Schlupfprobleme bei A. mittrei

    Hallo zusammen,

    am Pfingstmontag so um 7:30 Uhr morgens höre ich ein rhythmisches Knacken aus der Ecke in der der Zweig mit den daranhängenden A.mittrei-Kokons steht. Es hört sich eindeutig anders an als das Rascheln wenn sich die Puppen mal schnell im Kokon umdrehen. Und tatsächlich:

    An der Oberseite einer Puppe sieht man schon einen Riss und der Falter quält sich mühsam aus der Hülle heraus: Trotz der abgeschnittenen Reuse war ihm entweder die Schlupföffnung zu eng oder er war einfach kräftemäßig nicht mehr in der Lage zu schlüpfen.
    Als ich ihn dann vollständig aus der Puppenhaut herausgeschält hatte, war er auch nicht fähig sich mit seinen Beinen irgendwo festzuklammern.
    Was können mögliche Ursachen für solche Schlupfprobleme sein?


    Was mich wundert sind die extrem grünen (unentfalteten) Flügel. Warum sind die so grün?

    Am Ende, so leid es mir ja auch tut kam wenigstens noch die Vogelspinne zu einer Mahlzeit.

    viele Grüße,
    Josef

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    Hallo Josef,
    die gleichen Probleme hatte ich auch mit einem Männchen von A. mittrei.
    Das Tierchen konnte wegen verkrüppelter Beine nicht aus dem Kokon kriechen, obwohl ich den Kokon und den Falter leicht besprüht hatte.

    Was ist der Grund für diese Schwäche?
    Die Puppen scheinen ohne Auffälligkeiten zu sein.
    Ich glaube, dass es an dem Durchleuchten des Pakets am Flughafen oder beim Zoll passiert ist. Es kann an einer hohen Dosis Röntgenstrahlung liegen, dass wir diese Falter herausbekommen.

    Wer kann definitiv Genaueres sagen???

    Ich hoffe, die weiteren Tierchen entwickeln sich einigermaßen normal.

    Einen schönen Abend


    Otmar

    Noch einen Nachtrag:
    Bei meinem Exemplar waren die stark gekämmten Fühler etwas verkümmert, was auf eine Beschädigung beim Verpuppen hinzudeuten schien, was aber erstaunlicherweise nicht der Fall war. Ich habe die Puppe noch genau kontrolliert.

    Bis morgen

    Otmar

    Heute fand ich leider das gleiche Maleur vor wie bei Josef .
    Bevor ich zur Arbeit ging blickte ich nochmals in den Käfig
    wo ich meine Mittrei-kokons lagere es lag ein Weibchen ebenfall mit
    unentwickelten sehr grünen Flügel und kraftlos am Boden.
    Es stammt von der Sammelbestellung von Eric und es wäre interessant
    zu wissen wenn noch mehr solche Fehlschlüpfe passieren.
    Für mich ist es das erste mal dass ich Mittreikokons habe
    und daher habe ich sonst auch keine Erfahrungswerte.
    Werde auch gerne melden wenn ein hoffentlich schönes Exemplar
    schlüpfen sollte.
    Werde wahrscheindlich alle Puppen aus dem aufgeschnittenen Kokon nehmen!
    Schöne Grüsse,
    André

    Hallo Leute.

    das Problem scheint viele zu betreffen.
    Habe 20 Puppen, alle aus dem Kokon entnommen.

    3 Falter sind geschlüpft, alle haben das gleiche Problem
    wie hier abgebildet.
    Denke nicht das dies ein Lagerungsfehler ist.

    armin

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Josef,

    es gibt Probleme bei unserem Hobby, die kann Dir niemand erklären. Dazu gehört auch, dass in einem Jahr Zuchten gut laufen und in einem anderen Jahr ganz schlecht.

