Bitte um Hilfe bei Argema mimosae

    liebe actiasgemeinde,

    ich habe folgendes problem:

    zur zeit bin ich stolze besitzerin von 25 puppen von Argema mimosae.
    die raupen habe ich von L1 an mit rhus gezogen.

    ich habe bereits tante google und auch actias durchforstet (11 seiten bei der suchfunktion...) aber keine wirklichen antworten auf meine fragen bzw. bedenken gefunden.

    nun meine fragen:
    wie lange dauert die puppenruhe bei dieser art, bzw. kann man eine diapause herbeiführen?
    wenn ja, wie?

    sollte keine diapause möglich sein, was gibt es für alternativen, die raupen dieser art durch den winter zu bringen?
    welche wintergrünen pflanzen, die man beschaffen kann, wären da möglich?

    es würde zwar noch etwas dauern, bis sie schlüpfen, da sie sich gerade erst verpuppt haben aber für den fall der fälle, dass beim schlupf alles klappt und eine paarung gelingt, würde ich gerne vorbereitet sein.
    ich hoffe natürlich, dass es möglich ist, den schlupf, bestenfalls bis zum nächsten frühjahr hinaus zu zögern, doch sollte es nicht möglich sein, wäre dies sehr schade, wenn ich keine möglichkeit hätte zur weiterzucht.

    für eure tipps und hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar!

    schöne grüße

    ute :winken:

    :blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume:
    Wenn du einen Apfel hast und ich habe einen Apfel und wir tauschen die Äpfel, wird jeder von uns nach wie vor einen Apfel haben.
    Aber wenn du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir tauschen diese Ideen aus, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben!

  • AD

    Hallo Ute,

    ich selber hatte diese wunderschöne Art zwar noch nie, es müsste aber gut möglich sein, die Puppen zu überwintern.
    Dazu sollten sie schleunigst ins Kühle, so um die 15 Grad, später auch weniger (aber natürlich frostfrei). Ich vermute, dass bei dieser afrikanischen Art auch die Luftfeuchte eine Rolle spielt. Daher würde ich die Kokons nicht zu feucht lagern, sondern lediglich über einer Schale mit Wasser und guter Luftzirkulation. Sobald wieder Futter verfügbar ist, würde ich die Kokons dann ordentlich warm Stellen (25 - 30 Grad) und für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen.


    Soviel von mir alles allgemeine Aussage. Sicher kann aber ein mimosae-Erfahrener noch konkretere Hinweise geben.


    LG, Andreas

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    Hallo Ute,

    ich führte vor einigen Jahren eine Zucht dieser Art durch. Die Raupen verpuppten sich im September und die Falter schlüpften bei Zimmertemperatur Ende Oktober und Anfang November. Eine Puppe überlag jedoch und entließ den Falter erst im Juni des darauffolgenden Jahres. Warum weiß ich nicht genau, evtl. etwas niedrigere Temperaturen über den Winter. Es müßte also eine Art Diapause bei Temperaturen um die 15 Grad wie Andreas bereits empfahl möglich sein.

    Viele Grüße
    Eberhard

    das klingt ja schon mal hoffnungsvoll!

    dass bei dieser art puppen überliegen können, habe ich gelesen. doch auf den grund dafür wurde nicht näher eingegangen.
    ich werde die puppen jetzt erst mal ein wenig kühler stellen und für weniger feuchtigkeit sorgen.
    nach ein paar wochen werde ich sie dann noch etwas kühler lagern und eine schale wasser hinzu stellen.

    hoffe wirklich, dass es gelingt.

    allerdings wüde ich sie dann lieber in einem kleineren behälter unterbringen... sie sind noch in einem größeren glasbehälter, der an der oberseite mit gaze abgedeckt ist.
    in diesem hielt ich auch die raupen zum schluss.
    jetzt ergibts sich allerdings ein weiteres problem:
    ich habe versucht, die kokons von der glasscheibe zu lösen... leider ohne erfolg. die kokons kleben bombenfest auf der glaswand!
    gibt es eine möglichkeit, den kokon schonend von dem glasuntergrund zu lösen, ohne diesen zu beschädigen?
    ich würde nämlich ungern die kokons aufschneiden und die puppen ohne kokons in diapause geben.

    falls es nicht möglich ist, werde ich wohl den großen behälter umherschleppen müssen... :winking_face:
    aber vielleicht weiß ja jemand rat?!

    schöne grüße

    ute :winken:

    :blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume:
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    Aber wenn du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir tauschen diese Ideen aus, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben!

