Generelle Eiablage an Gartenpflanzen

    Muss mal meinen Kummer loswerden. Ich habe schon etliche Eiablagen, Raupen und Puppen in meinem Garten gehabt. Papilio machaon (seit zwei Jahren ca.) Taubenschwänzchen, Bläulinge, auch schonmal Issoria lathonia. Leider ist mein Garten aber so voller Fressfeinde, dass es kaum eine Raupe zur Verpuppung schafft. Überall Ameisen, Feldwespe etc. Die die es schaffen werden parasitiert. Letztes Jahr fünf Raupen vom P. machaon unter Schutzgaze weitergezogen, trotzdem ist aus allen was anderes gekrabbelt. Ich glaube so ein naturnaher Garten ist schon toll aber die Chancen aufs Überleben sind vermutlich viel geringer als an optimalem Standort in der Natur, weil sich dort halt alles weitläufiger verteilt. So ein kleiner Garten komprimiert vermutlich alles auf engem Raum.

    Habt ihr da ahnliche Erfahrungen sammeln können oder klappt das bei euch besser?

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    Hallo Jens,

    Papilio machaon wird auch bei uns sehr intensiv parasitiert.
    Ich habe nur alle heilige Zeit mal eine Raupe im Garten (weil von Agrarwüste umgeben), aber die Erzwespen sind trotzdem sofort zur Stelle und warten die Verpuppung ab, um in die noch weiche Puppe die Eier abzulegen. Da hilft nur vorübergehende „Schutzhaft“ oder sehr feinmaschige Gazebeutel.

    Die gelegentlich zu findenden Sphingiden sind aber stabil und werden wenn, dann von Vögeln verzehrt.

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    Hallo Jens,

    das, was Du schilderst, ist die Natur. Stell Dir vor, ein Schwalbenschwanz legt etwa 100-200 Eier. Davon entwickeln sich im Durchschnitt nur zwei Individuen, um eine Paarung zu vollziehen und die nächste Generation zu bilden. Alles andere wird gefressen oder stirbt an etwas. Wenn Du etwas "retten" möchtest, dann hilft nur frühzeitige "Schutzhaft" und Füttern in gesicherter Umgebung. Wobei unsere Naturschutzgesetze bei vielen Arten dagegen sprechen (der Landwirt, der Möhren anbaut, darf Schwalbenschwanz-Raupen töten - Du darfst keine Raupen dieser Art aus der Natur entnehmen).

    Viele Grüße
    Georg

    Kenne ich auch so. Besonders leicht kann ich es beim Zitronenfalter an Faulbaum beobachten.

    Wenn eine Raupe es bei den vielen Meisen bis zur Verpuppung schafft, dauert es nicht lange bis sich kleine dunkle Flecke zeigen. Habe es mal bis zum Schlupf vieler kleiner Mitbewohner beobachten können. Für mich persönlich ein trauriger Anblick, aber Natur halt.

    Nach der Beobachtung freue ich mich um so mehr über jeden frischen Zitronenfalter der hier auftaucht.

    Hallo Uwe,

    hattest Du wirklich Gaze als Bespannung?
    Auf dem Foto sieht man Fliegengitter, was für die Erzwespen immer noch zu grobmaschig ist.
    Gegen die hilft nur eine Bespannung analog Aerarium.

    LG, Andreas

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    hattest Du wirklich Gaze als Bespannung?
    Auf dem Foto sieht man Fliegengitter, was für die Erzwespen immer noch zu grobmaschig ist.
    Gegen die hilft nur eine Bespannung analog Aerarium.

    Das Foto stammt von einer Raupe in einem Kasten mit Fliegengitter. Wobei es in den Aerarium nicht besser aussieht:nixweiss:.

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