Warum finde ich keine Raupen?

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  • Natürlich darf man Tiere aus der Natur entnehmen.

    Habe extra die "Pieris- Weißlinge" gewählt, da diese NICHT geschützt und

    leicht züchtbar sind. Falter aus der eigenen Region darf man dann auch wieder in Freiheit entlassen.

    Habe extra RUKKULA angegeben, da es mit vielen anderen "Krauts" z.B. Kapuzinerkresse nur

    sehr schlecht, oder oft gar nicht klappt.

    Nicht alle die hier antworten haben auch eine Ahnung - nicht verunsichern lassen.

    Wenn du konkrete Fragen hast,so stehe ich dir gern mit Hilfestellung zur Seite.


    Manfred

  • Ah ok. Dann also doch der Rucola!


    Dankeschön Manfred ich werde wenn ich noch eine Frage zur Eimerzucht habe nochmal an dich wenden. Aber eigentlich klingt das ganz einfach. Man lernt halt nie aus!😉


    Meine Verunsicherung rührt halt daher das es halt Menschen gibt die liebend gern andere anschei*en und wenn es auch nur ums Stress machen geht. Also nicht mal wegen den Tierchen an sich ( ich weiß das die nicht unter Schutz stehen) sondern wegen MANCHEN blöden Leuten.😅


    Übrigens heute waren gar keine Bläulinge auf der Wiese...😒

  • Übrigens heute waren gar keine Bläulinge auf der Wiese...😒

    Bei mir ebenfalls nicht. Meine Oma hat zwar:" Finn da ist ein Blauer!", aus dem Hof gerufen, aber als ich bei mir im Garten 5 mal überall nachgesucht habe, habe ich ebenfalls nichts gefunden. Aber die werden ja im Laufe des Jahres mehr, so habe ich jedenfalls das Gefühl.


    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

  • Hallo Sandra,

    ich weiß zwar nicht wo Du wohnst, aber die Beobachtung, dass in manchen Gebieten auch kleiner Fuchs und Tagpfauenaugen verschwunden kann ich nur bestätigen.

    Besonders in den letzten 5 Jahren. In den letzten 3 Jahren habe in 1x Kleiner Fuchs und 1 X Tagpfauennester gefunden.

    Kenne die Gegend seit rund 50 Jahren und noch vor 10 Jahren keinerlei Problem die Raupen (z.T. massenhaft) zu finden.

    Beim Landkärtchen ähnlich.

    Zu den Lockmitteln z.B. von Policeman. Es klappt wirklich (weltweit!)

    Habe aber auch gute Ergebnisse mit sehr stark riechenden Käse. Schillerfalter haben auch eine Vorliebe für feuchte Asche (die Salze sind es).

    Grillstelle am / im Wald nach einem Gewitter könnte sich lohnen.


    Noch eine kleine Weisheit. Sprächen die Menschen nur über Dinge, von welche sie Ahnung haben, welche herrliche Ruhe gäbe es.


    Grüße Armin

  • Benzin, besonders Gemisch finden Schillerfalter auch ziemlich lecker.. Getränkte Lappen auslegen, bevorzugt auf dichter Unterlage.

    Das sollte man aber glaub ich nicht unbedingt im Wald im Sommer machen :D. Wenn es nämlich wie die letzten Jahre kochend heiß wird wars dann wohl glaub ich erstmal mit Schillerfaltern und anderen Tieren die im Wald leben (jedebfalls auf dieser Ecke). 🔥 🔥 🔥


    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

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  • Hallo Bela,


    habe seit Jahren keinen Pieris brassicae in meiner Umgebung mehr gesehen.

    Diese "verfluchenswerte" Art aus meiner Jugend im elterlichen Schreber-Garten mit Gemüse und Kohlanbau ist verschwunden, obwohl hier traditionell viel Gemüseanbau erfolgt.

    Was habe ich die Viecher händische abgesammelt oder Kartoffelkäferlarven Eimerweise eingesammelt. Was habe ich damals geflucht.

    Grüße Armin

  • Also ich komme aus Berlin und ja ich kenne auch noch die Zeiten wo man "Kohlweißlinge" auch mehr oder weniger entsorgt hat. Ich fand aber alle schön. Massenhaft Weißlinge, Tagpfauenaugen, kleine Füchse, Admiräle. Das waren die "Standardfalter" en masse.