    Hallo Ute,

    Bei einem Glasbehälter könnten die glatten Wände zum Problem werden, da die Tiere schlecht nach oben klettern können um die Flügel zu entfalten. Du müsstest also zumindest eine Kletterhilfe "einbauen", z.B. Stoffstreifen.

    Die Kokons sollten nach Möglichkeit nicht aufgeschnitten werden, da ansonsten im Winter die Gefahr des Austrocknens besteht. Ein einigermaßen schadloses Ablösen dürfte aber - mit der gebotenen Vorsicht - mit Hilfe einer an der Glaswand geführten Rasierklinge möglich sein.

    Kleiner Tipp noch: Bei mir haben sich die im Zuchtbericht von Automeris hesselorum abgebildeten Einwegsalatdosen hervorragend für die Verpuppung von Saturniden bewährt. Verpuppungsbereite Tiere werden dazu einzeln mit etwas geeignetem Substrat (Moos, dürres Laub) eingesperrt, können sich beim Einspinnen nicht mehr gegenseitig stören und die Kokons hervorragend von der Kunststoffwand abgelöst werden.

    LG, Andreas

    Bin immer auf der Suche nach Automeris-Arten und nehme gerne neben Eiern auch kleinere Stückzahlen von Kokons ab.
    Ebenso suche ich stets interessante leere Kokons aller möglicher Arten.

    • Official Post

    Hi Ute,

    für Diapausen aller Art ist es - falls es nicht schon detaillierte Erfahrungen gibt - oft unerlässlich sich tiefgründig mit Klimatabellen auseinander zu setzen.
    Wenn der genaue Fundort nicht feststeht muss man halt ein bisschen abschätzen :winking_face:

    Argema mimosae kommt hauptsächlich im Südosten Afrikas vor. Das Allgemeinklima dort lässt sich kurz mit "sehr trocken (eher untypisch für Äquatornähe) und heiß" beschreiben. Wenn du dir Klimawerte für einige Städte in diesem Gebiet (Kenia etc.) anschaust wird sich dies bestätigen - die Temperatur schwankt bei den Monaten nur verhältnismäßig wenig um ein Jahresmittel von etwa 25 -30°C (von Region zu Region unterschiedlich, daher ist die Herkunft des Materials manchmal von großer Bedeutung.

    Was kann man daraus schließen - von den 3 großen Variablen < Temperatur - Lichtmenge - Feuchtigkeit > die den Schlupf der Insekten weltweit steuern, fällt erstere schon mal raus, da sie immer recht konstant ist. Die Lichtmenge in Äuqatornähe ebenfalls > da immer gleich. Bleibt logischerweise noch eine übrig > die Feuchtigkeit (wie du selbst und meine Vorredner bereits richtig erkannt haben)

    Die großen Niederschlagszeiten variieren natürlich auf so einem riesigen Kontinent beträchlich, selbst in einem "kleinen" Südost-Küstenstreifen. Aber für Kenia als Beispiel gilt: Es gibt eine große Regenzeit von etwa März bis Mai/ Juni (Sommermonsun) und eine kleinere, aber trotzdem noch starke im November und Dezember. Dazwischen ist leicht versetzt logischerweise Trockenzeit.

    Das ganze muss man jetzt nur noch auf die Art übertragen - da die Raupen in der Trockenzeit nur wenig zu fressen hätten verharren die Puppen logischerweise bis zum Beginn der Regenfälle in Diapause. Diese ist aber nicht mit der Winterpause unserer einheimischen Tiere zu vergleichen, es handelt sich eher um eine sogenannte Ästivation (Sommerruhe) wie man sie von südeuropäischen oder Kanarischen Insekten kennt. Sobald die Regenzeit beginnt, startet auch die Falterentwicklung und mit beginnendem Laubaustrieb beginnt auch die Eiablage und Raupenzeit.

    Nun zur Praxis: ich hatte sowohl mimosae als auch mittrei jeweils schon zwei mal in Zucht, leider gelang mir bei allen 4 Versuchen keine Weiterzucht (wenn auch - leider unfruchtbare - Handkopulas zustande kamen). Im großen und ganzen muss ich sagen: die Dinger sich echte Mistvieher! Bis zur Puppe super Zucht, danach beginnen die Probleme... Mein Hauptproblem damals war ebenfalls die Diapause im Spätsommer einzuleiten. Ich ging ebenso vor - etwas kühler und trockener, ab März wieder etwas wärmer und ab und zu besprühen. Einige Falter schlüpften tatsächlich nach einiger Zeit, aber von Synchronität keine Spur. Etwa 7 Tiere schlüpften verteilt über 3 Wochen, weitere 4 in den folgenden 3 Monaten, 2 Stück (auch nicht zeitgleich) nach über einem halben Jahr und weitere 2 überlagen sogar ein ganzes Jahr. Eine einzelne fette Puppe entlies den Falter etwas verkrüppelt sogar erst nach 2 Jahren!
    Bei mimosae geschah mir das bei beiden Zuchten; mittrei scheint (auch bei der Paarung) etwas entspannter zu sein und lässt sich besser steuern.