    Ich habe zurzeit Puppen von mittrei von Eric, der sie von einer Zuchtfarm auf Madagaskar hat. Bei mir ist noch kein Falter geschlüpft, ich warte schon ganz gespannt. Auch wenn die Puppen groß, kräftig und gesund erscheinen. Wer weiß, ob sich nicht gerade in einer bestimmten Zuchtlinie auf dieser Farm schlechte Gene weitervererbt haben, die z.B. zu derartigen Schlupfergebnissen führen? Vielleicht liegt Inzucht vor, dass ist grundsätzlich bei jeder Zucht ein Problem. Vielleicht war die Luftfeuchtigkeit nicht groß genug beim Schlupf. Natürlich ist auch der Transportweg als möglicher negativer Einflussfaktor nicht zu unterschätzen: Temperaturschwankungen, Durchleuchten beim Zoll, Rüttelbewegungen, 10-Stunden-Flug mit entsprechender Einwirkung durch kosmische Strahlung (siehe http://www.goruma.de/strahlung_in_d…im_fliegen.html) etc. Oftmals sind gerade bei großen Mengen von Puppen in einer Sendung viele in einem unterschiedlichen Entwicklungsstadium innerhalb der Puppe. Möglicherweise gibt es Stadien, bei denen sich dies nicht negativ auswirkt und andere Stadien, bei denen dann eine Irritation der Puppenentwicklung auftritt. Aber wer will das genau sagen?

    Die dunkelgrüne Farbe der Flügellappen dürfte daher rühren, dass die Flügel in nicht entfaltetem Zustand stark komprimiert sind. Werden diese entfaltet/aufgepumpt, verteilt sich diese grüne Farbe, wobei es sich nicht um die Farbe der Flügel handeln dürfte sondern um das grüne Blut, welches in die Flügeladern gepumpt wird.

    Hallo Zusammen,
    leider hatte ich ein ähnliches Problem bei Argema mimosae.
    Von 10 Puppen waren noch 3 lebendig, aus denen dann
    2 verkrüppelte Falter, aber wenigstens noch ein 1A Weibchen
    geschlüpft sind.
    Hier war eindeutig die Entwicklung der 2 ersten Puppen
    weiter, als die bei dem letzten Schlupf.

    Bei der Sammelbestellung von A.mittrei, war ich ebenfalls beteiligt
    und musste leider feststellen das sich bereits einige Falter in den
    Puppen entwickelt hatten, aber abgestorben sind.

    Ich hatte eine Puppe geöffnet, den Falter entwickelt und wieder
    in Zersetzung befindend gesehen. Die Fühler fehlten bereits
    halb und die Flügel waren bräunlich.

    Die Luftfeuchtigkeit ist bestimmt bei der Aushärtung der Flügel
    wichtig, aber die A.mimosae waren feucht gelagert zeigten
    aber keine Tendenz zum Aufpumpen der Flügel.

    Leider habe ich auch keine Erklärung dafür, aber das es bei sovielen
    verschiedenen Züchtern zu vergleichbaren Resultaten kam ist
    schon interessant.

    Besten Gruss
    Thorsten

    Ich hatte in Hochzeiten fast 1.000 A. mittrei kokons und muß berichten, dass Schlupfprobleme relativ selten sind. Es scheint am Materail selbst zu liegen - wahrscheinlich Inzucht. Lagerungsprobleme sind fast auszuschließen, die Art ist ziemlich robust, hatte selbst im Februar bei Frost Pakete bekommen und alles war gut. Was sollte man dennoch vermeiden?

    Puppen aus den Kokons nehmen und liegend lagern
    Kokons müssen aufhängt werden, freihängend
    Puppen direkt mit Wasser besprühen, das gibt Wassereinschlüsse in den Adern
    scharfe Kanten bei aufgeschnittenen Kokons
    Luftfeuchtigkeit spielt keine Rolle, die Art schlüpft eh nach spätestens 4 Wochen und sklerotisierte Puppen nehmen kein Wasser auf
    jede Störung bei einem schlüpfenden Falter - Schlupfhilfe ist zwecklos - es bleibt ein Krüppel

    Ich würde die kokons in den garten hängen, an eine schöne sonnengeschützte Stelle - natürlich im Gazekäfig.

    Habe schon ófters A.miittrei gehabt,und auch kein probleme gehabt!
    Ob die kokons geóffnet waren oder nicht ist nicht das problem.
    Es riecht hier nach Inzucht!!
    Es stimmt, wen die Falter Schlupfen sind die flúgel ehstmahl grún gefarbt.

    John.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    was ich da so lese stimmt mich nicht glücklich.

    Ich kann nur sagen, dass ich alle Puppen vor dem Verschicken auf etwaige Deformationen hin überprüft habe. Des Weiteren habe ich auch zu leichte Puppen nicht verschickt. Das ist aber schon alles, was man meines Erachtens machen kann.

