So wenige Schmetterlinge

    Hallo Dennis,

    Ich denke unsere "Aufgabe" ist es trotzdem dran zu bleiben, freundlich aber bestimmt die Landwirte und die Bevölkerung aufzuklären und zu versuchen ein Bewusstsein zu schaffen.

    ...man sieht ja an meinem Post, wie sehr die Landwirte an Aufklärung interessiert sind, es interessiert die Meisten einen Sch...

    LG Thomas

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    Ist mir egal, ob die daran interessiert sind. Die gibt's gratis.

    Nein, ernsthaft das weiß man ja vorher nicht und es gibt durchaus einige wenige die interessiert sind und das vielleicht im Hinterkopf behalten. Allein für die lohnt es sich schon.

    Tja, dann bist Du ein Glückspilz, ich habe in den letzten 30 Jahren keinen einzigen Landwirt getroffen, den meine freundlichen Erläuterungen interessiert hätten, da könnt ich jetzt Geschichten posten, die sicher den Rahmen des Forums sprengen würden.

    Ich kenne unter den Landwirten nur eine einzige Ausnahme, mein direkter Nachbar hier, der sehr auf das Insektenwohl und den Umweltschutz allgemein bedacht ist, und das hat er auch schon immer so gemacht, sodass der schon mal gar keine Aufklärung mehr gebraucht hat...

    Sonst: Ökologisches Gewissen - Fehlanzeige... Leider, leider...

    actias.de/attachment/83064/actias.de/attachment/83063/actias.de/attachment/83062/

    So sehen die Feldraine bei uns derzeit aus...
    Die kompletten Brennesselbestände anbgemäht.
    Das nenne ich Mal dumme deutsche Ordnung.
    Viele Raupen habe ich vorher abesammelt und Schulen und Kindergärten gegen kleines Endgeld gesendet.
    Da bekommt man aber auch von so einigen Actiasmitgliedern Rügen.
    "Weil man sich doch daran bereichert"

    Vollkommenes Unverständnis gegenüber solchen Aussagen....

    Hallo Thomas,

    danke schön für den Artikel. Die 3000 Insekten pro Kilometer findet man heute wohl kaum noch irgendwo, wo es Straßenverkehr gibt... Aber ich kann mich aus den 80er Jahren erinnern, wieviele Insekten man aud der Windschutzscheibe hatte nach einer Autobahnfahrt. Das ist heute auch fast Geschichte.



    Aber im Umfeld von Ballungszentren (wie hier in Hamburg) sind die Quadratmeterpreise inzwischen so exorbitant, dass bei Neubebauung statt eines Hauses drei Wohneinheiten auf das Grundstück kommen. Da bleibt kein Platz mehr für einen Garten, womöglich noch mit Wildwuchs oder, Gott bewahre, einheimischen Gehölzen (da muss man ja Laub harken).

    Gerade in Hamburg ist mir aber aufgefallen, dass an manchen Straßen 400jährige Eichen als Alleebäume stehen! Insgesamt ist die Stadt doch ziemlich grün. Wie weit das Lebensraum für Insekten bietet kann ich aber nicht sagen, dafür war der Besuch zu kurz.

    Uwe

    So und jetzt kommt’s: Gleich nach der Verabreichung der Salweideblätter nach dem Ausbringen des Spritzmittels durch den Bauern hat sich eine schmierende Infektionskrankheit bei den sonst recht agilen Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges eingestellt. Der Kot verklebte am After und die Raupen mussten erbärmlich zugrunde gehen.
    Sollte die Praxis mit Glyphosat weitergehen und im Jahr 2021 wieder eine Verlängerung erreicht werden, dann ist die Insektenwelt, nicht nur die Honigbiene, unwiederbringlich verloren.

    Das klingt mir eher nach einem Insektizid. Vielleicht hat der Landwirt zusammen mit dem Glyphosat noch ein Mittel gegen den Maiszünsler gespritzt... Bacillus thuringiensis (BT-toxin) hat solche Auswirkungen auf die Verdauung von Raupen.


    Tja, dann bist Du ein Glückspilz, ich habe in den letzten 30 Jahren keinen einzigen Landwirt getroffen, den meine freundlichen Erläuterungen interessiert hätten, da könnt ich jetzt Geschichten posten, die sicher den Rahmen des Forums sprengen würden.

    Ich kenne unter den Landwirten nur eine einzige Ausnahme, mein direkter Nachbar hier, der sehr auf das Insektenwohl und den Umweltschutz allgemein bedacht ist, und das hat er auch schon immer so gemacht, sodass der schon mal gar keine Aufklärung mehr gebraucht hat...

    Sonst: Ökologisches Gewissen - Fehlanzeige... Leider, leider...

    Da hilft nur eins: Selber Landwirt werden... Denke ich ernsthaft darüber nach - wäre dringend notwendig.

    Grüße
    Uwe

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