    Nun zur Fehleranalyse - der eigentliche für dich interessante Teil :winking_face:
    Ich DENKE (meine Meinung aufgrund meiner subjektiven Beobachtungen!!) es ist grundsätzlich falsch die Tiere vorm Winter zusätzlich runterzukühlen! Die Puppen im natürlichen Vorkommen sind ganzjährig je nach Region mind. 25, teilweise 30°C ausgesetzt. Das heißt unsere "Raumtempteratur" ist schon recht frisch für mimosae, eine Abkühlung auf 15°C käme einer vergleichsweise extremen Absenkung gleich. Die Puppen überstehen dies zwar schadlos nehme ich an (auch in Afrika sinkt des Nachts das Quecksilber stark auf unter 20°C ab), vermutlich auch über längere Zeit. Aber die Puppe schaltet dann quasi ein "Notprogramm" an um dieses Wetterextrem zu überstehen und versenkt sich richtig tief in die Diapause. Das ist auch genau der Fehler den ich womöglich gemacht habe; es ist nicht schwer mimosae in Diapause zu bekommen; es ist aber schwer die Tiere danach synchron und gleichmäßig schlüpfen zu lassen! Meiner Meinung nach sollte man sich nicht scheuen die Puppen während der Diapause schön warm zu halten; die Trockenzeit in SüdostAfrika ist ja auch nicht sehr viel kühler, kurz vor Beginn der Regenzeit also zum Ende der ersten Trockenzeit im Februar ist es sogar am wärmsten! Wichtig ist nur dass die Kokons trocken lagern (nur Vertrocknen sollten sie nicht, also Lagerung in der Seidenhülle und über Wasser). Auch Gelegentliches Ansprühen (nicht triefend nass!) schadet nicht bzw. holt die Tiere noch nicht aus ihrem Schlaf.

    Um dies zu iniziieren muss man vermutlich vergleichsweise stark wässern - über längere Zeit. Und da sehe ich auch meinen zweiten Fehler von damals - ein zu zaghaftes Befeuchten! Ich glaube man darf da nicht zu zimperlich sein, der Monsun, der die Puppen aus ihrer Diapause weckt ist keinesfalls zu vergleichen mit einem "leichten Erhöhen der Luftfeuchtigkeit" oder "gelegentlichem Ansprühen". Monsunregenfälle sind heftigste, warme Niederschläge mit wenig Pausen und das oft wochenlang, vor allem beginnen sie schlagartig mit Beginn der Regenzeit und nicht peu à peu... Also: im Frühjahr innerhalb von einer Woche die Feuchtigkeit drastisch erhöhen; die Kokons entweder direkt auf tropfnassem Klopapier lagern oder täglich am besten mehrmals besprühen. (zusätzlich logischerweise warm halten)

    Wie gesagt - zumindest der zweite Teil beruht auf meinen Beobachtungen und Überlegungen; der erste Teil zum Klima ist jedoch belegbar und man kann sich durchaus danach richten. Ich kann dir zwar nicht genau sagen dass die Falter bei der vorgeschlagenen Behandlung alle synchron im Frühjahr da sind; aber ich kann mit Gewissheit sagen dass die Puppen zum teilweise extremen Überliegen neigen wenn man sie neben Trockenhaltung zusätzlich abkühlt und im Frühjahr zu zaghaft wässert :cool:

    Hoffe es war nicht zu lang,
    Ciao Lucas

    hallo andreas und lucas,

    Andreas:
    vielen dank für deine tipps!
    das mit der rasierklinge werde ich, natürlich vorsichtig, versuchen!
    ich möchte auch nicht, dass die tiere ohne kokon die diapause, wenn sie denn gelingt, durchmachen.

    die kokons, die an der glaswand kleben, sind direkt am rand oben, und haben verbindung mit der gaze. dort könnten die tiere sich auch festhalten.
    zusätzliche stoffstreifen anzubringen, wenn es mir nicht gelingt, die kokons zu lösen, ist eine gute idee und würde ich dann auch so machen.
    werde die tage berichten, obs funktioniert hat.

    eine raupe hat sich verpuppt, ohne einen kokon zu spinnen. dieser werde ich für die diapause einen passenden kokon einer anderen art, die ich aufgehoben habe "ausleihen" :smiling_face:
    so ist sie wenigsten etwas vor austrocknung geschützt.


