Papilio machaon in Sachsen

    Hallo ihr lieben,

    ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Rubrik ist aber mich beschäftigt seid einiger Zeit das Thema Schwalbenschwanz.

    Vor 15 Jahren war er noch ein oft gesehener Gast bei uns im Dorf.

    Wir haben reichlich unbehandelte Trockenwiesen und wilde Möhre gibt es an jeder Ecke.

    Trotzdem habe ich seid Jahren keinen papilio machaon mehr gesehen bei uns. Andere große Falter wie Tagpfauenauge,Landkärtchen,kleiner Fuchs,Admiral,sogar Segelfalter sind vorhanden und viele mehr.

    Voriges Jahr habe ich neben Möhre,Dill und Petersilie auch Fenchel angebaut und tatsächlich eine Schwalbenschwanzraupe gesichtet :applaus: .

    Gern würde ich die Art einmal Züchten oder zumindest von Ei an begleiten und natürlich dann auch gern frei lassen.(ich weiß das ich damit nicht viel erreichen kann,wären alle Vorrausetzungen ideal,käme er ja von selbst)

    Nun habe ich hier aber schon einiges über Artverfälschung gelesen und frage mich wo ich mit guten Gewissen Eier kaufen kann um sie dann auch frei zu lassen.

    Nur Sachsen? Ist Österreich auch Ok? Wo beginnt die Artverfälschung?

    Im Vordergrund liegt mir die Generation dieser tollen Falter zu erleben aber ich würde sie eben auch wirklich gern frei lassen wenn sie fertig sind und damit ungern schaden anrichten.

    Lg Sindy

    (ich hoffe ihr verzeiht mir die laienhaften Fragen,ich bin noch ziemlich neu hier)

  • ANZEIGE
    • Offizieller Beitrag

    Hui, na dann mal Feuer frei für die Diskussion. Wird nich einfach - das prophezeie ich schonmal :grinning_squinting_face:

    Machaon ist zumindest mal ein starker Flieger der von selbst auch sehr große Strecken zurück legt.

    Aber abgesehen davon: warum kaufen und überhaupt darüber nachdenken? Dein letztes Projekt war doch schon schön erfolgreich. Ich würde einfach weiterhin Dill Pflanzen und im Sommer immer regelmäßig mal die Blüten auf Eier und Jungraupen kontrollieren. Ist doch viel schöner als die gekauften Tiere zu beobachten :smiling_face:

    Liebe Grüße ins wunderbare Sachsen :winking_face:

    Oje,ja ich hab auch schon bisl Angst vor dem feedback😟 aber man lernt ja vor allem auch aus kritik😊

    Dill, Möhre und Petersilie gibt es bei uns im Garten schon immer. Nur hab ich noch nix an Eiern gefunden. Wahrscheinlich war ich aber auch zu nachlässig. Wo eine Raupe ist war ja auch ein Ei😅.

    Nur der Fenchel ist neu,den mach ich dieses Jahr definitiv weiter...und ich verteidige jede Pflanze die Oma wieder rausreißen will(blüht bald,zu groß,zu alt,alles muss sauber sein🥴)

    Aber das steckt in denen halt so drin😬 und ich darf grad nur 5qm von 500 bewirtschaften😅)

    Ach ich hätte schon gern so einen Schwalbenschwanz in der Entwicklung zugeschaut.

    Aber du hast recht😊👍ich geb mal alles damit unser Grundstück dieses Jahr wieder schmackhaft wird.

    Ich habe schon einige male Fenchel im Garten gesetzt. Auch eine Bekannte von mir folgte dem Tipp. Dieses Futter wurde jedes mal sofort für die Eiablage von den Weibchen angenommen.

    Bei 5 Pflanzen fand ich im Schnitt ca. 7 Eier.

