Überwinterung von Antheraea polyphemus

    Meine Raupen von Antheraea polyphemus sind jetzt ca. zur Hälfte in Kokons verschwunden, sodass sich nun die Frage stellt, was ich nun am besten mache.

    Der User DerCapeBretoner schrieb hier 2006:

    Zitat

    Ich empfehle daher bei A. polyphemus die frischen Kokons unbedingt kühl zu stellen (16 Grad genügen), wenn man keine weitere Generation im selben Jahr haben möchte. Dies sollte auch bei einer Langtag-Zucht im Frühjahr funktionieren. Ich habe dieses Jahr z.B. A. luna und A. polyphemus bei Langtag von Mitte Mai bis Mitte Juní gezüchtet und die frischen Kokons dann bei ca. 16 Grad gelagert. Ich erhielt ca. 80% Diapause-Puppen - trotz der Langtag-Bedingungen, die sicherlich eine gewisse Rolle spielen aber nicht die dominierende, wie z.B. bei Smerinthus occelata oder Laothoe populi.

    Nun ist die Umsetzung dieser Vorgehensweise für mich vollkommen unmöglich, sodass ich jetzt nur 2 Optionen habe:

    1.) Die Puppen bei 5 Grad in den Kühlschrank stellen.
    2.) Eine zweite Generation zulassen.

    Ob 1.) funktioniert, ist die offene Frage. Eine Diapause scheint mir bei den aktuellen Bedingungen weder von der Helligkeitsdauer noch von der Temperatur her angeregt zu sein, sodass ich nicht weiß, welche Aussicht auf Erfolg dieser Versuch hätte. Eine zweite Generation scheint mir zeitlich etwas zu knapp zu werden. Die Gefahr, in den Oktober hineinzukommen, ist recht groß; später September dürfte sicher sein.

    Daher nun meine Frage: Was mache ich nun am besten? Besten Dank im Voraus!

    Gruß

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    Ich habe mich nun für Option 1 entschieden und stelle die Puppen so früh wie möglich in den Kühlschrank. Mal schauen, ob es klappt. So wirklich zuversichtlich bin ich nicht.

    Übrigens ist das Geschlechterverhältnis furchtbar. Von den ersten 10 Puppen sind 9 männlich.

    Ist oft so.
    Die "weiblichen" Raupen fressen meist etwas länger...

    Das war auch meine letzte Hoffnung. :grinning_squinting_face:

    Mal schauen, ob das Verhältnis noch besser wird, obwohl's am Ende auch egal ist, wenn die Überwinterung nicht klappt.

    Hallo Stefan,

    A. polyphemus macht je nach Herkunft auch 2 Generationen im Jahr.

    schau mal hier:

    Polyphemus moth - Antheraea polyphemus

    Hallo Karola,

    darum schrieb ich ja:

    Zitat

    2.) Eine zweite Generation zulassen.

    Das Problem ist der Zeitpunkt. Mit L5 ist Mitte/Ende September zu rechnen. Eiche wird bei meinen Tieren so deutlich bevorzugt, dass ich mir Sorgen mache, Futterprobleme zu bekommen. Ich muss jetzt schon immer zum Wald spazieren (wohne am Stadtrand), um noch mehltaufreie Bäume zu finden. Wäre die Generation einen Monat vorher fertig, würde ich mir darüber gar keine Gedanken machen müssen.

    Hallo Stefan,

    wenn bei dir evtl. Säuleneichen stehen - die sind meist Mehltaufrei...
    Aber soweit ich mich erinnere, habe ich A. polyphemus immer auf
    Prunus padus oder Prunus serotina gemacht - da hättest du bei
    P. serotina auch im September keine Futterprobleme, denn das Grün
    ist meist bis Oktober OK.

