Im Reich der beiden Apollo´s - Raupensuche in den Bergen

    Am Wochenende waren wir unterwegs auf der Suche nach Raupen von Apollo (Parnassius apollo) und Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne).

    Die Futterpflanze für ersteren - Weißer Mauerpfeffer (Sedum album) - war reichlich vorhanden. Und tatsächlich haben wir ein paar Raupen gefunden, die mit knapp 3cm Länge für die Jahrszeit schon recht weit waren:

    Die Futterpflanze des Schwarzen Apollo - Lerchensporn (Corydalis cava) - war ebenfalls üppig anzutreffen. Fündig wurden wir allerdings auf (oder besser gesagt: unter) einer sehr einzeln freistehenden Pflanze:

    ... Fortsetzung folgt, wenn wir zur Flugzeit der Falter wieder dort unterwegs waren!

    Klaus

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    nööööööööööööö,

    Fortsetzung folgt von mir, ich war nämlich gestern(03.04.) noch mal im Biotop.
    Zu meiner Überraschung bei P. apollo extreme Größenunterschiede: kleinste Raupe ca. 1,5 cm, größte Raupe: so gut wie erwachsen! Und das in einer Höhe von 1400m!
    Im selben Biotop hab ich ebenfalls nochmal 3 L2 Raupen von P. mnemosyne gefunden, 2 auf trockenen Pflanzenstengeln, 1 direkt an der Futterpflanze. Das eingestellte Bild vom Klaus zeigt eine L1 Raupe in Häutungsphase. Achja und ausserdem noch gefunden: 1 erw. Raupe von C. alfacariensis.

    Und wenn mir meine Freundin heut abend hilft, werd ich noch ein paar Bilder der L2 Raupen und des Biotops einstellen.

    Grüße an alle,

    Hans


    Futterpflanzen der beiden Apollos auf engstem Raum


    Sedum album und Raupen von P. apollo im Vordergrund am Wegabbruch,
    Lerchensporn und Raupen von P. mnemosyne im feuchteren Graben etwas links der Bildmitte


    Größenunterschied P. apollo, die größte die ich fand, und eine etwas kleinere,
    war aber bei weitem nicht die Kleinste!


    Feuchte Rinne mit reichlich Lerchensporn (vielleicht zu erkennen, die blauen Tupfer)
    auf der rechten (Süd-) Seite


    Jungraupe von P. mnemosyne auf Futterpflanze


    Jungraupe von P. mnemosyne sich sonnend


    Und weil´s ja sonst einfach zu schön wäre:
    teilweise wird mitten im Biotop vom Weg hinunter direkt über die Felsabbruchkanten
    mit viel Sedum ordentlich gegüllt, man sieht´s ja auf dem Bild,
    ein Sch… bedeckter Sedum-bestand!

    Alle Bilder aufgenommen am 03.04. 2011 im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet auf 1400 m.

    So, jetzt hab ich´s echt geschafft, der erste Beitrag von mir, in den ich Bilder eingebaut hab, mit Hilfe meiner Freundin versteht sich! :grinning_squinting_face:
    Hat mich aber jetzt auch Nerven gekostet, war aber so ein schönes Erlebnis, beide Parnassier im gleichen Habitat anzutreffen, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte!

    Also schönen Abend noch!

    :kissing_face: Lieber Hans,

    wieso sind die Bilder nicht in den Beitrag eingearbeitet? Du als Mod. müsstest doch wissen wie es geht!


    Nette Grüße
    Annett

    :kissing_face: Lieber Hans, wieso sind die Bilder nicht in den Beitrag eingearbeitet? Du als Mod. müsstest doch wissen wie es geht! Nette Grüße Annett

    Das ist bestimmt für diejenigen gedacht, die sich die Bilder auch mal in voller Fröße anschauen wollen. :winking_face_with_tongue:

    Seid doch froh daß solche guten Bilder von Hans Helf veröffentlicht werden. Es ist doch egal wie die Bilder eingestellt werden. Durch solche unnötigen Kommentare werden nur die Mitglieder vergrault.

    Werner

    Servus Werner.

    Annett und Hans kennen sich persönlich.
    Das ist nur ein bisschen Stichelei, weil bei Annett vor der Haustür nur eine Apolloart ihre Kreise zieht und eben nicht beide.
    Da trifft es sich gut, wenn die Bilder nich so rischtisch mit innebaut sind. :winking_face:

    Rudi

    Hans hat die Bilder schon richtig eingebaut. Aber es waren richtige Leintücher, riesige Dateien mit langen Ladezeiten.
    Da streikt unser Server und sagt sich: müsst halt anklicken, wenn ihr die Bilder sehen wollt…!
    Ich habe die Fotos verkleinert. Jetzt sollten sie alle sehen. Wer sie anklickt, sieht sie dann größer.

    Wichtig ist, dass angehängte Bilder immer mit am richtigen Ort in den Beitrag eingefügt werden.

    Die Bidllegende gehört bei ACTIAS unter das Bild.

    Zu den Parnassen: in den nächsten Tagen schaue ich im Wallis nach Apollos. Der Schnee ist weg an der Sonnseite.
    Sedum album sollte jetzt so richtig wachsen samt den dazugehörigen Raupen.

    Dieser Beitrag von kmulterer und die Ergänzung von HansHelf sind mit unter das Beste, was in der letzten Zeit im ACTIAS-Forum präsentiert wurde :daumenja:.

