Eier an Pappel

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    Ich denke ebenfalls Pheosia tremula sieht gut aus. Auch wenn deine Zucht nicht an Populus tremula geklappt hat Rudi, ist P. gnoma aber daran nachgewiesen, insofern wär ich noch nicht ganz überzeugt.

    Grüße Dennis

    Ich war bei meinen beiden Zuchten auch über das Verhalten der Eiraupen überrascht, Dennis, da ich fest davon ausging, dass P. gnoma ohne weiteres auch Populus tremula annehmen würden. Steht ja so in vielen meiner Bücher.

    Aber es ist doch oft so: auch wenn manche Futterpflanzen im Freiland gelegentlich mit entsprechenden Raupenfunden "aufwarten" können, kann man nicht immer davon ausgehen, dass dies reguläre oder bevorzugte Eiablagepflanzen der Weibchen sind.

    Auch weißt du bei solchen Funden nie, wenn ein Weibchen solche Ablagepflanzen auswählt, wie hoch die Mortalität der Raupen dabei ist.

    In der Zucht hast du die volle Kontrolle.

    Und hat die Raupe überhaupt auf der Pflanze, auf der sie gefunden wurde, gefressen?

    Und wenn du mal genau recherchierst, wirst du nicht wirklich viele gesicherte Raupen-Funde von P. gnoma auf Populus finden:

    Die ältere Literatur hat gerne voneinander abgeschrieben und die möchte ich daher größtenteils ernsthaft anzweifeln.

    Lepiforum und "Schmetterlinge und ihre Lebensräume " melden auch ausschließlich Betula.

    Ebert erwähnt eine Handvoll Funde auf Populus von 1976 und früher. Danach nix mehr, sondern nur noch auf Betula. Komisch....wo doch Populus für Raupensucher immer interessant ist und dann keine dokumentierten Funde mehr?

    Also....nachdem es Fundmeldungen auf Populus gibt, die man anscheinend nicht anzweifeln kann/darf, gilt P. gnoma eben als auf Populus nachgewiesen und steht so im Raum.

    Aber aufgrund der seltenen Funde auf dieser Pflanze würde ich mindestens nicht von einer regulären Futterpflanze ausgehen; wenn denn überhaupt. :winking_face:

    • Offizieller Beitrag

    Also....nachdem es Fundmeldungen auf Populus gibt, die man anscheinend nicht anzweifeln kann/darf, gilt P. gnoma eben als auf Populus nachgewiesen und steht so im Raum.

    Aber aufgrund der seltenen Funde auf dieser Pflanze würde ich mindestens nicht von einer regulären Futterpflanze ausgehen; wenn denn überhaupt.

    Alles was du schreibst ist absolut richtig. Pheosia gnoma ist auch sowieso schon viel seltener, weswegen es rein von der Wahrscheinlichkeit her eher P. tremula sein wird. Nichtsdestotrotz würde ich bei unklarer Lage zumindest nichts ausschließen was sich nicht ganz sicher ausschließen lässt (Nahrungspflanzen können ja auch regional variieren). Deshalb zumindest mein Hinweis dass es prinzipiell P. gnoma sein könnte. Unwahrscheinlich ist es aber, das stimmt.

    Leider gibt es hier keine Ignorliste.

    Die bin ich, in der Form dass jetzt hier jeder weitere Beitrag der nicht zum Thema beiträgt gelöscht wird.

    Grüße Dennis

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    Viele Zahnspinner lassen sich schlecht/nicht am abgerissenen Blatt züchten, da sie sich festspinnen.

    Blatt mit Ei an eine lebende Futterpflanze stecken, Damenstrumpf/Säcklein darüber, dann klappt es

    normalerweise.

    Dachte das es sich um Züchter handelt, die keinen Tipp brauchen.

    Unterbringung vom "schwarzen Ei" rechtzeitig vorbereiten - Glück hilft da nicht viel.

    Ich habe fast alle europ- Notodontidae gezogen, führe aber aus Faulheit kein Buch.