    Hostplants

    Habe die Schwesterart A.oculea erfolgreich auf Eiche gezogen und von einem Kollegen den Tip bekommen, es doch auch mit Buche zu versuchen. Die hat keinen Mehltau und ist relativ lange verfügbar. Meine Versuche mit Winterfutter wie Feuerdorn und co gingen schief, die Raupen gingen überhaupt nicht ans Futter, genausowenig wie an extra hergestelltes Kufu. Wintergrüne Eiche Quercus turneri"pseudotunrneri" geht auch, aber da ist nach meiner Erfahrung schon ein kleiner Baum nötig, um eine Anzahl der Riesenraupen durch zu bringen.
    Zur Überwinterung: Die Kokon müssen anscheinend unmittelbar nach der Verpuppung tieferen Temperaturen ausgesetzt sein, sonst beginnt sofort die weitere Metamorphose und es entwickeln sich dann trotz niedriger Temperaturen(Kühlschrank 8°C!) die Falter einfach weiter in der Puppen! Dann schlüpfen den ganzen Winter über verkrüppelte Falter im Kühlschrank. Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich die Box mit den Kokons kontrollierte. Wie es darin aussah, kann sich jeder denken. Trotzdem überwinterten einige Kokons ohne Probleme bei völlig identischen Bedingungen....
    Wann der beste Zeitpunkt für diese "Einwinterung " ist, kann ich leider nicht fest machen, ich habe die Kokons nach wenigen Tagen schon in den Kühlschrank getan.
    Meine Zuchtgruppe ist letztendlich nach zwei Jahren an den Problemen bei der Überwinterung gescheitert...
    Trotzdem viel Erfolg, bitte lass uns Deine Erfahrungen zur Überwinterung wissen.
    Gruß
    Arnd

    Danke Dir, Arnd, auch wenn das wenig Mut macht. Wenigstens bin ich nicht allein vor dieses Problem gestellt.

    Ich habe die Puppen spätestens am 1. Tag nach der Verpuppung in den Kühlschrank (5-6 Grad) gelegt. Also nicht nach dem Kokonbau, sondern wenn ich wirklich die Puppe vorgefunden habe. Die entscheidende Frage ist, ob man schon den Kokon mit der Raupe in den Kühlschrank stellen könnte.

    Ich bin wirklich am Überlegen, ob ich die Puppen wieder aus dem Kühlschrank hole. Dann hätte ich wenigstens die Chance, die Falter einmal zu erleben. Eigentlich bin ich dagegen, aber ich weiß nicht so recht, was ich machen sollte. Mich irritiert auch, dass sich die Puppen selbst bei diesen Temperaturen (wie gesagt: 5-6 Grad!) munter weiterbewegen. Man kann den Kühlschrank nicht öffnen, ohne irgendeine Puppe zu sehen, die sich gerade bewegt. Aber das muss wohl nichts heißen.

    Wintergrüne Eiche habe ich hier übrigens nicht. :frowning_face: Das wäre ein Traum!

    Gruß

    Nachtrag: Ich könnte die frisch eingesponnenen Raupen höchstens bei 10 Grad 'lagern'. Das ist die höchste Temperatur, die ich im Kühlschrank in einer Etage habe.

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    Hallo an alle,

    ich habe vergangenes Jahr A. polyphemus in Zucht gehabt. Habe sie auf Buche gehabt (Junge Bäumchen waren bis Anfang November bei uns grün und als Futter nutzbar, bis der erste Frost kam).
    Ich habe meine Kokons nach der Verpuppung nicht gesondert behandelt, habe sie sogar nach der Verpuppung einige Wochen noch bei Zimmertemperatur liegen gehabt und sie sind alle in Diapause gegangen, bevor ich sie bei ca 10-12 Grad überwintert habe. eine übermäßige Bewegung der Puppen konnte ich nicht feststellen. Ich habe sie allerdings auch unberührt in den Kokons belassen.
    Leider fand/findet der Schlupf der Falter bei mir sehr zeitverzögert statt, sodass ich keine Paarung erzielen konnte. Ein einzelnes Männchen ist gerade vergangene Woche geschlüpft.
    Ich denke es hängt mit der Lichtdauer zusammen. Vielleicht solltest du deine Raupen im letzten Stadium etwas dunkler stellen, damit sie in Diapause gehen und dann ab in den Kühlschrank?

    liebe Grüße
    Frances

    Danke für die Auskunft, Frances. Vor allem für die doppelte Bestätigung, dass Buche eine Option ist.

