Wie schnell ist Evolution?

    Hallo!

    Ich sitze hier gerade vorm Rechner und nebenbei
    läuft das Fernsehen...Doku über die Entstehung der Erde...

    Meine Aufmerksamkeit wird geweckt als die
    Riesenlibelle „Meganeura“ gezeigt wird.

    Und dann schlagen wieder diese „spinnerten“ Fragen ein.

    1. Wie schnell ist die Evolution?
    2. Kann ich sichtbare evolutionäre Prozesse bei Insekten künstlich erzeugen?

    Schnell mal googlen...

    Und...was sehen meine gereizten Augen? Ist gar nicht so ne dösige Frage!

    Da steht, dass sichtbare Veränderungen bei einer

    Spezies bereits nach 20 Generationsfolgen auftreten können.

    Und jetzt kommts...

    Ich schnappe mir nen Haufen Fruchtfliegen (Lebensdauer 10 Tage, 40000 Eier pro Tier) und züchte diese in einer
    sauerstoffreichen Atmosphäre.

    Nach einem Jahr...oder ca. 40 Generationsfolgen später...messe ich nach.

    Sind die Fliegen größer geworden?

    Lassen sich so „große Insekten“ züchten?

    Vielleicht gibt’s ja schon Versuche dazu.

    Habe auch ein recht neues Buch entdeckt. Kennt das
    einer?

    Sauerstoff und die Evolution des Lebens von Heinz
    Decker und Kensal E. van Holde im Springer-Verlag.

    Torsten

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    Hi
    Schau mal nach Berichten über Lachse im Lake Washington. Die
    wurden in den 60gern eingesetzt und haben sich in kürzester Zeit in zwei
    Stämme aufgespalten. Einen See- und einen Zufluss-Stamm. Einer hat
    große Weibchen und kleine Männchen, der andere umgekehrt. Einen
    genetischen Austausch zwischen den Stämmen soll es wohl nicht mehr
    geben.
    Ansonsten ist dieses Buch klasse, Da müssen auch die Lachse
    drin stehen:
    Der Schnabel des Finken. Oder Der kurze Atem der Evolution.: Amazon.de: Jonathan Weiner: BÃŒcher
    Gruß Christoph

    Hi Torsten,

    ich habe den Bericht auch gesehen. Mal abgesehen, das dort immer ein paar Jahrmillionen in Etappen übersprungen wurden, ist die Frage schon interessant.
    Ich glaube es kommt drauf an, wann Evolution notwendig ist. Wenn sich Klima und Lebensraum nicht großartig verändern, oder der Konkurenzdruck sehr groß ist, warum sollte sich dann eine Art weiterentwickeln.
    Wenn aber sehr plötzlich Klima oder Lebensraumveränderungen eintreten, oder beides zusammen, dann ist der Druck auf die verschiedenen Arten so groß, das Veränderungen stattfinden müssen, um als Art zu bestehen. Und das funktioniert auch, sehr schnell, was man in der Vergangenheit öfter beobachten konnte.
    Die Frage ist nur, ab wann spricht man von einer neuen Art?
    Tatsächlich ist es so, daß jede Art sich ständig verändert, weil sich eben auch die Gegenbenheiten ständig verändern, schafft eine Art es nicht mitzuhalten, wird sie selektiert, so ist das Leben nun mal.

    Heiko

    • Offizieller Beitrag

    Das wäre sicher sehr, sehr interessant.
    Weiß zufällig jemand, wie lange die Artenbildung bei den Darwinfinken (nehme zumindest an, dass die in dem Buch unter dem Link gemeint sind) gedauert hat?


    Allerdings glaube ich nicht, dass Veränderungen bzw. die dafür notwendigen Mutationen direkt durch eine Lebensraumveränderung oä. verursacht werden.
    Sondern nur die Faktoren nach denen die Selektion stattfindet, sich ändern. Hierbei wäre dann vielleicht die Frage, ob das in Gefangenschaft genauso möglich ist.