    Hi Sindy,

    finde deine Einstellung super! Es ist immer schön Tiere frei fliegen zu lassen ... Ich weiß nicht, wie euer Garten sonst so aussieht, aber wenn du ungespritze Pflanzen hast und du schon mal eine Raupe gefunden hast, dann wird er sicher wieder kommen. Könnte mir vorstellen, dass der Falter auch lieber wohin fliegt, wo auch Blüten zum saugen sind. Machaon hat mir schon ein paar mal Eier vor die Nase gelegt, und das in ganz vierschiedenen Biotopen. Meine Erfahrung war, dass die Weibchen eher am späten Vormittag und über Mittag ablegen.

    viel Erfolg

    Leo

    Dankeschön Leo und Wern🙂

    Da muss ich mal die Augen offen halten dieses Jahr.

    Wir haben Sommerflieder, Sonnenhut und viele andere Blumen. 2 Pfirsichbäume scheinen vor allem dem Segelfalter zu gefallen. Gespritzt wird garnicht.

    Da stehen meine Chancen vielleicht garnicht so schlecht.

    Ich muss nur besser suchen😅

    Liebe Grüße

    Hallo Sindy,

    mal abgesehen davon, dass auch die Population vom Schwalbenschwanz natürlichen Schwankungen unterliegt, kann ich Deine Beobachtungen (seit 50 Jahren im Bereich Karlsruhe) nur bestätigen.

    Auch hier ist -auch-der Schwalbenschwanz fast vollständig verschwunden. Vor 30 Jahren habe ich von den Äckern (Möhre / Dill) im September Duzende Raupen eingesammelt und die Puppen überwintert. In den letzten Jahre war ich froh pro Jahr einen Falter zu sehen.

    In "Ossi" Land scheint es (nach verschiedenen Berichten) noch einiges mehr an relativ intakten Standorten zu geben.

    Völlig losgelöst von der m.E. teilweise überzogenen Debatte über "Faunenverfälschung" insbesondere bei sehr wanderfreudigen einheimischen Arten (schönen Gruß an Toni), hätte ich kein Problem damit Zuchtmaterial (hier Schwalbenschwanz) mit einer Herkunft aus Mitteleuropa zu züchten und dann fliegen zu lassen.

    Eine "Auffrischung" des Gen-Pools einer ggf. noch vorhandenen Rest-Population kann m.E. eher hilfreich sein.

    Die Trockenheit der letzten Jahre hat mit Sicherheit auch den Raupen zusätzliche Probleme bereitet. (Futter vertrocknet).

    So und jetzt Feuer frei über meine ketzerische Einstellung.

    Grüße Armin

    Hallo Armin,

    schade das es bri dir auch so einen gravierenden Rückgang der Population gibt.

    Trockenheit könnte sein,damit haben wir sehr zu kämpfen.

    Ich hab halt auch ein bisschen Angst noch mehr kaputt zu machen.

    Wenn ich nur vielleicht 3 Eier finde,sie versuche großzuziehen und mir das misslingt sieht es ja noch schlechter aus für die Schwalbenschwänze hier :confused_face:

    Na mal schauen was ich im Sommer so entdecke und vielleicht findet sich ja jemand der zu gegebener Zeit Eier oder Raupen zu verkaufen hat aus meiner Region :smiling_face:

    Welche Strecken kann denn so ein Schwalbenschwanz überwinden in seiner kurzen Lebzeit?

    Lg Sindy

    Einerseits wäre es völlig Bockwurst ob die drei Raupen bei Dir aufgrund von Fehlern eingehen oder sie von Fraßfeinden verspachtelt werden. Damit fügst Du der Population keinen meßbaren Schaden zu.

    Das ist die biologische, sachlich korrekte Realität.

    Die juristische Realität zumindest in Deutschland schaut allerdings ganz anders aus:

    Hier wird strengster Individuenschutz betrieben, ein entnommener Schmetterling hat dabei den gleichen Stellenwert wie ein aus der Herde geschossener Elefantenbulle...

    Ist zwar deFacto gigantischer Blödsinn, aber es ist halt typisch Deutschland.