    Ich setze mich auch für eine Insektenfreundliche Umgebung ein und trotzdem habe ich dieses Jahr wirklich nur ein paar Weißlinge (aber wenige) und eben recht viele Bläulinge gesehen. Die Schmetterlingsflieder sind ohne Schmetterlinge. Man sagt doch, wenn man seinen Garten schmetterlingsfreundlich gestaltet, kommen sie von allein aber braucht es wirklich mehrere Jahre?


    Ich meine Insektenmäßig kann ich mich nicht beklagen. Sehr häufig erscheinen bei mir zum Beispiel seltene Blauschwarze Holzbienen vorbei aber Schmetterlinge nicht einer.


    Obwohl...letztes Jahr gab es extrem viele Hausmuttern bei mir. Die sind eigentlich auch ganz niedlich. 😊

  • Auch in meiner Umgebung (Stadtrand HH) sind Nesselfalter seit Jahren komplett verschwunden, obwohl früher Massenarten. Ein Hauptgrund ist ganz offensichtlich der Ordnungswahn auch der Grünämter.

    So waren die Brennnesseln an voll besonnten Grabenrändern früher voll mit Raupen von A. urticae. Manchmal gab es Kahlfraß und sie wimmelten überall am Boden herum, in der Hoffnung, eine neue Nahrungsquelle zu finden, was aber oft unter einer Schuhsohle oder im Schnabel einer Amsel endete (von denen es übrigens auch deutlich weniger gibt).

    In jener schönen, fernen Zeit wurden die Gäben 1 x jährlich im Herbst gemäht. Heute passiert das 2-3 x, es muss immer alles schön kurz und adrett sein. Und schon die erste Mahd rafft alle Bestände dahin. Angesichts der Tatsache, dass an anderer Stelle viel Geld für "Insektenförderung" ausgegeben wird, ist das für mich der reale Irrsinn.

    In diesem Sinne

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    bei mir, nur ein Stückchen weiter westlich sieht es ähnlich aus. Landkärtchen, Kleiner Fuchs und Tagpfauenaugen wurde systematisch fast ausgerottet. Und das am Land!

    Seit einem Jahr gibt es langstreckig trockene Brachflächen, auf denen sich Bläulinge, Feuerfalter und Veilchenfalter tummeln. Naja, dort wird demnächst die neue Bahnstrecke gebaut....

    Sg, Holger

  • Moin,


    ich bin mal so frei und misch mich da ein, weil erneut ein paar selbsternannte Artenschutzspezialisten das Wort ergreifen und ihre persönliche Gesetzesinterpretation hier auswürgen. Sorry für den klaren Tonfall, aber wir hatten das Thema schon so oft hier.....und auch schon ausgiebig besprochen und erklärt, aber irgendwie kommt Unsinn immer wieder hoch....das ist wie mit den Viren....

    Und bevor noch größerer Unsinn an leichtgläubige Mitleser weiter gegeben wird und die das auch noch umsetzen....

    ....ein paar Denkanstöße:

    Denke bitte daran, dass man eigentlich keine Tiere aus der Natur nehmen darf.

    Joachim hat, so leid es mir für euch tut, erst mal recht. Von der Ameise bis zum Seeadler ist erstmal alles an Viehzeug in Deutschland vor der Entnahme geschützt. Punkt. Das ist so, egal ob man es für gut hält oder nicht.


    Aber es gibt Ausnahmen...so zum Bsp. in manchen Bundesländern für Pädagogen für Lehrzwecke. Oder auch für einen selbst, wenn man für die Entnahme aus der Natur einen "vernünftiger Grund" hat (BNatSchG) § 39.

    Das kann der Schutz meiner Gesundheit sein, wenn ich ne Mücke tot schlage. Die Rettung meiner Kohlpflanzen, wenn ich eine Kohlweißlingsraupe töte und so weiter......Wenn das nicht so wäre, wäre eine Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, jegliche Bautätigkeit etc. etc. nicht möglich.

    Und Essen will ja schon jeder was.... ;)


    Kein anerkannter "vernünftiger Grund" ist dagegen ich will die Tiere aufziehen und kennen lernen und vielleicht sogar eine Lokalsammlung aufbauen.

