Ok. Eine Frage des Verwendungszwecks.

    Reizvoll ist mir selbst auch das handwerkliche Schaffen und Versuchen, nah an die Natürlichkeit heranzukommen. Bei Einzelobjekten ohne wissenschaftlich akzeptablen Anspruch. Vergleichbar mit der Taxidermy.

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    Dann tut es aber auch wirklich eine angemalte Gummiwurst oder ein entsprechendes Haribo Produkt, und man züchtet die Raupe zu Ende.

    Wie schon bei anderen Diskussionen erwähnt - der herbeigeführte Tod eines Insekts muß eine Sinn haben, und der besteht in der Regel in der Dokumentation eines Fundes oder die Nutzung zu Untersuchungs- oder Determinationszwecken.

    Handwerkliches Schaffen ist KEIN vernünftiger Grund da auch jedes X-beliebige Teil in entsprechender Form dazu genutzt werden kann.

    Und eine tot aufgefundene Raupe ist zu 99 Prozent beschädigt und damit dafür unbrauchbar.

    Auch bei wissenschaftlichen Zwecken kann man oft wichten : Vor vielen Jahren liefen die allerersten Zuchten der Eule Pseudohadena immunda. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die subadulten Stadien der Art absolut unbekannt.

    Daher hatte mich der Dr. Beck um eine Raupe zur Untersuchung gebeten. Wie der Zufall so spielt hatte ich ein schwächelndes Exemplar darunter, bei dem abzusehen war das es den nächsten Tag nicht mehr erleben durfte... Das war also das perfekte Opfer!

    Die Raupe betäubt und dann für 5 Minuten in kochendem Wasser fixiert.

    Anschließend in ein Alkoholgläschen gepackt und das Ganze dann bruchsicher verschickt... Hat gut funktioniert und den Doktor hats gefreut... Immerhin Material für die Erstbeschreibung...

    Dann tut es aber auch wirklich eine angemalte Gummiwurst oder ein entsprechendes Haribo Produkt, und man züchtet die Raupe zu Ende.

    Wie schon bei anderen Diskussionen erwähnt - der herbeigeführte Tod eines Insekts muß eine Sinn haben, und der besteht in der Regel in der Dokumentation eines Fundes oder die Nutzung zu Untersuchungs- oder Determinationszwecken.

    Handwerkliches Schaffen ist KEIN vernünftiger Grund da auch jedes X-beliebige Teil in entsprechender Form dazu genutzt werden kann.

    Und eine tot aufgefundene Raupe ist zu 99 Prozent beschädigt und damit dafür unbrauchbar.

    Ich kann dir vermutlich nicht nahe bringen, wie ich es meine. Aber es ist wie es ist, ich verstehe deine Einwände. Bedenke aber bitte, dass ich ausdrücklich mehrmals geschrieben habe, zu den "handwerklichen" Präparationen NUR Totfunde zu verwende. Ich erhebe da keinen akademischen Anspruch. Grüße!

    Alson ich kann ja auch mal was zur Raupenpraeparation beitragen. (Ebenfalls entschuldige ich mich fuer fehlende Umlaute, denn ich schreibe gerade von meinem Tablet fuer die Schule und das hat eine Amerikanische Tastatur). Jedenfalls schneide ich die Raupe ein wenig am After auf und druecke das "Gewurschtel" raus. Dann wird mit der Pinzette der Rest rausgeholt und mit Kuechenrollestueckchen alles ausgetupft. Danach wird sie mit Watte ausgefuellt und zugedrueckt. Ich hole mir dann einen Stock der jeweiligen Futterpflanze und da wird sie draufgeklebt. Das funktioniert uebrigens nur bei haarigen Raupen, aber das duerfte euch wohl bewusst sein.

    Mit freundlichen Gruessen

    Finn Kuechenmeister

    Wie findet man tote Raupen die nicht angelatscht, lapprig, gammelig und/oder von Parasiten durchlöchert sind?

    Ich habe nie was von "toten Raupen finden" gesagt... Das läuft ab wie normalerweise auch 😁. Also fangen, abtöten und präparieren. Vielleicht züchte ich Raupen auch. Aber sind es viele, oder sie sind höchstwahrscheinlich parasitiert, die werden gepräppt.

    Äh ja, somit war ich gemeint. Gut.

    Ich habe eingangs geschrieben, dass die Raupen ein Interessierter aus Facebook präpariert hat. Fotos und Text sind mit seinem Einverständnis hier eingestellt. Grund dessen ist und war, etwas zu zeigen was vermutlich nicht alltäglich ist und somit Anregung oder einfach Ansicht geben soll.

    Ich selber habe bisher noch keine Raupe präpariert oder es versucht. Spinnen und Insekten Morphos schon.

    - Totfunde eben - Von Raupen habe ich nirgendwo etwas geschrieben.

