Neues Buch über Saturniidae

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    Das Titelbild unter der angegebenen Adresse sieht schon vielversprechend aus - leider keine näheren Angaben (Seiten-, Bilderzahl, Preis, evtl. Subscriptionspreis?) Vielleicht könnte ein Berufener eine Buchbesprechung vorlegen? Liebe Grüsse, Hans

    Moin Hans.

    Für einen Jagdinteressierten hast du aber schlechte Seher, oder sollte ich Lichter sagen? :winking_face_with_tongue:
    Da steht, zwar etwas klein, aber für die richtigen Dioptrien in den Sehern trotzdem ganz gut erkennbar:

    68,-€
    30,3 x 21,5 cm ; Hardcover
    368 Seiten
    336 Farbtafeln mit 2949 Einzelfarbfotos
    9 colorierte und 2 schwarz-weiß Grafiken
    mehr als 300 Arten werden behandelt
    ISBN 978-3-89937-084-3
    Verlag Dr. Friedrich Pfeil

    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Gruß
    Rudi

    Heute habe ich das neue Buch vom Verlag Dr. Friedrich Pfeil "Saturniidae of the World - Rudolf E. J. Lampe" erhalten.
    Ich kann nur sagen: Ein MUSS für alle Saturniidaen-Liebhaber. Sehr schöne Bilder vom Ei bis zum Falter, sehr informativ und dabei preislich sehr günstig für das Gebotene.
    Eine Empfehlung für alle Naturliebhaber.

    Werner

    Liebe Saturniiden - Züchter,


    Gestern bekam ich das Buch von R. J. Lampe zur Aufzucht von Saturniiden. Herr Lampe ist einer der bedeutensten Züchter weltweit, der seit mehr als 40 Jahren Saturniiden züchtet. Er hat nun sein Lebenswerk veröffentlicht. Sein Buch wird sicher zu einem Standardwerk für Saturniiden - Züchter und in der Qualität, dem Umfang und dem Wissenschatz für Jahrzehnte nicht zu übertreffen sein.


    Das Buch hat 336 Seiten in DIN A4 mit sagenhaften fast 3.000 Farbfotos in bester Qualität. Abgebildet werden von hunderten von Arten die Eier bis zum Falter. Die Zuchten tropischer Saturniiden vor allem aus Afrika und ansonsten allen Kontinenten werden am Ende des Buches kurz dokumentiert. Sehr nützlich sind natürlich die angegebenen Futterpflanzen. Damit können wir alle in Zukunft sehr viel anfangen. Das Buch kostet lächerliche 68,00 EURO, nach meinem Verständnis ein unglaublich niedriger Preis. Es heißt: Saturniidae of the world von Rudolf E. J. Lampe und ist zweisprachig verfaßt in Englisch und Deutsch. Bitte meldet mal Eure Eindrücke.

    BESTELLEN

    Es ist ja schön, wenn sich so viele Leser zu einem neuen Buch äussern und gleich eine Handvoll Bestellinformationen dazu liefern.
    Nur sind es die üblichen Werbetexte und nur wenige persönliche Meinungen zu einem Werk, das immerhin 68 Euro kostet.
    Für diesen Preis müssen die 336 (oder 368?) Seiten auch etwas bieten.

    Wir werden das Buch gelegentlich bei ACTIAS besprechen.


    Mark: The book is German-English

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    Lieber Mark,

    ich verstehe Deine Reaktion nicht ganz. Wer von uns soll denn bei diesem Buch Interesse an Werbetexten haben. Da Du noch mehr persönliche Meinungen haben möchtest, dann ist hier meine. Ich kenne Herrn Lampe seit fast 20 Jahren, er ist heute 77 Jahre alt. Das Buch ist die komplette Zusammenfassung seiner züchterischen Tätigkeit aus über 40 Jahren Zucht von Saturniiden. Fast alle bisher überhaupt gezüchteten Saturniiden werden in allen Stadien vom Ei bis zur Raupe in Farbe in perfekter Qualität abgebildet. Es gibt kein Buch weltweit, dass auch nur im Ansatz mit diesem Werk mithalten kann. Es wird für Jahrzehnte das Standardwerk zur Zucht von Saturniiden bleiben. Oder wer von uns ist wohl in der Lage fast 3.000 Fotos von Präimaginalstadien hunderter Saturniiden-Arten zu veröffentlichen, noch dazu von Arten, die ich noch nie in einem Kasten gesehen habe? Wer wäre in der Lage von diesen ganzen Arten die Futterpflanzenhinweise zu geben, eine kurze Abhandlung zur Zucht mit einigen nützlichen Hinweisen.