    Dies wiederum darf man nur mit einer entsprechenden behördlichen Ausnahmegenehmigung, die relativ viele Entomologen hier auf ACTIAS auch haben. Das bedeutet aber nicht, dass diese Tiere die man dann entnehmen darf, jeder entnehmen darf!


    Aus diesem Grunde sind diese Aussagen hier:


    Pieris-Arten und Brennnesselfalter sind nicht geschützt. Da müsstest du dir keine Gedanken machen das da so ein Vollidi*t kommen könnte. 8o Er würde nur selber ins Fettnäpfchen treten.


    Natürlich darf man Tiere aus der Natur entnehmen.

    Habe extra die "Pieris- Weißlinge" gewählt, da diese NICHT geschützt

    Einfach nur gefährlicher Quatsch.


    Und schon weißt du selbst schon, dass die nicht unter Schutz stehen? Erstaunlich....wo hast du dieses Wissen denn her?

    Also nicht mal wegen den Tierchen an sich ( ich weiß das die nicht unter Schutz stehen) sondern wegen MANCHEN blöden Leuten.😅




    Um es mal mit den gleichen Worten von Manfred zu sagen:

    Nicht alle die hier antworten haben auch eine Ahnung .......

    :respekt:


    Nicht dass wir uns missverstehen.

    Ich finde diese Gesetzeslage genauso doof und idiotisch wie die meisten hier.

    Aber ignorieren kann man das leider nicht, zumindest ohne Gefahr zu gehen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

    Das kann natürlich jeder für sich entscheiden, so zu handeln.

    Aber zu schreiben, dies und jenes sei erlaubt, obwohl verboten, kann gefährlich enden für jeden Anfänger unserer Zunft, auch wenn es unwahrscheinlich ist.


    So....ich bin dann wieder aus diesem Thema raus.....und werde dazu hier auch nichts mehr weiter dazu schreiben.




    Was mich aber immer noch interessieren würde in diesem Threat....eigentlich so das für mich einzig richtig interessante Detail, ist diese Aussage:

    Pieris mannii geht in der 3. Jahresgeneration bevorzugt an Ruccola.

    Manfred....du als ultimativer Züchter, der jedes Jahr um die 40 oder 70 oder gar mehr unterschiedliche Zuchten am Laufen hat, der viele NEUE Arten entdeckt hat, dem glaube ich natürlich, wenn solch eine Aussage aus solch einer Quelle hervor quillt.

    Aber bist du dir wirklich sicher? Ich hab das echt noch nie gehört, dass die Pieris mannii das machen, aber glaube es natürlich, wenn du das sagst.


    Liebe Grüße in die ganze Runde

    Rudi

  • Oh ja; das kenne ich auch zu gut.


    Schaue immer da wo die Brennnesseln sind nach Raupen Nester, keine da aber die sind angefressen. Kann mich noch erinnern an der Zeit, wo hohe Brennnesseln waren, und da zisch Raupen Nester vom Tagpfauenauge und kleiner Fuchs da waren. Das war aber Jahre lang her.

    Mit Freundlichen Grüßen


    :respekt:
    Donovan 12345 :daumenja:


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    Züchte: Totenkopfschwärmer, Actias Artemis , Abendpfauenauge


    WIll gerne noch ...... Tropische Schmetterlinge sowie verschiedene Tag und Nachtfalter Züchten.
    :thumbsup:

  • 1. Ich kann nicht manchmal nicht unbedingt nachvollziehen warum du manchmal so gemein bist (mild ausgedrückt). Das geht auch definitiv freundlicher und weniger beleidigend für andere (jedenfalls denen die mit dir noch keinen Streit angefochten haben).


    2. Weiß ich das, denn als ich meine Genehmigung beantragt habe meinte der Beamte das ich zum sammeln von einigen Arten, unter anderem Pieris-Arten und Brennnesselfalter keine Genehmigung BENÖTIGE. Die kann man so fangen ohne Probleme. Und ich meine ein Beamteter Entomologe kennt sich damit gut aus was man darf und was nicht.


    Weitere (beleidigende) Kritik bitte hier einfügen:


    Und ich persönlich möchte keine Diskussion auslösen, die hier so gern stattfindet.


    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

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