Eulenfalter bestimmen

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    Moin.

    Erstaunlich dass bei Bestimmungsanfragen immer noch die grundsätzlichsten Angaben nicht gemacht werden.
    Fundort, Datum sind das mindeste an Information, was für eine schnelle und sichere Bestimmung gut wäre.

    Also Bennet, rück mal damit raus, was du uns zu dem Tier noch alles sagen kannst. :winking_face:

    Rudi

    Danke , da hätte ich ja lange suchen können :wut:
    und sorry für die fehlenden Angaben :tschuldigung:

    Fundort : Deutschland

    Datum 12.3.12

    Saß an einer Bahnhaltestelle in einer Pfütze , darum habe ich das Tier mitgenommen . Werde es gleich wieder freilassen.

    Guten Abend zusammen!

    Tut mir leid, einen Falter mit den Funddaten

    "Deutschland, Pfütze am Bahnsteig, 12.3.12"

    würde ich nicht in meiner Sammlung dulden.

    Es ist aber schön zu sehen, daß hier mal ein Moderator Funddaten einfordert, wenn dies auch auf den ersten Blick mißglückt zu sein scheint. Vielleicht weil der Nachwuchs hier selten genug angehalten wird, welche zu liefern und/oder gar nicht weiß, wie Funddaten sinnvollerweise auszusehen haben.

    Nämlich z.B. Land - Bundesland, Region, Provinz etc. - (ggf. zur Orientierung ein größerer Ort) - Fundort - Funddatum - Name des Sammlers/Beobachters


    Schöne Grüße

    Armin

    Wie steht es im Forster/Wohlfahrt so schön? Man soll die Angaben so wählen, "daß der Fundort in jedem größeren Atlas zu finden ist". Das dürfte bei Deutschland ja hoffentlich der Fall sein :winking_face: Aber im Ernst, es ist schon so wie der Armin schreibt, Deutschland allein ist viel zu ungenau. Besser wäre da schon N-Deutschland, Duisburg oder etwas in der Art. Selbst der F/W schlägt übrigens schon Geo-Koordinaten vor. Und das Jahrzehnte vor GPS!!

    Dazu möchte ich aber noch folgendes ergänzenh: Grundsätzlich ist es super, dass Du auch etwas über den Fundort sagst, aber das Biotop (Pfütze bei Bushaltestelle) ist nicht so gut beschrieben. Die Bushaltestelle kann ja überall sein, z. B. mitten in der Stadt, an einem Buchenwald oder bei einem großen See, das würde mehr Infos über den tatsächlichen Lebensraum des Tieres liefern. Aber beim nächsten Mal weißt Du ja jetzt, was wichtig ist :thumbs_up:

    Zurück zum eigentlichen Thema. Auf den beiden Artseiten (Apocheima hispidaria und Lycia hirtaria) im Lepiforum finden sich weiter unten Hinweise zur Unterscheidung der beiden genannten Arten. Wenn bei irgendeiner Bestimmung Uneinigkeit besteht, ist es immer gut, wenn man eine solche Diagnose verlinkt oder die wesentlichen Merkmale beschreibt, wegen der man die eine oder die andere Art sieht, das hilft gerade den Bestimmungslaien, die wesentlichen Unterschiede der fraglichen Arten zu erkennen.

    Ich lasse zwar gern den Profis den Vortritt, aber nach meinem Dafürhalten ist es aufgrund der Fühlerfarbe in diesem Fall die erstgenannte Art (siehe auch deutscher Name).

    Schöne Grüße,
    der moe

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    Für die Angabe von Längen- und Breitengraden bedarf es keinem GPS da es diese schon seit Jahrhunderten gibt. Man braucht einzig und allein eine gute Karte und kann diese schon bestimmen. Heutzutage hat sich das ganze natürlich durch GPS Geräte vereinfacht. Dass der Forst Wohlfahrt diese Form der Daten suggeriert ist also nichts Atem beraubendes wenn man bedenkt dass schon die alten Griechen damit am rumprobieren waren :winking_face:

    Keine Angst, dass Geokoordinaten nicht erst nach dem GPS erfunden wurden, ist mir schon klar :winking_face: Ich denke nur, die Angabe der Koordinaten hat sich sehr stark eingebürgert und war früher nicht so üblich wie heute. Wahrscheinliche genau deshalb, weil es viel einfacher geworden ist.

    Hallo,
    wollte nur zum Thema Fundortdaten sagen:
    Finde es nicht gut, wenn zu genaue F.O.-Daten angegeben werden. Denke mal, es sollte genügen, den Umkreis, das Gebiet auf 10 km einzugrenzen. Bei seltenen Arten besteht nämlich dann die Gefahr eines Sammelns bis zum Geht Nicht Mehr. Dem Massensammeln (vom evtl. Verbot ganz abgesehn!) sollte da schon Einhalt geboten werden.Also bitte nicht übertreiben mit irgendwelchen Koordinaten!
    Gruss,
    Gerd

    Zitat

    Bei seltenen Arten besteht nämlich dann die Gefahr eines Sammelns bis zum Geht Nicht Mehr


    Servus Gerd.

