es ist ein Problem, dem wir entweder kontrolliert begegnen oder es löst sich unabhängig von unseren Wünschen irgendwann selbst. Also sollte man drüber reden. Aber nicht notwendigerweise hier. In diesem Sinne allen einen schönen nutzbaren Tag.


    Grüße Dennis

  • https://insektenlifestyle.com
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