all of us started at some point, and knew nothing at the time. With experience you know more, no one knows everything

    about any subject, I wouldn't worry about asking any questions related to the hobby at all.

    Seems to me that finding pupa or cocoons has always been accidental, it's not easy to just head out into nature and

    find whatever it is you're looking for.

    Good luck looking, and it'll be another season soon enough- time to plan ahead.

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    Hallo Luis,

    als ich vor 50 Jahren angefangen habe, war ich etwa in Deinem Alter.

    Die gezielte Suche nach Puppen, wie von Manfred richtig beschrieben, war zumeist "ernüchternd" und dies zu einer Zeit in der es noch (aus heutiger Sicht) massig Insekten incl. Schmetterlinge gab.

    Habe Erdpuppen in der Regel zufällig beim Umgraben im Garten etc. gefunden. (Ist oft wie beim Pilze sammeln; die großen Funde hat man, wenn man nicht danach sucht oder an Orten an denen man mit nichts gerechnet hat)

    Hinsichtlich der Suche nach Raupen vom Brombeerspinner. Habe diese im Herbst in den Abendstunden gesucht. Bei Sonnenuntergang sind die Raupen an den Pflanzenstengeln hochgekrabbelt.

    Konnte diese dann gut sehen. An manchen Abenden waren Dutzende zu finden.

    Auch andere "Glucken" wie Eichen-und Kleespinnerraupen habe ich (Ende Mai / Anfang Juni) in der Abenddämmerung gesucht.

    Im Dunkeln mit Taschenlampe haben mich meine Eltern nicht gelassen.

    Wie auch Kevin und die Anderen geschrieben haben. Jeder fängt kleine an und muss immer Lernen (das hört nie auf).

    Weiterhin viel Freude und Erfolg.

    Grüße Armin

    Habe noch früher als du angefangen und noch blödere Fragen gestellt.

    Damals waren die "alten Herren" aber meist noch so eingestellt, daß Wissen Macht ist und haben nur

    wenig oder nichts preisgegeben. Mußte mir viel selbst erarbeiten.

    Weihnachten, Geburtstag ... bekamen andere Kinder/Jugendliche Spielzeug ... bei mir gab es immer,

    auch noch heute, entomologisches Gerät und entomologische Bücher.

    Bin jetzt selbst ein "älterer Herr" und freue mich über jeden jungen Entomologen, da wir eine aussterbende Rasse sind.

    Alle reden vom Naturschutz, Artenschutz .... doch fast niemand kennt mehr die Arten und Zusammenhänge.

    Da ich in einem Verein bin, "Trauschendorf" und Börse Weiden gestalte, bekomme ich öfter Ausrüstung, Bücher ...

    sehr günstig zur Weitergabe. Einige "Junge" habe ich schon nahezu perfekt ausgestattet.

    Schreib wenn du Lust hast, mich mal unter meiner privaten Email an und ich bräuchte zumindest noch die Stadt wo du wohnst.

    Ich helfe gerne und alleine ist es schön, gemeinsam mit anderen, evtl. Gleichaltrigen, ist es schöner.

    Schaue dir mal mein Profil und meine Bilder im Actias an.

    Mir ist heuer aufgefallen das die Brombeerspinnerraupe besonders gut im Licht der Taschenlampe zu sehen ist. Um den Sonnenuntergang herum werden sie so richtig aktiv. Aber:

    Etliche davon sind doch am Boden ziemlich gut verborgen. Aber das das Licht verrät sie dann.

    Puppen von Nagelfleck und Co. im Freiland zu finden ist wie die Nadel im Heuhaufen zu finden. Ich befasse mich seit ca. 55 Jahren mit der Entomologie. In diesen vielen Jahren

    kann ich meine Funde an Kokons/Puppen an einer Hand abzählen. Es waren alles nur Zufallsfunde.

    Als junger Sammler versuchte ich auf Empfehlung von "alten Hasen" überwinternde Raupen vom Kiefernspinner zu finden. Die Nordseite von Kiefernstämmen und unter Moos sollte der

    Überwinterungsplatz sein. Nach stundenlangem suchen gab ich enttäuscht auf und nur eine einzige Raupe war war meine Ausbeute.

    nicht abschrecken lassen, von Aussagen, dass ein erfahrener Entomologe nur max. 5 Puppen/Kokons in seiem

    Leben beim Puppengraben gefunden hat.