    "..zu einem Werk, was immerhin 68 EURO kostet."

    Lieber Mark, wenn Du das Buch in Händen halten würdest und ein Gefühl für das oben geschriebene entwickeln würdest, dann kann ich nur sagen, dass Buch ist massiv unterbezahlt. Ich habe Herrn Lampe selbst gefragt, warum er einen so niedrigen Preis angesetzt hat. Herr Lampe versuchte seit Jahren einen Verlag zu finden, der dieses Buch zu einem bezahlbaren Preis drucken kann. Ich habe seine Verzweiflung in so manchem Telefonat gespürt und immer gehofft, dass er es schafft. Herr Lampe hegte in keiner Weise und es war nie seine Motivation mit diesem Lebenswerk einen Gewinn zu machen. Er wollte den Preis bewußt niedrig halten, um das Buch einer großen Gemeinschaft von Züchtern anbieten zu können. So erschien das Buch quasi zum Selbstkostenpreis. Ich betrachte es als moralische Verpflichtung ein so wunderbares Buch hier anzupreisen, für einen Freund, für einen von uns - der etwas geschaffen hat, wovon viele von uns nur träumen.

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    Meine Bemerkung richtet sich nicht gegen Buch oder Autor, sondern gegen die Tatsache, dass es hier gleich zehn Beiträge brauchte, um eine Neuerscheinung vorzustellen.
    Bei ACTIAS wollen wir aber mehr als anderswo zusammengeklaubte Informationen publizieren, sondern persönliche Meinungen von Lesern, die sich ein Urteil bilden. Da ist der Bericht von FrankyM vorbildlich.
    Links zu Bestellformularen, Cover, Musterseiten, Promotionsvideos usw. sind reine Werbung. Damit habe ich aber keine Probleme. Sie müssen nur richtig eingebaut werden.
    You-Tube-Videos können (und dürfen) bei ACTIAS in die Beiträge eingebettet werden mit [Blockierte Grafik: http://www.actias.org/wcf/icon/wysiwyg/NERDembvideoM.png]. Ich habe das korrigiert.

    Zum Preis habe ich mich nicht negativ geäussert, sondern nur meine 68-Euro-Erwartungshaltung kund getan. Ich habe das Buch ja noch gar nicht gelesen.
    Das Buch ist massiv unterbezahlt. Warum sollte der Verlag bei einem Fachbuch einen Dumpingpreis festsetzen? Der Verkaufspreis richtet sich nach dem Markt, nach Zielpublikum, Verkaufsaussichten, Produktions- und Autorenkosten. Der inhaltliche Wert und Nutzen für den Leser sind keine Kalkulationsfaktoren. Der Pfeil-Verlag trägt das Risiko, will aber auch einen Gewinn damit erzielen.

    Seit gestern bin auch ich im Besitz dieses Buches. Nach dem Durchblättern war ich erst mal sprachlos! Schon das Äussere dieses schwergewichtigen Werkes ist mehr als ansprechend. Perfekte Verarbeitung, gutes Papier, brilliante Fotos (nur ein Pedant wird die Unschärfe bei einer Handvoll Fotos von fast 3.000!! bemängeln), und eine nur in Wochen überschaubare und einzuprägende Artenfülle machen das Buch zu einem phantastischen Archiv. Ich kenne Herrn Lampe leider nur dem Namen nach, aber wer sich mit dem Thema der Schmetterlingszucht befasst, und dies auch selbst in Wort und Bild dokumentiert, kann ermessen, welche Arbeit, Geduld und Passion hinter der Erstellung dieses Buches steckt.
    Im Vorwort fordert Herr Lampe uns alle auf, unseren Nachfolgegenerationen den Blick für den Wert der Natur zu erhalten. Dazu trägt dieses Buch bestimmt in hohem Grade bei.
    Aber auch, und gerade für denjenigen, der sich den Blick für das Schöne in unserer Welt erhalten hat, ist das Buch von geradezu berauschender Ästhetik. Einen ähnlichen Eindruck können damals nur die Werke von Seitz vermittelt haben, dÀbrera verblasst dagegen.
    Warum also schon wieder sinn- und nutzlose Diskussionen, wie das heutzutage allgemein üblich ist?
    Ist es nicht möglich, etwas so Herrliches einfach in sich aufzunehmen und zu geniessen?