    In wie fern hier das Thema Inzucht eine Rolle spielt kann ich nicht sagen und auch nicht prüfen. Klar ist, dass mittrei in Zuchtfarmen geogen und nicht der Natur entnommen wird. Es kann also sein, dass hier frisches Blut nicht zwangsläufig bei jeder Nachzucht eingekreuzt wird.

    Ich werde hierzu Rücksprache nehmen, verspreche mir aber nicht viel davon.

    Mit entomologischem Gruß,

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    möchte hier doch auch meine erfahrungen preisgeben. es bezieht sich nicht auf auf mittrei kokons sondern auf antherina suraka und bunaea aslauga. die puppen stammten vom gleichen lieferanten wie die a. mittrei. erstens hat er bunaea aslauga geliefert die bis auf ein geschlüpfter falter alle hinüber waren. entweder war der falter entwickelt und in der puppe abgestorben, oder es war nur noch eine stiinkende brühe darin. habe dieses thema hier unter actias einmal lanciert. wie auch immer, als ersatz kamen a. suraka und da war genau das selbe..... ich bin geheilt und muss aus "zuchtfarmen nichts mehr haben" wünsche jedoch allen die noch kokons von mittrei haben, das wunderbare schöne falter schlüpfen.

    mfg

    uwe

    hallo,

    was mich eben auch wundert ist, dass die Puppen an sich sehr kräftig wirken. Wenn man sie ansprüht geht bei manchen richtig die Post ab und sie rotieren im Kokon. Andre wiederum bleiben beim Ansprühen ganz ruhig.
    Heute ist bei mir nach rund 1,5 Jahren Puppenruhe (!) ein Weibchen von A. atlas geschlüpft. Leider auch verkrüppelt, da hier auch der Kokon aufgeschnitten war. Vor ein paar Wochen schlüpfte von den gleichen Atlas-Puppen ein Männchen, das einwandfrei seine Flügel entwickelte. Also stellt ein aufgeschnittener Kokon m. E. schon ein gewisses Risiko dar. Es muss nicht schiefgehen aber kann sehr wohl.

    Die mittrei Kokons, aus denen das oben abgebildete Männchen schlüpfte habe ich mit Reißnägeln an einem Ast befestigt.

    Ich habe auch schon den Gedanken gehabt, die Puppen in Filmdöschen reinzustellen, also statt den Kokons die Filmdosen an den Ast hängen.
    Die Filmdosen vorher durchlöchern, damit das Wasser nach dem Sprühen wieder besser verdunsten kann usw...
    Oder doch besser die Kokons in Eierkartons reinstellen? Eine Puppe war definitiv schon bei Erhalt des Päckchens hinüber, eine andre lässt eine Deformation an einem Fühler erkennen, die ganze Puppe scheint irgendwie von der Form her "verzogen" zu sein (siehe Foto), da erwarte ich mir auch nicht sonderlich viel, wenn aus der überhaupt noch was schlüpfen sollte.

    Und die erste die jetzt geschlüpft ist (wenn ich sie nicht herausgeschält hätte, wäre sie sicherlich steckengeblieben) ist kraftlos und kann sich nirgends festhalten geschweige denn die Flügel aufpumpen. Irgendwas will ich schon unternehmen, dass wenigstens ein paar Falter noch so schön werden, wie man sie auf vielen Aufnahmen sieht.

    Dass es zu kalt war kann ich mir bei 23 - 25° die es im Zimmer hat auch nicht vorstellen. Oder sollte man mal auf 28 °C raufgehen?

    Josef

    Hallo zusammen,

    auch ich hatte vor einem Jahr 6 Kokons von A. mittrei. Ergebnis: 1 intaktes Weibchen und auch nur deshalb, weil ich während des Schlüpfens erkannte, dass der Falter sich nicht aus der Schnittspalte, die Ränder nach innen gerollt, befreien konnte. Darum denke ich, es ist gut, bei angeschnittenen Kokons die Puppen immer hetrauszuholen und mit Kletterhilfe z.B auf Moos zu lagern. Abgedeckter Glasbehälter bei 25 Grad un 80% Luftfeuchte wäre wohl in Ordnung. Keine Sonne und wg. Schimmel kontrollieren.

