Und wieder eine journalistische Meisterleistung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    zur allgemeinen Erheiterung und Fortbildung in Sachen journalistischer Meisterleistungen im Bereich der Entomologie, möchte ich Euch folgenden Artikel, des biologischen Fachmagazins t-online, nicht vorenthalten.

    Ich möchte auch speziell darauf hinweisen, dass es sich hierbei weder um einen verspäteten Aprilscherz, noch um eine offensichtliche Rücksprache mit Herrn Loriot handelt, der seinerzeit seine Abhandlung der Steinlaus, sogar ins medizinische Fachlexikon "Pschyrembel" geschafft hat.

    Viel Spaß beim Studium der Liptotena cervi.

    Euer Rainer :smiling_face_with_sunglasses:

    Gefahr aus der Luft: Fliegende Zecken breiten sich aus
    Fliegende Zecken? Ja, die gibt es wirklich. Wo sie lauern und warum sie gefährlich sind, erfahren Sie in diesem Artikel.
    www.t-online.de
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    Ich habe den Artikel damals bei t-online zufällig gefunden und interessiert gelesen, denn ich habe im vergangenen Herbst meine Erfahrungen mit diesen Insekten gemacht, absolut unangenehm. Seltsamerweise hielten sie sich nur in einem eng begrenzten Waldstück auf, aber ausgerechnet hier musste ich regelmäßig Raupenfutter holen. Sobald ich ein paar Meter bzw. Sekunden in diesem Waldstück stand, saßen einige diese Tiere auf mir, speziell am Hals und in den Haaren. Ich kann nur sagen, das war nicht sehr angenehm, zumal diese Insekten sehr schlecht vom Körper abzunehmen sind, besonders am Kopf. Sie sind sehr flach und halten sich perfekt an der Haut fest. Sogar zu Hause verspürte ich ab und zu noch das Krabbeln in den Haaren und musste mich davon befreien. Auch wenn der Artikel keine Meisterleistung im entomologischen Bereich ist, diese Krabbler sind, so habe ich es empfunden, am eigenen Körper richtig ekelhaft. Ich habe bzw. werde dieses Waldstück nicht mehr betreten.

    Lieber Armin,

    ich glaube Dir natürlich, dass so etwas eine unangenehme Erfahrung für Dich war. Auch bestreite ich nicht, dass die Tierchen extrem lästig sind, aber ich hoffe Du hast die medizinischen Ratschläge im Artikel befolgt. Nissenkamm und Duschen - dann klappts auch mit den Monstern aus der Luft :winking_face:

    Merci Rainer,

    ich werde in Zukunft nur mit Vollkörperkondom in den Wald gehen

    Daran bist du nun schuld. :grinning_squinting_face:

    Schade dass es bei den Artikel keine Kommentarfunktion gibt; ich hätte da gerne was dazu geschrieben. So viel gequirlte Schei...e und widersprüchliche Aussagen auf einem Haufen, das hat so richtig Anspruch. :respekt:

    Lästig sind die Viecher allemal, keine Frage. Sehr unangenehm, wenn die durch die Haare und/oder über die Haut krabbeln.

    Aber das ist mit Ameisen, Spinnen, Wanzen, Käfer etc. auch unangenehm, je nach dem welche Art sich auf dem eigenen Körper "verirrt".

    Ich hatte schon sehr viele Hirschlausfliegen, sowohl hier in Mitteleuropa, als auch in Skandinavien. Wobei die Skandinavischen Populationen etwas aggressiver sind. Und wenn man die zum ersten Mal auf dem Körper sieht, da kann schon etwas Panik aufkommen.

    Aber ich hatte damals die Wahl entweder auf Steinpilze zu verzichten oder mich ins Gefahrengebiet "Wald" hineinzutrauen. Ich war zugegebener Maßen wohl leichtsinnig und die kulinarische Ader siegte. Und dies nicht zu meinem Schaden. :smiling_face:

    Beißen konnte mich noch keine einzige von den mehreren hundert Stück bisher und eitrige Beulen....naja, bis jetzt nichts gemerkt davon.

    Ist schon fantastisch wie man die richtige Klientel Mensch in Panik versetzen kann, ohne großen Hintergrund.

    Ich freu mich schon auf die nächste wissenschaftliche Abhandlung, die du auftust, Rainer. :winking_face: :thumbs_up:

    ik freu mir druff.

    Schönes WE beisammen.

    Rudi

    Servus Rudi,

    ja Gott sei Dank hast Du es gelesen, hab dabei auch sofort an Dich gedacht, da Du dieser Gefahr ja beruflich praktisch permanent ausgesetzt bist.

    Was den Ganzkörperkondom betrifft, da hab ich was für Dich. Auch schön in der passenden Farbe : https://www.amazon.de/Andoer-Ganzk%C…sc=1&th=1&psc=1

    Die Kommentarfunktion haben sie glaub ich wegen mir ausgeschaltet - kann halt das Goscherl net halten :grinsen:

    Ich hab mich mal - was das Steinpilzsuchen betrifft - als kleiner Bub mit 5 oder 6 Jahren, im Wald mit der kurzen Ledernen auf ein Wepsenloch gesessen - Holla die Waldfee sag ich da nur.