    Binde die Eier immer aus und lasse sie oft bis zur Verpuppung oder selbst zur Verpuppung

    (bei verbasci und anderen Cerura trockene Äste in den Sack geben) im Sack.

    Wenn keine Schwebfliegenlarve, Marienkäferlarve oder Ohrwurm im Sack sind klappt

    die Zucht auf der lebenden Pflanze fast immer.

    Habe dazu zusätzlich ca. 20-30 Eier (Blumenkübel vom Lidl/Aldi) mit div. Bäumchen angepflanzt.

    Zusätzlich setze ich zu jedem Bäumchen noch evtl. benötigten Unterwuchs (Seidenpflanzen, Rukula, Maggikraut..Grässer).

    Macht einmal Arbeit, aber viele Büsche/Bäume/Stauden sind mehrjährig und da ich in bayr. Sibieren wohne,

    lassen die Eimer gut im Haus vortreiben.

    So konnte ich auch viele asiatische und afrikanische Arten züchten, was sonst unmöglich gewesen wäre.

    Hat auch den Vorteil, wenn der "böse" Nachbar oder der "Ökonom in der Nähe" spritzt, gutes Futter mit Zuchten im

    Haus zu sichern (wenn man es rechtzeitig bemerkt !?) .

    Kann dies nur empfehlen - billige kleiner Ausbindesäcke gibt es in der Obstabteilung im Supermarkt, größere

    Säcke (Rohren die man oben und unten zubinden kann) lasse ich von meinen Damen aus alten/unmoderen

    Vorhangstores nähen.

    Als ganz klein Säcke, evtl. zur Anzucht oder bei wenigen Eiern, nehme ich Damen-Nylonstrümpfe

    noch eine Anmerkung für Nicht-Gärtner:

    Weidenzweige und Pappelzweige wachsen selbst ohne Wurzel gut an, wenn man sie im Frühling in einen

    Eimer mit Erde steckt. Das klappt sogar noch im Sommer mit etwas dickeren Ästen, bei denen man das Laub entfernt

    hat.

    P. tremula läßt sich gut auf Pappel/Zitterpappel züchten, nimmt vermutl. auch Weiden an.

    Das kannst erst genau sagen, wenn der Sattelfleck voll sichtbar ist. Ab L3 sollte es erkennbar sein. Die sind so schwer nicht zu halten, egal welcher der beiden es ist. Und ich glaube der sollte auch dieses Jahr noch schlüpfen, die machen 2 Generationen.

    Mich freut es, daß es sich tatsächlich als Furcula rausgestellt hat, obwohl ja jemand behauptet hat, wir fantasieren. :winking_face:

    Du widersprichst dir im eigenen Satz indem du sagst, man muß abwarten ...bis L3 ..bis man erkennt welcher von beiden

    es ist.

    Mich freut, das es sich herausgestellt hat, das es F. ist. Genaue Bestimmung fehlt.

    Du fantasiert ja immer noch.

    Warte mit der Freude ab und hoffe dass die Raupe L3 schafft und nicht wieder stirbt.

    Also nochmal. Furcula furcula und Furcula bifida sind erst sicher ab L3 zu unterscheiden. Weil bei der einen Art der Sattelfleck unterbrochen ist, bei der anderen nicht. Und es freut mich, daß wir recht hatten mit einer der Beiden Furcula Arten, als wir das Ei bestimmten.

    So, wo is da denn nun ein Widerspruch?

    Genaue Bestimmung fehlt, jaaaa, du hast es erfasst und warum? Siehe oben, weil erst ab L3 erkennbar.

    Genaue Bestimmung fehlt.

    Nun, es ging um eine möglichst genaue Bestimmung und die wurde gut gemacht.

    Zwei Eier an eingestellten Fotos bestimmt. Eines davon bis zur Art, das andere auf zwei mögliche Arten begrenzt.

    Was soll daran schlecht sein?

    Ich würde mal sagen, eine ausgezeichnete Leistung der mitarbeitenden Entomologen.