    Bei sehr seltenen Arten, die ein so eng umgrenztes Fluggebiet haben, wie du es andeutest mag das Sinn machen.
    Aber ansonsten wird jeder einigermaßen belichtete Entomologe die Biotope finden, in denen die für ihn wichtige Art vorkommt, auch wenn du nicht die genauesten Daten aufs Etikett schreibst.
    Wenn jemand auf eine Art aus ist um diese "massenhaft" zu besammeln, wird er auch heraus finden, wo er fündig wird. Vielleicht dauerts ein bisschen länger, aber passieren wird es so oder so. Das kannst du auch mit ungenauen Etiketten nicht verhindern.

    Servus
    Rudi

    ich habe natürlich mit so einer Antwort gerechnet und weiss auch, dass viele das so oder so rausfinden. Aber ich denke trotzdem immer noch, dass man es nicht breittreten muss, okay


    Hallo Gerd,

    "es breittreten" - das sagenhafte Vorkommen von A. hispidaria. :hilfe: :hilfe: :hilfe:

    Vielleicht schmeißt Du bei Dir im nächsten Wald mal 'ne Lampe an, damit Du weißt, über was für eine Banalität Du Dich ausläßt.


    Gruß Armin

    Ich glaube, die Diskussion hat sich mittlerweile von der zu bestimmenden Art abgewandt und dreht sich jetzt eher um seltenere Arten.

    Man sollte vielleicht ein wenig genauer hinschauen und den Zweck des ganzen unterscheiden. Nehmen wir ruhig mal ein extremes Beispiel, da fällt mir C. oedippus ein.

    Erstens:
    Jemand stellt ein Foto hier ein (inkl. auf 10m genauer Koordinaten) mit der Frage "Ist das wirklich C. oedippus?". Das wäre wohl eher fahrlässig. So direkt rausposaunen muss man es in aller Öffentlichkeit ja auch nicht gleich. Und bei Bestimmungsanfragen genügt wohl wirklich eine ungefähre Angabe, ob mit oder ohne Vorahnung des Anfragenden spielt ja auch keine Rolle.

    Zweitens:
    Meuchelt derjenige das Tier (ich gehe natürlich von legalem Fang aus) und dann wiederum muss unbedingt der Fundort so exakt es geht aufgezeichnet werden. Hier würde ich sogar sagen, je seltener, desto wichtiger ist die genauestmögliche Angabe. Ich sehe das ganze in dem Fall eher vom wissenschaftlichen Standpunkt her. Sollte jemand mit diesem gesammelten Tier arbeiten, sei es um die wenigen Vorkommen dieser Art zu überprüfen, sei es um eventuell (Biotop-)Schutzmaßnahmen ergreifen und rechtfertigen zu können, dann bringt eine Angabe mit Radius 10km wenig. Vielleicht war der Beleg sogar aus einem anderen als dem bekannten Biotopen in diesem Bereich, was eben nur mit exakten Angaben überprüfbar ist.

    Soweit meine Gedanken zum Thema :smiling_face:

    Hallo,
    ich habe eben ,eine eigene Ansicht diesbzgl. und denke nicht, dass ich banal bin! Um aber ein ausufern hier zu vermeiden, stelle ich hier meinen Kommentar hinten an und überlasse den anderen das Wort.
    armin H.: mir gings jetzt nicht speziell um hispidaria! Edit Mod. Rudi XXXX

    Ciao,
    Gerd
    P.S.: denke, dass ich nach über 40 Jahren Sammeln und züchten auch a bissl Ahnung habe.

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    Servus Gerd.

    Ich sehe, wir verstehen uns. :smiling_face:
    Aber wie du drauf kommst, dass dir jemand den entomologischen Fachverstand absprechen möchte, kann ich jetzt echt nicht nachvollziehen.
    Hier treffen unterschiedliche Meinungen aufeinander, nicht mehr und nicht weniger. Und niemand hat sich in der Wortwahl bis jetzt vergriffen.

    Also bitte an alle Beteiligten: ruhig bleiben und ruhig weiter diskutieren.
    Allerdings sind wir hier im Bestimmungsforum und nicht im Diskussionsforum. :winking_face:
    Und die Bestimmung ist erfolgt.

    moe
    ich denke du hast es mit deinem Beispiel zusammenfassend auf den Punkt gebracht. :thumbs_up:

    Tschau
    Rudi

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