    Das heißt also, die Entnahme deutscher machaon Eier ist strafrechtlich dem Besitz einer HiroshimaBombe gleichgesetzt :irrelachen:, man sollte also wenn man soetwas beabsichtigt seinen Kulturbeutel für den Knast bereits gepackt haben! Eben Gaga Deutschland... :bibber: :thumbs_down:

    Oder : Du schweigst und handelst ganz einfach - wo kein Kläger da kein Richter... Wo jährlich tausende machaon in jedem Stadium durch Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie und Verkehr unbeachtet zu Tode kommen, glaubst Du ernsthaft Du kannst alleine einen überhaupt irgendwie relevanten Schaden anrichten?

    Das sind allerdings nur Argumente für Leute mit Hirn, welche aber definitiv nicht am Bundesartenschutz beteiligt waren. :smiling_face_with_horns:

  • ANZEIGE

    Hallo Sindy,

    so gering sind die Flugweiten von einzelnen Arten nicht. Gehe einfach mal auf Google / wikipedia => Schwalbenschwanz für einen ersten Eindruck.

    Schon in ältere Literatur finden sich Hinweise darauf, dass der Schwalbenschwanz "wandert".

    Natürlich ist die Wanderleistung vom Schwalbenschwanz eine kleine Strecke im Verhältnis zum Distelfalter etc.

    Hinsichtlich der Vermischung vom Gen-Pool darf man natürlich nicht nur das Leben eines Tieres betrachten.

    Diese erfolgt auch natürlich über ggf. längere bis sehr lange Zeiträume.

    Ein Zeichen für diese natürliche Vermischung ist m.E., dass es in dem recht großen Verbreitungsgebiet kaum lokale Rassen gibt.

    In meiner Sammlung kann ich keinen Unterschied zwischen den Faltern aus Italien / Jugoslawien / Karlsruhe erkennen. (Bevor jemand aufschreit "Artenschutz"; ich habe vor ca. 50 Jahren angefangen zu sammeln).

    Bei standortstreuen Arten (z.B. Apollo) sieht das ganz anders aus. Kommt immer auf die Art an.

    Andreas hat völlig recht! Mit alle!!!.

    Und wie schon gesagt, bei Zuchtmaterial aus Mitteleuropa, bei dem Du die Falter fliegen lässt, sehen ich beim Schwalbenschwanz kein Faunenverfälschung.

    Bei im Freiland gesammelten Raupen bis Du einem Schwerverbrecher gleichgestellt, da Du nicht im "Zuge einer ordnungsgemäßen Land- und Forstwirtschaft" die Umwelt im großen Maßstab vergiftets und zerstörst.

    Grüße Armin

    • Offizieller Beitrag

    Das sind allerdings nur Argumente für Leute mit Hirn, welche aber definitiv nicht am Bundesartenschutz beteiligt waren

    ...geschrieben von Leuten, die nie einen Blick in die betreffenden Verordnungen geworfen haben...


    Sorry Andreas, aber können wir bitte mal wieder ein wenig mehr auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und insb. den Neulingen im Fach nicht gleich mit solchen Märchen alle Lust verderben?

    Ein machaon ist schlicht besonders geschützt. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist (vom allgemeinen Schutz, der zB auch Mücken und Zecken umfasst, mal abgesehen) der niedrigste Schutzstatus in Deutschland.

    Jetzt kannst du ja mal das Washingtoner Artenschutzabkommen googlen, um deinen Elefantenvergleich wieder ins richtige Licht zu rücken :winking_face:

    Also Sindy, lass dich nicht zu sehr verunsichern. Ja, der Schwalbenschwanz ist geschützt - mit allen Konsequenzen (s. §44 BNatSchG). Aber machen wir jetzt bitte nicht aus einer Mü...einem Schmetterling einen Elefanten.

    Man kanns auch dermaßen übertreiben und anderen die Freude durch solch dämliche Argumentationen vertreiben.

    Wie kann man denn bitte den Fang eines machaons, die Zucht oder sonstwas mit dem Abschießen von Elefanten vergleichen?

    Erstens ist das erste eine Ordnungswidrigkeit (machaon ist besonders geschützt, steht aber in keinem FFH-Anhang oder auf dem WA-Abkommen...) und das zweite eine Straftat.

