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    Hi Uwe,

    geht mir genauso, Futterwechsel und Puppenhantiererei nur mit Gummihandschuhen, trotzdem... die Hände sehen aus... keine Ahnung wie die Haare es schaffen, da durchzukommen.

    Viele Grüsse,

    Frank

    Die Haare von quercus, rubi und co gehen durch Latexhandschuhe glatt durch. Bestes Futter ist daher Kirschlorbeer der gewässert 2-3 Wochen hält. Dh. man muss nur alle 2,3 Wochen an die Tiere ran.

    Zur Fütterung etwas Langärmeliges tragen was danach in die Waschmaschine geht, das entschärft die Haare . Zuchtbehälter vorsichtig auskippen (niemals da reinfassen!) Säubern mit Lappen und Stöckchen oä. Danach das Ganze neu mit Futter bestücken. Die Raupen beim Umsetzen ausschließlich mit zwei Löffeln (oder mit chinesischen Esstäbchen) anfassen.

    Ein paar Haare bekommt man trotzdem fast immer ab, aber es hält sich in erträglichen Grenzen. Zuchtanordnung wie auf dem Foto. Für quercus natürlich wesentlich größer, aber das gleiche Prinzip. Der Deckel ist bis auf einen schmalen Rand ausgeschnitten und es wird Zellstoff oder dünner Stoff untergeklemmt. So hält das gut 2-3 Wochen mit Lorbeerkirsche.

    Hallo Andreas,

    vielen Dank für die Tipps – ich hätte nicht gedacht, dass die Haare durch die Latexhandschuhe gehen. Deine und Rudi’s Hinweise zur Umgewöhnung auf Kirschlorbeer / Efeu hatte ich immer im Hinterkopf und habe es auch mehrfach versucht, als die Raupen etwa halbwüchsig waren. Leider haben sie das neue Futter nicht angenommen.

    Kirschlorbeer oder Efeu wären natürlich ideal gewesen, da ich davon reichlich im Garten habe. Am Ende hatten die Raupen jedoch den längeren Atem, und ich habe ihnen wieder Brombeere gegeben.

    Wie handhabt ihr das in solchen Fällen? Gebt ihr konsequent nur das neue Futter und sitzt das aus?

    Viele Grüße

    Frank

    Heuer habe ich quercus alpina zuerst auf Pflaume gehalten und später einfach auf Lorbeerkirsche umgesetzt. Die sicula 2024 hatte ich bereits als kleine Raupen bekommen. Die habe ich (ohne die Raupen darüber demokratisch abstimmen zu lassen) gleich nach der Ankunft auf Lorbeerkirsche gesetzt.

    In beiden Fällen wurde das Futter sofort angenommen. Allerdings wusste ich durch Kollegen von vornherein das die das Futter annehmen müssen, daher gab es keine Diskussion darüber 😁...

    Hallo Andreas,

    ich hatte den letzten Versuch zur Futterumstellung auf Kirschlorbeer / Efeu Anfang Januar gemacht, die Hälfte der Raupen war schon verpuppt, Winterwetter und Schnee standen bevor, insofern wollte ich noch einmal den Versuch unternehmen, den Rest umzugewöhnen. Efeu und Kirschlorbeer in die Boxen, Raupen samt Brombeerunterlage abgeschnitten und rein damit. Alle haben sich verzweifelt an den Resten der Brombeere festgeklammert, die mittlerweile trockener und trockener wurden. Nix Frassspuren am Efeu und Kirschlorbeer.

    Nach 2 Tagen gab es dann wieder Brombeere, bevor die Raupis verhungern. Ich bin eingeknickt.

    Viele Grüsse,

    Frank

    Ich habe meine sicula am 1. Oktober 2025 in den Kühlschrank bei max. 5Grad gestellt. Ende November (Durchschnittstemperaturen unter Kühlschrankniveau) kamen sie auf den Balkon... Anfang Januar (als sehr strenge Nachtfröste herrschten) kamen sie wieder in den Kühlschrank.

    Das wäre in der Summe jetzt 3 1/2 Monate...

    Gehe ich recht in der Annahme das das ausreichend war und die Puppen jetzt wieder ins Warme können?

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    Ich hatte sie auch seit dem Herbst kühl gestellt, teils in der Garage, wo es aber streckenweise richtig kalt wurde, Ende Dezember meine ich, war das und ich mir nicht sicher war ob da nicht auch schon leichter Frost mit im Spiel war. Dann habe ich sie umgezogen in einen Raum der auch noch kalt war, aber definitiv nicht frostig, so 4 bis 6 Grad. Anfang Januar dann auf Zimmertemperatur und wie gesagt, gestern schlüpfte das Weibchen. Ich denke, die halten schon was aus, zumindest leichter Frost sollte kein Problem sein.

    Was das nesseln angeht, ich merke das mir die Hände leicht brennen wenn ich Futter Wechsel mach habe aber keine Handschuh an. Die Raupen nehme ich mit einer Pinzette. Das nesseln hält sich in Grenzen.

    Ich kann das nur bestätigen. Ich kann verstehen daß jeder anders darauf reagiert aber gegen die Haare vom Prozessionsspinner oder die Stacheln von Automeris-Arten

    sind die Haare von Lasiocampa quercus-Raupen meistens harmlos.

    Werner

    Ich kann das nur bestätigen. Ich kann verstehen daß jeder anders darauf reagiert aber gegen die Haare vom Prozessionsspinner oder die Stacheln von Automeris-Arten

    sind die Haare von Lasiocampa quercus-Raupen meistens harmlos.