    Wenn man mal von dem einen Motzer, namens Manfred Ströhle absieht.

    Was aber auch nicht sonderlich verwunderlich ist.

    Wenn man sich selber mit solchen Präimaginalsstadien nicht auskennt, weil nicht eingehend beschäftigt, kann das einen Ströhle schon erstaunen, dass andre Entomologen sogar Eier bestimmen können. Was für eine "Unverschämtheit" dass unser Entomologen-Gott da nicht mithalten konnte :rolling_on_the_floor_laughing:

    Eier, Manfred, sind die kleinen Dinger, die ein selbsternannter Mega- Entomologe einfach so in Säcke wirft, in der Hoffnung, dass er dann nach einigen Wochen Puppen aus den Säcken raus holen kann:

    Binde die Eier immer aus und lasse sie oft bis zur Verpuppung oder selbst zur Verpuppung

    (bei verbasci und anderen Cerura trockene Äste in den Sack geben) im Sack.

    Das nennen dann manche Entomologen "Schmetterlinge züchten" :grinning_face_with_smiling_eyes: Funktioniert sicher gut um die Insektenkästen voll zu bekommen.

    Kann man machen, muss man aber nicht...

    Tja, dass man dann wohl keine Ahnung vom Aussehen der Präimaginalstadien erhält, und noch dazu wenn man keine Aufzeichnungen aus Faulheit führt....ist halt Pech.

    Das aber muss und darf jeder für sich selbst entscheiden, woraus er/sie die Erfüllung findet. Der Eine geilt sich an der größten Privatsammlung des Königreiches Oberpfalz und seiner angrenzenden Grafschaften auf.... ich mich freu mich über den Anblick einer mir (noch) unbekannten Raupe, ob mir nun deren Aufzucht gelingt oder nicht.

    Jedem das Seine und ich stelle das auch gar nicht in Frage.

    ABER aufgrund der eigenen und eigenverschuldeten Unkenntnis heraus, auch anderen Entomologen eine solche Unkenntnis zu unterstellen ist im Verhalten dreist, dumm und unwürdig.

    Und aus den daraus erfolgten Erkenntnissen nicht zu lernen und sein Verhalten anzupassen, sondern weiterhin rum zu motzen und stänkern, ist wohl das Dümmste überhaupt, was ein Mensch an den Tag legen kann. :emojiSmiley-111: :emojiSmiley-41:

    Übrigens...hier betätigt sich gerade unser Entomologen-Gott als Rateexperte:

    Oberbayer
    16. Juni 2023 um 22:57

    Und uns möchte er so ein Vorgehen untersagen.

    Find ich klasse, wenn sich Menschen selbst vorführen :emojiSmiley-05:

    So....für mich ist dieses Thema nun beendet.

    Die Bestimmungsanfrage ist vorerst abgehakt, da erfolgreich. Heiko kann dann ab L3 genaueres sagen.

    Ich sag Danke, dass ich im Team "Dennis-Heiko-Rudi" dazugehören durfte :emojiSmiley-01:

    Der erneut zu erwartende one-Man-Shitstorm wird ignoriert.

    Dann wünsch ich doch mal ein schönes Wochenende! :emojiSmiley-56:

    Rudi

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    • Offizieller Beitrag

    Der erneute one-man-shitstorm bleibt bitte aus. Ich finde auch, dass die Bestimmung eine gute Teamleistung war, immerhin sind wir bis auf die Gattungen und 2 Arten zur Auswahl in die Richtige Richtung gekommen. Daran sieht man ja wohl dass "begründet raten" oder Eingrenzung, wie man es auch nennen möge, meistens gut funktioniert. Nicht alles lässt sich bis aufs letzte bestimmen, aber es ist doch besser zu wissen dass es eine von zwei-drei Arten sein wird, als dass es eine von 1100 ist. War mir eine Ehre Teil des Teams "Dennis-Heiko-Rudi" zu sein :emojiSmiley-08: Schönes Wochenende.

    Grüße Dennis

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