    Ich denke, was hier so an Gründen für die Schlupfproblematik herausgearbeitet wurde ist alles recht zutreffend: Man sieht es sind 3 Komplexe: (1) Die Zucht im Ursprungsland, der Transport- und Verteilungsweg zum (2) "Großhändler" (und dessen Handlungen wie z.B. das Aufschneiden, Umverpacken ... und von dort zum (3) Empfänger und dessen Beschäftigung mit dem Kokon.

    Grundsätzlich sind Verpacken, Umpacken und Transportieren besonders bei ständig sich ändernden Verhältnissen (Temp. und Druck beim Fliegen, evtl sogar die Strahlung bei der Durchleuchtung des Pakets, Stösse, Schütteln usw.) ziemlich übele Ereignisse, die die Entwicklung der Puppe recht massiv beeinflussen können. Bei Bärenpuppen ist es ja so, dass man schon bei normalem Posttransport hohe Krüppelraten erwarten muss. Der Empfänger ist das stärkste Glied der Kette: Er will nur das Beste, tut es hinsichtlich des Schluperfolgs wohl auch (besonders wenn er Verkrüppelungen beim Schlüpfen durch vorherige Puppenentnahme verhindert).

    Demgegenüber halte ich das Vorgehen bei der Zucht im Ursprungsland für das eigentliche Problem. "Die Welt schreit" nach A. mittrei Kokons, die bei geringen Lohnkosten einen guten Profit abwerfen. Daher wird massengezüchtet was das Zeug hält. Man weiss aus eigener Erfahrung, dass eigene Kapazitäten z.B. mit 100 Raupen einer "verfressenen" Art erschöpft sind. (Man hat ja auch noch einen Nebenjob.). Wenn man Massenzucht betreiben will, muss man das ganze System (Örtlichkeiten, Abläufe, Hygienebedingungen, Versand ...) ändern, um ein gleichbleibend gutes Produkt zu erhalten. Hatte man früher die sich verpuppenden 10 Raupen voll im visuellen Fokus, so wird's bei 100 schwierig und wenn man die Kokons verpackt sind 10 dabei, die noch die Raupe enthalten. Und dann drohen ja auch noch Ereignisse wie Krankheiten der Raupen, Probleme bei der Futterbeschaffung, mehrtägige Feste usw. Würde man seinem Abnehmer sagen: "Die Kokons habe diesmal wohl eine geringere Schlupfrate. Wir hatten massiven Pilzbefall in der Zucht" ?
    Klar, alles nur Beispiele - aber ähnlich kann es gut sein.

    Profiis, die sich auf Massenzuchtpraktiken (nicht nur von Insekten) eingelassen haben, führen Zucht begleitend Tests zur Qualitätskontrolle durch ("quality control"). Die muss man für die Art entwickeln. Bei mittrei wären das aus dem Stehgreif wohl Puppengewichte (Mittelwerte, Abweichungen), Lethalität der Raupen, Schlupfraten der Eier, Ablagezahl .... Auswertung der Rückmeldungen der Empfänger ...).
    Und dann würde man irgendwann sagen, weil die Werte schlechter werden, "Lasst uns in den Busch eilen, Falter fangen und frisches Material einkreuzen.")
    Vielleicht läuft es ja sogar so ähnlich bei den "madegassischen Zuchtbetrieben". Sicher ist es auch nicht leicht, unter einfachen Bedingungen anspruchsvolle Arbeit zu leisten. Ich habe eigene Erfahrung mit der Massenzucht von Insekten in Entwicklungsländern. Immerhin aber wird uns die Möglichkeit geboten, diese "unglaublichen" Tiere einmal lebend zu sehen und die "Verkrüppelten" sind im Preis enthalten. Vielleicht sollte man es so sehen ?

    Eric, Dir würde ich (mit Verlaub) raten, eine eigene kleine Statistik zu führen: Du weisst, wieviel Du bestellt hast, aussortiert hast und kennst die "Klagen" der Empfänger. So könnte man bei entspr. Auswahl der Kriterien, das Problem quantitav und qualitativ besser verstehen. (Wahrscheinlich versuchst du das sowieso.)
    Was das bringt ? Nun zumindest könnte man manchen "Herstellern" den Zahn mit der Vorauszahlung (teilweise ?) ziehen.