    @lucas:

    NEIN, das war überhaupt nicht zu lang!
    vielen, vielen dank, dass du dir so eine mühe gemacht hast, das war sehr informativ und hilfreich!

    deine aussagen klingen allessamt sehr logisch und nachvollziehbar.
    sich genauer mit dem klima aus dem herkunftsland der tiere zu beschäftigen, macht absolut sinn und betrachte ich auch als notwendig.
    dies werde ich bei meinen zukünftigen zuchten berücksichtigen.

    irgendwie hatte ich mir vorher bei dieser art überhaupt keine gedanken darüber gemacht, was mit der nächsten generation passiert... :unsure:
    bisher hatte ich immer nur arten, für die es wintergrüne futterpflanzen bei uns gibt. leider habe ich erst hinterher bemerkt, dass bei dieser art eine weiterzucht im winter nicht funktionieren kann. das war ziemlich unbedacht... gebe ich zu!

    ich werde jetzt die puppen erst mal dort lassen, wo sie sind. bei raumtemperatur (ca. 20 - 22°C). solange ich noch keine heizung an habe, (dauert hoffentlich noch...^^) denke ich, ist die luft auch nicht zu trocken dort und ein gelegentliches sprühen dürfte ausreichen. wenn die heizperiode beginnt, dürfte es etwas zu warm dort werden, da der behälter genau vor der heizung steht. auch wirds dann schnell zu trocken.
    werde die puppen dann in einem raum umsetzen, in dem recht konstant zwischen ca. 18 und 20°C herrschen. dort würde ich dann eine schale mit wasser hinzustellen.

    hoffe sehr, dass ich alle puppen so durch den winter bringen kann, bis sich die ersten zarten blätter vom rhus zeigen!
    obs dann sogar gelingt, dass paare gleichzeitig schlüpfen und eine kopula eingehen, ist für mich dann erst mal zweitrangig. ich würde mir als erstes wünschen, dass alle puppen die diapause überleben und diese wunderschönen tiere gut schlüpfen.
    wenns aber doch dazu kommt, dass ich weiterzüchten kann, wären zumindest dann auch die begebenheiten wieder optimal!

    eine kleine frage hätte ich da dann doch noch...:

    könnte es denn trotzdem vorkommen, dass einige falter bei den etwas niedrigeren temperaturen und geringeren luftfeuchtigkeit vorzeitig schlüpfen?
    ist das schon mal bei jemand, unter diesen bedingungen, bei seinen zuchten von a. mimosae vorgekommen?

    vielen lieben dank nochmal und

    liebe grüße

    ute :winken:

    :blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume::falter::blume::insekt::blume:
    Wenn du einen Apfel hast und ich habe einen Apfel und wir tauschen die Äpfel, wird jeder von uns nach wie vor einen Apfel haben.
    Aber wenn du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir tauschen diese Ideen aus, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben!

    Hallo Ute.

    Ich hätte noch einen Tip zum Kokon ablösen.

    Sprühe die Kokons und die ganze Umgebung, wo sie sich an der Glasscheibe festgesponnen haben, gut mit Wasser ein. Kurz einweichen lassen und dann leicht von oben nach unten den ganzen Kokon vom Glas ziehen.

    Hat bei mir bei meinen bisher wenigen Saturniiden-Zuchten immer funktioniert.

    Vielleicht auch mit mimosae.

    Tschau
    Rudi

    • Official Post

    Hallo! Ich hab gerade 10 Kokons von Mimosae und hab sie immer zwischendurch fein besprüht. In den letzten 4 Tagen sind 6 geschlüpft 3 sogar am gleichen Tag. Temperatur zwischen 23 und 21 Grad tagsüber und 20 bis 18 grad nachts. Ich denke die Absenkung ist wichtig. Ich habe sie direkt an der Heizung auf einer mit einem Handtuch bespannten Pappe. Also bekommen sie da direkt einige Stunden höhere Wärme ab. Die Luftfeuchtigkeit ist 50 bis 60 % und hält sich gut. Leider ist mir noch keine Paarung gelungen obwohl die Kleinen umeinander herum flattern. Ich werde gleich ein frisches Männchen hinzusetzten und es versuchen. :smiling_face:

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