    Zweitens wäre die Strafe für das Fangen eines machaons vermutlich ziemlich gering, 20€ Ordnungsgeld oder sowas.

    Über den Sinn und Unsinn des deutschen Artenschutzes wurde mehr als genug diskutiert.

    Du kannst kein Insekt mit einem Säugetier vergleichen, das ist einfach falsch und in diesem Sinne hier vollkommen übertrieben.

    Warum kann man dem Fragesteller nicht anders helfen?

    Pflanze Fenchel, Dill, Kümmel oder Möhren an. machaon gibt es überall (er ist ein starker Binnenwanderer), irgendwann kommt das Weibchen sowieso vorbei. Mit einem naturnahen Garten hilft man da viel mehr.

    ...

    Anmerkung :

    Der Begriff "Bundesartenschutz" ist extrem irreführend.

    Faktisch handelt es sich um Alibi -, Irreführungs- und Forschungsverhinderungsgesetz.

    Es verhindert sehr effektiv das die wahren Verursacher der Problem benannt und ausgeschaltet werden. Und das ganz einfach in dem man sich auf unbedeutende Nebenschauplätze einschießt und gleichzeitig dem dummen Volk das Gefühl gibt "etwas zu tun" ..

    Außerdem - je weniger Leute sich legal mit Insekten befassen dürfen, um so weniger Gegenstimmen und Mahner gibt es wenn mit der nächsten "dringend benötigten Bank Tankstelle Supermarkt" wieder ein wertvolles Biotop zugebaut wird.

    Für mich ergibt der "Bundesartenschutz" auf diese Weise eine richtig plausible Erklärung, nur nicht im Sinne des vorgeschoben Zweckes.

    Okay, ich gehe auch nochmal auf das gesagte von Andreas ein.

    Also bei der Atombombe gehe ich noch mit, aber Elefanten abschießen ist echt zu übertrieben. In Deutschland gibt es doch gar keine (heimischen) Elefanten.

    Nee, Spaß beiseite. Auf was hier Andreas aufmerksam machen wollte, waren die Artenschutzbestimmungen. Um es kurz zu fassen - Papilio machaon ist geschützt und es kann Strafen geben, wenn man ihn aus seinem Habitat entnimmt, genauso wie dessen Präimaginalstadien. Töten ist damit logischerweise auch verboten. Vielleicht weißt du Feluria , dass man beim töten von Wespen Strafe bezahlen muss und zwar ziemlich viel. Genau das selbe Prinzip. Je nach Schutzgrad fallen Strafen anders aus, vor allem bei FFH Arten, aber die fallen hier raus, denn der Schwalbenschwanz ist ja keine. In Deutschland muss das Konzept überarbeitet werden, deshalb hat sich Andreas wahrscheinlich darüber aufgeregt. Ist ja alles legitim. Jedoch kann man mit der entsprechenden Genehmigung dem ganzen aus dem Weg gehen. Kannst dir ja eine besorgen.

    Ich hoffe, ich konnte etwas hierzu ergänzen und das gesagte in Verständlicheres aufspalten. Manchmal sind Übertreibungen da um etwas zu unterstreichen, jedoch können sie auch zu Diskussionen führen. Aber nun dürfte es ja klar sein :grinning_face_with_smiling_eyes: . Falls ich was falsches gesagt habe, könnt ihr mich natürlich korrigieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

    Der sogenannte Bundesartenschutz zielt sinnloserweise bei Insekten auf Individienschutz ab, analog wie bei Elefanten, anstatt die notwendigen Biotop zu schützen (und damit der Wirtschaft auf die Füße zu treten).

    Daher der durchaus passende Vergleich zwischen beiden.

    Also merke : Individienschutz bei Elefanten sinnvoll, bei Insekten ohne Biotopschutz absolut sinnfrei und

    einfach nur eine Nebelkerze.

    Der sogenannte Bundesartenschutz zielt sinnloserweise bei Insekten auf Individienschutz ab, analog wie bei Elefanten, anstatt die notwendigen Biotop zu schützen (und damit der Wirtschaft auf die Füße zu treten).

