Actias dubernardi befruchtete Eier?

  • Hallo zusammen,

    Ich habe erfolgreich einige Actias dubernardi Raupen gezüchtet. Vor kurzem sind auch einige Imagos geschlüpft. Leider hat sich bisher nur ein Pärchen gepaart - das Weibchen war da allerdings schon so 4 Tage alt. Nun wollte ich testen, ob die Eier befruchtet sind und hab eins aufgeschnitten. Es war innen grünlich, Fäden hat es aber keine gezogen. Zum Vergleich habe ich ein sicher befruchtetes Samia ricini Ei geöffnet, aber auch hier konnte ich keine Fäden erkennen..


    Wie wahrscheinlich ist es, dass auch nach 4 Tagen die Befruchtung noch geklappt hat bzw gibt es eine Möglichkeit zu prüfen, ob die Eier befruchtet sind?

    Danke für eure Hilfe!

    Resl

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  • Hab die Temperaturabsenkung schon beachtet und auch n Ventilator an für Luftzirkulation. Die Paarung selbst war vorgestern Nacht bis gestern Abend. Prinzipiell denk ich auch, dass das lang genug gedauert hat. Hab mich nur gefragt, ob die Befruchtung noch klappt, wenn das Weibchen "so alt" ist.

  • Moin,


    ist eigentlich ziemlich egal, wie alt ein Weibchen oder ein Männchen bei der Paarung ist.

    Du kannst mit alten Tieren einen guten Erfolg erzielen und mit frischen Tieren 100% unbefruchtete Eier erhalten.

    Und beim nächsten Mal läuft es einfach wieder ganz anders herum. Es gibt wenig klare Regeln und Ausnahmen bestätigen sie auch noch ^^


    Die Lösung all dieser Fragen liegt wo anders: Geduld....

    Einfach nur Geduld haben und die Natur machen lassen. In ein bis zwei Wochen, ich denke so lange wird die Eiruhe bei so einer Saturniidae andauern, je nach Temperatur....dann weißt du mehr.

    Also...lass dich überraschen. Eier geöffnet habe ich schon seit Jahren keine mehr. Entweder sind sie eingefallen und vertrocknet nach entsprechender Lagerzeit, oder es schlüpften Raupen. So einfach ist das.

    Und nach 24 Stunden Eientwicklung kannst zudem noch überhaupt nichts im "Eibrei" erkennen, ausser grüne Pampe. Im ungünstigen Fall würde ich sagen: eine zukünftige Raupe sinnlos gekillt.


    Tja....Geduld....einfach so daher gesagt und trotzdem nicht einfach umzusetzen, wenn man aufgeregt ist.

    Ich kann`s verstehen. :)


    Geduld, Beobachtungsgabe und Lernbereitschaft....drei wichtige Säulen der Entomologie. ;)


    Viel Glück mit den dubs.


    Rudi

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  • Also ich kenne nur Lärchen die im Winter ihre Nadeln verlieren. Alles andere würde ich eher auf Trockenheit o.ä. schieben. 🤷🏻‍♀️


    Liebe Grüße


    Sandra

  • Trockenheit und ggf. Lausbefall der Nadeln.

    Bei "Weihnachtbäumen" wäre ich vorsichtig, sofern nicht sicher ist, dass diese ohne "Spritzung" gezüchtet wurden.

    Habe meine Zucht auf Zeder durchgeführt, da keine Kiefer etc. erreichbar waren. (Alle viel zu hoch).

    Ging problemlos. War auch im Winter sehr gutes Futter. Der Baum zeigt auch nach diesem Sommer in KA keinerlei Schäden an den Nadel.

    Viel Erfolg.

    Grüße Armin

  • Ich bin mir sicher, dass die Bäume nicht gespritzt sind. Mein Opa zieht sie von klein auf groß und sie werden erst gefällt, wenn sie jemand aussucht vor Weihnachten. Ich hab die erste Generation auch schon darauf gezogen. Läuse befanden sich damals zum Glück nur auf den ganz jungen Trieben. Die hab ich eben weggeschnitten.

  • Beim Latschenkiefer sind die Nadeln jetzt braun geworden, ob der Baum krank ist kann ich nicht sagen, vielleicht kann ich mal ein Foto machen

    Das ist meistens Kiefernschütte, eine Pilzkrankheit.

    Allerdings werden natürlich auch Nadeln nicht unendlich alt...jede Kiefernspecis hat ihren eigenen natürlichen Turnus, in dem sie sich der alten Nadeln entledigt. Manche Nadelbäume haben maximal bis 3 Jahre alte Nadeln an ihren Trieben, andere noch viel ältere. Aber jede Nadel fällt irgendwann auf völlig natürliche Weise vom Baum, auch wenn sie nicht krank ist ;)

  • I'm still amazed that dubernardi will eat fir trees. I had always thought pine only. I did notice something in my last

    brood of dubernardi though, and that was the age of the pine needles, when my food supply grew low here at home,

    I went next door to a vacant lot with older pine trees, the needles looked older and tougher, the larva were reluctant

    t take it, and after a few hours of them wandering, typically larger larva will eat right away, I found some younger trees

    which they took to right away. I've never known pine to turn brown unless there is an issue, we have many pine trees

    Here, Pinus contorta, which we call "shore pine", it grows in contorted shapes from our coastal winds, interestingly,

    the same species grows inland, and is locally called "lodgepole pine" because it grows straight.

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