    Ich präpariere die Insekten Totfunde auch nicht mit wissenschaftlichen Ambitionen. Hab ich auch schon sehr klar geschrieben. Ich schaffe mir (und auch meinen Enkeln sowie ehemaligen Betreuten meiner WfbM, was ich nur zur Verdeutlichung meiner Ambition hier mit hineinsetze), etwas zum Anschauen und Entdecken. In aller Ruhe, wie im Museum.

    Ich hoffe, dass nun Klarheit herrscht und die zwei Seiten, Wissenschaftliche Bestimmung und Anschauung für Laien, deutlich getrennt bewertet werden können. Wissenschaft für Andreas, Anschauungsobjekte für MichaelR.

    Mal wieder zum Thema Raupen präparieren.

    Raupen kann man auch austrocknen ist zwar einfach aber langwierig.

    Die Tiere einfrieren ( ausrichten solange sie noch nicht steif sind ) dann

    die gefrorenen Raupen mit einer Insektennadel mehrfach anpicken und

    anschließend in eine Plastikbox mit genügend Silica Trockenperlen

    einbetten und dann für ein Jahr in die Gefriertruhe.

    Funktioniert bei Schwärmerraupen ganz gut. Haarige hatte ich noch nicht probiert.

    Mann kann natürlich gleich mehrere Tiere in die Box geben.

    Die Raupenpräpärate sind schon über 10 Jahre alt.

    Die Raupen präpärate sind schon über 10 Jahre alt.

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    Weil das Silit so viel Zeit braucht um die Innereien auszutrocknen.

    Zu bald entnommene Raupen werde wieder zu Matsch und sind nicht mehr zu retten da sie innerich verfaulen.

    Möglich das kleinere Raupen weniger Zeit brauchen ? aber ich hatte immer mehrere Exemplare in der Box und

    meist waren A.atropos Raupen dabei die hervorragend wurden aber weg gingen wie die warmen Semmeln.

    Und was ist schon ein Jahr.

    Bei meinen meisten Puppen muss ich auch ein Jahr warten wenn ich sie nach 3 Wochen aus der Puppe hole sind sie auch futsch.

    Ob wohl ein mildes Vakuumieren das Entziehen der Feuchtigkeit ins Silikat beschleunigen könnte? Ich weiß, dass beim PEG Verfahren durch Vakuumieren das Ethylenglykol so durchdringend in das Gewebe einzieht.

    Ich werde definitiv die Methode von johann müller testen. Jedoch ist mir nochwas eingefallen...

    Und zwar gibt es diese Tütenvakumierer. Was wäre, wenn ich mir Trockeneis bestelle und die Raupen da rein gebe. Dann wird eine Vakumiertüte über eine Box gestülpt, die oben und unten offen ist. Diese wird dann an der Box befestigt. Natürlich liegen da die raupen drin. So, nun mache ich noch die Tüte in den Vakumierer und stelle ihn an. Durch die Bock werden die Raupen nicht gedruckt und es entsteht auch ein Vakuum. Könnte das ebenfalls funktionieren? Würde mich persönlich interessieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

    Ich finde, das ist eine interessante Überlegung. Ich denke, die Raupen sollten dann schon gefroren und angepiekst in Silikagel gelegt werden und nicht ins Trockeneis. Das käme als Gefriermittel um den kleinen Behälter mit der Raupe und dem Silikagel herum. Sehe ich das richtig? Ergebnisse bedürfen des Versuchs. Ich könnte mir das Gelingen durchaus vorstellen. Ansatz - Versuch und Irrtum - Verbessern - neuer Versuch.

    Viel Erfolg und auch ich würde mich über Infos freuen 👍

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    Ich finde, das ist eine interessante Überlegung. Ich denke, die Raupen sollten dann schon gefroren und angepiekst in Silikagel gelegt werden und nicht ins Trockeneis. Das käme als Gefriermittel um den kleinen Behälter mit der Raupe und dem Silikagel herum. Sehe ich das richtig? Ergebnisse bedürfen des Versuchs. Ich könnte mir das Gelingen durchaus vorstellen. Ansatz - Versuch und Irrtum - Verbessern - neuer Versuch.

    Viel Erfolg und auch ich würde mich über Infos freuen 👍

    Ich habe das jetzt als 2 verschiedene Methoden gemeint. Das Silicagel werde ich testen. Das ist ja einfach. Aber das mit der Vakumiermaschine ist was anderes. Das hat nichts mit Silikagel zutun. Denn normalerweise präpariert man Raupen ja mit Trockeneis und einem Vakumierer. Letzteres ist aber extrem teuer und/oder kann nicht von Privatpersonen gekauft werden. So einen handelsüblichen Tütenvakumierer haben hingegen mehrere Leute. Und wenn man sich da Raum schafft (der Behälter der oben und unten offen ist), ohne dass die Raupen zergetscht werden, dürfte doch das selbe rauskommen. Oder sehe ich das falsch?

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