    Daher der durchaus passende Vergleich zwischen beiden.

    Also merke : Individienschutz bei Elefanten sinnvoll, bei Insekten ohne Biotopschutz absolut sinnfrei und

    einfach nur eine Nebelkerze.

    Ich glaube da sind wir uns alle einig bei der Aussage :thumbs_up:.

    Hui,da hab ich ja für allerlei Diskussionen gesorgt.

    Vorab möchte ich sagen das ich auf keinen Fall vorhabe einen Falter zu töten.

    Ich war allerdings wirklich der Annahme das man die Eier noch entnehmen darf da er ja "nur" die Vorstufe zum Schutzstatus hat.

    Der Garten ist jetzt schon gut geeignet für Schwalbenschwänze.

    Ich werde draußen einfach mal beobachten wie es sich entwickelt.

    So eine Genehmigung fände ich ziemlich gut,wo kann man die denn Beantragen?

    Auf legalem Weg ist mir das Projekt lieber🙂

    Lg Sindy

    Soweit zur Entnahme von Tieren aus der Natur.

    Wie steht es mit dem Einführen von ortfremden Tieren. Das sollte man nicht tun, wenn man nicht Spezialist ist und das wissenschaftlich begleitet.

    Dass man an lebenden oder konservierten Tieren keinen offensichtlichen Unterschied bemerkt, heißt noch lange nicht, dass diese sich ökologisch nicht unterscheiden. Anzahl an Generationen, Auslösung der Winterruhe, Stoffwechsel, Temperaturregulierung, Pheromone, Raupen Futterpflanzen,... Auch gleich aussehende Tiere können völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben und auch unterschiedliche genetische Anlagen mitbringen.

  • ANZEIGE

    Hi Sindy,

    nochmals kurz ... solltest du jetzt 2,3 Eier oder Raupen finden und nimmst sie mit nach hause ... kann iemand etwas sagen, wenn du sie in deinem Garten geschützt auf die Futterpflanze setzt. Die könnten sich ja wiederum natürlich angesiedelt haben.

    Also sollte man darüber gar nicht viel reden. Machaon ist zwar nicht der am längsten lebende Tagfalter, fliegt aber auch oft weite Strecken.

    Das mit dem Artenschutz ist so eine Sache. Wenn wirtschaftliche Interessen überwiegen wird auch das letzte Biotop einer Art zerstört. Habe das letztes Jahr wieder mal erlebt. Man schützt zwar die Art ... aber bald gibt es nichts mehr zu schützen. Die lapidaren Antworten, die man dann von den Behörden bekommt sind zutiefst lächerlich und beschämend. Sich dann schuldig zu fühlen, wenn man einzelne Tiere großzieht und dann frei lässt ist vollkommen unangebracht. Selbst wenn dir die Zucht nicht gelingt (was ich bei machaon nicht glaube) ist das wirklich nicht so tragisch. Ich habe schon Eiablagen beobachtet, wo dann die Kühe kamen und alles fraßen ... obwohl sie dort nichts verloren hatten. Niemand regt sich auf.

    Man muss ja nicht alles posten ... du kannst dich ja darüber freuen, keiner muss wissen woher du die Tiere hast.

    Trockenheit kann schon auch ein Grund für den Rückagng sein. Den Schwalbenschwanz sehe ich bei mir fast in jedem Biotop. Da ist auch ein extremes Trockenrasengebiet dabei. Dort sah ich die größten Falter. Ich staunte nur, dass die Raupen dort Nahrung finden! Aber anscheinend funktioniert das auch. Freilich ist der Segelfalter eher in diesen Gebieten anzutreffen, und Pfirsich mag der ja wirlich gerne. Diese Art ist bei uns z.B. ein Klimagewinner. Jetzt kommt er schon häufig und regelmäßig im Mühlviertel vor. Und das ist ein hügeliger Landstrich mit ziemlich rauem Klima und kalten Wintern.

    Viel Freude beim Beobachten!

    Leo

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!