    Hallo, Torsten,
    die Versuche mit Fruchtfliegen gab es schon. Ich zitiere:
    Nur selten sind so umfangreiche Mutationsversuche durchgeführt worden wie bei der Taufliege, Drosophila melanogaster (Schwarzbäuchige Fruchtfliege). Seit
    Anfang des 20. Jahrhunderts haben Wissenschaftler Millionen solcher Fliegen Röntgenstrahlen ausgesetzt. Dadurch wurde die Mutationshäufigkeit auf mehr als das Hundertfache des Normalen erhöht. Was haben
    die in all den Jahrzehnten durchgeführten Versuche ergeben? Eines der Ergebnisse beschrieb Dobzhansky wie folgt: „Die klar umrissenen Mutanten von Drosophila, mit denen es so viele der klassischen genetischen Forschungen
    zu tun haben, sind meist ohne Ausnahme den wildtypischen Fliegen in Lebensfähigkeit, Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und all diesem unterlegen.“ Ferner stellte sich heraus, daß durch Mutationen niemals irgend etwas
    Neues gebildet wurde. Die Mutanten wiesen unter anderem an Flügeln, Beinen und am Körper Mißbildungen auf. Doch die Taufliegen blieben stets Taufliegen. Nach einer Anzahl von Generationen dieser mutierten Fliegen
    schlüpften wiederum einige normale. In ihrer natürlichen Umgebung hätten diese schließlich die schwächeren Mutanten überlebt, wodurch die Taufliege in der Form bewahrt geblieben wäre, in
    der sie ursprünglich existierte.
    Der Träger der Erbinformation, die DNS, besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit, genetische Schädigungen selbst zu reparieren. Dadurch bleibt die Art,
    auf die ein Lebewesen genetisch festgelegt ist, vor Veränderungen bewahrt. Die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft schrieb, daß eine Organismenart „über Generationen hinweg unversehrt erhalten bleibt“,
    denn „gegen die schleichende Zerstörung ist ein Stab von Enzymen eingesetzt, der ständig kleinere Beschädigungen repariert“. Weiter wurde gesagt: „Bei schweren Schäden schließlich ruft die Zelle
    den Notstand aus: Über einen komplizierten Induktionsprozeß werden größere Mengen an Reparaturenzymen hergestellt.“ Deshalb berichtet der Verfasser des Buches Darwin Retried über den verstorbenen
    Richard Goldschmidt, einen bedeutenden Genetiker: „Nachdem Goldschmidt viele Jahre lang Mutationen bei Taufliegen beobachtet hatte, begann er zu verzweifeln. Die Veränderungen, klagte er, seien so winzig, daß,
    wenn tausend Mutationen in einem Exemplar vereinigt würden, es immer noch keine neue Art ergäbe.“

    Hallo Leute,

    hab's eben gelesen und finde Helgas knappe Zusammenfassung schon sehr bemerkenswert. :thumbs_up:
    Hiermit ist, unterm Strich, eigentlich auch gesagt, dass eine ART um einiges leichter ausgelöscht :face_with_open_mouth: als neu erschaffen werden kann. :pinch:
    Immerhin hat diese ganze Drosophilazüchterei eine stummelflüglige Form der kleinen, ca. 2 mm langen D. melanogaster und eine der ca. 4 mm großen D. hydei hervorgebracht. Die Flugunfähigkeit erleichtert das Hantieren im Terrarium mit Pfeilgiftfröschen erheblich, geht jedoch auf Kosten der Fortpflanzungsfähigkeit. So hat die Wildform eine Generationszeit von ca. 1 Woche :unsure: (die stummelflüglige D. melanogaster ca. 2 Wochen) und D. hydeii ca. 3 Wochen, :w00t: was jedoch stark temperaturabhängig ist. :blink: Womit ich eigentlich nur sagen wollte und was mir da immer im Kopf herumschwirrt: :nixweiss:

    Macht euch die Erde untertan

    geht ja nicht!
    Die Fliegen können ja gar nicht größer werden durch die Sauerstoffatmosphäre, weil sie in dem "Zuchtbehälter" sicherlich keinen Vorteil davon haben größer zu werden.
    Es finden ja keine Selektionsprozesse statt. Der "Fiteste" muss ja nicht überleben.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass so ne künstliche Selektion, die von einem Forscher durchgeführt wurde, zu "Platt" ist. Welche Fliege kommt ins Kröpfchen, welche ins Töpfchen....so was muss die Natur machen...dann funzt das auch.