    Nach ca. 30 Stichen, bin ich im Krankenhaus wieder klar geworden, scheiß auf die Zecken aus der Luft. :bibber:

    Ja hab mir eh schon überlegt, ob ich eine eigene Rubrik "Journalistische Hochleistungen, oder das Liebesleben der Pflastersteine im Winter", bei den Bossen hier beantragen soll.

    Auch Dir ein sonniges und schönes Wochenende :smiling_face_with_sunglasses:

    Rainer

    Ich weiß nicht was Euch so echauffiert.

    Der Beitrag ist doch exakt auf den Durchschnitt ausgerichtet.

    Fundierte Unwissen gepaart mit der Tendenz die Schafherde in Panik zu versetzen.

    Ansonsten kann ich Rainer nur Recht geben. Wer sich schon als junger Kerle (bin ü 60ig) in der Natur rumgetrieben hat, hatte mit Sicherheit schon amüsante Erlebnisse mit allerlei Tierchen und Pflanzen auch in der heimischen Umgebung. Wobei ich die Hirschlausfliege zwar lässig finde, aber Sie zum Glück nie sehr häufig war.

    Viel amüsanter fand ich die Kriebelmücke, Schwärme von Mücken oder 30 Bremsen als Dauerbegleiter bei heimischen Sammeltouren (vor 40 - 50 Jahren). Auch das allabendliche Absuchen nach Zecken an den lustigsten Stellen hat seinen Reiz. (Hatte schon meine Borreliose)

    Schon als Steppke (unter 10 Jahren) habe ich erfahren, dass der Lederlaufkäfer "Säure" verspritzen kann, da ich ein Exemplar in der Hand hatte und eine volle Ladung ins Gesicht bekam.

    Aber wer "schöne" Natur erleben wollte / will, muss auch mit den "negative" Dingen klar kommen.

    Nur die Harten kommen in den Garten.

    Oder wie ich meiner Frau vor der ersten Reise nach Costa Rica sagte, wer Morphos fliegen sieht, muss auch mit Taranteln rechnen.

    In diesem Sinne.

    Armin

    Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2023. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs t-online, das mit seiner 28000 Mann starken Besatzung viele Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die t-online in fremde Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

    Man will es nicht glauben, aber im hohen Norden ist es nun soweit! Die Formwandler (lat.: Metamorph) sind unter uns! Hier der Beweis der t-online:

    Nicht anfassen! Raupe kann schwere Hautauschläge auslösen – Nordsee-Urlauber sollten aufpassen
    Sie sind klein, aber können unter Umständen den Urlaub madig machen. Besucher der Nordsee sollten auf die Goldafterraupe aufpassen.
    www.t-online.de

    Tjaaa und wenn man weiterklickt, wird’s auch nicht besser. Wir wechseln nur die Familie:

    Giftige Goldafterraupe breitet sich in Deutschland aus: Das macht sie so gefährlich
    Wer die Goldafterrauper berührt, kann sich schmerzende Hautirritationen zuziehen. In zahlreichen Teilen Deutschlands macht sich das Insekt derzeit breit.
    www.t-online.de
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    ....... die Raupen müssen halt nur schön stachelig aussehen, dass reicht für die Allgemeinheit.

    Die Autoren dieser Berichte sind doch Schwachmaten hoch drei. :sensationell:

    Wer mit Tieren und Pflanzen in der richtigen Weise umzugehen weiß,
    erschließt für sich Quellen unversiegbaren Reichtums. ( Max Metzger )

    Hey Leute,

    den Unterschied merkt sowieso keiner aus dem gemeinen Volk. Beispiel: Ein Freund erzählte mir von etlichen wandernden (und überfahrenen) rosa Raupen. Da auch ich zu der Zeit einige Cossus cossus gesehen hatte, war die Bestimmung für mich klar. Später einmal zeigte ich ihm voller Stolz ein Foto von Hyles euphorbiae, was ich doch für eine tolle, schöne Raupe gefunden hätte. Sein Kommentar: Ja, das waren genau dieselben Raupen, die ich damels über die Straße laufen gesehen habe. Da fällt mir nix mehr ein...

    Aber alles noch im Rahmen im Vergleich zu Berlin wo Wildschweine zu Löwen werden!!! :grinning_squinting_face:

    Abhilfe naht, nach neuesten Gerüchten kann man sich jetzt gegen Löwen impfen lassen: Dadurch schmeckt das eigene Fleisch so schlecht das der Löwe den Geimpften unmittelbar nach dem Fressen wieder auskotzt...

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    Endlich!!!......eine Flachwitz Challenge!!! Da hab ich seit meiner Anmeldung 2006 drauf gewartet......

    Danke Andreas!

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