    Allen ein schönes Wochenende, und denkt daran, wenn sie auch nicht alle schlüpfen, die wenigen sind wirklich ein Traum !

    Gruß
    Michael

    • Offizieller Beitrag

    So, nun habe ich auch meine ersten Ausfälle: 2 Puppen sind voll entwickelt abgestorben. Eine hat sich heute durch Rascheln bemerkbar gemacht und ich war zufällig in der Nähe. Der Falter guckt aus der Puppe, hat aber offensichtlich keine Kraft, herauszukommen und wirkt sehr schlapp. Ich habe die Kokons aufgeschnitten, die sich einrollenden Ränder und scharfen Kanten aber abgeschnitten, daran liegts also nicht.

    Ich vermute nach all den Beiträgen, dass es sich doch wohl eher um Inzuchtprobleme/schlechte Vererbung handelt, was zu den Schlupfproblemen führt. Wie Michael/Glossina schon gesagt hat: Die hohe Nachfrage weckt wohl Begehrlichkeiten bei den madegassischen Züchtern. Ob da auf die regelmäßige Einkreuzung frischen Bluts geachtet wird?

    Eric kann sicherlich am wenigsten für die Schlupfprobleme. Aber er sollte dem Lieferanten schon die hier auftretenden Probleme schildern, denn auch der Lieferant muss ein Interesse daran haben, dass seine Kunden zufrieden sind.

    ...gestern ist auch nun bei mir ein verkrüppeltes Männchen (ähnlich
    wie bei Herrn Schütz) geschlüpft. Es hatte kaum die Kraft sich aus
    der Puppenhülle herauszuarbeiten, die Flügel waren grün, die
    gefiederten Fühler wie zusammen gebacken und deformiert.

    Ich hoffe wirklich das wenigsten einige gesunde Falter aus dem Batch
    schlüpfen.
    Viele Grüsse
    Thorsten

    Hallo

    Leider hats bei mir auch nicht geklappt!!! Ein Weibchen von A.mittrei ist in der Puppe abgestorben. Durch die Puppenhülle konnte man auch die grünen Flügel erkennen.

    Noch eine kleine Frage bezüglich Inzucht.
    Wenn es sich um Inzucht handeln würde, wären die Puppen doch sicher kleiner. Oder muss das nicht zwingen der Fall sein?

    Viele Grüsse Roland

    Wie ich lese besprühen Sie die Puppen direkt mit Wasser, das ist Gift für die Puppen, in Filmdosen damit das Wasser abläuft, warum nicht gleich die Puppen wässern, was soll das für einen Sinn haben, die Puppen nehmen doch nicht wie ein Schwamm Wasser zu sich, das ist ein totaler Irrtum, gerade bei Attacus und Argema führt das bei Faltern kurz vor dem Schlupf zu Wassereinlagerungen in den Flügeln.

    Ich würde das tunlichst unterlassen, eine feuchte Umgebung ist etwas anderes.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Frank,

    Dein statement halte ich doch für etwas übertrieben! Warum und wie soll es beim Besprühen der Puppen zu Wassereinlagerungen in den Flügeln kommen?

    Am 01.06.07 hast Du gepostet: Luftfeuchtigkeit spielt keine Rolle, die Art schlüpft eh nach spätestens 4 Wochen und sklerotisierte Puppen nehmen kein Wasser auf...

    Was denn nun? Wie kommt das Wasser in die Flügel, wenn Puppen kein Wasser aufnehmen?

    Ich denke - und das wird doch durch das Freilandverhalten der Tiere ja auch bestens dkomuentiert - dass das Besprühen mit Wasser die Regenzeit imitiert und damit für viele afrikanische Saturniden den Anbruch der Schlupfzeit bedeutet. Gerade mittrei mit seinen löchrigen Kokons scheint doch überhaupt nicht gegen Regenwasser geschützt zu sein! Wie soll da ein Besprühen schaden? Die Natur ist noch immer der beste Lehrmeister.

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    tja, mir ging's genauso. Die ersten zwei geschlüpften Tiere waren so schwach, daß sie noch nicht einmal ihre Puppenhülle komplett abstreifen konnten, geschweige denn ihre Flügel entfalten.

    Liebe Grüße
    Undine

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