    Torsten

    Hi Flatterlie,

    sag und bitte noch, wen du woraus zitierst. Ich muss es sonst
    ohne Quellangaben löschen, was ich nur sehr ungern tun möchte :winking_face:

    Danke vorab und liebe Grüße
    Jenny

    Wie poste ich falsch?
    Nachdem ich Google, das Wiki und die Suche
    erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen,
    in den falschen Unterforen, mit kreativen Titel und undeutlichem Text,
    unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann.

    hi!

    ich denke helga hat den text von hier:
    Die Evolution hat nie stattgefunden – die Forschung plädiert auf Gott!

    thorsten:
    :smiling_face: wenn du dich in der fruchtfliegenzucht versuchen willst, hier ein vielleicht nützlicher link:
    Kakerlakenparade | Fruchtfliege Drosophila - Beschreibung und Zucht

    gruß

    ute :winken:

    :blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume:
    Wenn du einen Apfel hast und ich habe einen Apfel und wir tauschen die Äpfel, wird jeder von uns nach wie vor einen Apfel haben.
    Aber wenn du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir tauschen diese Ideen aus, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben!

    flatterli, der zitierte Text ist absoluter Müll. Im Internet muss man aufpassen was man zitiert und glaubt da jeder alles schreiben darf und kann.

    Wie Fabio schon sagte fehlte der sogenannte Selektionsdruck. Ist der "Selektionsdruck" vorhanden dann geht es auch mit der Evolution sehr schnell. Dieser Druck darf nicht nur damit verstanden werden dass schlechter angepasste Tiere früher sterben. Meiner Meinung nach ist der grösste Evolutionsfaktor der dass besser angepasste Tiere Populationsexplosionen erfahren und die anderen Tiere verdrängen. Zur eigentlichen Frage kann ich aber jetzt keine genaue Antwort geben, Ich habe schon so einige Arbeiten gelesen wo es darum geht wie die Evolution vonstatten geht aber noch keine Arbeit die diesem Prozess einen Zeitschritt zuteilen würde.

    An und für sich ist die Frage die Fabio gestellt hat ja auch mehr oder weniger ohne Sinn, nicht weil es der Fabio ist, sondern weil die Logik dahinter vertrackter ist als man wohl glaubt. Man könnte zum Beispiel um Fabio's Frage zu beantworten einfach einen Artikel nehmen der per DNA Stammbäume aufdeckt und diesen Spaltungen per "molecular clock" einen Zeitschritt zuordnet. nun könnte man grob die Gesamtzeit durch alle aufgetretenen Spaltungen (Nodes) teilen und hätte einen Zeitschritt. Das geht aber so nicht, Diese Stammbäume geben immer nur wieder wann 2 heute noch vorhandene Tiergruppen sich aufgespalten haben. Ob sich das Tier innerhalb von 1000 Jahrschritten so oft verändert hat dass es sich nicht mit den Ahnen paaren möchte oder kann, das sieht man nicht. Die Tiere stammen aber in direkter Linie ab. Dann kommt man wieder zur Frage was ist eine Art? Sind es zwei Gruppen die heutzutage nicht mehr mischbar sind oder sind es nach der Definition einiger Wissenscchaftler zwei getrennte genetische "Blutlinien"? In beiden Fällen kommt man zu unterschiedlicher Zählung der auftretenden Arten. Eine Frage die mehrere Antworten hat je nach unterliegender Definition ist doch immer sehr subjektivitätsbehaftet und doch eher sinnlos in der Menge (objektivität?) diskutiert zu werden.

