Bei Arctiidae halte ich im Winter getopften Wegerich für sehr gut. Der hat keine tiefen Wurzeln und passt in einen kleinen Topf, wenn man mehrere hat erholen sie sich auch schnell wenn sie abgefressen sind. Die Raupen brauchen im Winter zwar dringend immer Futter aber fressen doch sehr wenig.

    LG Peter

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    Getrockneter Löwenzahn als Alleinfutter ist nicht sehr gut, aber man findet auch im Winter kleinere Rosetten vom

    Löwenzahn und wenn gar nichts geht "Biosalat".

    Durch Zufütterung von trockenen Pflanzen vermeidet man auch meist Durchfallerkrankungen.

    Das "Trockenfutter" wird von vielen Arten gerne angenommen,wenn man ein bischen Frischfutter zugibt.

    So lassen sich auch im Winter viele Arten und auch größere Serien züchten.

    Vorteil ist, dass man ernten kann,wenn die Pflanzen groß und kräftig sind.

    Es werden auch keine "Schädlinge" eingeschleppt und Schimmel wird vermindert.

    Trockenfutter läßt sich auch sehr gut mit Kunstfutter mischen.

    Aus Zeiten in welchen selbst in KA wochenlang Schnee lag, habe ich bei Bärenzuchten Rosenkohl verfüttert. Ist sehr frosthart.

    Sonst war -bei 20 -30 cm Schnee- nichts zu finden bzw. war erfroren. "Biosalat" gab es noch nicht. Hat bei verschiedenen Arten aus Thailand / Costa Rica / Europa funktioniert.

    Problem war die Feuchtigkeit des z.T. aufgetauten Futters. Kann deshalb die Mischung mit getrocknetem Löwenzahn gut nachvollziehen.

    War damals nicht auf die Winterzuchten (und die Schneelage) von den Mitbringsel vorbereitet und habe einfach alles ausprobiert, was an "Grün" noch zu finden war.

    Nachdem Brom - und Kratzbeere leicht Wurzeln ziehen, werde ich für meine kleine Zucht von Eichenspinnern, ein paar Pflanzen für die Überwinterung der Raupen heranziehen.

    Habe gute Hoffnung, dass ich diese als Winterfutter in den Überwinterungsbehälter stellen kann und die Raupen etwas zum knabbern haben.

    Mal sehen ob es klappt.

    Grüße Armin

    Kleiner Tipp für Eichenspinner (Lasiocampa quercus). Hatte im Jahr 2021 ca. 10-15 Zuchtstämme aus div. Gebieten

    in Europa. Zur Zeit habe ich noch Puppen und ca. 10-12 Zuchtstämme Jungraupen.

    Ich überwintere die nördlichen trocken und ungeschützt am Balkon (15 Grad minus waren kein Problem).

    Tiere südlich der Alpen bleiben an einer kühlen Stelle im Treppenhaus.

    So habe ich nur einen Zuchtstamm (Verpilzung) verloren - der Rest entwickelte sich sehr gut.

    Von Efeu als Futter rate ich ab. Ich füttere solange es geht mit Rosen- oder Prunusgewächsen.

    Nach Frosteinbruch bekommen sie pro Woche ein Zweiglein Kirschloorbeer bis zum Frühling.

    Ich besprühe sie nie, Schimmelgefahr, Pilzgefahr.

    Im Frühling fressen die Raupen dann schon die Knospen aller Obstbäume/Rosen.

    Schimmel auf jeden fall vermeiden, aber nicht zu oft ausputzen, da sich die Raupen manchmal anspinnen.

    Himbeere und Brombeere getrieben ist zu feucht - Durchfall und Schimmelgefahr.

    Brombeerblätter aus der Natur im Winter zufüttern wird gerne angenommen (fressen auch im Winter, aber minimal)

    und bringt "Abwechslung" und evtl. andere "Vitamine".

    Suche immer Lasiocampa quercus aus Gebieten, die ich noch nicht hatte/habe.

    Kann im Tausch andere Zuchtstämme abgeben.

    Der Eichenspinner neigt zur Unterartbildung/Lokalformbildung, Gynander kommen vor und sind gut erkennbar

    und selbst Anfängern gelingt die Zucht, wenn sie obige Regeln beachten.

    Da würde mich wirklich mal das Zuchtsetting interessieren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man derartige Zahlen von Stämmen parallel halten kann… Die Raupen sind ja nicht gerade klein am Ende. gilt da: ein Stamm pro Box oder wie wird das gemacht? Erreichen die Raupen ihre natürliche Größe oder bleiben sie eher klein, weil sie in beengteren Verhältnissen aufwachsen?