    Ich hatte immer mehr Glück. Es reichen ja auch einige wenige Puppen zum Aufbau einer Zucht, wenn man

    die geschlüpften Weibchen im Frühjahr von "Freilandmänchen" anfliegen und paaren läßt.

    In einem normalen Kiefernwald, welcher keinen übermäßigen Befall aufweist, Kiefernspinner zu suchen,

    ist als Beispielsangabe so, wie Goldnadeln im Strohhaufen zu suchen.

    Wichtig ist, dass es einzeln stehende, alte, große Laubbäume sind.

    Möglichst nicht in Feldnähe, wo im Sommer "gespritzt" wurde.

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    I think nearly all moth species are attracted to light, people use either ultraviolet light, or mercury vapor, and led lights are

    beginning to be used as well. A lot of other insect species are attracted to light. There are endless opinions about light use,

    I use 15 watt uv florescent tubes that run on dc and ac power that are purpose made for attracting insects.

    Ich denke, dass du in deiner Gegend keine Lemonia dumi finden kannst.

    L. dumi ist sehr selten, sehr lokal und als Anfängerzucht völlig ungeeignet.

    In Kürze kommen die ersten Fröste. In etwas wärmeren Folgenächten fliegt fast

    in allen Regionen die kleine Pappelglucke, P. populi, und der Ahornspinner plumigera.

    Nicht mit den Königsdisziplinen anfangen. Du erlebst sonst nur Enttäuschungen und

    verlierst schnell das Interesse.

    PS: wir wissen noch immer nicht wo du wohnst

    Ok. Über die Zucht hatte ich vorher noch nicht gelesen. Mal sehen was kommt. Heute Nacht wird eine vergleichsweise warme Nacht (16°C). Allerdings wird es vermutlich leicht regnen. Habe bei Beiträgen von Lichtfang in Thailand oder Afrika gelesen das das gut ist. Trifft das hier auch zu?

    Ich wohne übrigens nahe Hannover in Niedersachsen :upside_down_face:

    Regen und Wärme ist das beste was passieren kann.

    Ich würde allerdings empfehlen zu ködern, da kommen jetzt oft hunderte Individuen, wohingegen Licht oft eher weniger ist.

    plumigera ist auch sehr selten, gibt es in vielen Regionen nicht.

    Gut ans Licht und züchtbar sind sicherlich Colotois pennaria und Poecilocampa populi.

    Vielleicht erwischts du ja sogar Griposia aprilina.

    Es ist langsam Frühjahr geworden. Due Buchen beginnen auszutreiben uns heute gibt es Temperaturen von 14 Grad bei bewölktem Wetter. Könnte ich schon fündig werden?

    PS: wir wissen noch immer nicht wo du wohnst

    Sehnde bei Hannover in Niedersachsen. :winking_face:

    LG Luis

    Dann wohnst du ja direkt in der Nachbarschaft zweier Toplepidopterologen Niedersachsens :smiling_face:

    https://www.lepiforum.de/2_forum_2017.pl?md=qsrch

    gib da mal in der Suche im Forum 2 (Diskussionsforum) Sehnde ein. Den Suchlink kann man ja leider nicht teilen, die Software ist noch aus der frühen Steinzeit...

    Aglia tau fliegt zur Zeit der Apfelbaumblüte. Es dürfte wohl bald soweit sein. Die Männhen fliegen tagsüber im Sonnenschein wild umher. Die Weibchen kann man, wenn man Glük hat, an kleinen Rotbuchenschösslingen an alten Rotbuchen finden. Außerdem kommen sie nchts zum Licht. Wenn man den richtigen Biotop anhand der fliegenden Männchen gefunde hat (alte Buchenwälder), so lohntsich die Suche nach Weibchen. Befruchtete Weibchen legen in Gefangenschaft leicht Eier ab.

    Viel Erfolg. Ernst

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    Weibchen sind grundsätzlich am besten am Licht zu finden. Ein richtig warmer Abend zum Hauptflug, und es sollte klappen. Allerdings werden es selten mehr als zwei Weibchen pro Abend.

    Hatte mal vor Jahren in einer großen Lichtfalle und deren Umgebung nachts über hundert Nagelflecke...Eichen/Buchengemische sind besonders ertragreich .

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