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    Hallo,

    ich denke je mehr ökologische Nischen sich eröffnen, desto mehr "Evolution" gibt es. Wenn sich die Konkurrenten einen Raum streitig machen, dann werden sie andere ökologische Nischen nützen müssen, um wieder im Vorteil zu sein. Wenn also viele Arten gut angepasst sind und sich explosionsartig vermehren, dann müssen sich die Tiere wieder neu anpassen.
    Also entweder noch größer und stärker werden, wie bei den Dinos, oder eben noch kleiner und eine bislang ungenutzte ökologische Nische erobern.
    Die Kleinen waren bislang immer im Vorteil.
    Im Wald zum Beispiel gibt es tausende dieser ökologischen Nischen, und dementsprechend viele Arten bevölkern ihn auch. Selbst ein Moospolster wird genutzt.
    Es ist der "Zwang im Leben", sich immer den Vorteil zu holen, immer besser sein wie der Andere, nur so kann die Art überleben.
    Mal gehts schneller, mal langsamer, je mehr Individuen es sind, desto schneller gehts mit der Evolution, denke ich. Wenig Tiere auf viel Raum, da muß man sich nicht verändern.

    Grüße, Heiko

    Den ersten Abschnitt von Claude konnte ich ja noch nachvollziehen. Die Populationsexplosion als Evolutionsmotor macht auch ganz

    viel Sinn.

    Der letzte Abschnitt ist jedoch zu hoch für mich...

    Das ist nicht mehr „Bio-Leistungskurs“ oder?

    Da frage ich mich nun, woran der Forscher Evolutionsprozesse überhaupt fest macht.

    Reicht es nicht aus, Veränderungen an einem Organismus festzustellen, wenn man die Faktoren ändert?

    Wenn z.B. die Hainbänderschnecke ein anderes Muster bekommt, je nachdem wo sie lebt, dann sind das doch schon Prozesse die man als eine Art Anpassung oder auch als Evolutionsprozesse bezeichnen kann.

    Doch scheinbar ist das ja nicht so...

    Wieso muss eine neue Art entstehen, reicht nicht die Beobachtung aus, dass sich etwas an der Art verändert um die „Theorie“ zu beweisen.

    Jetzt noch kurz zum Sauerstoff in der Luft...

    Ein hoher O2-Gehalt in der Luft führt aber doch auch
    physikalisch-biologisch-anatomisch zu Wachstum...unabhängig von der Evolution.

    Im Grunde geht es hier ja um die Frage, wie kann ich die Evolutionstheorie beweisen...

    Also gebe ich bei google ein: „Warum ist die Evo-Theorie nur eine Theorie?“

    Und was sehe ich: Fruchtfliegenexperimente von Tadeusz Kawecki von der Uni Lausanne. Der dressiert Fruchtfliegen auf
    Marmelade...tzzz.

    Torsten

    Edit: Noch was...Evolution findet statt, wenn die neuen Eigenschaften vererbt werden...oder?

    Das ist also der Grund... :bibber: Die Unmöglichkeit der Evolution :: Was-Darwin-nicht-wusste.de

    Evolution gibts nicht, weil "codierte Information" nicht aus toter Materie entstehen kann. Und wer das glaubt, der glaubt nur...haaa.
    Und so kann man auch an den lieben Gott glauben...

    Ich wusste es...die Antwort ist ganz einfach! :thumbs_up:


    :winken: Torsten

    Dein Link setzt sich wohl eher damit außeinander, wie Leben entstehen konnte. Evolution ist eine Anpassung durch Vererbung von Vorteilen für das Leben. Evolution findet immer noch statt und man kann es beobachten. Es ist absolut sinnvoll, dass Lebewesen, die "bessere" Gene haben, eher überleben und eher Nachwuchs bekommen. Im Idealfall setzt sich das dann in der Population allgemein durch. Das würde ich auf keinen Fall anzweifeln. Oder wie willst du das sonst erklären?

    So wie du das schreibst, dürfte es gar kein Leben geben.

    Aber der Verfasse ... nennt doch seinen Thread "Die Unmöglichkeit der Evolution".

