Totenkopfschwärmer überwintern?

    Hallo,

    ich hole morgen eine Raupe des Totenkopfschwärmers. Sie wurde von der Polizei in einem Thermalbad gesichert^^...
    Wie kann ich die gute denn am besten überwintern wenn sie sich verpuppt hat? Kann man sie überhaupt überwintern?
    Danke schonmal :winken:

    Grüße Ramona

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    Hallo Ramona,

    ich habe meine Puppen vom Totenkopf voriges Jahr in einem Raum Überwintert der nur Frostfrei
    (0° bis 5°) gehalten wurde.
    Die Falter sind dann im Frühjahr einwandfrei geschlüpft.

    Gruß
    dietrich

    Ich glaube sie schafft es nicht :frowning_face:
    Habe auch erfahren das wohl eine Dame auf sie drauf getreten ist und dann Panik bekam weil sie einen Stachel hat^^

    Sie hat sich diese Mulde gegraben und liegt nun seit dem ich sie habe da drin. Aber sie müsste sich doch eigentlich komplett eingraben? Die Erde habe ich locker und leicht feucht in den Topf getan.

    Grüße

    Habe auch erfahren das wohl eine Dame auf sie drauf getreten ist und dann Panik bekam weil sie einen Stachel hat^^

    Wenn man solche Meldungen hört ist man erschüttert wie weit unsere Konsumgesellschaft von der Natur entfernt ist.

    Werner

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    Ich lege immer zerrissendes Klopapier in eine Box und sie legen sich immer auf den Boden zur verpuppung :winking_face:
    Doch verpuppen tuhen sie sich immer ...
    Wenn du die schon wärend der verpuppungsphase abgeholt hast, kann es sein das die Raupe keine Kraft mehr hat um sich einzubuddeln :winking_face:
    Dass sagt also nicht viel darüber aus, ob sie was wird oder nicht :p

    PS: Solange das innere nicht rausquetscht passiert beim rauftreten eigentlich nichts, da Atropos sehr robust sind :winking_face: ( Ist mir auch mal außversehen passiert )

    Hi, habe das Überwintern voriges Jahr auch versucht. Hier im Forum bekam ich den Tipp, die Puppen kurz nach der Verpuppung aus der Erde zu nehmen. Es ist schwierig die richtige Feuchtigkeit der Erde über den Winter hin zu gewährleisten. Danach gab ich sie in ein Gefäß auf eine feuchte Küchenrolle und deponierte sie in einem feuchten Keller mit konstanten 7-9° C. So funktionierte das Überwintern perfekt und ich brachte fast alle über die Zeit. Außerdem hat sich 1 Raupe auch AUF! der Erde verpuppt. Sie wollte partout nicht reinkriechen ... aber Ausnahmen scheint es wohl überall zu geben.

    Gleiches habe ich auch gemacht. Aus Angst die empfindlichen Präpuppen zu verletzen habe ich die Milchpackungen in denen sich die Raupen eingegraben hatten eine Woche im Zimmer stehen lassen und dann weitere 3 Wochen im Keller bei rund 11 Grad. Erst dann holte ich die Tiere aus den Packungen. Die Puppen waren alle ausgehärtet und konnten im Keller normal im Pupprnkasten überwintert werden. Die Temperatur lag zwischen 3 und 10 Grad und gesprüht habe ich etwa alle 3 Tage. Da muss man es nicht übertreiben. Im April holte ich die Tiere wieder ins Haus, sodass im Mai die Falter schlüpften. Das lief im ganzen ohne Probleme jedoch nicht so erfolgreich wie es wäre wenn ich die Tiere direkt schlüpfen lassen würde. Ein paar überstehen das Prozedere leider immer nicht.
    Gruß, David

    Das ist wohl richtig!!! Mit den Präpuppen muss man wohl sehr vorsichtig sein. Da ich meine Puppen in einem Erdkeller lagerte war die Feuchtigkeit groß genug und ich mußte kein einziges Mal sprühen ...
    Aber wie David auch schrieb brachte ich zwar die Puppen perfekt über den Winter, der Schlupf aber war auch nicht besonders. Jene beiden, die ich im Winter direkt schlupfen ließ, schafften es ganz locker und waren in jeglicher Hinsicht perfekt. Einem Freund von mir ging es ebenso!

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