    Werner

    Harmlos sind sie, aber du hättest mal meine Hände und Arme sehen müssen. Pusteln über Pusteln, ein immenser Juckreiz und das ganze über eine Woche… Schlimm 😢

    Harmlos sind sie, aber du hättest mal meine Hände und Arme sehen müssen. Pusteln über Pusteln, ein immenser Juckreiz und das ganze über eine Woche… Schlimm 😢

    Ich kann das nur bestätigen. Ich kann verstehen daß jeder anders darauf reagiert aber gegen die Haare vom Prozessionsspinner oder die Stacheln von Automeris-Arten

    sind die Haare von Lasiocampa quercus-Raupen meistens harmlos.

    Werner

    Also wie Werner schon schrieb, dass jeder anders darauf reagiert.

    Bei mir ist das so: Lasiocampa quercus, Lasiocampa trifoli machen mir fast gar nichts aus, es juckt etwa 5min. aber wenn ich mich da nicht kratze etc. ist es schnell wieder vorbei.

    Bei Automeris-Arten dagegen brennt es schon etwas länger und die Stellen werden auch etwas rötlich, aber sonst passierte da bisher auch nicht mehr.

    Früher als Jugendliche (in den 70er/80er Jahren) hatten wir die Prozessionsspinner-Raupen mit den Händen eingesammelt, ohne jegliche Probleme. Wie das heutzutage wäre kann ich nicht sagen.

    Josef

    Moin zusammen.

    Noch mal kurz zum Kirschlorbeer....es gibt mittlerweile jede Menge unterschiedlicher Sorten zu kaufen, die sich meist in der Wuchshöhe, -form und Winterhärte unterscheiden. Alle drei Kriterien haben Einfluss auf die Blattausbildung betreffend Konsistenz, Inhaltsstoffe welche die Winterhärte beeinflussen, etc. Der Laie kann die Unterschiede nur selten wirklich einschätzen.

    Sprich "Kirschlorbeer" ist nicht gleich "Kirschlorbeer". Dass es da bei manchen Zuchten zu Akzeptanzproblemen kommen kann, ist naheliegend und schwer lösbar, da man die Pflanzen ja nicht von heute auf morgen ändern kann. Ausser man geht "klauen".

    Als Anhaltspunkt kann man sagen, je hellgrüner (und damit meist weicher) die Blätter und je rundlicher sie ausgeformt sind, desto besser werden sie wohl von den Raupen akzeptiert werden. Diese Pflanzen (Sorten) mit solchen Blättern sind aber oftmals die, die nicht so gut winterhart sind.

    Nur mal so aus Sichtweise des Gärtners :winking_face:

    Bezüglich Brennhaare reagiere ich je nach Zuchtstamm und Herkunft der Tiere unterschiedlich. Mal tut sich fast nichts und bei den nächsten geht ohne Handschuhe gar nix. Am schlimmsten sind dann die Kokons, wenn ich sie aus den Blättern popeln will. Das geht nur in Vollmontur im Freien und die Klamotten (Jacke) danach sofort ab in die Wäsche.

    So hält das gut 2-3 Wochen mit Lorbeerkirsche.

    Andreas, wie oft wechselst du dann das Wasser? Ich hätte da ein bisschen die Befürchtung, dass das Futter über diese lange Zeit, auch mit Wasserwechsel, zu gammeln anfängt. Quercus ist natürlich nicht sonderlich empfindlich, aber über die lange Larvenperiode hinweg könnte es trotzdem negative Auswirkungen haben. Wie sind da deine Erfahrungen hierzu?

    Grüße

    Rudi

    Wasserwechsel gar nicht, nur bei Bedarf nachfüllen... Ist auch eine Frage der Größe um Schimmel zu vermeiden. Ansonsten ist auch nach 3 Wochen der größte Teil der Blätter noch grün. Da die Raupen das Zeug aber häufig schneller aufgefressen haben füttere ich meistens im 2-Wochen Rhythmus. Die drei Wochen schafft man nur bei kleineren Raupen oder geringen Besatzdichten.

    Für 30 Quercus im letzten Stadium geht ein 10Liter-Eimer mit Loch im Boden und Strumpfhosen-Oberteil oben drübergezogen perfekt. Manchmal kriegt man solche Eimer auch in durchsichtig... Sehr schön sind auch die durchsichtigen Schaumwaffeleimer die man manchmal bei Aldi und co bekommt (für jeweils 15 erwachsene Raupen geeignet).

    Verpuppung passiert einfach zwischen Blättern, Zweigen und Stoffwechselendprodukten.

    Fässt man die Kokons an bohren sich die Haare in die Fingerkuppen und brechen dort ab . Fühlt sich dann wie ein feiner kurzer Rasen an und führt oft zu wochenlang juckenden Fingerspitzen. Könnte eine tolle Ergänzung zur chinesischen Wasserfolter sein - der Wahnsinn ist dann garantiert.🤣🤣🤣

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren wie die allgemeine Schlupfdynamik der sicula's bei Euch aussieht. Ich attestiere meinen eine ausgesprochene Schlupffaulheit, seit Januar 2 Weibchen und 2 Männchen, alle zeitlich weit auseinander. Gibt es einen Weg, das irgendwie zu beschleunigen, möchte dieses Thema gern irgendwann abschliessen können.

    Viele Grüsse,

    Frank

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    Ich habe auch vor 2 Jahren Lasiocampa quercus sicila gezüchtet. Leider ist bis heute noch kein Falter geschlüpft.

    Der Puppenkasten steht ganzjährig im Freien. Die Kokons lagern über einer Wassertasse. Ob sie die frostigen Temperaturen in diesem Winter überlebt haben ist fraglich.

    Werner

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