    Die Lichtdauer könnte ich im nächsten Jahr über den Flur oder durch eine Decke steuern. Mein Flur ist auch tagsüber recht düster; eine Decke löst das Problem überall.

    Ich werde sie jetzt in diesem Jahr, wenn auch mit einem schlechten Gefühl, erst einmal wie geplant überwintern: Am ersten Tag nach der Verpuppung bei 4-6 Grad in den Kühlschrank und Ende April wieder herausholen. Vielleicht mache ich mir ja auch zu große Sorgen, und es klappt ja doch.

    Dass der Schlupf mit erheblichen Zeitverzögerungen stattfinden kann, habe ich leider schon gelesen. Aktuell sind es 12 männliche und 5 weibliche Puppen. Die Quote hat sich also ein bisschen verbessert, obwohl der Männchenanteil noch immer recht hoch ist. 7 oder 8 Puppen folgen aber noch, da ich insgesamt nur 5 Verluste hatte. Allesamt komplett gleich: Einzelne Raupen blieben plötzlich im Wachstum zurück, fraßen wenig und stellten die Nahrungsaufnahme irgendwann ganz ein. Bisher scheint nur ein einziger Nachzügler durchzukommen. Aber auch da bin ich erstmal noch skeptisch.

    Gruß

    Nachtrag: Gerade Weibchen Nr. 6 in den Kühlschrank gestellt.

    Zur Überwinterung: Die Kokon müssen anscheinend unmittelbar nach der Verpuppung tieferen Temperaturen ausgesetzt sein, sonst beginnt sofort die weitere Metamorphose und es entwickeln sich dann trotz niedriger Temperaturen(Kühlschrank 8°C!) die Falter einfach weiter in der Puppen! Dann schlüpfen den ganzen Winter über verkrüppelte Falter im Kühlschrank. Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich die Box mit den Kokons kontrollierte. Wie es darin aussah, kann sich jeder denken. Trotzdem überwinterten einige Kokons ohne Probleme bei völlig identischen Bedingungen....
    Wann der beste Zeitpunkt für diese "Einwinterung " ist, kann ich leider nicht fest machen, ich habe die Kokons nach wenigen Tagen schon in den Kühlschrank getan.
    Meine Zuchtgruppe ist letztendlich nach zwei Jahren an den Problemen bei der Überwinterung gescheitert...
    Trotzdem viel Erfolg, bitte lass uns Deine Erfahrungen zur Überwinterung wissen.
    Gruß
    Arnd


    So, heute kann ich hier endlich mal ein Update mit meinen Erfahrungen machen:

    Eine Zwangsüberwinterung via Temperaturregelung ist bei 3-6 Grad (meine Temperatur im Kühlschrankfach) möglich, aber man muss bei den Männchen (ausschließlich bei mir) ca. die Hälfte als Verlust abschreiben. Die Hälfte der männlichen Puppen verschrumpelt einfach. Der Rest der Puppen erfreut sich offenkundig bester Gesundheit und zeigt absolut KEINE Entwicklungen. Es ist nicht ein Tier im Kühlschrank geschlüpft.

    Nun werde ich mal schauen, wie gesund die Tiere nach dem Schlupf sind und gebe dann Bescheid.

    Sicher scheint mir aber erst einmal zu sein: A. polyphemus kann überwintert werden, ohne bei den Raupen irgendwelche Vorbereitungen zu treffen (Temperaturabsenkung; weniger Stunden Licht). Dass eine solche Vorbereitung hilfreich ist und den Verlust der Männchen vermeidet, halte ich jedoch für möglich. Trotz allem würde ich mein Experiment erst einmal als geglückt beschreiben, sodass die Art auch in puncto Überwinterung Einsteigern zu empfehlen sein könnte, solange sie so niedrige Temperaturen im Kühlschrank haben.

    Mehr dann im nächsten Update, wenn die Tiere geschlüpft sind.

