Kalk-Magerrasen - Refugien für Schmetterlinge und andere Insekten (PDF-Dateien)

    In Bayern gibt es noch relativ viele Kalk-Magerrasenflächen. Sie sind Rückzugsgebiete für Schmetterlinge und andere Insekten, weil auf ihnen noch viele Blumen und Kräuter gedeihen.
    In meiner Arbeit will ich vor allem Pflanzen und Insekten abbilden, die in diesen Biotopen zu Hause sind. Außerdem mache ich mir Gedanken, wie diese sehr anfälligen Lebensräume erhalten werden können.

    Ich habe diese Arbeit auf mehrere PDF-Dateien aufgeteilt:
    Teil I zeigt eine Anzahl für diese Landschaftsform typischer Blumen:
    Kalk-Magerrasen I.pdf

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    Hallo Jürgen,
    sehr sehr schön !!! :daumenja:
    Auch von mir ein großes Kompliment.

    Grüße,
    Heiner

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

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    Hallo Freunde,

    zuerst will ich allen danken, denen mein Beitrag gefallen hat, und die das auch noch durch Kommentare zum Ausdruck gebracht haben.
    Heute will ich noch den letzten Teil anfügen, und dann ist dies Arbeit abgeschlossen.
    Ich hoffe aber trotzdem auf weitere Kommentare, aber auch, wenn nötig Kritik und, wenn möglich, Ergänzungen und eigene Erfahrungen zu diesem Thema (wenn möglich mit Fotos).
    Aus diesem Grund habe ich meine Arbeit ja extra in das Forum Diskussionen gestellt.


    Trockenhang im Frühling mit Küchenschellen bei Beratzhausen im Tal der Schwarzen Laber

    Kalk-Magerrasen III.pdf

    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen

    Zur Ergänzung zu meinem Artikel noch einige Bilder:


    Unbeweideter intakter Magerrasen im Altmühltal bei Dollnstein (26.07.11)


    Beweideter Magerrasen-Hang bei den "12 Aposteln" bei Solnhofen (22.06.10)
    Fast keine Blüten, Gras nicht abgefressen und niedergewalzt


    Schafe und Ziegen im Pferch bei Solnhofen, oberh. "12 Apostel" (22.06.10)


    Magerwiese nahe dem Schafpferch, aber nicht beweidet (22.06.10)

    Ergänzung:
    Sehr schöne Magerrasenhänge habe ich am 17.08.2013 auch am Kreuzberg bei Deining in der Nähe von Neumarkt gefunden.
    In letzter Zeit sind diese Hänge nicht mehr beweidet worden, jedoch zeugen alte "Hinterlassenschaften" von Schafen davon,
    dass in früheren Monaten dieses Jahres schon Beweidung stattfand.


    Magerrasen-Flächen vermischt mit Streuobst-Wiesen


    Magerrasen-Flächen vermischt mit Streuobst-Wiesen


    Magerrasen-Flächen vermischt mit Streuobst-Wiesen


    Die Feldgrille (Gryllus campestris), ein typischer Bewohner von Magerrasen


    Hornklee (Lotus corniculatus) mit verschiedenfarbigen Blüten

    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen

    Moin Jürgen.

    Zuerstmal Danke nochmal für die Beiträge zu den Magerrasenbiotopen, die du in letzter Zeit hier eingestellt und auch zur Diskussion gestellt hast.

    Es ist leicht ersichtlich wie viel Wertvolles an Naturschätzen in diesen Biotopen kreucht und fleucht und wie schützens- und erhaltenswert sie sind.
    Problematisch nur, dass es sich bei diesen Biotopen ja um Biotope aufgrund menschlicher Nutzung handelt. Eine Nutzung, welche es so heute nicht oder kaum mehr gibt: extensive Schafbeweidung.
    Wer will sich das noch antun? :unsure: bzw. welcher Schäfer soll sich davon ernähren können.

    Es bleibt entweder die Subventionierung einer solchen Extensiven Beweidung, wobei es dafür bisher wohl nicht viel Einsicht oder Geldmittel gibt.
    Oder alternativ hierzu die Intensivierte Beweidung, mit den Folgen, die du sehr gut auf deinen Bildern dokumentiert hast.

    Oder die Gefahr der erneuten Verbuschung der bestehenden Flächen.
    An eine regelmäßige und langfristige Rodung durch angeheuerte Bauern wage ich nicht zu glauben.
    Dafür werden irgendwann die Mittel nicht ausreichen.

    Somit ist die Frage, ob einen intensive Schafweide, in mehrjährigen Abständen trotz aller Nachteile, nicht einer dauerhaften Verbuschung vorzuziehen ist/wäre, um zumindest einen Bruchteil des bestehenden Lebens in diesen Wiesen zu erhalten.
    Natürlich wäre mir eine Toppflege der Wiesen bedeutend lieber, aber ich kenne die Problematik auch aus anderen Bereichen des Naturschutzes und dort schiebt immer der drohende Geldmangel einen Schieber vor.

    Rudi

    Hallo allerseits,

    wie Rudi schon schrieb gäbe es diese Biotope ohne menschliches tun fast nirgends, und genau durch dieses tun werden durch Beseitigung der wichtigen Kreuter wieder die Grundlagen für das Überleben von Insekten zerstört, die sich nur als Überlebende in geringer Zahl auf den wieder nachwachsenden optimalen Flächen rasant vermehren können. Beweidung ist immer kritisch, wurde aber auch früher schon gemacht. das beste ist die Mahd zum landwirtschaftlichen Nutzen weil da das Mähgut abtransportiert wird. Die schier unglaubliche Insektendichte auf den Almen in der Schweiz besteht nur dadurch weil aufgrund des unebenen Geländes viele Stellen nicht immer gemäht werden. die ganze Höhenlandwirtschaft in der Schweiz wird mit imensen Steuermitteln gefördert, sie kann heute keinen wirtschaftlichen Gewinn mehr abwerfen. In Deutschland gibt es das auch wenn die Biotope als besonders wertvoll eingestuft werden, ( zB. am Kaiserstuhl das Biotop des Braunauges ) doch werden mE. die Landwirte die die großen Flächen rücksichtslos niederwalzen zu stark und die anderen zu wenig gefördert.

    Gruß Elmar

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