Arctia villica Winterfutter

    Wie oben erwähnt wird ein funktionierendes Winterfutter für villica gesucht (außer KuFu!)
    Die Tiere sind bei mir im Gegensatz zu caja sehr mäkelig und haben mit Kohl und co wenig am Hut.
    Gefressen wird zwar u.A.Lorbeerkirsche und der Immergrüne Schneeball, nur ist das kein Futter um
    optimal große Falter zu bekommen.

    Was Löwenzahn und co. angeht: es mußte hier noch Ende Oktober das GESAMTE Stadtgrün auf 3mm
    abgefiedelt werden - es muss ja schliesslich ordentlich aussehen, wegen den Touristen!
    Und wer dieser Argumentation nicht folgten kann wird entgeistert angeblickt wie ein Mondkalb...

    Also was können unsere versierten Bärenzüchter dazu sagen???


    mfg


    Andreas

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    Hi Thoralf!

    Winter-Brombeere ist zu hart und trocken, damit dürften "Mini-Quietscher" rauskommen...
    Auch nicht viel anders als Kirschlorber und co.

    Möhrenkraut wurde z.B. auch nicht genommen.

    Bisher hatte ich das Problem noch nicht, heuer ist das erste Jahr in dem die hiesigen Grünflächenterroristen
    noch kurz vor Wintereinbruch einen Anfall des chronisch-destruktiven Mähwahns erlitten haben...

    mfg

    Hallo Andreas,
    hast du in der Umgebung deines Wohngebiets keine Brennesselpflänzchen, die bei uns trotz der sehr kalten Witterung und einiger Zentimeter Schnee immer noch recht ansehnlich und frisch sind.

    Außerdem habe ich auf einem verlassenen Bauernhof unter dem Blattwerk noch recht grüne und knackige Löwenzahnrosetten gefunden. Die verfüttere ich meinen immer noch nicht ganz verpuppten Arctia plantaginis, die sich immer gierig darauf stürzen.

    Hast du die villica aus Spanien? Ich werde einige schöne Arten im nächsten Jahr züchten, davon in einem separaten Mail.

    Grüße

    Otmar

    Hallo

    gut als Winterfutter eignen sich die Blätter der wilden Karde.
    Auch der Zuckerhut, ein Wintersalat sind noch zu haben
    bis weit in den Januar hinein und wird gut vertragen.
    Bei Biogärtnern günstig zu haben.

    Otmar W.

    Otmar, so einfach ist die Sache leider nicht:
    Wilde Karde kommt hier im Norden gar nicht vor, und Zuckerhut ist ein rein süddeutsches
    Phänomen von dem man hier i.d.R. nicht mal den Namen gehört hat...

    Wie gesagt, ich kenne solche Engpässe eigentlich nicht und hatte die ganzen Jahre nie ein Löwenzahn-Problem.
    Heuer ist das erste Jahr in dem die hiesigen Grünflächenterroristen
    noch kurz vor Wintereinbruch einen Anfall des chronisch-destruktiven Mähwahns erlitten haben...
    Und damit ist - bis auf Reste - praktisch im gesamten Stadt- und Stadtrandgebiet Alles weg und ich habe die Arschkarte...

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    Winter-Brombeere ist zu hart und trocken, damit dürften "Mini-Quietscher" rauskommen...

    kann ich überhaupt nicht sagen - schau mal hier:

    Ich verwende Zuckerhut schon seit Jahren für meine Winterzuchten.
    Von den Salatsorten ist es mit Abstand das Beste war man Arctiidaen im Winter bieten kann.
    Vorteilhaft ist daß der Zuckerhut kühl und dunkel gelagert wochenlang brauchbar ist.
    Leider ist der Zuckerhut nicht in allen Geschäften erhältlich.

    Werner

    Servus Werner,

    kann mal jemand einem Nordlicht erklären, wer oder was Zuckerhut ist? :confused_face:
    Ein botanischer Name wäre enorm hilfreich.

    Die sind auch zum grossen Teil noch grün, und haben schön saftige Blätter.

    Hallo,
    Ja, wenn man die villica-Rp. umbringen will, dann 'schön saftige Blätter' anbieten!
    Liebe Freunde, villica ist eine Trockenrasen-Art, und jedes vollsaftige Futter führt zu unheilbarem Durchfall - daher Zichorie et al. lieber etwas angewelkt reichen.

    VG, Hans

    arctia villica grows in 30x30x30 canvas cages with a front zipper to open the cage (it's best), you put a paper towel sheet in the cage, and dandelion leaves on it (changed every day), also remove excrement every day (by tilting the cage forward), in winter put the cage outside sheltered from the wind and rain under a terrace and put cardboard egg boxes, lower part honeycombed, only ( without the lid) the caterpillars go underneath in the cells and spend the winter without problem, on sunny days, bring the cage into the house and place it in front of a window, they are well exposed to light and the first rays of the sun , nourish with dandelion, note that at the end of winter rhyparia purpurata has a slower growth than arctia villica, after some time, the caterpillars migrate and stop feeding and make their cocoon, in a corner of the cage and the imago is born some time later

    les chenilles d'arctia villica sont élevées dans des cages en toile 30x30x30 avec une fermeture éclaire frontale pour ouvrir la cage (c'est le mieux), vous mettez une feuille de papier essuie-tout dans la cage, et des feuilles de pissenlit dessus (changées tous les jours), enlevez également les excréments tous les jours (en inclinant le cage vers l'avant), l'hiver mettre la cage dehors à l'abri du vent et de la pluie sous une terrasse et mettre des boites à oeufs en carton, partie basse alvéolée, seules (sans le couvercle) les chenilles vont en dessous dans les alvéoles et passent l'hiver sans problème, aux beaux jours, amenez la cage dans la maison et placez la devant une fenêtre, les chenilles ainsi sont bien exposées à la lumière et aux premiers rayons du soleil, nourrissez-les de pissenlit, notez qu'en début de saison rhyparia purpurata a une croissance plus lente que arctia villica, après un certain temps, les chenilles migrent et cessent de se nourrir et font leur cocon, dans un coin de la cage et l'imago naît quelque temps plus tard

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