    Gruß

    PS: Ein warnender Nachtrag noch: Prunus padus oder Prunus serotina waren bei mir NICHT länger grün als andere Bäume. Im Gegenteil: Selbst die Blätter der normalen Kirschbäume waren länger grün. Verlasst euch also bitte nicht darauf.

    So, das nächste versprochene Update, mit dem ich 2 Sachen klären kann:

    1.) Die Tiere schlüpfen kerngesund. Alles bestens. Daher das erste Fazit: A. polyphemus kann bequem im Kühlschrank überwintert werden, solange die Temperaturen niedrig sind (siehe Beitrag darüber).

    2.) Der oft beklagte unregelmäßige Schlupf lässt sich durch 'Brüten' bei erhöhter LF und 26-27 Grad komplett vermeiden. Alle Puppen zeigen eine sehr gleichmäßige Entwicklung, sodass mit einem Schlupf aller Tiere in einem Zeitraum von maximal 7 Tagen zu rechnen ist. Kein Problem hier, wenn man solche Bedingungen herstellen kann.


    Nun bin ich gespannt, wie paarungsfreudig die Tiere sind. A. polyphemus hat ja den Ruf weg, sich bei Zimmerhaltung nicht zu paaren. Sitzen nun in einer gewaltigen Flugbox mit diversen Futterpflanzen, die angeblich helfen sollen, die Tiere in Stimmung zu bringen. Ob sich das bewahrheitet, wird man sehen. Auf jeden Fall wunderschöne, sehr wuchtige Falter mit 15cm Spannweite.

    Da bin ich auch gespannt ob du eine paarung erzielst. Ich hatte diese Art vor xJahren auch einmal und problemlos überwintert. Aber leider keine Kopula zustande bekommen. Obwohl mehrere Pärchen draussen im grossen Flugkasten waren....... Ich habe es dann noch mit kleinen Flugkästen versucht.Indem ich ein Weibchen platziert habe und mehrere Männchen ums Haus ausgesetzt habe. Als die Weibchen gelockt haben öffnete ich die Türen der Kästen aber hat auch nichts gebracht. Jedenfalls gutes gelingen :thumbs_up: .

    Uwe

    Hallo Stefan und Uwe,

    bei derart paarungsunwilligen Tieren muss man zu ungewöhnlichen Mitteln greifen:

    Variante 1:

    - männliche Falter einfach fliegen lassen
    - Weibchen in eine Paarungsbox setzen
    - bei Anflug der Männchen die Box öffnen
    (no risk - no fun) :winking_face:
    versteht sich von selbst, daß die Wetterbedingungen stimmen sollten

    Variante 2:

    - derart große Tiere lassen sich recht gut mit der Hand verpaaren

    LG Frank

    Da bin ich auch gespannt ob du eine paarung erzielst. Ich hatte diese Art vor xJahren auch einmal und problemlos überwintert. Aber leider keine Kopula zustande bekommen. Obwohl mehrere Pärchen draussen im grossen Flugkasten waren....... Ich habe es dann noch mit kleinen Flugkästen versucht.Indem ich ein Weibchen platziert habe und mehrere Männchen ums Haus ausgesetzt habe. Als die Weibchen gelockt haben öffnete ich die Türen der Kästen aber hat auch nichts gebracht. Jedenfalls gutes gelingen :thumbs_up: .

    Uwe

    Na Du machst mir ja Mut!


    Frank, meine Recherche im Netz ergab nur wenige Äußerungen zur Handpaarung. Und die beschrieben absolutes Scheitern. :grinning_squinting_face: Einer schrieb aber etwas Interessantes: Da die Männchen extrem von Licht angelockt werden, leuchtete er mit einer Taschenlampe auf ein lockendes Weibchen. Das Männchen sei sofort angekommen und habe sich fast augenblicklich verpaart. Könnte man im Notfall auch mal versuchen, obgleich mir das nicht unbedingt plausibel vorkommt. Mal schauen.