    Kleiner Tipp für Eichenspinner (Lasiocampa quercus).

    Also ich habe die meisten Raupen von Lasiocampa quercus in freier Wildbahn hauptsächlich an Kiefer (Pinus) gefunden.

    Meine Winterzuchten dieser Art habe ich dann auch mit Pinus sylvestris gemacht.

    Pinus in Töpfe gepflanzt, daran die Raupen bis zum Winter fressen lassen, mit Ausbindesack zugebunden und ab und zu nachgeschaut. Draußen am Balkon überwintert, da regnet es und schneit es auch etwas hin.

    Hat bisher immer einigermaßen gut geklappt, kaum Ausfälle.

    Pinus wird von Lasiocampa quercus gerne angenommen zumindest bei mir in der Gegend. Freilandfunde der Raupen an Pinus, Rubus und Salix.

    Anbei ein Bild einer Freilandraupe an Pinus.

    Kurz noch einmal zurück zu caja: Das klingt alles einleuchtend :daumenja: Dann werde ich wohl mal etwas Löwenzahn trocknen, um es im Winter dazugeben zu können. Auf Biosalate verzichte ich sogut es geht, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie bei mir oft sehr schnell für Durchfall sorgen und die Hygiene ziemlich schlecht ist, auch wenn man täglich alles frisch macht.

    Liebe Grüße und danke für alle Antworten

    Bela

    zum Zuchtsetting kann ich nur sagen, dass meine Ehefrau sagt, dass ich langsam spinne.

    Am Balkon stehen ca. 20 Plastikeimer (oben Fiegengitter oder Gaze eingeklebt, 5-15 Liter).

    Im Schlafzimmer stehen ca. 15 Schlupfeimer mit Kletterhilfe/Papprückwand.

    Im Treppenhaus stehen ca. 10 Plastikeiner.

    Zur Eiraupenanzucht stehen im Treppenhaus/Heizungskeller ca. 30 Plastikdosen (mit eingeklebter Gaze).

    Für 2 umfangreichere Zuchten sind noch 2 große Holzkästen im Einsatz.

    Im Garten habe ich über 50 Ostbäume, viele Büsche und "Sonderpflanzen" zum Ausbinden.

    In der Einfahrt zur Garage stehen 35 bepflanzte Plastikeimer zum "winterzüchten" oder ausbinden.

    Bin ja Pensionist, mein 4 Kinder brauchen mich nur noch bedingt, die Enkel leben abseits

    und ich l i e b e mein Hobby.

    Habe voriges Jahr aus Langeweile ca. 200 Mondfleckfalterraupen großgezogen und dieses Jahr im Wald

    fliegen lassen.

    Hallo Policeman,

    Du hast schon außergewöhnliche Rahmenbedingungen für die Ausübung Deiner Passion.

    Platz / Garten / Zeit und vor allem eine Ehefrau mit sehr hohen Toleranzwerten.

    Da sind die Möglichkeiten in einer 3 Zimmerwohnung etwas eingeschränkter.

    Spätestens bei Schlupfeimern im Schlafzimmer hätte schon eine sehr vorsichtige Anfrage bei meiner grundsätzlich toleranten Ehefrau das Fass zum Übergelaufen gebracht.

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    😁😁😂😂der war gut Manfred!

    Ich hol mein Futter ja imner auf dem Friedhof....😱😁...und in meinem Wohnblock ...100 Amberbäume etc alles was man so braucht. Aber: Keine einzige Pappel keine schnöde Eiche in meiner Nähe....naja es gibt sooo viele Arten da hat man immer für einige Arten zu jeder Jahreszeit Futter.

    Blumenhandel und Gartenbencenter sind auch eine Alternative. Da muss nan aber sehen das die Pflanzen nicht

    gesprotut sind.

    Von Lebensmittelbestellung bin ich kein Fan. Ich möchte selbst aussuchen können. Dann lieber Markt. Allerdings würde ich jetzt nicht für Raupen horrende Biopreise für Chinakohl etc bezahlen. Es sei denn ich hätte wirklich keine Wahl. Aber das entscheidet jeder selbst.

    Mit Kunstfutter geht so einiges aber nicht immer alles. Oft reicht es nicht und man muss gucken das man zeitig frisches macht oder eben bestellt.

    Bei Totenkopfschwärmern soll Kufu besonders gut funktionieren.

    Ich habs nur einmal ausprobiert hatte es vergeigt ubd bin dann bei Brombeere und anderes winterhartes grün wie Hedera Helix etc geblieben.

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