    Du musst dich mit Artikeln halt auch mal kritisch auseinander setzen. Sonst tust du dich da auch nicht so schwer. :grinning_squinting_face: Oder brauchst du nur einen Grund, eine Diskussion anzufangen.

    Zitat

    "Seine Realität" zeigt ihm, dass Information (also Leben) keine
    Eigenschaft der Materie ist...sie müsse immer von außen heran getragen
    werden. Es geht also um eine Art Grundsätzlichkeit.

    Torsten

    Wie Leben entstanden ist, ist nicht 100%-ig klar. ABER Leben ist nun mal auf irgendeine Weise entstanden und erst DANACH hat die Evolution begonnen. Ohne Leben wäre die Evolution zwar nicht möglich gewesen, aber es gibt zweifelsohne Leben. Wenn du das Gegenteil beweisen kannst, wäre das einen Nobelpreis wert. Evolution hat NICHTS mit der Entstehung des Lebens zu tun. Das sind zwei Paar Schuhe.

    ...und wieder Müll aus dem Internet ausgegraben. Ich musste bei der Seite schon schmunzeln weil genau diese Themen in die Richtung meiner Forschungsarbeit gehen. Um es ganz einfach zu halten, das Leben ist die Lösung auf ein sehr kompliziertes Puzzle, diese Lösung des Puzzles konnte sich selbst finden da diese Puzzle glücklicherweise ein selbstlösendes Puzzle ist :smiling_face: Die Prozesse die dabei stattfinden bezeichnet man als Symmetriebrechung und sind in der Natur überall gang und gebe. Es ist lustig dass man mit den gleichen vorgestellten Argumenten behaupten kann das eine Schneeflocke oder ein Edelstein unmöglich sind. Niemand von uns zweifelt aber daran dass diese von alleine entstehen, es gibt schöne Schneemaschinen und einige Kristalle (Salz) kann jedes Schulkind im Glas züchten. Das Ganze kann man auch in Formeln fassen, das lasse ich aber lieber sein um die Leserschaft hier nicht zu verwirren.

    Das ist ein schönes Bild. Ob es stimmt?
    Materie kann sich also selbstverständlich aufgrund molekularer Prozesse symmetrisch organisieren. Durch Symmetriebrüche entstehen dann neue Eigenschaften der unbelebten Materie. So puzzelt sich also irgend etwas zusammen. Je komplexer die Puzzele werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass daraus etwas entsteht, dass sich reproduzieren, teilen oder vermehren kann...

    Dann stellt sich die Frage, warum muss/ kann sich dieses Etwas, dass in der Lage ist sich reproduzieren, verändern?
    Antwort: Weil es nicht alleine ist. Es reagiert auf die Umgebung. Evolution beginnt.

    In der ganzen Diskussion verstehe ich aber immer noch nicht warum die Evo-Gegner auf diesem Artensprung herumreiten.
    Wenn ein simples Virus resistent gegen Antibiotika wird, ist es doch eigentlich schon eine neue Spezie. Da entsteht doch ein neuer Virus...ein Artensprung.

    Torsten

    Hallo Torsten,

    wenn ein Mensch Windpocken hatte in der Kindheit, dann ist er nach der Genesung resistent gegen diese Krankheit, ist er deswegen eine andere Art? Also ich finde ich bin noch genauso der Mensch, der ich vor den Windpocken war. :winking_face:

    Heiko

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    Mikroevolution ist nachgewiesen und wird nicht angezweifelt.
    Makroevolution ist nicht nachgewiesen und wird angezweifelt.

    Die Windpockenproblematik nenne ich jetzt mal Nano-Evolution bezogen auf den "riesigen" Organismus Mensch. Durch unser Immunsystem haben wir schon Vorteile...wir überleben. Nach der Immunisierung bist du nicht mehr der gleiche Mensch, denn du bist jetzt immun. Du bist im Lebenskampf fiter geworden. Nen Artensprung hast du deswegen aber nicht vollzogen...das stimmt

    Torsten

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