    Das soll keine Werbung sein, sondern nur Herrn Lampe meine allerhöchste Hochachtung für seine Mühen aussprechen.

    Auch ich habe heute dieses Buch erhalten und vorerst nur mal kurz durchgeblättert.
    Ich bin beeindruckt von der Komplettheit und Fülle der beschriebenen Arten. Allerdings fällt mir auf, dass bei einigen Arten die Falterabbildungen fehlen.
    Ich finde aber keinerlei Hinweis, warum das so ist. Könnte es sein, dass bei besagten Arten die Zucht nicht bis zum Falter gelungen ist?
    Vielleicht kann das mal wer erklären. Es ist zwar kein großes Problem aber interessant wäre es doch.

    Besonders hinweisen möchte ich auch auf die herausragende Druckqualität. Schon der Titel verspricht sehr viel: Der glänzende Automerisfalter wirkt auf dem schwarzen Hintergrund unüberbietbar naturnahe und gefällig.

    Ich besitze in meiner Sachbuchbibliothek viele Dutzende Schmetterlingsbücher. Dieses aber gehört mit zu den Schönsten.

    Grüße
    Heinz

    Auch ich habe –angeregt durch die Beiträge in diesem Thread- mir das Buch gekauft.

    Ich hatte mir allerdings das Buch ganz anders vorgestellt, nicht als reines Bilderbuch… ich hätte mir gewünscht, über die abgebildeten Arten etwas zu erfahren, aber textlich finden sich nur am Anfang
    12 Seiten, halb auf Engl., halb auf Deutsch recht allgemein gehaltene Angaben zu Saturniden und ihren Entwicklungsstadien.

    Ich kann auch nicht recht verstehen, warum bei manchen Arten oder gar Unterarten eine Zucht mehrfach abgebildet wird, so etwa bei Cricula trifenestrata Javana dreimal (2mal aus Java, 1mal aus Sumatra), oder bei Attacus atlas (1mal aus Sumatra, 1mal aus Simeulue) oder Perisomea huttoni naessigi (1mal aus Armenien, 2mal aus der Türkei) – es gibt noch weitere Beispiele- , ich kann da
    keine Unterschiede erkennen, hätte da nicht die Darstellung von einer Zucht genügt?

    Auch hätte ich lieber gesehen, wenn innerhalb einer Subfamilie nicht nach Regionen, sondern nach Gattungen aufgeteilt worden wäre. So ist findet sich Actias luna auf Tafel 115, Actias luna azteca auf Tafel 225, Actias selene auf den Tafeln 260, 261 und 262, usw.

    Was die Zuchtprotokolle am Ende betrifft, kann ich sie nicht beurteilen, sie scheinen mir – abgesehen von 10-11 ausführlicher geschilderten Fällen, sehr knapp gehalten (L.1 ab…, L2 ab…., Falter ab…). Auch hätte ich mir gewünscht zu erfahren, wie die natürliche Futterpflanze heißt, wogegen für mich als Nichtzüchter die Pflanze, auf der die Zucht wirklich durchgeführt wurde, nicht so bedeutsam ist …

    Naja, das sind Bemerkungen von einem, der nur ein eher allgemeines Interesse an Biologie hat, keine Schmetterlinge sammelt und auch keine züchtet…

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich nicht bereut habe, das Buch erworben zu haben, die Fülle guter Abbildungen ist schon beeindruckend.

    Erwin

    Durch die Lobeshymnen bin ich auch angeregt worden dieses Buch zu kaufen.
    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Es ist ein schöner Bildband mit einer Fülle von Abbildungen.
    Aber der Textteil ist rudimentär und die Informationen sind sehr spartanisch. Ich vermisse detailliertere Informationen zu Besonderheiten bei der Zucht.
    Hätte ich das Buch vorher in die Hand nehmen können, hätte ich es mir nicht gekauft.
    Michael

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