    Ich finds nur schade, daß solche tollen Beiträge für (interne) Sticheleien verwendet werden. Wen interessiert schon wieviele Parnassius-Arten vor wessen Haustür fliegen? Nix gut, sowas! :daumennein:

    Servus Sigurd und Werner,
    danke für die Blumen,

    Marc, danke fürs Ändern, wenn ich richtig verstehe, nur die Bilder verkleinern, und dann passt´s?

    Hi Annett, genau das hat mich am meisten Nerven gekostet, ich hab´s einfach nicht hinbekommen, so wies jetzt ist!

    Schöne Grüße
    Hans

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    Hi Tox.

    Und ich gehe in Zukunft zum Lachen in den Keller, mache die Fenster und die Vorhänge zu, damit ich niemanden mit meinem Humor störe.

    Sorry dass ich und andere den Beitrag so verschandelt und datentechnisch so missbraucht haben. :astonished_face:

    Asche auf mein Haupt. :smiling_face:

    Schelmischen Gruss :winken:
    Rudi

    PS: Klaus und Hans, wirklich schöner Beitrag und das ist ausnahmsweise wirklich ernst gemeint von mir. War mir ein Bedürfnis das klar zu stellen, nicht damit wieder jemand meinen Sarkasmus falsch auslegen würde. :applaus:

    Heute war ich in einem Gebiet unterwegs, in dem P. apollo laut M. Schwibinger und Weidemann fehlt. Dem kann ich nun widersprechen! An einer Geröll- und Felsreichen Hangwiese ging die Suche los.


    Gesamtansicht Biotop


    Im Biotop


    Raupe beim Fressen, auch diesesmal bemerkenswert, 3 von 4 gefundenen Raupen waren so gut wie erwachsen! Biotop auf ca 1300m.


    Eine andere, erwachsene Raupe.


    Und hier mal ein Beispiel, wieso auch in den Bayrischen Alpen dieses wunderbare Tier stark gefärdet ist. Ein Mini-Biotop (Gesamtansicht) auf einem Gipfel. Sedum auf dem großen Gipfelfelsen, und Nektarangebot lediglich an der kleinen Wiese rechts unterhalb des Felsblocks. Vor 15 Jahren konnte ich mit meinem Vater dort innerhalb 15 Minuten ca. 20 Raupen finden, aber solche Mengen gibt´s da jetzt nicht mehr! Letztes Jahr noch 4 Raupen bei einer Begehung. Ich denke dieser Biotop geht an Fichtenanflug zugrunden, zumal es dort keine Beweidung gibt. Das Vorkommen ist absolut isoliert und kplt von Fichtenwald umgeben.
    Übrigens auch Habitat von P. machaon, Z. loti, Z. purpuralis und einigen Bläulingen und Scheckenfaltern.

    So, und diesmal bitte keine Beschwerden, liebe Annett, noch dazu hab ich diesen Beitrag fast alleine "geschafft" :grinning_squinting_face: mit nur ganz wenig Hilfestellung!

    Viele Grüße
    Hans

    Hallo

    Die ist auch schon ordentlich groß. Ist die aus dem selben Biotop? Welche Unterart ists denn?
    Ich hab dieses We zusammen mit meiner Freundin mal nach P.apollo thiemo geschaut.
    Die Raupen da sind erschreckend weit. Ist das normal? Ich würd die als praktisch ausgewachsen bezeichnen.
    Es gab aber auch ein paar kleinere. Wann würdest du schätzen beginnt dann die Flugzeit?
    Länger als zwei Wochen brauchen die Raupen kaum mehr zur Verpuppung.

    VG Chris

    Hallo liebe Kollegen,

    jetzt mal ein paar Bilder vom Falter von P. mnemosyne. Der Biotop befindet sich auf ca 1300 m und ende Mai war die Flugzeit bereits am ausklingen. Die folgenden Bilder zeigen leider nur noch zwei ziemlich "hergenommene" Tiere. Die Aufnahmen stammen vom 30. 05. und an diesem Tag waren nur noch abgeflogene Tiere zu sehen. Am 21. 05. waren alle Tiere taufrisch und hauptsächlich Männchen unterwegs, da hatte ich aber leider keine Cam dabei. Also, seht selbst:


    Die Sonne war am späteren Nachmittag teilweise schon weg, und die Tiere ließen sich wunderbar ablichten. Hier ein Männchen.


    Hier ein Weibchen in Schreckstellung


    Das selbe Tier wie im vorherigen Bild. Anscheinend hat´s die Dame zu wild getrieben :grinning_squinting_face: , auf jeden Fall war die Sphragis (schreibt man das so?) total zerfetzt und ein Ei hing auch noch drin.


    Und in diesen Stauden- und Brennesselreichen Gebüschgesellschaften (Holler, Ahorn, Esche und Tollkirsche) in einem streifen von nicht mehr als 20m Breite vom Waldrand abwärts halten sich die Falter auf.

    Im zeitigen Frühjahr ist die kplt. Wiese mit Lerchensporn bewachsen, die Falter halten sich aber nur im Bereich des Waldrandes am oberen Rand der Wiese auf. Im Gipfelbereich am rechten Bildrand übrigens auch P. apollo!

    Und die beiden sind mir noch vor die Linse gekommen:

    Ampfer-Wurzelbohrer (isses doch, oder?)


    Und A. caja im vorletzen Kleid auf Tollkirschen.

    Also, bis denn
    Hans

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