    Weibchen sollen ca. ab 22 Uhr locken, also geht es jetzt erst langsam los. Ich hoffe erst einmal, dass es sich von selbst erledigt bzw. dass die Anwesenheit der Pflanzen hilft.

    Grüße

    Nachtrag: Von der englischen Wikipedia-Seite:


    Zitat

    In captivity, this moth is much more difficult to breed than other American saturnids such as the cecropia, promethean, or luna. Kept in a cage, the male and female tend to ignore each other, unless a food plant (particularly oak leaves) is present.


    Leider ohne jede Quellenangabe. Ein Versuch schadet nicht.

    Lebewesen sind kein "Zuchtmaterial"! Living beings aren't "breeding material"!

    Einmal editiert, zuletzt von Statler (21. April 2016 um 22:08)

    Ich lasse das Bild einfach mal für sich sprechen:

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    Unterbringungsbedingungen:

    - Flugboxgröße ca. (BHT): 100 x 150 x 50
    - Temperatur: 21 Grad
    - nahezu keine Luftbewegung (nur von mir, wenn ich vorbei lief)
    - natürlicher Übergang zur Nacht ohne künstliche Lichtquellen bzw. ohne Störungen durch zusätzliches Licht
    - Vase mit Kirsche, Hainbuche, Ahorn und Weißdorn


    Beide Tiere sind weniger als 24 Stunden alt; ich konnte bis 23 (!) Uhr kein Lockverhalten feststellen, sodass ich nicht weiter nachguckte. Die im Netz umhergeisternde Uhrzeit (22 Uhr) gilt zumindest für diese Dame nicht.

    Anbei noch ein Bild (entschuldigt den ollen Hintergrund; musste die Box gestern in der Küche 'parken'):

    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/wp_20160421_018_cleanu7sr5.jpg]

    Hm, gestern schlüpften 3 Weibchen. Ich fand heute früh alle 3 ohne Partner vor, aber wenn die sich beim Flattern gegenseitig stören, kann die Paarung ja auch erheblich kürzer gewesen sein.

    Wenn nun ein Weibchen am ersten Abend wie eine Irre Eier an die gereichten Pflanzen legt, ist doch davon auszugehen, dass es verpaart ist, oder? Bin mir an sich recht sicher, frage aber lieber nochmal. Es legen nämlich 2 eifrig ihre Eier ab (je ca. 30 Stunden alt).

    PS: Von den ganzen Puppen sind nur noch 2 übrig. Also 90% Schlupf innerhalb von 2 Tagen. Mit unregelmäßigem Schlupf muss man sich bei denen also nicht herumärgern.

    Lebewesen sind kein "Zuchtmaterial"! Living beings aren't "breeding material"!

    2 Mal editiert, zuletzt von Statler (23. April 2016 um 21:51)

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    Da ich Monologe eher fad find, erst einmal der letzte Beitrag meinerseits:

    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/wp_20160424_001-kopieigjyv.jpg]

    Ob es die große Box ist, ob es zufällig mein Wohnungsklima ist oder ob es nicht wirklich die angebotenen Pflanzen sind - ich weiß es nicht! Aber: Sie paaren sich bereitwillig. Mehr interessiert mich nicht wirklich, denn das ist das Einzige, was zählt.

    Leider sind die Paarungszeiten eine ziemliche Zumutung. Die Weibchen fangen erst ganz vereinzelt ab 0 Uhr (!) an zu locken, sodass man die Paarung sicher oft schlicht verpasst, wenn die Tiere sich gegenseitig stören. Habe versucht, ein lockendes Weibchen per Hand zu verpaaren, aber das blieb ergebnislos. Das Männchen schien sich zweimal festgeklammert zu haben, löste sich aber jeweils wieder sehr schnell. Für mich ist's auch wahnsinnig schwer, weil man bei der Art die Clasper kaum sieht. Vielleicht bekommen es andere hin, vielleicht auch nicht. Keine Ahnung.

    Wäre noch nett, wenn mir jemand meinen vorherigen Beitrag mit Gewissheit bestätigen könnte.

    Gruß

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